Jeder kennt das positive Gefühl wenn man gelobt worden ist, eine Anerkennung oder ein Kompliment erhalten hat. Es motiviert, es beflügelt und schafft eine positive Stimmung. Dennoch wird selten gelobt oder ein Kompliment ausgesprochen. Dass ist umso verwunderlicher, weil ein paar nette und ehrlich gemeinte Worte keine Mühe und kein Geld kosten. Stattdessen geben viele, insbesondere große Unternehmen, viel Geld für Trainer und Seminare aus, um die Mitarbeiter/innen positiv zu stimmen und –wenn möglich- zur Identifizierung mit dem Unternehmen zu führen.
Ebenso bekannt ist die Maslow´sche Bedürfnispyramide -auch als Bedürfnishierarchie bekannt- die besagt, dass die Menschen nach höherer Wertschätzung, Anerkennung, Lob, private und berufliche Erfolge etc. streben, sobald die Defizitbedürfnisse (Nahrung, Wohnraum, Recht, fester Arbeitsplatz, die sozialen Beziehungen, etc.) gesichert sind.
Obwohl dieses Wissen besteht, wird es nicht angewandt. Damit ergibt sich die Frage: „Warum nicht?“
Inhaltsverzeichnis
1. Loben, die höchste Antriebskraft
2. Loben. Aber richtig!
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologische und motivationalen Bedeutung von Lob und Anerkennung im beruflichen und zwischenmenschlichen Kontext. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem theoretischen Wissen um die positiven Auswirkungen von Lob und der mangelnden praktischen Umsetzung in Unternehmen aufzuzeigen und konkrete Handlungsanweisungen für eine authentische Wertschätzung zu formulieren.
- Psychologische Wirkungsweise von Lob und Motivation
- Überwindung von Vorurteilen gegenüber Lob im Arbeitsalltag
- Regeln für eine ehrliche und wirksame Anerkennung
- Strategien zur langfristigen Stärkung von Kunden- und Mitarbeiterbeziehungen
- Integration von Lob und Komplimenten in den Geschäftsalltag
Auszug aus dem Buch
Loben, die höchste Antriebskraft
Jeder kennt das positive Gefühl wenn man gelobt worden ist, eine Anerkennung oder ein Kompliment erhalten hat. Es motiviert, es beflügelt und schafft eine positive Stimmung. Dennoch wird selten gelobt oder Komplimente ausgesprochen. Dass ist umso verwunderlicher, weil ein paar nette und ehrlich gemeinte Worte keine Mühe und kein Geld kosten. Stattdessen geben viele, insbesondere große Unternehmen, viel Geld für Trainer und Seminare aus, um die Mitarbeiter/innen positiv zu stimmen und –wenn möglich- zur Identifizierung mit dem Unternehmen zu führen.
Ebenso bekannt ist die Maslow´sche Bedürfnispyramide -auch als Bedürfnishierarchie bekannt- die besagt, dass die Menschen nach höherer Wertschätzung, Anerkennung, Lob, private und berufliche Erfolge etc. streben, sobald die Defizitbedürfnisse (Nahrung, Wohnraum, Recht, fester Arbeitsplatz, die sozialen Beziehungen, etc.) gesichert sind.
Obwohl dieses Wissen besteht, wird es nicht angewandt. Damit ergibt sich die Frage: „Warum nicht?“
Die Gründe dafür können vielfältig sein, z. B. man denkt nicht daran oder glaubt, nicht kritisiert ist schon gelobt oder es wird unterstellt, dass durch das Aussprechen eines Lobes eine Arbeit, eine Leistung überbewertet wird und der Leistungswille dadurch nachlässt. Auch glauben manche Firmeninhaber, dass Lob automatisch Nachfragen zur Gehaltserhöhung auslösen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Loben, die höchste Antriebskraft: Dieses Kapitel erläutert die psychologische Bedeutung von Lob als Motivationsfaktor und analysiert die Gründe, warum es trotz der bekannten positiven Effekte im beruflichen Alltag häufig vernachlässigt wird.
2. Loben. Aber richtig!: Hier werden praktische Regeln und Verhaltensweisen dargelegt, wie Lob authentisch und wirksam eingesetzt werden kann, um Beziehungen nachhaltig zu festigen und Missverständnisse zu vermeiden.
Schlüsselwörter
Lob, Anerkennung, Motivation, Mitarbeiterführung, Wertschätzung, Selbstwertgefühl, Kommunikation, Unternehmenskultur, Kundenbindung, Feedback, Bedürfnispyramide, Leistungssteigerung, Authentizität, Komplimente, Beziehungsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der essenziellen, aber oft unterschätzten Bedeutung von Lob als Antriebskraft für Motivation und zwischenmenschliche Wertschätzung im Arbeitskontext.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Wirkung von Lob, den Gründen für mangelnde Anerkennungskultur in Unternehmen sowie praktischen Anleitungen für richtiges Loben.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Leser dazu zu befähigen, Lob bewusst und authentisch als Führungsinstrument und Beziehungsbaustein einzusetzen, um eine positivere Arbeitsumgebung zu schaffen.
Welche wissenschaftlichen Hintergründe werden angeführt?
Die Arbeit stützt sich unter anderem auf die Maslow’sche Bedürfnispyramide, um den menschlichen Drang nach Wertschätzung und Anerkennung theoretisch zu untermauern.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktischen "Spielregeln" des Lobens, wie beispielsweise die zeitnahe Ausführung, die Vermeidung von Vergleichen und die Trennung von Lob und Kritik.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Typische Schlüsselbegriffe sind Anerkennung, Motivation, Authentizität, Mitarbeiterführung, Feedback und Wertschätzung.
Warum wird in der Arbeit vor "verbrämter Kritik" gewarnt?
Der Autor warnt davor, Lob mit Kritik zu kombinieren, da dies die Wirkung der Anerkennung neutralisiert und vom Empfänger nicht als echtes Lob, sondern als getarnte Zurechtweisung wahrgenommen wird.
Welche Rolle spielen Handlungen bei der Anerkennung?
Der Text betont, dass Komplimente nicht nur verbal, sondern auch durch Handlungen – etwa durch Weiterempfehlungen oder echtes Interesse am Geschäftspartner über den Vertrag hinaus – ausgedrückt werden können.
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- Hans-Jürgen Borchardt (Author), 2010, Loben, die größte Antriebskraft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162103