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Die Reliefs des Galeriusbogens in Thessaloniki

Title: Die Reliefs des Galeriusbogens in Thessaloniki

Term Paper (Advanced seminar) , 1997 , 34 Pages , Grade: gut

Autor:in: M.A. Diana Beuster (Author)

Archaeology
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In der Arbeit werden sowohl der historische Quellenwert der Perserdarstellungen am Galeriusbogen geklärt als auch der ornamentale Schmuck und die Figurenfriese ausführlich beschrieben, was zu der Erkenntnis führt, dass es sich beim Galeriusbogen in Thessaloniki um eines der bedeutendsten und am umfangreichsten erhaltenen Schöpfungen der tetrarchischen Staatskunst handelt.
Stilistisch und ikonographisch stellt der Galeriusbogen eine Verbindung zwischen griechischen und römischen Elementen dar. So kann er als ein Vorläufer der späteren Triumphalkunst Konstantinopels gelten und als Bindeglied zwischen ihr und den Triumphalmonumenten der frühen und mittleren römischen Kaiserzeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Baugeschichte des Galeriusbogen

2. Der historische Quellenwert der Perserdarstellungen am Galeriusbogen

3. Der ornamentale Schmuck

4. Bildbeschreibung der Figurenfriese

4.1. Pfeiler A

4.2. Pfeiler B

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit widmet sich der detaillierten archäologischen und historischen Untersuchung der Reliefs am Galeriusbogen in Thessaloniki. Ziel ist es, das in den Frieszyklen dargelegte ikonographische Programm zu erschließen, die historische Bedeutung der Perserdarstellungen zu analysieren und die Rolle des Bogens als Instrument tetrarchischer Herrschaftspropaganda sowie als Bindeglied der römischen Triumphalkunst zu bewerten.

  • Baugeschichte und Stifterfrage des Galeriusbogens
  • Historischer Quellenwert der Perserkriege im Bildprogramm
  • Analyse des ornamentalen Dekors und der architektonischen Einbettung
  • Ikonographische Deutung der Figurenfriese auf Pfeiler A und B
  • Interpretation der tetrarchischen Ideologie und Herrschaftsrepräsentation

Auszug aus dem Buch

2. Der historische Quellenwert der Perserdarstellungen am Galeriusbogen

Nach der Unterwerfung des römischen Vasallenstaates Armenien überschritt der Sassanidenkönig Narses 297 n.Chr. den Tigris und leitete damit seine Offensive gegen die römischen Streitkräfte ein. Galerius trat ihm - wohl mit unterlegenen militärischen Kräften - zwischen Carrhae und Callinicum entgegen und wurde geschlagen.

Daraufhin wurden aus den Donauprovinzen Legionen als Verstärkung herangezogen, und Galerius drang in der Folgezeit von Satala in Armenia minor aus in Großarmenien ein. Bei einem Überfall auf das Lager der Perser fielen den Römern neben dem persischen Kriegsschatz auch die Familie des Narses in die Hände. Dieser Verlust bewog wohl den Perserkönig, Verhandlungen mit Diokletian aufzunehmen und die gestellten Friedensbedingungen anzunehmen.

Der 298 n.Chr. geschossene Vertrag setzte fest, dass Rom sowohl das nordöstliche Mesopotamien zurückerhielt und darüber hinaus noch fünf weitere Provinzen jenseits des Tigris hinzugewann. Im Gegenzug garantierten die Römer die Freilassung der persischen Königsfamilie.

Galerius, der Sieger über die Perser, traf nach Beendigung des Feldzuges in Nisibis mit Diokletian zusammen, welcher zur gleichen Zeit eine zweite Streitmacht nach Mesopotamien geführt hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Baugeschichte des Galeriusbogen: Dieses Kapitel erörtert den Standort und den Ursprung des Bauwerks und leitet aus der historischen Forschung sowie der Beischriftensprache die Polis Thessaloniki als wahrscheinliche Stifterin ab.

2. Der historische Quellenwert der Perserdarstellungen am Galeriusbogen: Hier wird der Feldzug des Galerius gegen die Sassaniden historisch skizziert und der Bildzyklus als Medium zur Veranschaulichung des politischen Programms der ersten Tetrarchie interpretiert.

3. Der ornamentale Schmuck: Das Kapitel beschreibt den reichhaltigen ornamentalen Dekor, insbesondere das Kranzgesims und die unterschiedliche Gestaltung der Akanthusblattdarstellungen an den Pfeilern.

4. Bildbeschreibung der Figurenfriese: Dieser Hauptteil bietet eine detaillierte ikonographische Analyse sämtlicher Reliefs auf Pfeiler A und Pfeiler B, wobei Kampf-, Huldigungs- und Opferszenen ausführlich gedeutet werden.

5. Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse synthetisiert, um die Bedeutung des Bogens als tetrarchisches Siegesmonument und als Bindeglied der spätantiken Triumphalkunst hervorzuheben.

Schlüsselwörter

Galeriusbogen, Thessaloniki, Tetrarchie, Perserkrieg, Narses, Diokletian, Reliefkunst, Triumphbogen, römische Ikonographie, antike Architektur, Perserdarstellungen, Herrschaftsrepräsentation, Provinzhauptstadt, historische Archäologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die erhaltenen Relieffriese des Galeriusbogens in Thessaloniki unter historisch-archäologischen Gesichtspunkten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Baugeschichte, der ikonographischen Deutung der Friese, der Interpretation tetrarchischer Ideologie und der historischen Aufarbeitung des Perserzuges.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Entschlüsselung des in den Reliefs verborgenen Bildprogramms, um die historische und politische Intention hinter dem Monument zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende kunsthistorische Untersuchung, die archäologische Befunde mit schriftlichen Quellen vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung und Interpretation der einzelnen Frieszyklen auf den Pfeilern A und B.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Galeriusbogen, Tetrarchie, Perserkrieg, römische Ikonographie und Herrschaftsrepräsentation.

Wie deutet die Arbeit die Rolle von Kaiser Galerius im Vergleich zu Diokletian?

Die Reliefs werden als Instrumente interpretiert, die sowohl die militärischen Leistungen des Galerius als auch die übergeordnete administrative Planung der Augusti, insbesondere Diokletians, glorifizieren.

Warum wird der Galeriusbogen als Bindeglied in der Triumphalkunst bezeichnet?

Aufgrund der Verbindung griechischer und römischer Stilelemente gilt der Bogen als Vorläufer und wichtiges Bindeglied zur späteren Triumphalkunst in Konstantinopel.

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Details

Title
Die Reliefs des Galeriusbogens in Thessaloniki
College
University of Leipzig  (Historisches Seminar)
Grade
gut
Author
M.A. Diana Beuster (Author)
Publication Year
1997
Pages
34
Catalog Number
V16245
ISBN (eBook)
9783638211505
ISBN (Book)
9783638717304
Language
German
Tags
Reliefs Galeriusbogens Thessaloniki
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Diana Beuster (Author), 1997, Die Reliefs des Galeriusbogens in Thessaloniki, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16245
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