John Rabe und seine Tagebücher in der gegenwärtigen Debatte um das Nanjing-Massaker


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. DerEinzug derNanjing - Debatteinden Westen

III. John Rabe - eine kurze Biographie

IV. Auswahlzum Vorsitzenden

V. TätigkeitalsVorsitzenderdes Komitees

VI. Zusammenfassung: John Rabes Rolle in der Debatte um das Nanjing - Massaker

I. Einleitung

Über sechzig Jahre sind inzwischen seit den Ereignissen vergangen, die heute als das „Nanjing Massaker“ bezeichnet werden.[1] Bis zur Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erfahren jedoch andere Episoden aus den Kriegsschauplätzen in Ostasien während des Zweiten Weltkrieges, wie beispielsweise der Mukden - Zwischenfall vom 18. September 1931, mit dem der zweite Sino - Japanische Krieg de facto beginnt , oder aber der Atombombenabwurf über Hiroshima und Nagasaki, deutlich mehr Aufmerksamkeit seitens der breiten Öffentlichkeit, vor allem außerhalb von China und Japan, als die Vorkommnisse in Nanjing zwischen dem 13. November 1937 und den ersten Monaten von 1938, welche überwiegend für die wissenschaftlichen Gemeinschaft von Interesse sind. Die Debatte über die historische Wahrheit findet hauptsächlich unter den beiden betroffenen Ländern statt und spielt sich auf einer politisch - emotionalen Ebene ab. In China ist sie in der Nachkriegszeit durch eine ideologisch - populistische Herangehensweise gekennzeichnet, welche um die Konzentration der öffentlichen Aufmerksamkeit auf die Entwicklung und Einheit der neu gegründeten Volksrepublik oszilliert. Während des Korea - Krieges nutzt die chinesische Regierung das Massaker aus, um stärkere patriotische Gefühle gegen die USA in der eigenen Bevölkerung hervorzurufen. Ein Artikel in der Xinhua yuebao (The New China Monthly) von 1952 z. B. verurteilt die amerikanischen Missionare, die während der japanischen Okkupation in Nanjing bleiben und sich an der Gründung und Leitung des Internationalen Komitees zur Errichtung einer Sicherheitszone für Zivilisten in der Stadt beteiligen. Die Mehrheit der in Nanjing eingeschlossenen Einwohner hält sich in dieser etwa 4 km[2] [3] großen Zone auf und findet dort ein unter den gegebenen Umständen hohes Maß an Sicherheit und Schutz vor den japanischen Truppen. Der Artikel berichtet, dass die amerikanischen Vertreter, alle von ihnen Missionare, Ärzte oder Lektoren in Nanjing, das Eigentum und die Interessen ihres Landes auf Kosten der chinesischen Flüchtlinge geschützt, der japanischen Armee bei ihrem Angriff auf Nanjing geholfen und Chinesen an sie ausgeliefert haben sollen.[4]

II. Der Einzug der Nanjing - Debatte in den Westen

Diese Linie wird in den 60em und 70ern Jahren beibehalten - das Nanjing-Massaker spielt eine eher politische Rolle, ohne dabei eine wirklich polarisierende Sprengkraft zu entwickeln. In der Phase der Annäherung zwischen Japan und China, die durch gegenseitiges wirtschaftliches Interesse in den 70em geprägt wird, wird eine Kritik an Japan bezüglich Nanjing und des Massakers seitens der chinesischen Regierung unterlassen.[5] Erst in den 80em Jahren beginnen Proteste in China gegen die moderate Haltung der Regierung gegenüber Japan. 1982, 1985, 1987 und 1988 finden große Protestaktionen statt, und ab 1985 schließen sich auch Studenten dieser an.[6] Mittlerweile wird dieses „Ungleichgewicht“ durch das Erscheinen diverser Zeitschriften, Publikationen und Intemetseiten, die sich ausschließlich mit ihnen beschäftigen, auch im Westen Schritt für Schritt aufhoben. Das prominenteste Beispiel hierfür ist das 1997 erschienene Buch von Iris Chang „The Rape of Nanjing: The Forgotten Holocaust of World War II“, das sich eines anhaltenden kommerziellen Erfolges und steigender Popularität erfreut.[7] Zu keinem anderen Zeitpunkt in den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten ist die Debatte über Nanjing sowohl in Ostasien, als auch in der westlichen Hemisphäre so intensiv oder gar hitzig gewesen.[8]

Dabei drängt sich folgende Frage auf: Warum treten die Nanjinger Ereignisse gerade dann wieder ans Licht und beginnen ihren eigenen Raum sowohl in der öffentlichen, als auch in der wissenschaftlichen Debatte auch im Westen einzunehmen? Es ist sicherlich nicht schwer anzunehmen, dass die Erinnerung an das Massaker keineswegs aus dem nationalen Gedächtnis Chinas bis dahin einfach verschwunden, oder dass erst ein Erstarken des nationalen Selbstbewusstseins der Chinesen durch die Rückkehr ihres Landes auf das internationale Parkett als aufsteigende Großmacht notwendig war, damit sie zumindest eine moralische Tilgung der historischen Schuld Japans in Form von einem Eingeständnis oder gar einer offiziellen Entschuldigung einfordem. Wenn diesbezüglich nach einem Schlüsselereignis oder einem Auslöser gesucht wird, so kommt an erster Stelle die Entdeckung einiger der von ausländischen Augenzeugen verfassten Berichte ausjener Zeit in Frage. Darunter fallen einerseits die Kurzfilme von Pater John G. Magee. Sie werden Anfang der 90er Jahre im Haus seines Sohnes David Magee entdeckt. 1990 werden die Akten des Militärarchivs Potsdam (das zentrale Archiv für militärische Dokumente der DDR in der Potsdamer Villa Ingenheim) und die Berichte von John Rosen, 1937 in Shanghai und Nanjing stationierter deutscher Diplomat, in denen die Filme erwähnt werden, kommen zum Vorschein. Ab da beginnt die Suche nach ihnen, die letztendlich im Haus seines Sohnes endet.

Die Aufzeichnungen anderer Mitglieder des Internationalen Komitees, wie die Briefe von Miner S. Bates, Lewis S. C. Smythe, Robert O. Wilson u. a. an ihre Familien, Freunde und Regierungsbehörden liefern weitere wichtige Hinweise für die Rekonstruktion der Nanjinger Ereignisse.[9]

Andererseits werden die Tagebücher des deutschen Geschäftsmannes und Siemens - Vertreters in Nanjing John Rabe im September 1996 entdeckt.[10] Ihnen wird eine so große Bedeutung für die Aufklärung des Zwischenfalls beigemessen, dass in China eine vollständige Übersetzung des Textes bereits nach 8 Monten herausgegeben wird, kurz vor der deutschen Originalfassung, und zwei Monate nach ihrem Erscheinen, auch wenn in gekürzter Form, in Japan. Ein Jahr später werden die Tagebücher in den USA herausgegeben.[11] Als die Augenzeugenberichte eines Seitenbetrachters, der keiner der Kriegsparteien angehört, sind sie eine erstklassige Quelle über die Ereignisse in Nanjing, obwohl John Rabe sie in erster Linie für seine Familie schreibt.[12] Sie liefern einen detaillierten Einblick in die Arbeitswiese der Mitglieder des Internationalen Komitees, ihre konkreten Handlungen unmittelbar vor dem Einmarsch der japanischen Truppen, und die Zielsetzung der Sicherheitszone. Desweiteren beinhalten sie viele der Dokumente aus dem Schriftverkehr, der zwischen dem Komitee und den japanischen, chinesischen, deutschen und teilweise sogar US - amerikanischen Behörden stattgefunden hat. Diese entlarven neue Aspekte in der Rolle des Komitees während der Okkupation, vor allem mit Hinblick auf die Graswurzeldiplomatie, die von ihm betrieben wurde, um einen Waffenstillstand zu erwirken und dadurch die größte Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Stadt abzuwenden. Zudem schafften es seine Mitglieder, eine unter den gegebenen Umständen durchaus als funktionierend zu bezeichnende städtische Verwaltung einzurichten, die in der Lage war solche grundlegende Güter und Dienstleistungen, wie Nahrung, Unterkunft, rudimentäre Sicherheit und soziale Ordnung bereitzustellen und über Monate hinweg aufrechtzuerhalten. So unwahrscheinlich diese Behauptung klingen mag, legen sie Rabes Tagebücher nahe. Ein Indiz für ihre Richtigkeit ist die Tatsache, dass keiner der Flüchtlinge einen japanischen Soldaten angegriffen oder gar verletzt hat, obwohl es mit Sicherheit genügend Motivation und Gelegenheiten vorhanden waren im Anbetracht der wochenlangen Ausschreitungen der japanischen „Soldateska“. Diesen Mangel an „Selbstjustiz“, welche ohne jeglichen Zweifel verheerende Folgen für die Sicherheitszone und die in ihr befindlichen Zivilisten gehabt hätte, auf ein Gefühl der schieren Hilflosigkeit oder Angst aufseiten der Opfer zurückzuführen, scheint viel zu vereinfachend und unzureichend zu sein. Vielmehr ist es dem Komitee gelungen, sich als eine legitime, funktionsfähige und effiziente Institution vor den chinesischen Zivilisten darzustellen, die in der Lage ist, ihre Interessen vor einer fremden und aggressiven Macht zu vertreten. Rabe und auch andere Mitglieder des Komitees berichten in ihren Tagebüchern oder Briefen oft von Opfern, die ihre Hilfe unmittelbar nachdem sie selbst von japanischen Soldaten belästigt worden sind oder einen solchen Vorfall mitgekriegt haben, aufsuchen. John Rabe bezeichnet sie mehrmals als seine „Schützlinge“ dar, die für ihr Überleben auf ihn und das Internationale Komitee angewiesen sind.

Diese Arbeit befasst sich mit der chinesischen Betrachtungsweise des Komitees und seines Vorsitzenden John Rabe, mit seiner Arbeit während der ersten zwei Monate der Besatzung. Dabei dienen Auszüge aus dem chinesischsprachigen Artikel „Labei zai „Nanjing datusha“ qijian xingwei ji sixiang bianhua jianxi (Eine Analyse der Veränderungen in Rabes Handlungs- und Denkweise während des Nanjing - Massakers) von Huang Huiying als Grundlage für die Darstellung, Analyse und Auswertung dieser chinesischen Betrachtungsweise, ohne den Anspruch einer allgemeinen Gültigkeit zu erheben, sondern vielmehr mit dem Ziel einer möglichst zufriedenstellenden Repräsentativität.[13]

III. John Rabe - eine kurze Biographie

John Rabe wird am 23. November 1882 in Hamburg geboren. Sein Vater, der als Schiffskapitän tätig war, stirbt als er noch relativ jung ist, was zur Folge hat, dass Rabe nach dem Bestehen der mittleren Reife seine schulische Ausbildung abbrechen muss. Unmittelbar danach wird er für zweieinhalb Jahre Lehrling und nach dem Abschluss seiner Lehre ist er anderthalb Jahre lang als Handlungsgehilfe in einem Hamburger Exportuntemehmen eingestellt. 1903 wird er auf Empfehlung seines Vorgesetzten bei einer englischen Firma verpflichtet und von ihr nach Mosambik geschickt, das zu dieser Zeit eine portugiesische Kolonie ist. Drei Jahre später ist er wegen einer Malariaerkrankung gezwungen, nach Deutschland zurückzukehren, wo er die nächsten zwei Jahre verbringt. 1908 geling es ihm erneut ins Ausland auszureisen. Er kommt nach Peking und arbeitet dort bis 1911 für eine Hamburger Firma, bis er im selben Jahr in der Pekinger Siemens - Vertretung eingestellt wird. 1909 heiratet er in Shanghai seine Jugendfreundin aus Hamburger Tagen Dora. Seine erste China - Phase endet 1919, als er zusammen mit den meisten deutschen Geschäftsmännem auf Druck Großbritanniens aus dem Land abgeschoben wird. Ein Jahr später gelingt es ihm über Japan nach China zurückzukehren und dort erstmal unter dem Deckmantel einer Strohfirma die Siemens - Vertretung in Peking erneut aufzumachen. Nach einer Tätigkeit für die Siemens China Company in Peking und Tianjin wird er 1931 zum Leiter des Büros in der damaligen chinesischen Hauptstadt Nanjing befördert. Dort wirkt er bis seiner Abberufung im März 1938 nach Berlin. Während seiner Nanjinger Zeit zeichnet er sich vor allem mit der Tätigkeit im Internationalen Komitee zur Errichtung einer Sicherheitszone in der Stadt aus, die die zivile Bevölkerung vor den Übergriffen derjapanischen Armee schützen soll. Zudem wird von ihm eine Deutsche Schule auf seinem Grundstück 1934 gegründet. Dies ist auch der unmittelbare Anlass für seinen Beitritt zur NSDAP im selben Jahr.

Nach seiner Ankunft in Berlin hält er eine Reihe von Vorträgen über die seine Erlebnisse in Nanjing und übersendet sogar eine Zusammenfassung dieser Vorträge an Hitler. Unmittelbar vor Ausbruch des Krieges wird er von Carl-Friedrich von Siemens nach Afghanistan geschickt, damit er dort Siemens - Angestellte betreut, die, wie Wickert schreibt, „in Bedrängnis geraten sind“. Er gelangt bald wieder nach Deutschland und wird in der Hauptverwaltung von Siemens während des Krieges als „Sachbearbeiter“ beschäftigt. Er soll die Verbindung zwischen den Firmenangestellten in Kabul und daraufhin in den Internierungslagern in Indien und dem Unternehmen aufrechterhalten. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Roten Kreuz hilft er deutschen Staatsangehörigen Afghanistan zu verlassen und nach Deutschland zurückzugelangen.

Im April 1946 bemüht er sich um eine Entnazifizierung, die ihm jedoch anfänglich verwehrt bleibt. Erst bei der Berufung im Juni 1946 im britischen Sektor in Charlottenburg gelingt im dies.[14]

Im Alter von 65 Jahren geht er in den Ruhestand, und zwei Jahre später, am 05. Januar 1950, stirbt er.

IV. Auswahl zum Vorsitzenden

Im Folgenden werden die Motive zur Auswahl John Rabes zum Vorsitzenden des Internationalen Komitees zur Gründung einer Sicherheitszone in Nanjing aus der Sicht des chinesischen Autors Huang Huiying dargestellt.[15]

Im November 1937 fällt Shanghai.[16] Die japanische Armee prescht weiter nach Chinas Hauptstadt Nanjing vor. Der Vorsitzende des Hochschulrates der Jinling[17] Universität Hang Liwu organisiert eine Versammlung einiger in Nanjing gebliebener Ausländer, um mit ihnen über die Errichtung einer Sicherheitszone in der Stadt nach dem Vorbild des im Shanghai errichteten Flüchtlingslager zu diskutieren. Zu dieser Zeit halten sich in Nanjing insgesamt 27 ausländische Staatsbürger auf, von ihnen beteiligen sich 15 an dem Internationalen Komitee. Am 19. November nimmt Rabe an einer Sitzung dieses Komitees teil. Am Nachmittag des 22. November trifft sich das Internationale Komitee auf einer Sitzung zur Besprechung der Errichtung einer neutralen Zone für Zivilisten in Nanjing. Rabe wird auf dieser Sitzung zum Vorsitzenden gewählt. Er ist nicht der Initiator der Sicherheitszone, seine Wahl zum Vorsitzenden jedoch hat folgende Gründe: Erstens, Rabe ist ein Deutscher und desweiteren Ortsgruppenleiter der NSDAP in Nanjing. Im November 1936 unterzeichnen Deutschland und Japan den Antikomintern - Pakt. Ein Jahr später formen Deutschland, Japan und Italien die Kernstaaten der Achsenmächte.[18] Die Auswahl eines Staatsbürgers eines mit Japan verbündeten Landes kann sicherlich als eine Taktik des Internationalen Komitees bezeichnet werden. [...].

Vor der Okkupation von Nanjing hat Rabe die NSDAP wie folgt beschrieben: ,, Wir sind Soldaten der Arbeiter, wir sind eine Regierung der Arbeiter, wir sind Freunde der Arbeiter, wir lassen den Arbeiter - den Armen in der Not nicht im Stich!“ Erst durch diese Aussage kann seine parteiliche Identität begriffen werden. [...]. Im Wesentlichen ist John Rabe kein „Nazi - Jünger“ gewesen. Zweitens, Rabes Fähigkeiten und seine Kompetenz sind ausreichend für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Zu dieser Zeit ist Rabe über 50 Jahre alt. Nachdem er in China angekommen ist, arbeitet er als Leiter der Siemens - Vertretungen in Beiping[19]

[...]


[1] In der englischsprachigen Literatur finden sich zudem die Bezeichnungen „The Nanjing Atrocity“ oder „The Rape of Nanjing“.

[2] Am 18. 09. 1931 wird ein Abschnitt der japanischen Südmandschurischen Eisenbahn in der Nähe von Mukden (heute Shenyang) im Süden der Mandschurei von japanischen Soldaten gesprengt. Der Vorfall wird chinesischen Dissidenten angelastet und dient als Vorwand für den Einmarsch der Japanischen Kaiserlichen Armee in die Mandschurei. In der Folge wird von den Japanern ein Jahr später der Marionettenstaat Mandschukuo eingerichtet.

[3] Fogei (2000), S. 1.

[4] Eykholt (2000), S. 24. Zu dieser Zeit sind weder Rabes Tagebücher noch die Augenzeugenberichte dieser Amerikaner an die breite Öffentlichkeit sowohl in China und Japan, als auch im Westen gelangt. Dass Rabe und die anderen Ausländer in Nanjing um den Erhalt des Eigentums ihrer Länder bemüht sind, oder mit demjapanischen Militär teilweise kooperieren, steht außer Frage, nur geschieht dies ausschließlich mit dem Ziel, eine bessere Beziehung zu den japanischen Behörden vor Ort aufzubauen und einen effizienteren Schutz für die Flüchtlinge, und nicht für chinesische Soldaten zu gewährleisten.

[5] Eykholt (2000), S. 28.

[6] Eykholt (2000), S. 41.

[7] Bei Changs Werk handelt es sich jedoch nicht um ein historisches Werk, das ein detailliertes und vollständiges Bild der Ereignisse wiedergibt, sondern eher um eine plakative und simplifizierende Darstellung. Für eine eingehende Kritik an Changs Werk, siehe Fogel, Joshua A., 1998: Untitled Review, in: The Journal of Asian Studies 3, S. 818 - 820.

[8] Fogel (2000), S. 1.

[9] Für eine umfassende Sammlung dieser Briefe und Dokumente, siehe Zhang Kaiyuan (Hrsg.), 2001: Eyewitnesses to Massacre: American Missionaries bear Witness to Japanese Atrocities in Nanjing. London.

[10] Yang (1999), S. 860.

[11] Ebenda.

[12] Rabe Tagebuch, Eintrag vom 01. 10. 1942, in: Wickert (1997), S. 21.

[13] Die biographischen Angaben stützen sich auf Wickert (1997), S.7 - 8, 289 - 291. Der Autor bezieht sich auf seine persönlichen Kenntnisse über die Laufbahn Rabes und Berichte seines Sohnes Otto.

[14] Rabe Tagebuch, Eintrag vom 07. 06. 1946, in: Wickert (1997), S. 341.

[15] Huang (1997), S. 94-95.

[16] Die Schlacht um Shanghai dauert vom 13. 08. 1937 bis zum 27. 11. 1937.

[17] Alter Name von Nanjing. Die Gründung der Stadt wird auf den Staat Chu (etw. 333. v. Chr.) zurückgeführt. Damals heißt die Stadt Jinling Yi Für eine kurze Einführung in die Geschichte der Stadt, siehe http://english.nanjing.gov.cn/.

[18] Der entsprechende Vertrag zwischen Italien und Deutschland wird erst am 22. Mai 1939 in Berlin unterzeichnet. Japan kommt offiziell am 27. September 1940 mit der Unterzeichnung des „Dreimächtepakts“ hinzu.

[19] Der alte Name von Beijing, oder Peking.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
John Rabe und seine Tagebücher in der gegenwärtigen Debatte um das Nanjing-Massaker
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
29
Katalognummer
V162357
ISBN (eBook)
9783640759576
ISBN (Buch)
9783640759965
Dateigröße
536 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
John Rabe, Nanjing, Tagebücher, Japan
Arbeit zitieren
Slavomir Zidarov (Autor), 2008, John Rabe und seine Tagebücher in der gegenwärtigen Debatte um das Nanjing-Massaker, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162357

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