Kagrra ist die japanische J-Rock Band, die von 1999-2011 aktiv sind/war. Der Text den ich eingab, hieß "Utakata" und wurde mit Google Translate übersetzt und von mir mit Hilfe des Programms Wakan.
Inhaltsverzeichnis
- Ulrich von Milamowitz-Moellendorff gegen Google Translate und Songtextübersetzungen
- Google Translate und japanische Texte
- „Utakata“ – Eine Analyse der Übersetzungen
- Die Übersetzung und die Seele des Textes
- Übersetzungen von Milamowitz – Eine kritische Betrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert die Leistung von Google Translate im Kontext der Übersetzung japanischer Songtexte und setzt diese kritisch in Bezug zur Übersetzungstheorie Ulrich von Milamowitz-Moellendorffs. Der Autor vertritt die Ansicht, dass eine wortwörtliche Übersetzung nicht in der Lage ist, die Seele des Originals einzufangen, und plädiert für eine Übersetzung, die den emotionalen Gehalt des Textes respektiert.
- Die Herausforderungen der Übersetzung japanischer Songtexte
- Kritik an Google Translate
- Die Rolle der Seele in der Übersetzung
- Milamowitz-Moellendorffs Theorie der Übersetzung
- Die Bedeutung des Kontextes und der Emotionen
Zusammenfassung der Kapitel
Der Text beleuchtet zunächst die Schwierigkeiten bei der Übersetzung japanischer Songtexte mit Google Translate. Die Analyse des Liedes „Utakata“ zeigt die Unzulänglichkeiten einer wortwörtlichen Übersetzung und den Verlust von Bedeutung und Emotion. Der Autor setzt diese Probleme in Verbindung mit den Übersetzungsgedanken von Milamowitz-Moellendorff, der eine „treue“ Übersetzung als „Travestie“ bezeichnet, da sie die Seele des Originals nicht erfassen kann.
Der Text betont die Notwendigkeit, die Seele des Originals in der Übersetzung wiederzugeben und zeigt die Bedeutung des Kontextes und der Emotionen für den Erfolg der Übersetzung. Er argumentiert, dass jeder, der die Sprache beherrscht, in der Lage ist, eine Übersetzung zu erstellen, die die Seele des Originals aus seiner eigenen Perspektive wiedergibt. Der Text schließt mit einem Fazit, in dem der Autor Milamowitz-Moellendorff teilweise recht gibt und gleichzeitig Kritik an seiner Aussage übt, dass nur Philologen eine gelungene Übersetzung schaffen können.
Schlüsselwörter
Der Text beschäftigt sich mit Themen wie Übersetzung, Google Translate, japanische Sprache, Songtexte, emotionale Bedeutung, Milamowitz-Moellendorff, Übersetzungstheorie, Seele des Textes, Kontext und „Travestie“.
Häufig gestellte Fragen
Kann Google Translate japanische Songtexte korrekt übersetzen?
Die Analyse zeigt, dass Google Translate bei japanischen Texten oft an seine Grenzen stößt, da wortwörtliche Übersetzungen den emotionalen Gehalt und die "Seele" des Originals verlieren.
Wer war Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff?
Er war ein bedeutender klassischer Philologe, dessen Übersetzungstheorie besagt, dass eine rein wortgetreue Übersetzung eine „Travestie“ ist, wenn sie den Geist des Textes nicht einfängt.
Welcher Songtext wurde in der Arbeit analysiert?
Es wurde der Text „Utakata“ der japanischen J-Rock Band Kagrra untersucht und mit verschiedenen Übersetzungsmethoden verglichen.
Was bedeutet „die Seele des Textes“ bei einer Übersetzung?
Damit ist gemeint, dass eine gute Übersetzung nicht nur Wörter austauscht, sondern die Stimmung, die Emotionen und die tiefere Bedeutung des Originals für den Leser spürbar macht.
Welches Programm wurde neben Google Translate genutzt?
Der Autor nutzte zusätzlich das Programm „Wakan“, um eine präzisere Analyse der japanischen Schriftzeichen und Bedeutungen vorzunehmen.
Muss man Philologe sein, um gut zu übersetzen?
Der Text widerspricht Wilamowitz-Moellendorff hier teilweise: Jeder, der die Sprache und den Kontext versteht, kann eine Übersetzung schaffen, die die Seele des Textes aus der eigenen Perspektive wiedergibt.
- Quote paper
- Christine Hirsch (Author), 2010, Ulrich von Milamowitz-Moellendorff gegen Google Translate und Songtextübersetzungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161950