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Nutzen der progressiven Muskelrelaxation bei Angststörungen

Título: Nutzen der progressiven Muskelrelaxation bei Angststörungen

Trabajo Escrito , 2023 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Adriana Eickwinkel (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Angststörungen zählen zu den am weitesten verbreiteten psychischen Erkrankungen und sind mit erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität verbunden. Diese Hausarbeit untersucht den Nutzen der progressiven Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobson als therapeutisches Verfahren bei Angststörungen. Neben einer theoretischen Einordnung in den Kontext verhaltenstherapeutischer Interventionen werden die Wirkmechanismen der PMR sowie empirische Befunde zur Wirksamkeit dargestellt. Im Fokus steht die Frage, inwiefern PMR zur Reduktion von Angstsymptomen und zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens beitragen kann. Die Arbeit zeigt, dass PMR ein wirksames und niedrigschwelliges Verfahren darstellt, das sowohl eigenständig als auch in Kombination mit anderen Therapien Anwendung findet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Entspannungsverfahren
    • 2.1 Wirkprinzipien der progressiven Muskelrelaxation
    • 2.2 Indikation und Kontraindikation der progressiven Muskelrelaxation
    • 2.3 Durchführung der progressiven Muskelrelaxation
  • 3 Die progressive Muskelrelaxation anhand von Angststörungen
  • 4 Diskussion
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Untersuchung der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) als Entspannungsverfahren. Das Hauptziel ist es, die Wirkprinzipien, die Durchführung sowie die Indikationen und Kontraindikationen der PMR detailliert darzustellen. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwieweit die Progressive Muskelrelaxation zur Linderung von Symptomen bei Angststörungen beitragen kann.

  • Grundlagen und verschiedene Entspannungsverfahren
  • Wirkprinzipien der Progressiven Muskelrelaxation (PMR)
  • Indikation und Kontraindikation der PMR bei verschiedenen Krankheitsbildern
  • Praktische Durchführung und Entwicklung der PMR-Technik
  • Anwendung der PMR im Kontext von Angststörungen
  • Die Bedeutung von Stressmanagement und psychotherapeutischen Ansätzen

Auszug aus dem Buch

Die progressive Muskelrelaxation anhand von Angststörungen

Jeder Mensch hatte bisher Situationen in seinem Leben, wo er mit Ängsten konfrontiert war. Angst stellt einen ungerichteten Gefühlszustand dar, durch den eine unbestimmte Bedrohung bewusst gemacht wird (DocCheck Flexikon, 2023). Im Vergleich zur Furcht beziehen sich Ängste auf eine unbestimmte Situation, während die Furcht sich auf eine konkrete Situation bezieht (DocCheck Flexikon, 2023). Demnach muss beispielsweise eine Angst vor Höhen als Furcht bezeichnet werden. Jedoch werden sowohl der Begriff Angst, als auch Furcht in der Umgangssprache synonym verwendet (DocCheck Flexikon, 2023). Bei Ängsten handelt es sich um eine psychosomatische Reaktion, welche dazu verhilft Gefahrensituationen im Alltag zu bewältigen (Sartory, 2021, S. 164). Kommt es zu einer Angstreaktion, so werden zum einen die Reaktionen beschleunigt und zum anderen die Aufmerksamkeit verbessert (Sartory, 2021, S. 164). Zu den körperlichen Symptomen von Angst gehören vor allem Tachykardie, Tachypnoe, Schwitzen und ein erhöhter Muskeltonus. Es kann aber auch zu Übelkeit kommen, zum Zittern und zur Mydriasis (DocCheck Flexikon, 2023). All diese Symptome werden durch die Stimulation des Sympathikus angeregt, welche somit auf eine Kampf- oder Fluchtreaktion vorbereiten sollen (DocCheck Flexikon, 2023). Neben diesen Symptomen können auch Symptome, welche nicht durch eine Sympathikuserregung bedingt sind auftreten, wie zum Beispiel Denk- und Wahrnehmungsstörungen, eine erhöhte Blasen- und Darmtätigkeit, sowie Unruhe (DocCheck Flexikon, 2023).

Sollten Ängste häufig und ohne eine reale Gefahr oder unangemessen stark, bei nur geringer Bedrohung auftreten, wird von einer Angststörung gesprochen (Sartory, 2021, S. 164). Zu den klinischen Merkmalen einer Angststörung gehören eine hohe Intensität der Symptome und Irrationalität (Sartory, 2021, S. 164). Charakteristisch für Angststörungen ist es, dass die Betroffenen sowohl bei der Bewältigung ihres Berufes, als auch ihres alltäglichen und sozialen Lebens Schwierigkeiten haben und somit in der Ausführung ihrer sozialen Rolle eingeschränkt sind (Sartory, 2021, S. 164). Bei Angststörungen werden im ICD-10 und im DSM-5 verschiedene Arten unterschieden. Darunter fallen phobische Störungen, wie die spezifische Phobie, die Agoraphobie und die soziale Phobie (Sartory, 2021, S. 164; Dilling & Freyberger, 2019). Weitere Angststörungen sind die Panikstörung, die PTBS, die Zwangsstörungen und die generalisierte Angststörung (Sartory, 2021, S. 164; Dilling & Freyberger, 2019). Für alle Angststörungen zusammen beträgt die 12-Monatsprävalenz 15%, womit die Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählen (Bandelow & Gensichen, 2019, S. 85). Die 12-Monatsprävalenz ist in der Altersgruppe von 18 bis 34 Jahren am höchsten und es wird deutlich, dass Frauen doppelt so häufig wie Männer an einer Angststörung erkranken (Bandelow & Gensichen, 2019, S. 85). In der Psychotherapie werden am häufigsten Patient*innen mit einer Panikstörung mit oder ohne einer Agoraphobie (6%) behandelt. Aber auch die soziale Phobie (3%) und die generalisierte Angststörung (2%) gehören mit zu den am häufigsten behandelten Angststörungen im Rahmen einer Psychotherapie (Bandelow & Gensichen, 2019, S. 85).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Relevanz von Entspannungsverfahren zur Stressbewältigung und Symptomlinderung bei psychischen Erkrankungen dar und führt in das Hauptthema der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) ein.

2 Entspannungsverfahren: Beschreibt die allgemeinen positiven Wirkungen von Entspannungsverfahren auf verschiedene Körperebenen und stellt verschiedene Methoden wie Hypnose, Autogenes Training und Biofeedback vor, bevor der Fokus auf die PMR gelegt wird.

2.1 Wirkprinzipien der progressiven Muskelrelaxation: Erläutert die zweifache Wirkung der PMR, die auf Stressabbau und der Förderung des Bewusstseins für Muskelanspannung und -entspannung basiert, sowie deren subjektive und objektive Effekte.

2.2 Indikation und Kontraindikation der progressiven Muskelrelaxation: Listet die Anwendungsgebiete der PMR auf, insbesondere bei psychischen und psychosomatischen Beschwerden, und nennt Situationen, in denen die PMR nicht oder nur eingeschränkt angewendet werden sollte.

2.3 Durchführung der progressiven Muskelrelaxation: Beschreibt die Entwicklung der PMR von Jacobsons ursprünglicher Form bis zu den vereinfachten Ansätzen und gibt Anweisungen für die praktische Durchführung der Übungen.

3 Die progressive Muskelrelaxation anhand von Angststörungen: Definiert Angst und Furcht, beschreibt die Symptome von Angstreaktionen und stellt verschiedene Arten von Angststörungen sowie deren Prävalenz dar, um die Anwendung der PMR in diesem Kontext zu beleuchten.

4 Diskussion: Fasst die Rolle von Entspannungsverfahren, insbesondere der PMR, im privaten und klinischen Bereich zusammen, betont die Notwendigkeit der Integration in Behandlungspläne und diskutiert zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Progressive Muskelrelaxation, PMR, Angststörungen, Entspannungsverfahren, Stressmanagement, Psychotherapie, Anspannung, Entspannung, Wirkprinzipien, Indikation, Kontraindikation, Durchführung, psychische Erkrankungen, Symptomlinderung, Autogenes Training.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Nutzen und die Anwendung der progressiven Muskelrelaxation (PMR) als Entspannungsverfahren, insbesondere im Kontext von Angststörungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die allgemeinen Entspannungsverfahren, die spezifischen Wirkprinzipien und die Durchführung der PMR sowie deren Indikationen, Kontraindikationen und die Anwendung bei Angststörungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die PMR anhand einer Angsterkrankung zu schildern und kritisch zu hinterfragen, inwieweit die PMR Symptome einer Angststörung lindern kann.

Welche Entspannungsmethode steht im Fokus der Arbeit?

Im Fokus der Arbeit steht die Progressive Muskelrelaxation (PMR), wobei auch andere Entspannungsverfahren wie Hypnose, Autogenes Training und Biofeedback kurz vorgestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Wirkprinzipien, Indikationen, Kontraindikationen und die Durchführung der progressiven Muskelrelaxation detailliert beschrieben. Zudem wird die PMR spezifisch im Zusammenhang mit Angststörungen erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Progressive Muskelrelaxation, Angststörungen, Entspannungsverfahren, Stressmanagement, Psychotherapie, Anspannung und Entspannung.

Wie hat sich die Progressive Muskelrelaxation im Laufe der Zeit entwickelt?

Die PMR wurde ursprünglich von Dr. E. Jacobson mit über 30 Einzelübungen entwickelt, was mindestens 56 Therapiesitzungen erforderte. Psychotherapeuten wie Douglas A. Bernstein und Thomas D. Borkovec reduzierten das Training später auf 16 Muskelgruppen, um es anwendungsfreundlicher zu gestalten.

Welche Komplikationen können am Anfang beim Erlernen der PMR auftreten?

Insbesondere in der Anfangsphase des PMR-Erlernens können Komplikationen wie Intrusionen, entspannungsinduzierte Angstzustände und Depersonalisationserscheinungen auftreten.

Warum ist die Kombination von Psychotherapie und Entspannungsverfahren bei Angststörungen oft effektiver?

Studien haben gezeigt, dass die Kombination aus Psychotherapie und einem Entspannungsverfahren, wie der PMR, eher zur Linderung der Symptomatik bei Angststörungen und Burnout führt als die alleinige Anwendung einer der beiden Methoden.

Worin liegt der Unterschied zwischen Angst und Furcht gemäß der Arbeit?

Angst wird als ein ungerichteter Gefühlszustand beschrieben, der eine unbestimmte Bedrohung bewusst macht, während sich Furcht auf eine konkrete Situation bezieht. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe jedoch oft synonym verwendet.

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Detalles

Título
Nutzen der progressiven Muskelrelaxation bei Angststörungen
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Calificación
1,0
Autor
Adriana Eickwinkel (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
17
No. de catálogo
V1619705
ISBN (PDF)
9783389157978
ISBN (Libro)
9783389157985
Idioma
Alemán
Etiqueta
nutzen muskelrelaxation angststörungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Adriana Eickwinkel (Autor), 2023, Nutzen der progressiven Muskelrelaxation bei Angststörungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1619705
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