Der Glaube der Katharer

Am Beispiel der Albanenser


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007

34 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1 EINLEITUNG

2 DIE ALBANENSER
2.1 Die Geschichte der Albanenser
2.2 Der Glaube der Albanenser

3 QUELLEN
3.1 Katharische Quellen
3.1.1 Liber de duobus principiis
3.1.2 Das Lateinische Rituale
3.1.3 Auswertung
3.2 Kontroverstheologische Quellen
3.2.1 Adversus catharos et valdenses
3.2.2 Liber supra stella
3.2.3 De haeresi catharorum in lombardia
3.3 Weitere Quellen
3.3.1 Sentenz gegen Deianus de Raymundino
3.3.2 Das Handbuch/Verhörformular Tractatus de haereticis

4 SCHLUSS

5 LITERATURVERZEICHNIS

1 Einleitung

Der Katharismus war vielleicht die größte häretische Bewegung des Mittelalters. Zu untersuchen was die Katharer glaubten ist sehr interessant und bietet einen informativen Einblick in die Denkweise der Menschen des Mittelalters.

Die Katharer bestanden aus mehreren verschiedenen Gruppierungen, deren religiöse Lehren sich unterschieden und im Verlauf der Zeit änderten. Um ihren Glauben im Umfang einer Hausarbeit darstellen zu können, ist es nötig sich auf eine einzelne Gruppierung festzulegen. Ich stelle hier den Glauben der Albanenser, einer katharischen Glaubensgemeinschaft im Norden Italiens, vor. Sie sind die einzige katharische Gruppierung, von der ein so umfangreiches Selbstzeugnis wie der Liber de duobus principiis erhalten ist und sind daher besonders geeignet.

Der Liber gilt als das wichtigste Selbstzeugnis der Albanenser, sowie der Katharer insgesamt. Ich habe zwei Abhandlungen über diese Quellen bearbeitet. Aus Gründen der Multiperspektivität stammen die anderen Quellen aus der katholischen Kontroverstheologie oder aus Inquisitionsverfahren. Drei Zusammenfassungen verschiedener Autoren über den Glauben der Albanenser sollen helfen ein schlüssiges Bild über den albanensischen Glauben entstehen zu lassen.

Im ersten Teil der Hausarbeit möchte ich die geschichtliche Entstehung der Albanenser beschreiben, um sie sinnvoll innerhalb des Katharismuses einordnen zu können. Aus dieser Einordnung ergibt sich der Zeitrahmen.

Der Schwerpunkt dieser Hausarbeit liegt auf der Theologie der Albanenser, nicht auf religiösen Handlungen wie Priesterausbildung und Gottesdiensten. Die Konkurrenz zu anderen katharischen Gruppen oder die Verfolgung durch die katholische Kirche sind keine Themen dieser Hausarbeit und werden höchstens am Rand behandelt.

Um der Frage, was die Albanenser glaubten, nachzugehen ist es nötig den bisherigen Forschungsstand zu untersuchen. Das erste umfassende, wissenschaftliche Werk im deutschen Sprachraum war „Die Katharer" von Arno Borst. Die Bearbeitung des Liber aus diesem Buch habe ich in dieser Hausarbeit dargestellt. Das Buch besitzt eine große forschungsgeschichtliche Bedeutung, da es spätere Historiker stark beeinflusste. Autoren wie Schmitz- Valckenberg beleuchten lediglich einzelne Bereiche des Katharertums. Sein theologischer Schwerpunkt kommt dieser Hausarbeit aber sehr entgegen.

J. Duvernoy veröffentlichte 1976 das Buch „Le catharisme: La religion des cathares". Er unterschied leider zu wenig zwischen den einzelnen Gruppierungen. Das Werk ist daher für diese Hausarbeit ungeeignet[1]. 1982 erschien Rottenwöhrers „Der Katharismus, Band I: Quellen zu Katharismus". Diese ausführliche Sammlung und Übersicht katharischer Quellen habe ich in meiner Hausarbeit verwendet. Gerhard Rottenwöhrer führte seine Arbeit fort, und den 1993 erschienenen vierten Band „Glaube und Theologie der Katharer" habe ich ebenfalls verwendet. Das aktuelle Werk „Die Geschichte der Katharer" von M. Lambert[2] erwies sich als besonders geeignet die Geschichte der Albanenser darzustellen. Es hebt sich durch seine lebendigeren Schilderungen von den vorher erwähnten Büchern ab.

Passagen in denen ich den Inhalt[3] von Quellen wiedergebe sind durch kursive Schrift kenntlich gemacht, Zusammenfassungen und Wiedergaben von Autoren im Konjunktiv geschrieben oder durch eine Überschrift kenntlich gemacht.

2 Die Albanenser

2.1 Die Geschichte derAlbanenser

Die Paulikaner[4] gelten als die älteste christlich-dualistische Bewegung in Europa und wurden zwischen 641-668 n. Chr. von Konstantin von Manalis gegründet. Man beschreibt sie auch als Mittelstück zwischen den Gnostikern des Altertums und denen des Mittelalters[5]. Sie waren radikale Dualisten und glaubten an zwei Götter. Einen irdischen, bösen Gott[6], der über die materielle Welt herrscht, sowie einen guten, spirituellen Gott, der keine Macht auf Erden hat. Jesus war bei ihnen ein reines Geistwesen und materielle Sakramente wurden kategorisch abgelehnt. Die Paulikaner erkannten nur das Neue Testament an. Ihr praktisches Leben unterschied sich nicht so stark von den anderen Christen. Sie heirateten, hatten Kinder und besaßen Eigentum. Sie führten Kriege und es gab keine besonderen Ernährungsvorschriften. Ihre Lehre breitete sich über den Balkan und Griechenland aus. Nach anfänglicher Verfolgung kam die orthodoxe Kirche zu dem Schluss, dass es sich zwar um eine Häresie handle, aber um eine ungefährliche[7]. Ab 878 n. Chr. wurden sie nicht mehr verfolgt und 1580 existierten noch mehrere paulikanische Gemeinden im Gebiet des Balkans.

Die Bogomilen gehen zurück auf einen Priester namens Bogomil. Er gründete zwischen 927-969 n. Chr. eine Glaubens­gemeinschaft die glaubte, dass Gott zwei Söhne[8], Jesus und Luzifer, habe. Luzifer sei der Schöpfer der materiellen Welt, und habe die Engel[9] in dieser eingesperrt. Jesus sei als Geistgestalt auf diese Welt gekommen, um den Engeln zu zeigen, wie sie sich befreien können. Dazu habe er die Bogomilenkirche gegründet. Die Bogomilen akzeptierten ebenfalls nur das Neue Testament. Bogomil besaß eine altslavische Übersetzung des Neuen Testamentes, welches auch apokryphe Werke enthielt. Im praktischen Leben waren die Bogomilen Asketen. Sie lehnten Fleisch, Wein und sexuelle Handlungen ab, tauften durch das Auflegen des NT, lehnten die Wassertaufe als teuflisch ab. Das einzig erlaubte Gebet war das Vaterunser.

Über Bosnien kam die bogomilische Lehre nach Westeuropa. Die Lehre änderte sich dabei und die Bezeichnung Katharismus entstand.[10] In Südfrankreich und Norditalien fand sie die meisten Anhänger.

M. Lambert erklärt den dramatischen Erfolg der bogomilischen Missionare, im 12. Jahrhundert, in Italien wie folgt:[11] Viele Bischöfe hätten sich mit den Stadtverwaltungen im Streit um Rechte und Ländereien befunden. Der große Konflikt zwischen Barbarossa und der Kirche habe es den Missionaren möglich gemacht, frei predigen und missionieren zu können. Im Volk sei die Auffassung entstanden, dass sich die Kirche nicht mehr ums Seelenheil ihrer Mitglieder, sondern um Geld und Macht kümmerte. Die asketische Lebensweise, die Vorstellung einer armen Kirche nach dem Vorbild der Apostel und die Ablehnung des Alten Testaments seien Gründe für den Erfolg der Katharer gewesen. Den Hauptgrund für den Erfolg der Katharer sieht Lambert jedoch darin, dass es damals eine aufkommende volkstümliche, religiöse Begeisterung gab. Dieser Begeisterung seien die Katharer mit ihren Mythen entgegen gekommen. Durch das Erzählen spannender Geschichten, und die Verbindung ihre asketische Lebensweise mit der schon bekannten Wanderpredigt in Armut, hätten sie den Geist der Zeit getroffen.

Unter den Katharern selbst kam es zu dogmatischen Spannungen und inneren Spaltungen, verschiedene Lehren entstanden. Die bedeutendsten katharischen Lehren und Gemeinden in Italien werden in der Literatur oft auch unter dem Titel ,,A, B, C - Katharismus" zusammengefasst.

C steht für die Concorettii[12], nach dem Ort Concorezzo. Diese gemäßigten Katharer bildeten die größte Gruppe. Die Bagnolenses, nach dem Ort Bagnolo gelten als das Mittelstück zwischen den Albanensern und den Concorettii.

A steht für die Albanenser oder auch Albanenses, die radikalen Dualisten, die im Mittelpunkt dieser Hausarbeit stehen. Die Herkunft des Namens ist nicht ganz klar. Er stammt auf jeden Fall nicht von Albanien, sondern entweder nach dem Ort Albano, in der Nähe von Brescia, oder nach einem Geistlichen der Albanus hieß. Der Ort gilt als wahrscheinlicher. Die Bezeichnung Albanenser ist zwischen 1214 und 1235 entstanden und wurde auch als Selbstbezeichnung verwendet.[13] Im Zeitraum dieser Arbeit waren die Albanenser theologisch uneinheitlich. Sie teilten sich in die Anhänger des älteren Bischofs Belesmanzas[14] und dessen Nachfolger und „filius maior" Johannes von Lugio[15] auf. Belesmanzas Anhängerschaft lehnte das AT bis auf den Propheten Jesaja ab. Johannes von Lugio[16] erkannte die gesamte Bibel an und war ein Reformator unter den Albanensern. Er besaß eine juristische und theologische Bildung, die er sich nicht als

Autodidakt erworben haben kann.[17] [18] [19] Einige seiner Auslegungen haben katholische Grundzüge und sein Werk nähert sich der katholischen Lehre. Es ist gut möglich, dass er vor seiner Karriere als Katharer ein Zisterziensermönch war. Nach ihm gab es unter den Albanensern keine theologischen Reformen mehr, die Bewegung befand sich schon im Untergang.

War das Katharertum in den sechziger Jahren des 13. Jhd. noch eine lebendige und mitreißende Kraft, so wurde das späte 13 Jhd. eine Epoche des Sieges für die italienische Inquisition. Durch ihr System aus Seelsorge und Bestrafung drängten sie den Katharismus in den Untergrund, in dem er allmählich verschwand.

2.2 Der Glaube derAlbanenser

a) nach Schmitz-Valckenberg18 19

Die Albanenser waren Anhänger der Zweiprinzipienlehre. Sie glaubten an zwei Weltgerichte. Durch das erste Weltgericht sind die Geistseelen auf die Erde gestürzt worden, das zweite Weltgericht geschieht durch Ablehnung oder Übernahme des katharischen Glaubens. Der Geist stellte das leitende Element im albanensischem Glauben dar. Es gibt viele Übereinstimmungen zwischen den frühchristlichen Häresien und den Albanensern.

Drei Personen hatten bei den Albanensern besondere Bedeutung: Belesmanzas[20], Tetricus und Johannes von Lugio. Zwischen Johannes von Lugio und Belesmanzas unterschied Moneta Cremonensis nicht.

Der Lehre Belesmanzas, der seine Hauptwirkungszeit zwischen 1200 und 1230 hatte, sollen sogar südfranzösische Katharergruppen[21] gefolgt sein. Er lehrte die Himmelfahrt Satans, den darauf folgenden Sturz der verführten Engel auf die Erde, und die Einkerkerung der Geistseelen in irdische Körper. Der Teufel habe große Teile des AT geschrieben und die Patriarchen seien seine Diener gewesen. Nach Belesmanzas sind Jesus und Maria Engel, eine Geburt Jesu im irdischen Sinne und auch die Auferstehung habe es nicht gegeben. Die Leiden Christi und sein Tod waren aber Teil seiner Lehre. Die Erde erklärte Belesmanzas zur niemals endenden Hölle und das Weltgericht habe schon vor langer Zeit stattgefunden. Die Wassertaufe lehnte er ab, betonte dafür die katharische Handauflegung. Das Ziel in der Lehre Belesmanzas war es, aus der Seelenwanderung auszuscheiden, und sich im Himmel mit seinem himmlischen Körper wieder zu vereinen.

Tetricus lehrte, dass die Propheten in der jenseitigen Welt gelebt haben, und die Prophetenbücher daher heilige Schriften und Zeugnisse aus dieser Welt sind.

b) nach Rottenwöhrer[22]

Im Mittelpunkt ihrer Theologie stehen Geschichte und Geschicke des Gottesvolkes. An diesem Mittelpunkt, dem Selbstverständnis der Albanenser als Volk Gottes, knüpft alles andere an. Wenn man dieses nicht berücksichtigt, kommt man sehr schnell zu Missdeutungen über die Albanenser.

Sie glaubten an zwei ewige Welten, die durch so etwas wie eine Spiegellinie getrennt sind. Diese getrennten Welten begannen sich zu mischen, und damit beginnt die Geschichte des Volkes Gottes auf Erden. Die „Vermischung" der himmlischen und irdischen Welt geschah dadurch, dass das Schlechte in die himmlische Welt eindrang und eine große Zahl an Engeln mit sich in die irdische Welt riss. Daher kann bei den Albanenser das Böse auch ruhig weiterhin in „seiner" Welt existieren, es geht darum aus dieser Welt herauszukommen. Katharische Aussagen über einen immerwährenden Kampf zwischen gut und böse sind kein Widerspruch, sondern nur Beleg über die Gegensätzlichkeit der Prinzipien.

Die zentrale Erlösungsfigur der Albanenser ist Jesus Christus. In ihm sehen sie den Gründer ihrer Kirche und den Heilsbringer, indem er das Consolamentum an seine Jünger weitergab. Diese Geisttaufe wird von allen Albanensern, außer bei Johannes von Lugio und seinen Anhängern, als das Heilmittel zur Rückkehr in den Himmel angesehen. Als Geschenk Gottes für sein büßendes Volk in der Hölle. Durch diese Ansicht entwickelten die Albanenser ein hohes Selbstbewusstsein und bezeichneten sich als Perlen im Dreck.

Die metaphysischen, philosophischen sowie theologischen Gedanken unterscheiden sich bei den einzelnen Albanensern stark. Gemeinsam haben sie aber alle das heilsgeschichtliche Denken, dem sie meist alles andere in ihren Bibelauslegungen unterordnen. Es scheint als ob Albanenser bemüht waren, ihren momentanen heilsgeschichtlichen Standortzu bestimmen.

c) nach Lambert[23]

Lambert unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Ausrichtungen der Albanenser. Eine ordnet er Belesmanzas zu, die andere Johannes von Lugio.

Er merkt an, dass ihre theologischen Konflikte hinter vorgehaltener Hand geführt worden sind. Der großen Masse der Gläubigen wurden diese Konflikte aus Angst vorenthalten, sie könnten dem Katharismus den Rücken zukehren.

[...]


[1] Dieser Grund lässt leider mehrere Bücher ausscheiden.

[2] Die deutsche Übersetzung erschien 2001.

[3] Bzw. aus Rottenwöhrer: Der Katharismus. Bd. I: Quellen zum Katharismus.

[4] Vgl. Hamilton: Die christliche Welt des Mittelalters. S. 125-132.

[5] Vgl. Döllinger, Ignaz von: Beiträge zur Sektengeschichte des Mittelalters: Erster Teil. S. 2-3.

[6] Diesen bösen, irdischen Gott und die Geistgestalt lesu belegten sie mit Paulus 2. Kor. 4,4: „Bei welchen der Gott dieser Welt der Ungläubigen Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Klarheit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes“.

[7] Vgl. Hamilton. Anmerkung 70.

[8] Also waren sie moderate bzw. gemäßigte Dualisten.

[9] Die Seele jedes Menschen sei ein solcher Engel.

[10] Lambert betont ausdrücklich unterschiedliche Lehrinhalte bei Bogomilen und Katharern. Siehe Lambert: Geschichte der Katharer. S. 36.

[11] Vgl. Lambert. S. 42 - 48.

[12] oder Concorezzenser.

[13] Vgl. Borst: Die Katharer. S.243-246.

[14] Bischof von 1210-1250 (ca.) Vgl. Borst. S. 236.

[15] Bischof von 1250-1260 (ca.) Vgl. Borst. S. 237.

[16] Oder: von Luzano, de Lugio, von Lugio, di Lugio,...

[17] Vgl. Borst. S. 270-271.

[18] Vgl. Schmitz-Valckenberg: Grundlehren katharischer Sekten. S. 332 - 335.

[19] Der sich ausschließlich auf Moneta Cremonensis beruft.

[20] Bei Schmitz-Valckenberg „Balasinansas“.

[21] Toulouse, Albi und Carcasonne.

[22] Vgl. Rottenwöhrer: Der Katharismus. Bd. IV/1, S. 307-310.

[23] Vgl. M. Lambert. S. 210 - 220.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Der Glaube der Katharer
Untertitel
Am Beispiel der Albanenser
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar: Die Inquisition
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
34
Katalognummer
V162242
ISBN (eBook)
9783640757640
ISBN (Buch)
9783640757992
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mittelalter, Katharer, Geschichte, Katholizismus, Häresie, Italien, Albanenser, Inquisition, Sentenzen, Liber de duobus principii, Ketzer, Glaube, Religion, Kirchengeschichte, Inquisitionsverfahren, Rituale, Aberglaube, Testament, Christentum, Bogomilen
Arbeit zitieren
Benjamin Sauerstein (Autor), 2007, Der Glaube der Katharer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162242

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der Glaube der Katharer



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden