Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Work, Business, Organisation

Leistungsbeurteilung von Schwarzen und Weißen

Title: Leistungsbeurteilung von Schwarzen und Weißen

Seminar Paper , 2001 , 14 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Viola Göthel (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit werden verschiedene Fragestellungen zum Thema Leistungsbeurteilungen
von Schwarzen und Weißen diskutiert. Die Leistungsbeurteilungen dienten einerseits dem
Zweck der Einstellung andererseits der Beförderung von Kandidaten und erfolgten in Form
von Assessment-Centeraufgaben oder Interviews.
Fragen, die im folgenden näher betrachtet werden:
Gibt es generell Unterschiede in der Leistungsbeurteilung zwischen Schwarzen und Weißen?
Ausgehend davon ist weiterhin von Interesse, welche Variablen und Moderatoren neben
möglicherweise tatsächlich vorhandenen Leistungsunterschieden Einfluß auf diese
Unterschiede in der Leistungbeurteilung nehmen können? In Betracht gezogen werden hierbei
die Variablen Intelligenz, Rasse und Alter der Beurteiler und der zu Beurteilenden, sowie die
Rassen- und Alterszusammensetzung der Beurteilergruppe. Als mögliche Moderatoren
wurden Beurteilertrainings (angeboten/nicht angeboten), der Zweck der Beurteilung
(Unternehmensziel/ Forschungsziel), der Rahmen in dem die Beurteilung stattfand (Labor
oder Feld), die Art der Beurteilung (verhaltens-/eigenschaftsbezogen) sowie die
Zusammensetzung der Arbeitsgruppe des zu Beurteilenden untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung

2.1 Fragestellungen dieser Arbeit

2.2 Grundlagen und Definitionen

3. Hauptteil

3.1 The role of cognitive ability in subgroup differences and incremental validity of assessment center exercises (1998)

3.2 Effects of Race on Interview Ratings in a Situational Panel Interview(1996)

3.3 A Field Study of Race and Age Similiarity Effects on Interview Ratings in Conventional and Situational Interviews (1992)

3.4 A Meta-Analysis of Ratee Race Effects in Performance Ratings (1985)

4. Schluß

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht systematisch, inwiefern die ethnische Zugehörigkeit von Bewerbern und Beurteilern die Leistungsbewertung in Auswahl- und Beförderungsprozessen beeinflusst. Dabei steht die zentrale Frage im Mittelpunkt, welche Faktoren und Moderatoren zu den beobachteten Leistungsunterschieden zwischen Schwarzen und Weißen führen und wie diese methodisch eingeordnet werden können.

  • Analyse des "same race bias" in verschiedenen Beurteilungskontexten.
  • Untersuchung von kognitiven Anforderungen und Intelligenz als Einflussfaktoren.
  • Betrachtung von Moderatoreffekten wie Beurteilertraining, Interviewformat und Gruppenzusammensetzung.
  • Diskussion der praktischen Implikationen für eine ethisch gerechte Personalauswahl.

Auszug aus dem Buch

3.4 A Meta-Analysis of Ratee Race Effects in Performance Ratings (1985)

Auch in dieser Metaanalyse untersuchten Kraiegr und Ford (1985), ob die Rasse der Beurteiler und des zu Beurteilenden einen Einfluß auf die Leistungsbeurteilung haben. Weiterhin gingen sie der Frage nach, ob folgende Faktoren als Moderatorvariablen eine Rolle spielen: Untersuchungsumgebung (Feld vs. Labor), Beurteilertraining (angeboten vs. nicht angeboten), Art der Beurteilung (verhaltensbasiert vs. eigenschaftsbezogen), Beurteilungszweck (Unternehmens vs. Forschungsinteresse) sowie die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe des zu Beurteilenden.

Die vorliegende Metaanalyse fasste 34 veröffentlichte und 47 nicht veröffentlichte Studien zusammen, von denen alle Studien weiße Beurteiler aber nur 14 Studien schwarze Beurteiler untersucht hatten.

Das same race bias ließ sich bei weißen in 74 Studien und bei schwarzen Beurteilern in 14 Studien nachweisen. Somit zeigt sich in allen erwähnten Untersuchungen ein konsistentes Bild und eine Bestätigung der similar-to-me Hypothese: Kandidaten der gleichen Rasse werden besser beurteilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Bietet einen Überblick über die behandelten Studien und die dort gefundenen Effekte zur Leistungsbeurteilung.

2. Einleitung: Definiert die Problemstellung und die Forschungsfragen hinsichtlich der Einflussfaktoren auf Leistungsbeurteilungen.

3. Hauptteil: Detaillierte Analyse von vier ausgewählten Studien zu Effekten der Rasse und kognitiver Fähigkeiten bei verschiedenen Testverfahren.

4. Schluß: Reflektiert die Ergebnisse der untersuchten Studien und diskutiert die Übertragbarkeit auf den deutschen Kontext sowie zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Leistungsbeurteilung, Personalauswahl, same race bias, Rasseneffekte, Assessment Center, Situationales Interview, kognitive Fähigkeiten, ähnlichkeitseffekt, social identity theory, Beurteilertraining, Moderatoreffekte, Leistungsunterschiede.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, inwiefern die ethnische Herkunft von Bewerbern und Beurteilern die Ergebnisse in Leistungsbeurteilungen beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem "same race bias", der Rolle von Intelligenztests in Auswahlverfahren und dem Einfluss verschiedener Interviewformate.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die systematischen Verzerrungen bei der Leistungsbeurteilung von Schwarzen und Weißen aufzudecken und mögliche Moderatoren zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende empirische Studien und Metaanalysen aufbereitet und kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert vier spezifische Studien, darunter eine Untersuchung zu kognitiven Anforderungen im Assessment Center und mehrere Studien zu verschiedenen Interview-Settings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie "same race bias", "Personalauswahl", "Leistungsbeurteilung" und "similar-to-me Effekt".

Gibt es einen Unterschied zwischen konventionellen und situationalen Interviews?

Die Arbeit stellt fest, dass der "same race bias" in konventionellen Interviews stärker auftritt als in höher strukturierten situationalen Interviews.

Warum ist das Ergebnis für die Praxis der Personalauswahl relevant?

Die Ergebnisse legen nahe, dass zur Vermeidung von Verzerrungen auf ethnisch ausgeglichene Beurteilergruppen geachtet werden sollte.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Leistungsbeurteilung von Schwarzen und Weißen
College
University of Constance  (Fachbereich Psychologie)
Course
Seminar Personalauswahl
Grade
1.0
Author
Viola Göthel (Author)
Publication Year
2001
Pages
14
Catalog Number
V16234
ISBN (eBook)
9783638211413
Language
German
Tags
Leistungsbeurteilung Schwarzen Weißen Seminar Personalauswahl
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Viola Göthel (Author), 2001, Leistungsbeurteilung von Schwarzen und Weißen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16234
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint