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Kontraktlogistik - Voraussetzungen, Praxisbeispiele und Entwicklungsmöglichkeiten

Title: Kontraktlogistik - Voraussetzungen, Praxisbeispiele und Entwicklungsmöglichkeiten

Term Paper , 2010 , 24 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Christian Schwab (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung sehen sich Unternehmen mit einem steigenden Konkurrenz- und Kostendruck und einem gleichzeitig dynamischer und komplexer werdenden Marktgeschehen konfrontiert. Die Unternehmen agieren in einem globalem Markt, welcher sich durch Internationalität, Schnelllebigkeit, Transparenz und Liberalisierung auszeichnet. Der Markt ist geprägt von einer Vielzahl von Mitbewerbern. Hinzu kommt ein verändertes Kaufverhalten der Kunden. Durch die steigende Nachfrage nach individuellen Produkten, wächst die Produktvielfalt.
Um auf diesem Wettbewerbsumfeld langfristig erfolgreich zu sein, reagieren viele Unternehmen mit einer Reduktion der Leistungs- und Fertigungstiefe, um durch eine Beschränkung auf Kernkompetenzen die eigenen Wettbewerbsfähigkeiten zu erhöhen. Zusätzlich wurde dieser Effekt durch die Einführung von Lean-Management Modellen in der Unternehmensführung bei vielen Unternehmen begünstigt. Lean bedeutet „schlank“ und bezieht sich sowohl auf den Unternehmensaufbau, als auch auf die Prozesse im Unternehmen. Dabei wird der Wertschöpfungsprozess konsequent auf Effizienzsteigerung ausgerichtet. Dies geschieht u.a durch kundenorientiertes Denken, Zeit (Just in Time), und Qualität. Um diese Ziele zu erreichen, konzentrieren sich die Unternehmen vermehrt auf ihre Kernkompetenzen. Die nicht mehr als wertschöpfend angesehenen Aufgabenbereiche werden an Dienstleister vergeben. Dabei wird oft die komplette Logistik, in die oft eine Vielzahl von Dienstleistern, Lieferanten und Unterlieferanten integriert sind, an ein Logistikunternehmen abgegeben, welches die Kontrolle und Steuerung dieser komplexen Lieferketten übernimmt.
Für die Branche der Kontraktlogistik-Dienstleister ist diese Entwicklung ein potentiell lukratives Betätigungsfeld. Diese Arbeit stellt die Voraussetzungen, Praxisbeispiele und Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Kontraktlogistik dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Einführung

2. Definition der Kontraktlogistik

3. Logistik-Outsourcing

3.1. Entwicklungen der Logistik

3.2. Definition Outsourcing

3.3. Megatrends in der Logistik

3.4. Chancen und Risiken des Outsourcings

4. Markt für Kontraktlogistik

4.1. Marktpotenzial des Kontraktlogistikmarktes

4.2. Geschäftsmodelle in der Kontraktlogistik

4.3. Konsumgüterkontraktlogistik

4.4. Industrielle Kontraktlogistik

5. Voraussetzungen für Kontraktlogistiker

5.1. Motive für die Nutzung der Kontraktlogistik

5.2. Gründe gegen die Nutzung von Kontraktlogistik

5.3. Handlungsempfehlung für Kontraktlogistiker

6. Zukunftsaussichten / Entwicklungsmöglichkeiten

7. Kritische Stellungnahme

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die wachsende Bedeutung der Kontraktlogistik für deutsche Spediteure zu analysieren, indem sie die notwendigen Voraussetzungen, konkrete Praxisbeispiele sowie zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten dieser Dienstleistungsform kritisch beleuchtet.

  • Grundlagen und Definition der Kontraktlogistik im Vergleich zu klassischen Logistikdienstleistungen
  • Analyse der Chancen und Risiken beim Logistik-Outsourcing
  • Marktpotenziale und spezifische Geschäftsmodelle (Konsumgüter vs. Industrie)
  • Erfolgsfaktoren für Kontraktlogistiker im Wettbewerb
  • Kritische Auseinandersetzung mit Wachstums- und Markttrends

Auszug aus dem Buch

3.3. Megatrends in der Logistik

Die sogenannten Megatrends sind Einflussgrößen welche Unternehmen unbedeutend ihrer Größe, Branche oder Standort beeinflussen.

Folgende Megatrends sind derzeit zu beobachten:

• Globalisierung der Logistik durch Globalisierung der Produktion und des Wirtschaftsverkehrs mit entsprechendem Bedarf nach Transportnetzwerken und umfassenden Logistikdienstleitungen inkl. der Planung und Steuerung derselben in mehrstufigen Wertschöpfungsprozessen.

• Wachsende Bedeutung der Logistik zur Gewährleistung von umfangreichen Servicefunktionen und Dienstleistungen, die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen sowie steigende Kundenanforderungen.

• Die zunehmende Kurzlebigkeit des Marktes führt zu einem „Logistik-Güterstruktureffekt“. Massendenken wird durch zeitlich exakt und genau organisierte Logistikdienstleistungen ersetzt. Wie z.B. das „Just-in-Time- Konzept.“

• Zunehmendes Umweltbewusstsein fordert Ressourcen schonende Logistikkonzepte von den Dienstleistern.

• Die Flexibilität bei Erfüllung der Kundenwünsche zieht einen Übergang vom Push- zum Pull-Prinzip nach sich. Dies bedeutet, dass Produkte verstärkt kundenindividuell und weniger auf Lager gefertigt werden.

• Die Liberalisierung der Logistikmärkte auf globaler Ebene führt zu einer zunehmenden Kreativität der Logistikdienstleister bei Neuproduktentwicklung und Ausweitung des bisherigen Leistungsspektrums.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Einführung: Erläutert die Treiber des Logistikmarktes wie Globalisierung und Kostendruck sowie die Notwendigkeit der Konzentration auf Kernkompetenzen.

2. Definition der Kontraktlogistik: Definiert Kontraktlogistik über die Kriterien Komplexität, Individualität und Langfristigkeit.

3. Logistik-Outsourcing: Analysiert die Entwicklung, Begriffsdefinition, Megatrends sowie Chancen und Risiken des Outsourcings.

4. Markt für Kontraktlogistik: Untersucht Marktpotenziale, Geschäftsmodelle sowie die spezifischen Anforderungen der Konsumgüter- und industriellen Kontraktlogistik.

5. Voraussetzungen für Kontraktlogistiker: Diskutiert Motive für und gegen die Nutzung von Kontraktlogistik und gibt Handlungsempfehlungen für Dienstleister.

6. Zukunftsaussichten / Entwicklungsmöglichkeiten: Beleuchtet den optimistischen Ausblick der Branche trotz krisenbedingter Wachstumsschwächen und den Trend zur Bündelung von Logistikprozessen.

7. Kritische Stellungnahme: Hinterfragt die hohen Erwartungen an den Wachstumsmarkt Kontraktlogistik kritisch anhand von Studienergebnissen und Marktrealitäten.

Schlüsselwörter

Kontraktlogistik, Logistik-Outsourcing, Kernkompetenzen, Supply Chain Management, Dienstleister, Kostensenkung, Geschäftsmodelle, Prozessoptimierung, Serviceverbesserung, Branchenerfahrung, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Automobillogistik, Markttrends, Multi-User-System

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der zunehmenden Bedeutung der Kontraktlogistik für deutsche Spediteure und analysiert die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das Logistik-Outsourcing, die Marktentwicklung, die Geschäftsmodelle der Dienstleister sowie die Motive und Erfolgsfaktoren für Kontraktlogistik-Kooperationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung von Voraussetzungen, Praxisbeispielen und Entwicklungsmöglichkeiten für Kontraktlogistiker.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und Studienanalyse, bei der aktuelle Branchenstudien (z.B. Capgemini, Miebach, Top 100) herangezogen werden, um Trends und Erfolgsfaktoren zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Outsourcings, eine detaillierte Marktanalyse, die Erläuterung der Dienstleisteranforderungen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Marktprognose.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Kontraktlogistik, Outsourcing, Kernkompetenzen, Geschäftsmodelle und Prozessoptimierung.

Wie unterscheidet sich die Konsumgüterkontraktlogistik von der industriellen Kontraktlogistik?

Während bei der Konsumgüterlogistik primär Distributionsaktivitäten und die Versorgung des Handels im Vordergrund stehen, fokussiert die industrielle Kontraktlogistik auf Produktionsversorgung und Ersatzteildistribution mit tiefen prozessualen Einbindungen beim Kunden.

Welche Rolle spielen "Multi-User-Systeme" für die Rentabilität der Dienstleister?

Diese Systeme ermöglichen durch die Bündelung von Kundenbedürfnissen und die Standardisierung von Prozessen eine bessere Kapazitätsauslastung, was zu Kostendegressionen führt.

Warum zögern Unternehmen trotz offensichtlicher Einsparpotenziale beim Outsourcing?

Viele Unternehmen befürchten den Verlust von Know-how, mangelnde Kontrolle über sensible Geschäftsprozesse und die langfristige Abhängigkeit von einem einzigen Dienstleister.

Wie bewertet der Verfasser die Zukunft der Kontraktlogistik?

Der Verfasser sieht den Markt zwar positiv als Wachstumsmarkt, mahnt jedoch zur Vorsicht bei den optimistischen Prognosen, da viele Projekte hinter den hohen Erwartungen zurückbleiben und Kundenloyalität in diesem Sektor eher selten ist.

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Details

Title
Kontraktlogistik - Voraussetzungen, Praxisbeispiele und Entwicklungsmöglichkeiten
College
BVL Campus gGmbH
Grade
1,9
Author
Christian Schwab (Author)
Publication Year
2010
Pages
24
Catalog Number
V162579
ISBN (eBook)
9783640773251
ISBN (Book)
9783640773305
Language
German
Tags
kontraktlogistik logistik kontraktlogistiker
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schwab (Author), 2010, Kontraktlogistik - Voraussetzungen, Praxisbeispiele und Entwicklungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162579
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