Zur Mediennutzung durch Kinder

Kann die Computernutzung die soziale Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen?


Hausarbeit, 2010
21 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1Einleitung

2 Sozialpsychologische Entwicklungstheorien
2.1 Baldwins Mechanismus der Entwicklung
2.2 Meads Symbolischer Interaktionismus
2.3 Piagets semiotische Funktion

3 Computer, Kinder und Bildung
3.1 MedienpädagogischeBetrachtungen
3.2 Computernutzung von Kindern
3.3 Lernen mit dem Computer

4 Computer und soziale Entwicklung
4.1 Medienerziehung mit dem Computer
4.2 Soziale Interaktion mit dem Computer
4.3 Medienkompetente soziale Entwicklung der Kinder

Schlussbetrachtung

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Diese Hausarbeit stellt im BA Bildungswissenschaft eine Prüfungsform dar für das Modul ЗА Mediale Bildung und Medienkommunikation. Es soll mit einer Forschungsfrage ein Thema aus den Inhalten vertieft werden. Dabei richtet die Hausarbeit sich mit ihrem Haupt-Ziel auf "... die Notwendigkeit, Erziehungs- und Bildungsaufgaben im Medienbereich wahrzunehmen" (Tulodziecki, 2009, КЗЗ051, S. 1З) und beschränkt sich bei diesem Feld auf das Verstehen und Beurteilen von "... Medienverbreitung als bedeutende Inhalts- und Reflexionsbereichen der Medienpädagogik" (ebd. S.13). Da Kinder heute mit neuen Medien aufwachsen, gilt es die neue Medienverbreitung in der sozialen Entwicklung kritisch zu begutachten. So wird es wichtig heraus zu finden, wie sehr die neuen Medien und damit die neuen Kommunikationsformen die Entwicklung der Kinder beeinflussen und im (Medien-)Pädagogischen Sinne, wie sehr die neue Medien die soziale Entwicklung positiv beeinflussen können für eine gesellschaftliche Integration der Kinder. Die Hausarbeit wir dafür zunächst die soziale Entwicklung auf kommunikative Komponenten hin untersuchen (Kapitel 2), indem sie dafür die Betrachtung letztlich auf einen semiotischen Fokus (2.3) absteckt. In Kapitel 3 sollen die Ziele der Medienpädagogik (3.1), die Computernutzung der Kinder (3.2) und die Lerneffekte beim Computer (3.3) aufgezeigt werden. Kapitel 4 versucht Projekte der Medienerziehung (4.1) fest zu halten, die soziale Interaktion der Kinder mit dem Computer (4.2) zu beleuchten und abschließend die medienkompetente soziale Entwicklung der Kinder in einem ersten Schritt für die Forschungsfrage zu erarbeiten. In der Schlussbetrachtung sollen dann die dargestellten Ergebnisse für die Forschungsfrage begutachtet werden, um zu einem Fazit zu kommen. Darauf soll mit einer Zusammenfassung und einer kritischen Reflexion die Hausarbeit abgeschlossen werden. Für die Lesbarkeit sei erwähnt, dass eigene Bemerkungen und Positionen in Klammern stehen (außer Fazit), oder in Klammer mit "der Verf." gekennzeichnet sind. Hervorhebungen usw. bei Zitaten werden mit "Herv. im Orig." extra angemerkt, oder werden mit "Klam. v. Verf." gekennzeichnet, falls sie sich auf eigene Bemerkungen beziehen.

2 Sozialpsychologische Entwicklungstheorien

Das Kapitel 2 möchte die "soziale" Entwicklung der Kinder für die Forschungsfrage betrachten, um dann bei der Bearbeitung in den folgenden Kapiteln die "positive" Entwicklung der Kinder bei der Computernutzung im Fokus zu behalten. Dafür ist es hilfreich einen Blick auf Entwicklungstheorien zu richten, die eine "soziale" oder "interaktive" Ausrichtung sowie Gemeinsamkeiten erkennen lassen. Die genauen Schritte der Entwicklung in den Theorien darzustellen würde den Rahmen der Hausarbeit sprengen. Vielmehr liegt die bildungswissenschaftliche Konzentration bei der Betrachtung auf die besondere Komponente in der "sozialen/interaktiven" Entwicklung. Christian Glameyer gibt dafür den Anstoß mit dem Punkt, dass Bildungswissenschaft "..., die Untersuchung der Bedingungen für eine gelingende Entwicklung des menschlichen Potentials." ist (Glameyer, 2009, K33053, S.91). Detlef Garz grenzt mit seinem Buch "Sozialpsychologische Entwicklungstheorien" den theoretischen Zugang zu diesem Thema ab (vgl. Garz, 2006, S.9 ff.). Dabei stellt er Theorien in den Mittelpunkt die bei ihm interaktionistisch verstanden werden. Im Anschluss an Garz soll mit Piaget und Inhelder das Kapitel 2 abgerundet werden.

2.1 Baldwins Mechanismus der Entwicklung

Detlef Garz (2006, S.12) findet den Ausgangspunkt für Theorien zur Stufenentwicklung menschlicher Fähigkeiten in den umfangreichen Arbeiten von James Mark Baldwin. Bei Baldwin (1861-1934) wird Entwicklung durch ein Wechselspiel von Gewohnheit und Akkommodation verstanden. Sprache, Spiel und Kunst sind bei Baldwin notwendige Mittel, daher geht er auch auf die Funktion der Sprache für die Entwicklung nur relativ kurz ein. Er sieht zwar die Sprache als ein Mechanismus durch den der soziale Geist zu einem immer klareren Ausdruck kommt. Dennoch bleibt bei Baldwin die Sprache im Verhältnis zur Imitation in einer untergeordneten Rolle, denn Sprache wird selbst durch Imitation erworben. Sprache als Bei-Produkt der Imitation wurde von Mead kritisiert, der die Bedeutung der verbalen Interaktion in den Mittelpunkt rückte (vgl. Garz, 2006, S.19). Baldwins Prozess der Imitation beschreibt keine kopie-gleiche Übernahme von Umweltdaten. Er versteht unter Imitation zwei Teilhandlungen die sich zu einem Zirkulärprozess ergänzen : die Handlung der Gewohnheit und die Handlung der Akkommodation. Gewohnheiten möchten lebenswichtige Stimulationen sichern und bewahren. Akkommodation bedeutet zu lernen sich neu anzupassen, indem zur Verfügung stehende Bewegungen/Gewohnheiten auf gesteigerte Art und Weise ausgeübt werden. Imitation ist somit bei Baldwin das Medium der Entwicklung für das Selbst sowie Moral, Religion und Ästhetik. Gewohnheiten + Akkommodation = Imitation, als Mechanismus der Entwicklung. Baldwin sieht den Menschen als soziales Produkt seiner Umwelt. D.h. bei ihm, dass zunächst das Kind nicht zwischen Geistig und Physisch differenziert = a-dualistisch. Erst wenn das Kind zwischen Dingen und Personen unterscheiden kann erwirbt es ein Gefühl für die Eigenschaften, durch die sich Personen von einander unterscheiden = dualistisch. Dabei verlieren die Dinge an Bedeutung und Personen nehmen an Bedeutung zu. Das Kind hat also nach Baldwin zunächst ein fragiles Bewusstsein von anderen Personen vor dem eigenen Selbstbewusstsein. Die dann hinzu kommenden Körpererfahrungen lassen das Kind sich selbst bewusst werden - also auch mit den zuvor differenzierbar gemachten Eigenschaften anderer Personen (der Verf.). Problematisch sei daran, wie Garz weiter ausführt, dass das Gefühl für das Selbst des Kindes wächst, indem es andere imitiert und dass das Gefühl des Kindes für das Selbst der anderen wächst im Hinblick auf das eigene Gefühl für das Selbst (vgl. Garz, 2006, S.22). Das Wesen des Selbst ist damit (durch eine Art einfache Interaktion) sozial. Jeder ist damit bei Baldwin eine Kreation der Imitation. Fazit :

Imitation => Selbst => Anpassung = soziale Entwicklung

Bei der weiteren entwicklungstheoretischen Betrachtung von Garz (2006, S.13), verfolgt er Meads Überlegungen die einen Anschluss zu Baldwin herstellen, da Meads o.a. Kritik sich aus der Auseinandersetzung und Abgrenzung zu Baldwins Arbeiten speist.

2.2 Meads Symbolischer Interaktionismus

Garz (2006, S.42 ff.) verfolgt Meads (1863-1931) Überlegungen für eine plausible Erklärung des Sozialisationsprozesses, die zugleich Anschluss zu Selman und Kohlberg liefert. Für die soziale Entwicklung in der Forschungsfrage ist Meads interaktiver Ausgangspunkt bedeutend, der in der Übermittlung (oder auch Kommunikation) durch Gesten liegt. Die Funktion der Geste besteht darin, Reaktionen der anderen hervorzurufen, die dann wiederum Reize für eine neuerliche Anpassung werden, bis eine endgültige gesellschaftliche Handlung zustande kommt. Garz führt weiter über Mead dazu an, dass in der Gestenkommunikation die vokale - sprachliche - Geste eine besondere Rolle einnimmt, da die gleiche Haltung im ausführenden Individuum ausgelöst wird wie in den anderen. Die sprachliche Geste wird mit Mead also zu einem signifikanten Symbol. In Abgrenzung zu Baldwin heißt das : die Entwicklung durch einfache Interaktion (mittels Imitation) wird zu einer Entwicklung durch eine symbolische Interaktion (mittels Gestenkommunikation). Garz selbst widmet Mead eher ein kleines Kapitel, sodass es notwendig wird mit Meads Buch "Geist, Identität und Gesellschaft" die soziale Entwicklung bei Mead weiter zu erhellen (Verf.). Entwicklung entsteht bei Mead durch eine symbolische Interaktion mit vokalen/ sprachlichen Gesten als signifikante Symbole. Was aber heißt das nun für die soziale Entwicklung der Kinder ? Mead geht davon aus, dass man sich nicht selbst sehen aber sich selbst hören kann und das der Sinn des von uns Gesagten ist, darauf zu reagieren. Ein schönes Bsp. dafür gibt Mead damit, wenn manjemanden bittet, "... einem Besucher einen Stuhl zu bringen. Man löst im anderen die Tendenz aus, den Stuhl zu holen. Reagiert er dabei zu langsam, so holt man den Stuhl selbst" (Mead, 1968, S.106). Demnach, wie oben schon angedeutet, löst man also auch die Reaktion - einen Stuhl holen, als signifikantes Symbol - in sich selbst aus (d. Verf.). Die Sprache ist folglich bei Mead ein "... Teil eines gesellschaftlichen (sozialen) Prozesses, und zwar immer jener Teil, mittels dessen wir uns so wie andere beeinflussen ..." (ebd., S.114, Klam. v. Verf.). Man versteht das selbst Gesagte und somit muss man sich selbst ebenso beeinflussen wie andere. Durch dieses Mittel, die Haltung des anderen gegenüber sich selbst einzunehmen, kann der Einzelne (also auch das Kind) sich bewusst an den gesellschaftlichen Prozess anpassen. D.h. auch, würde man statt dem signifikanten Symbol "Stuhl holen" ein anderes signifikantes Symbol verwenden, z.B. Symbole aus den Bereichen Vernunft, Geduld, Respekt, Eigenverantwortung oder Mitwirkung usw., so wird ersichtlich, dass durch die Sprache für die soziale Entwicklung der Kinder erstens ihnen sozialere Handlungen übermittelt werden (Baldwin) und zweitens, dass die Kinder dann selbst innerhalb ihrer eigenen Entwicklung sozial differenziertere Handlungen verwenden können (Mead) und so frustrierende oder hemmende Einflüsse selbst kompensieren vermögen (der Verf.). Fazit : signifikantes Symbol => auslösende Reaktion => Anpassung = soziale Entwicklung Für Detlef Garz (2006, S.13) ordnet sich nach Mead in der Reihenfolge der Entwicklungstheoretiker Jean Piaget ein. Denn Piaget greift für ihn explizit auf Baldwin zurück der wiederum Mead beeinflusst hat. Piaget wird damit für die Betrachtung der "sozialen/interaktiven" Entwicklung relevant. Hierzu sollen Piagets Arbeiten selbst und die seiner Mitwirkenden wie Bärbel Inhelder rezipiert werden.

2.3 Piagets semiotische Funktion

Piaget (1896-1980) hat sich intensiv mit der Psychologie des Kindes befasst, die er im gleichnamigen Buch mit Bärbel Inhelder zusammenfassend veröffentlichte. Der Anschluss an Baldwin und auch an Mead ist in den Arbeiten von Piaget und Inhelder zu der semiotischen oder symbolischen Funktion in der Entwicklung zu sehen (vgl. Piaget/Inhelder,1998, S.61 ff.). Dabei grenzen sie zunächst in der Entwicklung des Kindes die Periode zwischen 1.1/2 und 2 Jahren ab, worin für die späteren Verhaltensweisen eine grundlegende Funktion auftritt, "..., nämlich, dass man etwas (irgend etwas »Bezeichnetes«: Gegenstand, Ereignis, Begriffsschema usw.) mit Hilfe eines differenzierten »Zeichens«, das nur gerade dieser Vorstellung dient, abbilden kann: Sprache, inneres Bild, symbolische Geste usw. " (ebd. S.61, Herv. im Orig.). Zu Baldwin knüpfen Piaget und Inhelder an, indem sie die Funktion der Nachahmung (der Imitation) bearbeiten und darauf verweisen, dass die Sprache selbst in einem

Nachahmungskontext erworben wird. Dennoch sehen sie die Sprache als grundlegendes Werkzeug für eine soziale Anpassung, die nicht vom Kind erfunden wird, sondern in fertigen Formen, die verpflichtend und kollektiver Natur sind, übertragen wird, ..." (ebd., S.67). Hier ist eine Verbindung zu Mead erkennbar. Piagets und Inhelders "fertige Formen" in der Sprache, können bei Mead den "signifikanten Symbolen" entsprechen; wie z.B. "einen Stuhl holen" als fertige Form für eine Handlung (Verf.). Für die soziale Entwicklung der Kinder soll die semiotische Funktion der Sprache bei Piaget/Inhelder weiter verfolgt werden. Entwicklung basiert bei Piaget und Inhelder zumeist auf kognitiver Basis. Das wird schon daran deutlich, dass bei ihnen bereits mit der ersten von vier Entwicklungsstufen von einer senso-motorischen Intelligenz ausgegangen wird. Daran anschließend, hat demnach die semiotische Funktion der Sprache eine Beziehung zum Denken und ist somit (wie bei Mead) bedeutend für die o.a. späteren Verhaltensweisen in der soziale Entwicklung. Piaget/Inhelder führen dazu an, dass "... man sich darüber einig ist, dass die Sprache die Potenzen des Denkens im Umfang und in der Geschwindigkeit vervielfacht, ..." (ebd. S.89). Sie vergleichen darauf die a) verbalen mit den b) senso-motorischen Verhaltensweisen (also die Entwicklungsperioden zwischen b) 0 bis 1.1/2 und a) 1.1/2 bis 2 Jahren) und stellen drei wichtige Unterschiede fest zum Vorteil der verbalen Verhaltensweisen. Die verbalen Verhaltensweisen sind 1. "... dank der Beschreibungen und Evokationen aller Art imstande, Beziehungen mit viel größerer Geschwindigkeit einzuführen." 2. "..., ermöglicht es die Sprache dem Denken, sich auf viel umfassendere raumzeitliche Zustände zu erstrecken und sich vom Unmittelbaren zu lösen." und 3. "..., gelangt das Denken vor allem dank der Sprache zu gleichzeitigen Gesamtvorstellungen." (ebd. S.90). Piaget und Inhelder konzidieren schließlich, dass die Sprache (als semiotische Funktion) im Bildungsprozess eine besonders wichtige Rolle spielt, denn sie enthält "..., ein System von kognitiven Werkzeugen (Beziehungen, Klassifizierungen usw.) im Dienste des Denkens." (ebd., S.90, Klam. im Orig.). Piaget und Inhelder schlussfolgern, dass die semiotische Funktion immer eine "... vorstellungsmäßige Evokation nicht aktuell wahrgenommener Gegenstände oder Ereignisse." ermöglicht (ebd., S.94). Fazit :

Sprache als Werkzeug => Verhaltensweisen = soziale Entwicklung Fazit Kapitel 2 :

Im Rahmen dieser Hausarbeit konnte nicht genauer auf die einzelnen Schritte der Theorien eingegangen werden. Wichtig war es vielmehr, die besondere Komponente in der sozialen Entwicklung heraus zu filtern vor dem Hintergrund einer positiv gelingenden Entwicklung.

Bei Baldwin, Mead und Piaget/Inhelder schält sich in der sozialen Entwicklung der Kinder jeweils eine besondere Komponente heraus : "Imitation", "signifikantes Symbol", "sprachliches Werkzeug". Baldwin sieht als besondere Komponente mehr die Nachahmung in der Entwicklung im Vordergrund. Mead mehr das durch Sprache sich auslösende Symbol und Piaget/Inhelder sehen mehr die durch Sprache geförderte Kognition in der Entwicklung vorteilhaft. Die Gemeinsamkeiten ließen sich in den einzelnen Abschnitten erkennen, sodass im Dreischnitt der herausgestellten besonderen Komponenten beobachtet werden kann : bei Baldwin, Mead und Piaget/Inhelder wird "etwas" in der sozialen Entwicklung verwendet, um sich bei der Rückwirkung daraufhin anzupassen, für eine neue modifiziertem Verwendung des "etwas". Bei Baldwin sind es die Eigenschaften anderer Personen = "Imitation". Bei Mead ist es die Reaktion auf das selbst Gesagte = "signifikantes Symbol". Und bei Piaget/Inhelder ist es die semiotische Funktion der Sprache = "sprachliches Werkzeug". Der Kern des Dreischnitts scheint also die Übermittlung von oder die Kommunikation mit (zumeist) sprachlichen Handlungsmitteln zwischen dem Individuum und seiner Umwelt, sowie rückwirkend zwischen der Umwelt und dem Individuum zu sein. Daraus lässt sich schließen, dass für eine soziale "positive" Entwicklung die zur Verfügung stehenden und verwendeten sprachlichen Handlungsmittel wichtig sind.

3 Computer, Kinder und Bildung

Ausgehend von Glameyers Anstoß (s. 2), ließ sich mit Kapitel 2 ein zentraler Fokus für eine gelingende Entwicklung heraus filtern. Besonders mit der symbolischen und der semiotischen Funktion der Sprache bei Mead/Piaget/Inhelder lässt es sich verstehen, wenn Glameyer sagt, "... dass aus Sicht der Semiotik Kultur und kulturelle Prozesse vollständig als Kommunikation beschrieben werden können." (Glameyer, 2009, S.43). Eine positive Entwicklung der Kinder wird damit kommunikativ begründbar. Kapitel 3 möchte nun die Mediennutzung von Kindern und das Lernen bei der Computernutzung näher beleuchten.

3.1 Medienpädagogische Betrachtungen

Im folgenden Abschnitt soll zunächst abgesteckt werden, welche Aufgaben und Ziele sich die Medienpädagogik stellen muss in einer ständig sich verändernden (Medien-)Gesellschaft. Bernward Hoffmann (2003) gibt dafür mit seinem Buch "Medienpädagogik" eine ausführliche Einführung in die Theorie und in die Praxis zu diesem Thema. Er erarbeitet im ersten Kapitel die Ziele und Aufgaben von Medienpädagogik heraus.

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Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Zur Mediennutzung durch Kinder
Untertitel
Kann die Computernutzung die soziale Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen?
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V162571
ISBN (eBook)
9783640763795
ISBN (Buch)
9783640764198
Dateigröße
468 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediennutzung, Kinder, Computernutzung, Entwicklung
Arbeit zitieren
Andreas Strege (Autor), 2010, Zur Mediennutzung durch Kinder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162571

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