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Soziale Regeln in der Gesellschaft

Titre: Soziale Regeln in der Gesellschaft

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 12 Pages , Note: 1,3

Autor:in: BA Christoph Staufenbiel (Auteur)

Sociologie - Système social et Structure sociale
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Zunächst beinhaltet das Thema meiner Seminararbeit die Sozialen Regeln im Allgemeinen und aus dem speziellen Gesichtspunkt der Soziologie. Des Weiteren gehe ich darauf ein, welche Arten es von Sozialen Regeln im gesellschaftlichen System gibt.
Die zentralen Hypothesen, jene ich in meiner Seminararbeit behandele sind folgende: Soziale Regeln sind unabdingbar für ein positives Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Heute kann es unter Umständen sein, dass soziale Regeln nicht eingehalten werden. Soziale Regeln gibt es sowohl in der Politik, in der Kunst, in der Pädagogik – in jedem Themenbereich in unserer Gesellschaft.
Eventuell entstehen aufgrund verschiedener sozialer Regeln auch Konflikte. Auseinandersetzungen entstehen zwischen unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlichen Werten oder Religionen. Dabei wird der Unterschied in verschiedenen Kulturen sichtbar. Eine weitere Fragestellung, die ich in meiner Seminararbeit behandele ist, wie weit reichen soziale Regeln? Eine weitere zentrale Fragestellung ist, worin sich die sozialen Regeln hinsichtlich ihrer Ausprägung unterscheiden? Gibt es Unterschiede? Welches Problem bezieht sich auf das Thema Ordnung und Geschichte. Inwieweit sind Regeln veränderbar und inwiefern lassen sich Regeln kritisieren?
Dazu muss ich sagen, dass dies ein relativ offenes Thema ist – damit meine ich, dass mit der Beantwortung der Hypothesen und Fragestellungen noch viele weitere Sachverhalte berücksichtigt werden könnten, die aber den Rahmen dieser Seminararbeit übersprengen würden. Daher gehe ich nur auf die genannten Themen ein.
Schließlich folgt zuletzt ein ausführliches Fazit sowie Aussichten, wie die soziale Regeln bezüglich auf das gesellschaftliche System wirken.
Methodisch stütze ich mich auf das Buch von Bernhard Waldenfels mit dem Titel „In den Netzen der Lebenswelt“ speziell das Kapital „Das Geregelte und das Ungebärdige - Funktionen und Grenzen institutioneller Regelungen" sowie aktuelle Literatur, die meinem Thema entsprachen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff und Definition von sozialen Regeln

3. Arten von Regeln

4. Merkmale regelgeleitetes Verhalten

4.1. Präskriptive und konstitutionelle Charakter von Regeln

4.2. Soziale und praktische Charakter von Regeln

5. Kritische Überlegungen zu Grenzen von Regeln

5.1. Reichweite von Regeln

5.2. Veränderbarkeit von Regeln

5.3. Kritisierbarkeit von Regeln

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziologische Bedeutung sozialer Regeln als notwendiges Fundament für ein positives gesellschaftliches Zusammenleben sowie deren strukturelle Merkmale, Anwendungsbereiche und Grenzen im Kontext von Institutionen.

  • Grundlagen und soziologische Definitionen von sozialen Regeln
  • Differenzierung zwischen klassischer und moderner Ordnung
  • Analyse der Merkmale regelgeleiteten Verhaltens, insbesondere Präskription und Konstitution
  • Untersuchung der Reichweite, Veränderbarkeit und Kritisierbarkeit von Regelwerken

Auszug aus dem Buch

4.2. Soziale und praktische Charakter von Regeln

Der Soziale Charakter von Regeln sieht Waldenfels darin, dass soziale Regeln nur sicher in der Gesellschaft fundiert sind, wenn diese eine „Konvention“ und eine „Sanktion“ 14 zu Grunde liegt. Konvention in einem solchen Kontext beruht sich auf eine Zusammenkunft oder eine Vereinbarung einer Sache. Charakteristisch ist, dass diese Übereinkunft stillschweigend zu Stande gekommen ist. Konvention und Sanktionen sind abhängig voneinander. Falls eine Konvention nicht befolgt wird, erfolgt eine Sanktion und umgekehrt. Ohne Sanktion würde der Mensch in die Regellosigkeit abdriften, da dieser keine Verpflichtung mehr spürt. Regeln müssen demzufolge internalisiert sein, also in einem jedem Menschen verinnerlicht sein. Waldenfels spricht davon, dass die „Sozialität (…) ein innerer Bestandteil“ 15 ist. Nur dann können die Regeln dem sozialen Charakter gerecht werden.

Der praktische Charakter von Regeln geht so einher, dass Regeln nicht nur Regeln sind, wenn diese „ausdrücklich formuliert, bekanntgemacht und dem Benutzer als Regeln bewusst sind“ 16 Demnach befolgen Regeln gewissermaßen weitere Regeln. So kann man Regeln nicht verankern, ohne im Voraus dafür Gesetze aufzustellen, welche und wie man die Regeln verankert. Waldenfels spricht davon, dass es sinnlos ist, „Regeln zu lernen und diese auf Situationen anzuwenden, sondern wir müssen nach ihnen handeln“ 17. Der Handlungscharakter hat im Regellernensprozess einen großen Einfluss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der zentralen Hypothesen zur Unabdingbarkeit sozialer Regeln für das gesellschaftliche Zusammenleben.

2. Begriff und Definition von sozialen Regeln: Erörterung der soziologischen Sichtweise auf Regeln als Normen und Werte, die das Verhalten von Menschen strukturieren.

3. Arten von Regeln: Gegenüberstellung klassischer, starrer Ordnungsmodelle und moderner, wandelbarer Ordnungssysteme.

4. Merkmale regelgeleitetes Verhalten: Analyse der handlungstheoretischen Grundlagen, unterteilt in präskriptive, konstitutionelle, soziale und praktische Aspekte.

5. Kritische Überlegungen zu Grenzen von Regeln: Diskussion über die Reichweite, Dynamik und Möglichkeiten der Kritisierbarkeit von bestehenden Regelwerken.

6. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit von Institutionen zur Etablierung internalisierter Regeln und Konventionen.

Schlüsselwörter

Soziale Regeln, Soziologie, Ordnung, Normen, Werte, Konvention, Sanktion, Institutionen, Regelgeleitetes Verhalten, Präskription, Lebenswelt, Modernisierung, Handlungscharakter, Regelbefolgung, Gesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die Rolle und Funktion sozialer Regeln innerhalb einer Gesellschaft aus einer soziologischen Perspektive.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet die Definition von Regeln, deren verschiedene Arten, Merkmale regelgeleiteten Verhaltens sowie die Grenzen und Veränderbarkeit dieser Regeln.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Hypothese zu belegen, dass soziale Regeln unverzichtbar für ein positives Zusammenleben sind, und gleichzeitig die kritischen Aspekte ihrer Wirksamkeit und Geltung zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, insbesondere der soziologischen Theorien von Bernhard Waldenfels.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Einordnung, eine Differenzierung verschiedener Regelarten sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Reichweite und Kritisierbarkeit von Regeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Soziale Regeln, Normen, Konvention, Sanktion, Institutionen und gesellschaftliche Ordnung.

Wie definiert die Arbeit den sozialen Charakter von Regeln?

Regeln erhalten ihren sozialen Charakter durch die enge Verknüpfung von Konventionen (Vereinbarungen) und Sanktionen, die bei Nichtbefolgung eintreten, um Regellosigkeit zu verhindern.

Was versteht die Arbeit unter dem praktischen Charakter von Regeln?

Der praktische Charakter beschreibt, dass Regeln nicht nur theoretische Vorschriften sind, sondern durch Handeln im Alltag verinnerlicht und angewendet werden müssen.

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Résumé des informations

Titre
Soziale Regeln in der Gesellschaft
Université
University of Potsdam  (Insitut für Soziologie)
Note
1,3
Auteur
BA Christoph Staufenbiel (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
12
N° de catalogue
V162519
ISBN (ebook)
9783640761951
ISBN (Livre)
9783640762224
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Regeln Gesellschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
BA Christoph Staufenbiel (Auteur), 2010, Soziale Regeln in der Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162519
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Extrait de  12  pages
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