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Erfassung der Mitarbeitermotivation und Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung

Titel: Erfassung der Mitarbeitermotivation und Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung

Bachelorarbeit , 2025 , 60 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die umfassende Zielsetzung der vorliegenden Thesis liegt darin, die zentralen Einflussfaktoren auf die Mitarbeitermotivation in einem herausfordernden und dynamischen Arbeitsumfeld, insbesondere in Rehabilitationskliniken, zu untersuchen. Der Fokus liegt darauf, praxisorientierte Maßnahmen zu entwickeln, die es ermöglichen, die Motivation der Mitarbeiter*innen langfristig zu fördern, ihre Bindung an die Organisation zu stärken und gleichzeitig den besonderen Anforderungen und Belastungen in diesem Arbeitsbereich gerecht zu werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Rolle der Arbeitsbedingungen, der demografischen Vielfalt sowie den individuellen Bedürfnissen und Erwartungen der Mitarbeiter*innen. Die Untersuchung zielt darauf ab, innovative Ansätze zu identifizieren, die eine attraktive und unterstützende Arbeitsumgebung schaffen, die sowohl jüngere als auch ältere Mitarbeiter*innen motiviert und ihre Leistungsfähigkeit erhält. Die Untersuchung verfolgt die Zielsetzung, intrinsische und extrinsische Motivationsfaktoren, das allgemeine Engagement der Mitarbeiter*innen sowie deren Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen zu erfassen. Des Weiteren zielt die Arbeit darauf ab, basierend auf den erhobenen Daten fundierte Handlungsempfehlungen zu formulieren, die eine direkte Umsetzung ebenjener in die Praxis ermöglichen.

Die zentrale Forschungsfrage dieser Arbeit lautet daher: Welche praxisorientierten Maßnahmen können entwickelt werden, um die Mitarbeitermotivation langfristig zu fördern und die Bindung der Mitarbeiter*innen zu stärken?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
  • 2 ZIELSETZUNG
  • 3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
    • 3.1 Begriffsdefinition Motiv und Motivation
    • 3.2 Extrinsische und intrinsische Motivation
    • 3.3 Motivationstheorien
      • 3.3.1 Die Theorie der Bedürfnishierarchie nach Maslow
      • 3.3.2 Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie
      • 3.3.3 Das Motivationsmodell von Porter und Lawler
      • 3.3.4 Die Leistungsmotivationstheorie von David McClelland
      • 3.3.5 Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie von Vroom
    • 3.4 Maßnahmen zum Erhalt und zur Optimierung der Mitarbeitermotivation
      • 3.4.1 Auswirkungen von Demotivation
      • 3.4.2 Betriebliche Anreizsysteme zum Erhalt der Mitarbeitermotivation
      • 3.4.3 Bedeutung der Mitarbeiterbindung
      • 3.4.4 Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation – Situationsanalyse in Reha- und Pflegeeinrichtungen
  • 4 EMPIRISCHER TEIL
    • 4.1 Teilnehmerdaten
    • 4.2 Methodik der Datenerhebung
    • 4.3 Datenauswertung
      • 4.3.1 Beispielhafte Auswertungsdarstellung
      • 4.3.2 Gesamtheitliche Auswertung auf oberster Ebene (Kategorie)
      • 4.3.3 Gesamtheitliche Auswertung auf granularer Ebene
    • 4.4 Interpretation
      • 4.4.1 Allgemeine Interpretation der Aussagen, sowie Ableitung von Maßnahmen zur Förderung und Erhalt der Mitarbeitermotivation im ZAR Wolfsburg
      • 4.4.2 Grenzen der eigenen Studie
        • 4.4.2.1 Grenzen des Messinstruments und Einflussfaktoren auf die Ergebnisse
  • 5 Fazit und Ausblick
  • 6 LITERATURVERZEICHNIS
  • 7 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
    • 7.1 Abbildungsverzeichnis
    • 7.2 Tabellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die zentralen Einflussfaktoren auf die Mitarbeitermotivation in einem herausfordernden und dynamischen Arbeitsumfeld, insbesondere in Rehabilitationskliniken, zu untersuchen. Das Hauptziel ist die Entwicklung praxisorientierter Maßnahmen zur Förderung und langfristigen Bindung von Mitarbeiter*innen an die Organisation, unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen und Belastungen dieses Arbeitsbereichs. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche praxisorientierten Maßnahmen können entwickelt werden, um die Mitarbeitermotivation langfristig zu fördern und die Bindung der Mitarbeiter*innen zu stärken?

  • Analyse von intrinsischen und extrinsischen Motivationsfaktoren.
  • Erfassung der Mitarbeiterzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen.
  • Untersuchung der Auswirkungen demografischer Vielfalt auf die Motivation.
  • Entwicklung innovativer Ansätze zur Schaffung einer unterstützenden Arbeitsumgebung.
  • Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für die Praxis.
  • Erforschung betrieblicher Anreizsysteme und ihrer Wirkung auf Mitarbeitermotivation und -bindung.

Auszug aus dem Buch

Auswirkungen von Demotivation

Demotivation zählt zu den gravierendsten Risiken für Unternehmen und wird dennoch häufig unterschätzt. Sie wirkt sich direkt auf die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen aus, was sich in sinkender Produktivität, höheren Fehlzeiten und einer verstärkten Fluktuation zeigt. Ein schlechtes Arbeitsklima, mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen und die schleichende Abnahme der Motivation ziehen oft langfristige Folgen nach sich. Die Ursachen sind vielfältig: falscher Einsatz von Mitarbeiter*innen, Über- oder Unterforderung, fehlende Wertschätzung oder schlechte Führung. All dies verstärkt nicht nur die Unzufriedenheit, sondern führt auch zu erheblichen finanziellen Belastungen. Besonders problematisch ist, dass sich die Folgen von Demotivation wie ein Dominoeffekt auf das gesamte Team ausbreiten können. Neben hohen Kosten, etwa durch Rekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen, leidet auch die Innovationsfähigkeit des Unternehmens, da die intrinsische Motivation der Belegschaft nachlässt (Gerlach, 2023, S. 218). Diesbezüglich ist Demotivation ein vielschichtiges Phänomen, das Organisationen in unterschiedlicher Weise beeinflusst. Die damit einhergehenden negativen Emotionen und Spannungen belasten nicht nur das Arbeitsklima, sondern wirken sich auch auf die Produktivität, das Engagement und die Bindung der Mitarbeiter*innen aus. Gleichzeitig zeigt sich, dass Demotivation ambivalente Seiten haben kann, da sie manchmal eine notwendige Reflexion oder Veränderung anstößt (Küpers, 2008, S. 12). Mit der wachsenden Bedeutung von Emotionen in dynamischen Organisationen wird ein gezielter Umgang mit Demotivation immer entscheidender. Um Motivationsbarrieren zu überwinden und langfristigen Problemen vorzubeugen, ist häufig eine aktive Wiederherstellung von Motivation – die sogenannte Remotivation – notwendig. Trotz ihrer Relevanz im organisationalen Kontext bleiben die Mechanismen von Demotivation, Motivationsbarrieren und Remotivation jedoch bislang wenig erforscht, obwohl sie maßgeblich den Erfolg und die Stabilität von Organisationen beeinflussen (Küpers, 2008, S. 12).

In Bezug auf einen wissenschaftlichen Definitionsansatz lässt sich Demotivation als Zustand fehlender oder stark eingeschränkter Handlungsbereitschaft im Hinblick auf ein bestimmtes Verhalten definieren. Sie tritt beispielsweise auf, wenn Mitarbeiter*innen nicht bereit sind, eine vom Unternehmen erwartete Verhaltensweise zu zeigen (Rheinberg, 2008, S. 14). Der Begriff „demotivieren“ beschreibt dabei einen Prozess oder ein Verhalten, welches diese Handlungsbereitschaft verringert oder vollständig verhindert. Ein typisches Beispiel ist, wenn Mitarbeiter*innen definierte und vereinbarte Zielvorgaben nicht erreichen. In solchen Fällen ist es wahrscheinlich, dass bestimmte demotivierende Faktoren vorliegen, welche die Erfüllung dieser Erwartungen erschweren oder blockieren. Die Rolle der Führungskraft ist in solchen Situationen von entscheidender Bedeutung. Sie hat die Verantwortung dafür, die Gründe für die Demotivation aktiv zu hinterfragen und diese ernst zu nehmen. Dies erfordert nicht nur eine empathische Kommunikation mit den betroffenen Mitarbeiter*innen, sondern auch eine kritische Analyse der Arbeitsbedingungen, Prozesse und Erwartungen. Ziel ist es, die demotivierenden Einflüsse zu identifizieren und, wo möglich, gezielt abzustellen. Gleichzeitig sollte die Führungskraft Maßnahmen ergreifen, um den Prozess in eine positive Richtung zu lenken, die Motivation wiederherzustellen und die Handlungsbereitschaft langfristig zu fördern (Pinnow, 2012, S. 126).

Demotivation hat tiefgreifende Auswirkungen auf alle Beteiligten in einer Organisation und bringt eine Vielzahl negativer Folgen mit sich. Auf individueller Ebene äußert sich Demotivation häufig durch kognitive und emotionale Reaktionen wie Leistungsschwankungen, Unzufriedenheit, Frustration, Angst oder Ärger. Diese Effekte können die psychische Belastung der Betroffenen erheblich erhöhen und in Extremfällen zu schwerwiegenden Konsequenzen wie einer inneren Kündigung oder sogar Depressionen führen (Franken, 2010, S. 115).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel beschreibt die globale Situation des Wandels und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Erwerbsarbeit, insbesondere im Kontext der Mitarbeitermotivation in Reha- und Pflegeeinrichtungen.

Kapitel 2 Zielsetzung: Dieses Kapitel definiert das Hauptziel der Arbeit, die zentralen Einflussfaktoren der Mitarbeitermotivation in Rehabilitationskliniken zu untersuchen und praxisorientierte Maßnahmen zu entwickeln.

Kapitel 3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieses Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über grundlegende Definitionen von Motiv und Motivation, sowie über extrinsische und intrinsische Motivation und zentrale Motivationstheorien.

Kapitel 4 Empirischer Teil: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik der Datenerhebung mittels Fragebogen, die Auswertung der erhobenen Daten und die Interpretation der Ergebnisse bezüglich der Mitarbeitermotivation im ZAR Wolfsburg.

Kapitel 5 Fazit und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung zusammen, bestätigt theoretische Modelle durch empirische Befunde und leitet einen konkreten Maßnahmenkatalog sowie Forschungsbedarfe für die Zukunft ab.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, Rehabilitation, Pflegeeinrichtungen, Anreizsysteme, Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance, Führung, Arbeitszufriedenheit, Demotivation, Maslow, Herzberg, McClelland, Vroom, ZAR Wolfsburg, Gesundheitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erfassung und Optimierung der Mitarbeitermotivation in Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen, dargestellt am Beispiel des Zentrums für ambulante Rehabilitation (ZAR) Wolfsburg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind Mitarbeitermotivation (intrinsisch und extrinsisch), Mitarbeiterbindung, Motivationstheorien, betriebliche Anreizsysteme, Arbeitsbedingungen und deren Einfluss auf die Zufriedenheit sowie Work-Life-Balance.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung praxisorientierter Maßnahmen zur langfristigen Förderung der Mitarbeitermotivation und Stärkung der Mitarbeiterbindung in Rehabilitationskliniken. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche praxisorientierten Maßnahmen können entwickelt werden, um die Mitarbeitermotivation langfristig zu fördern und die Bindung der Mitarbeiter*innen zu stärken?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine standardisierte Befragung mittels eines schriftlichen Fragebogens, der sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte der Mitarbeitermotivation untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den aktuellen Kenntnisstand zu Motivationstheorien, beleuchtet extrinsische und intrinsische Motivation, analysiert Maßnahmen zur Motivationsoptimierung und präsentiert einen empirischen Teil mit Teilnehmerdaten, Methodik der Datenerhebung und Datenauswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterbindung, Rehabilitationskliniken, Pflegeeinrichtungen, Anreizsysteme und Arbeitszufriedenheit charakterisiert.

Warum ist die Mitarbeitermotivation gerade in Reha- und Pflegeeinrichtungen so wichtig?

In Reha- und Pflegeeinrichtungen ist die Mitarbeitermotivation entscheidend, da der hohe physische und psychische Arbeitsaufwand sowie der zunehmende Fachkräftemangel innovative Strategien zur Sicherstellung einer hohen Versorgungsqualität erfordern.

Welche Rolle spielen immaterielle Faktoren bei der Mitarbeitermotivation im Gesundheitswesen?

Immaterielle Faktoren wie Wertschätzung, Anerkennung, Teamkultur und Entwicklungsmöglichkeiten sind im Gesundheitswesen von entscheidender Bedeutung, da sie maßgeblich zur Arbeitszufriedenheit und Bindung der Mitarbeiter*innen beitragen.

Was ist der "Fünf-Punkte-Plan" im Kontext des ZAR Wolfsburg?

Der Fünf-Punkte-Plan ist ein strukturierter Maßnahmenkatalog, der als Ergebnis der Mitarbeiterbefragung im ZAR Wolfsburg entwickelt wurde. Er beinhaltet gezielte Weiterentwicklung, Betonung sinnstiftender Aufgaben, Anpassung monetärer Anreize, aktive Gestaltung von Wertschätzung und Ausbau von Work-Life-Balance sowie Gesundheitsförderung.

Welche Grenzen hatte die durchgeführte Studie laut der Arbeit?

Die Studie litt unter mangelnder Repräsentativität, da sich vorwiegend interessierte Personen beteiligten, und Sprachbarrieren bei mehrsprachigen Mitarbeitern die Teilnahme erschwerten. Zudem fehlten Kontextinformationen zu den Antworten.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erfassung der Mitarbeitermotivation und Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
60
Katalognummer
V1622552
ISBN (PDF)
9783389158418
ISBN (Buch)
9783389158425
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erfassung mitarbeitermotivation ableitung maßnahmen optimierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2025, Erfassung der Mitarbeitermotivation und Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1622552
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  60  Seiten
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