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Wer die Deutschen sind

Rezension von Sylvia Schroll-Machls "Die Deutschen – Wir Deutsche. Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben"

Titel: Wer die Deutschen sind

Rezension / Literaturbericht , 2010 , 10 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Grimm (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zeitalter von Globalisierung und internationaler Zusammenarbeit sehen sich heute viele Unternehmen mit den Herausforderungen interkultureller Kooperation konfrontiert. Um diese bewältigen zu können, stehen inzwischen zahlreiche verschiedene Methoden zur Entwicklung von interkultureller Kompetenz zur Verfügung, die auf die Begegnung zwischen den Kulturen vorbereiten sollen. Neben der Simulation entsprechender Situationen und dem Analysieren anderer Kulturen ist immer häufiger auch das Reflektieren über die eigene Kultur wichtiger Bestandteil interkultureller Trainings. Das soll vor allem dabei helfen, ein objektiveres Bild über interkulturelle Missverständnisse und Konflikte zu erhalten, aber auch ein Umdenken bewirken, weg von der Idee, dass die Welt vorwiegend vom eigenen Standpunkt aus betrachtet werden sollte. Durch die Analyse der eigenen Kultur kann die Perspektive des Gegenübers und somit auch sein Verhalten und seine Reaktionen in interkulturellen Situationen schließlich besser verstanden werden.
Auch die Diplom-Psychologin und Diplom-Religionspädagogin Sylvia Schroll-Machl will auf diese Weise interkulturelles Verständnis schaffen. Ihr 227 Seiten starkes Werk „Die Deutschen – Wir Deutsche. Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben.“ bietet einen Einblick in die deutsche, in diesem Falle also in die eigene Kultur und wendet somit quasi interkulturelle Analysemethoden auf sich selbst an. In der Untersuchung von sieben ‚typisch deutschen‘ Kulturstandards beleuchtet die Autorin die Hintergründe der eigenen, kulturbedingten Verhaltensweisen und bemüht sich gleichzeitig um Aufklärung über die Interpretation von und den Umgang mit solchen Kulturstandards. Ihre Arbeit soll dabei vor allem praxisbezogen und schlichtweg nützlich für tatsächliche interkulturelle Begegnungen, vorwiegend im Beruf, sein. Die vorliegende dritte Auflage des Werks erschien im Jahre 2007 durch den Verlag Vandenhoeck&Ruprecht in Göttingen und ist für rund 25,90 Euro in Buchhandlungen und entsprechenden Online-Versandhäusern zu finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhalt

3. Darstellung

4. Kontext

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer kritischen Analyse und Rezension des Werkes „Die Deutschen – Wir Deutsche. Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben“ von Sylvia Schroll-Machl. Die Arbeit untersucht, inwieweit das Buch theoretische Konzepte der interkulturellen Forschung mit einem hohen Praxisbezug für den Berufsalltag verbindet und dabei eine Brücke zwischen wissenschaftlichem Anspruch und verständlicher Vermittlung für fachfremde Leser schlägt.

  • Analyse deutscher Kulturstandards im interkulturellen Kontext
  • Evaluation der didaktischen Darstellungsform und Lesefreundlichkeit
  • Diskussion der Bedeutung interkultureller Kompetenz im globalen Wirtschaftsleben
  • Kritische Würdigung des Umgangs mit Stereotypen und Verallgemeinerungen
  • Bewertung des Nutzens für die berufliche Praxis

Auszug aus dem Buch

3. Darstellungsform

Das vorliegende Werk erscheint im Taschenbuchformat. Die äußere Gestaltung unterstützt dabei die Absicht der Autorin, vor allem Klienten aus der Wirtschaft anzusprechen: Das Cover zeigt die Skyline der Main-Metropole Frankfurt, die auch international als Deutschlands Finanz- und Wirtschaftszentrum gilt. Von der Rückseite des Buches, das ebenso wie seine Vorderseite in Grau gehalten ist, kann der Leser zusammenfassende Informationen über den Buchinhalt und die Autorin entnehmen.

Auch der Aufbau des Buchinhalts ist vorwiegend nach praktischem Nutzen gestaltet. Die Erforschung von interkulturellen Begegnungen stellt eine besonders junge Wissenschaft dar, deren Ergebnisse idealerweise hohen Praxisbezug aufweisen sollen. Silvia Schroll-Machl ist sich dieser Herausforderung bewusst und macht ihre Ausführungen auch für fachfremde Leser zugänglich. Unkomplizierte Erklärungen und klare Formulierungen machen das Werk in diesem Sinne leserfreundlich und verständlich, ohne die Problematik interkultureller Begegnungen zu banalisieren. Die Autorin nähert sich komplexen Problemstellungen vom Weiten an und definiert anschließend deutlich die für sie relevanten Schwerpunkte. Diese bearbeitet sie klar strukturiert, verwendet einen einheitlichen Aufbau mit immer gleichen Elementen für die Erläuterung jedes Kulturstandards. Dieses Muster behält die Autorin streng ein und stellt auf diese Weise sicher, dass die Kulturstandards tatsächlich auch in ihrer Entstehung, ihrer Tiefe, nachvollzogen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Herausforderungen interkultureller Kooperation ein und stellt das rezensierte Werk als praxisorientierten Ratgeber zur Selbstreflexion über die deutsche Kultur vor.

2. Inhalt: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl der sieben deutschen Kulturstandards und beschreibt, wie die Autorin diese historisch einordnet, um das Verständnis für deutsche Verhaltensweisen zu fördern.

3. Darstellung: Hier wird die Gestaltung des Buches analysiert, wobei besonders die leserfreundliche Strukturierung, der Einsatz von Tabellen und der Fokus auf einen hohen Nutzwert für das Berufsleben hervorgehoben werden.

4. Kontext: Dieses Kapitel beleuchtet die steigende Bedeutung interkultureller Kompetenz in einer globalisierten Wirtschaftswelt, in der kulturelle Unterschiede häufige Ursachen für Reibungspunkte in der Zusammenarbeit sind.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Stärken des Buches bei der Vermittlung komplexer Inhalte zusammen, übt aber auch konstruktive Kritik an der stellenweisen Vereinfachung, die wissenschaftlichen Ansprüchen teilweise entgegensteht.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Kulturstandards, deutsche Kultur, Wirtschaftskommunikation, interkulturelle Forschung, Selbstreflexion, Fremdwahrnehmung, Berufsleben, Stereotypenbildung, interkulturelles Coaching, Globalisierung, Kulturschock, interkulturelle Begegnung, Wirtschaftspsychologie, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine kritische Rezension und Analyse des Fachbuchs von Sylvia Schroll-Machl, das sich mit der deutschen Eigenwahrnehmung und dem Verhalten im Berufsleben befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Anwendung von interkulturellen Analysemethoden auf die eigene Kultur, der Umgang mit Kulturstandards sowie die Vermittlung dieser komplexen Inhalte für die berufliche Praxis.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die Bewertung der Eignung des Buches als praxisbezogener Ratgeber, der wissenschaftliche Hintergründe verständlich aufbereitet, ohne dabei die Komplexität interkultureller Begegnungen zu stark zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dem analysierten Buch verwendet?

Die Autorin Sylvia Schroll-Machl nutzt einen kulturanthropologischen Ansatz, indem sie eine Schnittmenge aus häufig auftretenden deutschen Verhaltensmustern bildet, diese als Kulturstandards definiert und historisch sowie praxisnah kontextualisiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl der inhaltliche Aufbau des Buches bezüglich der sieben Kulturstandards als auch die didaktische Darstellungsform – inklusive der Tabellen und Fallbeispiele – kritisch beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Interkulturelle Kompetenz, Kulturstandards, deutsche Kultur, Wirtschaftskommunikation, interkulturelles Coaching und Selbstreflexion stehen im Mittelpunkt der Untersuchung.

Warum ist die Reflexion der eigenen Kultur für die Autorin so wichtig?

Die Autorin argumentiert, dass eine Analyse der eigenen Kultur der Schlüssel dazu ist, fremdes Verhalten in interkulturellen Situationen besser einzuordnen und eigene Vorurteile oder Frustrationen abzubauen.

Inwiefern steht die Arbeit in der Kritik bezüglich ihrer Vereinfachungen?

Die Analyse merkt kritisch an, dass die vom Buch angebotenen Tipps und Einteilungen für das „wissenschaftliche Auge“ zu stark vereinfacht wirken könnten, da sie fälschlicherweise den Eindruck von Vollständigkeit vermitteln.

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Details

Titel
Wer die Deutschen sind
Untertitel
Rezension von Sylvia Schroll-Machls "Die Deutschen – Wir Deutsche. Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben"
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Veranstaltung
Interkulturelle Kommunikation, Interkulturalittät, Wirtschaftskommunikation, Kulturkommunikation, Kulturwissenschaft
Note
1,3
Autor
Katharina Grimm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V162074
ISBN (eBook)
9783640769735
ISBN (Buch)
9783640770007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschen Rezension Sylvia Schroll-Machls Deutschen Deutsche Fremdwahrnehmung Selbstsicht Berufsleben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Grimm (Autor:in), 2010, Wer die Deutschen sind, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162074
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