Defixionum tabellae – Fluchtafeln als Bestandteil antiker Ritualpraxis


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Magie und Religion in der Antike

3. Tabellae Defixionum – Fluchtafeln in der antiken Welt
3. 1. Aufbau und Struktur
3. 2. Funktionen der Fluchtafeln
3. 3. Rituelle Handlung und Kommunikationssituation
3. 4. Fluchtafelbeispiele

4. Wie effektiv waren die Fluchtafeln?

5. Ergebnis der Untersuchung

6. Quellenverzeichnis

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit ist im Rahmen des althistorischen Hauptseminars „Magie und Aberglaube in der Antike“ entstanden. Zu diesem Oberthema sollen die religionshistorischen und soziokulturellen Dimensionen der Verwendung sog. Fluchtafeln erfasst und in den Kontext antiker Ritualpraxis eingebettet werden.

Am 7. Februar 2002 wurde in Bamako kurz vor dem Halbfinale des Afrika-Cups – dem afrikanischen Pendant zur Fußball-Europameisterschaft – der Torwarttrainer Kameruns, Thomas Nkono, von Polizisten wegen versuchter schwarzer Magie verhaftet. Damit steht er innerhalb der Religionsgeschichte in einer mindestens 2500 Jahre alten Tradition. Schon in der Antike versuchten Menschen, in allen Lebensbereichen ihre eigene Position zu stärken, einem Gegner zu schaden und dadurch eine Konkurrenzsituation zum eigenen Vorteil umzuwandeln. Dabei bedienten sie sich nicht selten der Hilfe übernatürlicher Mächte und magischer Instrumente. Zu diesen Hilfsmitteln gehörten die Fluchtafeln, die sog. defixionum tabellae. Die kleinen, vorwiegend aus Blei bestehenden Lamellentäfelchen, die chthonische Götter in den Dienst zwingen und Konkurrenten verfluchen sollten, haben von jeher bei Altertumswissenschaftlern Aufmerksamkeit erregt. Inzwischen liegen rund 1500 Exemplare vor, die in einem Zeitraum von ungefähr 1000 Jahren, nämlich vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis in das 6. Jahrhundert n. Chr., an verschiedenen Orten des griechisch-römischen Siedlungsgebietes gefunden worden sind. Vor allem um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde der Hauptteil der Tafeln studiert und veröffentlicht.[1]

Im Folgenden soll zunächst versucht werden, antike Magie- und Religionsvorstellungen voneinander abzugrenzen, um eine eventuelle Zuordnung der Defixionen zu einem dieser Bereiche zu erleichtern, bevor Aufbau, Struktur und grundlegende inhaltliche Funktionen der Fluchtafeln untersucht werden, und der Versuch unternommen wird, ihre Verflechtung in ein rituelles Kommunikationsmuster zu erklären. Darauf aufbauend sollen einzelne Fluchbeispiele die gewonnenen Erkenntnisse verdeutlichen. In einem letzten Teil wird versucht, die Frage zu beantworten, ob die Fluchtafeln als Phänomene ritueller Wirklichkeit auch tatsächliche Wirkung zeigten.

2. Magie und Religion in der Antike

Wenn untersucht werden soll, welche Rolle Fluchtafeln in der antiken Ritualpraxis einnahmen, ist es zuvor nötig, herauszuarbeiten, ob und inwieweit sich die Magie von dem antiken Religionsverständnis, in welchem übernatürliche Mächte innerhalb eines polytheistischen Symbol- und Sinngebungssystems fungieren, abgrenzt. Da keine Formulierung eines eindeutigen Unterschieds gänzlich befriedigt, und holistische Definitionen der abstrakten Phänomenbereice Religion und Magie keinesfalls über jeden Zweifel erhaben sind, wird versucht, einige Aspekte gegenüberzustellen, die Verschiedenheiten in Ansätzen erkennbar machen. Die Defixionen bewegen sich hermeneutisch also in einem Grenzbereich.

Zumindest etymologisch lässt sich der Terminus „Magie“ gesichert bestimmen. Das Wort stammt aus dem persischen Raum und ist in der griechischen Kultur seit dem späten 6. Jahrhundert v. Chr. bezeugt. Die einschlägige Terminologie hat sich sowohl im Griechischen (μαγεία) als auch im Lateinischen (magia) verankert. Entscheidende Einflüsse auf die magischen Lehren und Praktiken der griechisch-römischen Antike können sicherlich Ägypten, das eine lange religiöse Tradition und einen ausgeprägten Unterweltglauben aufweist, zugeschrieben werden.[2]

Gegensätze beider Bereiche werden höchst unterschiedlich ausgelegt. Weit verbreitet ist z.B. die Ansicht, dass religiöse Handlungen einen eher gesellschaftserhaltenden Charakter haben, sie üblicherweise tagsüber und in der Öffentlichkeit ausgeführt, und bei ihrer Ausübung hauptsächlich Himmelsgottheiten angerufen werden, während magische Rituale, bei denen vornehmlich Gottheiten der Unterwelt beschworen werden, überwiegend nachts und heimlich in privatem Rahmen stattfinden. Die Magie wird demnach nicht im Kollektiv ausgeübt und besitzt keine Mehrfachadressiertheit.[3] Zudem besteht die Meinung, dass der religiöse Mensch sich einer Gottheit demütig und ehrfürchtig nähert, während der Magier die angerufenen Gottheiten durch Drohungen oder Erpressungen nötigt, ihm gehörig zu sein. Schon die Kenntnis des wahren Namens eines Dämons verleiht dem Magier Macht über jenen.[4] Dass aber die Grenzen von Magie und Religion zu verwischen scheinen und es im Grunde verwandte, dicht nebeneinander gewachsene Metaphänomene sind, zeigt sich darin, dass dieser dominierende Zwang, den der Magier vielfach bei der Beschwörung jenseitiger Wesen anwendet, im Gesamtbild antiker Religionen verhaftet ist – schon bei Homer greifen Gottheiten einander an und werden von menschlichen Heroen verwundet.[5] Die antiken Götter sind nicht unfehlbar oder allmächtig, was nicht zuletzt ihre oftmals menschlichen Ikonografien verdeutlichen.

Luck bestimmt die Magie und insbesondere die Verfluchungen aus dem Bereich der sog. Schadenmagie als erfolgsorientiert, rücksichtslos und nicht der Religion zugehörig: „Man darf behaupten, dass Religion ihrem Wesen gemäß, als moralische Instanz das Gute will und alle Sünden, die oft in einem Katalog definiert sind, bekämpft. Die Magie scheint keine Sünde zu kennen; sie ist skrupellos und ganz auf Erfolg gerichtet. Eine rituelle Verfluchung widerspricht eigentlich jedem religiösem Gefühl.“[6] Dieses Erfolgsdenken ist in den antiken Religionen jedoch ebenso zuhause wie in der okkulten Zauberei; deshalb ist der Schritt von einem Bereich in den anderen erneut so leicht vollzogen; die Magie konnte bei der Religion entlehnen, was Erfolg versprach.[7]

Wenn wir den gesammelten Unterschieden eine gewisse Relevanz anerkennen, so lässt sich die Verfluchung durch eine Fluchtafel, wie wir an späterer Stelle noch feststellen werden, der Magie zuordnen.

Für uns wirft sich allerdings vielmehr die Streitfrage auf, ob die griechisch-römische Magie ein grundlegend anderes Ideenkonzept als die antike Religion ist, und ob man eine Trennung beider Bereiche generell anstreben sollte. Graf sieht beispielsweise die Magie als einen festen Bestandteil antiker Religionen Griechenlands und Roms.[8] Lambert warnt ebenfalls vor allzu raschen Abgrenzungsfolgerungen und mahnt zur Vorsicht bei der Wahl der angewandten Methodik und Betrachtungsweise. Er sieht Magie und Religion als zwei unterschiedliche Teilphänomene ein und derselben, tief im Menschen verwurzelten und gewachsenen Anschauungs- und Gefühlstendenz: „For a researcher, e.g., it would be more comfortable to adopt an agnostic or “rationalistic” position, rejecting all supernatural belief, and considering magic and religion as simply two different manifestations of the same human tendency.“[9] Dennoch sind für ihn Unterschiede zwischen Magie und Religion in der antiken Gesellschaft greifbar, zumal aus der Perspektive antiker Rechtsprechung Religion allgemein autorisiert und Magie verboten war. So entwarf beispielsweise Sulla spezielle Gerichtshöfe für Kriminal- und Magieangelegenheiten, und auch Edikte christlicher Kaiser aus dem 4. Jahrhundert und frühere Senatsbeschlüsse, die sich gegen die Anwendung von Magie richteten, belegen diese These.[10] Aus den Schriften römischer Juristen um 200 n. Chr. geht ebenfalls hervor, dass der Schadenzauber sehr ernst genommen wurde und als eines der schlimmsten Verbrechen galt, da den Ausübenden die Hinrichtung durch Kreuzigung oder wilde Tiere drohte.[11] Insgesamt blieben solche rechtlichen Maßnahmen jedoch relativ erfolglos.[12]

War die Magie in der römischen Kaiserzeit noch präziser definiert als in den Epochen zuvor, und ließen sich daher vermeintliche Unterschiede zum antiken Religionsverständnis aus heutiger Sicht leichter nachvollziehen,[13] so erschwert sich in der modernen Forschung eine genauere kategorische Festlegung. Lambert erkennt in der Magie-Forschung der Gegenwart eine vornehmlich christlich geprägte und negativ konnotierte Sichtweise, die Magie als Aberglauben verdammt und fremde bzw. „naive” religiöse Praktiken grundsätzlich ausblendet: „Magic has received various definitions even within our modern societies, but these definitions are frequently negative and obey a tendency to exclude foreign, popular or naive religious practices.“[14] Auch Gager erkennt eine solche ausschließende Tendenz: “...we may extend it to non- or pre-Christian societies – the beliefs and practices of „the other“ will always be dubbed as „magic“, „superstition“ and the like.”[15]

Söderblom argumentiert im Sinne einer religiösen und geheimnisvollen Heiligkeit, „deren ärgster Missbrauch die Hexerei oder schwarze Magie“[16] ist, sobald eigennützige Ziele angestrebt werden. Dieser Sichtweise, die Magie und Religion als sich teilweise sogar gegenseitig bedingende Phänomene direkt und evolutionistisch in Beziehung setzt, widerspricht Gager, wenn er konstatiert, dass Magie als eine eigene definierbare und beständige Kategorie nicht existiert, und man sich der Problematik daher nicht auf einer klassifikatorischen Ebene oder durch Auferlegung evolutionärer Schemata, sondern mit einer rein deskriptiven Herangehensweise nähern sollte, denn: „The sentence, „X is/was a magician!“ tells us nothing about the beliefs and practices of X; the only solid information that can be derived from it concerns the speaker’s attitude toward X and their relative social relationship – that X is viewed by the speaker as powerful, peripheral, and dangerous.“[17] Auch Tremel verwahrt sich vor einer allzu exakten Definition des Magiebegriffs, da Magie und Religion bei ein und derselben Person dualistisch nebeneinander bestehen können. Er hält fest: „Magie und Religion können weder in der Ausübung ihrer Riten und Zeremonien noch in ihrem generellen Konzept, das heißt im Hinblick auf kosmische Hypothesen, in einer notwendigen Schärfe getrennt werden.“[18]

Da also eine konkrete und ganzheitliche Abgrenzung zwischen Magie und Religion nicht formuliert werden kann, Definitionsversuche für beide Phänomene sehr umstritten, theoriegebunden und variantenreich sind, und es daher sehr fragwürdig ist, wenn eine einzige Definition einen Absolutheitsanspruch auf eines der Abstrakta erhebt, wollen wir uns Tremels kompromissvoller Schlussfolgerung anschließen, wenn er festhält: „Zumindest dürfen wir behaupten, dass die Menschen in der polytheistischen Welt der Antike an eine Wechselwirkung zwischen Mikrokosmos (Mensch) und Makrokosmos (Weltall) glaubten, die gewisse Techniken und Anwendungen nach sich zog. So bestand in allen sozialen Schichten der Glaube, dass Magier quasi als Medium dieses Systems unter bestimmten Voraussetzungen dämonische Mächte hervorrufen konnten. Magie könnte somit als Ausübung eines idiosynkratischen und privaten Ritus verstanden werden, der nicht von der öffentlichen Religion kontrolliert wurde.“[19]

3. Tabellae defixionum – Fluchtafeln in der antiken Welt

Die in griechischer und lateinischer Sprache verfassten Fluchtafeln, die tabellae defixionum, sind eine wichtige Quelle für unsere Kenntnis antiker Magiepraxis. Fluchtafeln fanden in allen Schichten der antiken Gesellschaft Verwendung; es wurden sogar gegen Demosthenes und Lykurgos abgefasste Defixionen in Attika aufgefunden; in anderen Opferrollen figurieren vielseitig Sklaven neben Beamten, Handwerkern oder Wagenlenkern.[20] Auch literarisch sind die Defixionen u. a. bei Homer, Platon, Ovid, Tacitus, Apuleius, Plotin und Eusebius von Caesarea bezeugt.[21] Die Verfluchung durch eine Fluchtafel genügte nach Auffassung der Defigierenden, um einem Menschen Schaden zuzufügen. Eine anerkannte Definition der Fluchtafeln bietet Jordan: “Defixiones, more commonly known as curse tablets, are inscribed pieces of lead, usually in the form of small, thin sheets, intended to influence, by supernatural means, the actions or the welfare of persons or animals against their will.“[22]

3. 1. Aufbau und Struktur

Der Fluchtext wurde wie bei einer Wachstafel mit einem zu einer Beitelspitze zurechtgeschnittenen Stift auf eine 3-4mm dicke Bleilamelle aufgetragen.[23] Die Metallstücke waren überwiegend handflächengroße Bleistücke, die mehrfach über 40 Zeilen Fluchtext aufweisen.[24]

Der Name Defixion leitet sich von dem lateinischen Verb defigere ab, das als zentraler Bestandteil der Fluchsymbolik direkt in den Fluchtexten Verwendung fand und den Bindezauber reflektierte. Wörtlich übersetzt bedeutet es „hinab, in die Tiefe binden“. Auf den attischen Tafeln der klassischen Zeit wurde zumeist das griechische Äquivalent katadein verwendet. Für diese bedeutenden Formelwörter waren Synonyme aus der lateinischen Wortgruppe von „binden“ (ligare, alligare, obligare) sowie aus entsprechenden Gruppen von „weihen“ (dedicare, demandare) und „beschwören“ (adiurare) geläufig. Diese Terminologie geht mit der griechischen einher (beschwören: exhorkizein; weihen: anatithenai; einschreiben: engraphein).[25] An die Stelle der einfachen Aktion des „Bindens“ rückte also eine Auswahl von Verben, welche die bindende Handlung symbolisierten und eine Beziehung zwischen dem Opfer der Verfluchung und den beschworenen Mächten herstellten.[26] Diese Semantik macht die meisten Verfluchungen verständlich.

Die Anrufung göttlicher Wesenheiten war, wie bereits erwähnt, ein entscheidendes Merkmal der Fluchtafeln. Götter und Dämonen wurden teils demütig, teils durch einen imperativisch ausgedrückten Appell in den Dienst des Zauberers gebeten bzw. gezwungen, sodass sie ihre Mächte zugunsten eines erfolgreichen Effektes auf das Fluchopfer wirken ließen und die asymmetrischen Machtverhältnisse zwischen Menschen und Göttern sichtbar wurden. Insbesondere die Forderungen der Defigierenden, die im Imperativ ausgesprochen wurden, lassen auf eine gewisse Dringlichkeit der Flüche schließen und erscheinen sehr relevant und akut.[27] Die Anrufung übernatürlicher Potenzen erfolgte dabei nicht selten mithilfe unverständlicher Wortgebilde, den sog. voces magicae, die die Wirksamkeit des Bindezaubers und die andauernde Verborgenheit der Tafel garantieren sollten.[28] Die Häufung von Götternamen in den Fluchtexten war wie die Wiederholung der Namen von Verfluchten nicht selten und sollte Missverständnissen vorbeugen und Auslassungen vermeiden.[29] Bei der Auswahl der beschworenen Wesen stechen neben lokalen Gottheiten klare Präferenzen zugunsten von Todes- und Unterweltpotenzen, die als sehr mächtig galten,[30] hervor: aus der griechischen Mythologie sind häufig Hermes, Hekate, Kore und Persephone, Hades, Gaia und Demeter, Kronos, Zeus, die Erinyen, etc. entlehnt, aus dem römischen Vorstellungsbereich wurden vielfach die Manen (Geister der verstorbenen Vorfahren), Jupiter, Pluto, Nemesis, Merkur und verschiedene Wassernymphen angerufen.[31] Diese Liste lässt sich um Entlehnungen aus der ägyptischen Glaubenswelt, wie der Totengottheit Osiris, sowie um fremdartige Dämonen- und Mischwesen ergänzen. Die Namen der Dämonengeschöpfe weisen ebenfalls sprachliche Einflüsse aus dem Ägyptischen, das bekanntlich in die griechische Kultur gewirkt hat, aber auch jüdische, assyrische, babylonische und selbst sumerische Sprachelemente auf. Daher nennt man die Texte der Fluchtafeln mitunter auch synkretistisch. Sehr häufig stößt man beispielsweise in verschiedenen Varianten auf den Namen Eulamo, vermutlich ein mit Osiris identischer Dämon, dessen Name auf das assyrische Wort ullamo („ewig“) zurückgeführt werden kann.[32] Die Nennung der Götter- oder Dämonennamen, genauso wie die Angabe der Namen von zu verfluchenden Menschen oder Tieren, verlieh dem Magier Macht über jene. Opfer von Verfluchungen wurden einer göttlichen Jurisdiktion unterstellt. Die Fluchtexte erhielten damit eine höhere Legitimation.

[...]


[1] Vgl. Tremel, Jan. Magica agonistica. Fluchtafeln im antiken Sport, Hildesheim 2004, S. 14.

[2] Vgl. Tremel, Jan. Magica agonistica, S. 17f.

[3] Vgl. Kropp, Amina. “Defigio Eudemum: necetis eum”. Kommunikationsmuster in den Texten antiker Schadenzauberrituale, in: Brodersen, Kai, Kropp, Amina (Hg.), Fluchtafeln. Neue Funde und neue Deutungen zum antiken Schadenzauber, Frankfurt am Main 2004, S. 81-98, hier: S. 84ff.

[4] Vgl. Luck, Georg. Magie und andere Geheimlehren in der Antike, Stuttgart, 1990, S. 6.

[5] Vgl. Luck, Georg. Magie und andere Geheimlehren, S. 9.

[6] Ebd., S. 7.

[7] Vgl. Ebd., S. 62.

[8] Vgl. Graf, Fritz. Gottesnähe und Schadenzauber. Die Magie in der griechisch-römischen Antike, München 1996, S. 9.

[9] Lambert, Pierre-Yves. Defining magical spells and particularly defixiones of Roman Antiquity: a personal opinion, in: Brodersen, Kai, Kropp, Amina (Hg.), Fluchtafeln. Neue Funde und neue Deutungen zum antiken Schadenzauber, Frankfurt am Main 2004, S. 71-80, hier: S. 71.

[10] Vgl. Lambert, Pierre-Yves. Defining magical spells, S. 75.

[11] Vgl. Önnerfors, Alf. Antike Zaubersprüche, Stuttgart 1991, S. 5f.

[12] Vgl. Luck, Georg. Magie und andere Geheimlehren, S. 59.

[13] Nach der communis opinio galt diejenige Magie, die ausschließlich darauf ausgerichtet war, einer anderen Person zu schaden, als asozial und verwerflich (daher wahrscheinlich so gut wie nie in der Öffentlichkeit vollzogen). Vgl. Tremel, Jan. Magica agonistica, S. 19.

[14] Lambert, Pierre.Yves. Defining magical spells, S. 80.

[15] Gager, John G., Curse Tablets and Binding Spells from the Ancient World, Oxford 1992, S. 25.

[16] Söderblom, Nathan. Das Heilige (Allgemeines und Ursprüngliches), in: Colpe, C. (Hg.), Die Diskussion um das Heilige, Darmstadt 1977, S. 76-116, hier: S. 80.

[17] Gager, John. Curse Tablets, S. 25.

[18] Tremel, Jan. Magica agonistica, S. 19.

[19] Ebd., S. 19f.

[20] Vgl. Önnerfors, Alf. Antike Zaubersprüche, S. 7.

[21] Vgl. Gager, John G., Curse Tablets, S. 244.

[22] Jordan, David. A Survey of Greek Defixiones not included in the special corpora. GRBS 26 (1985), S. 151-197, hier: S. 151.

[23] Vgl. Tomlin, R.S.O., „carta picta perscripta“: Anleitung zum Lesen von Fluchtafeln, in: Brodersen, Kai, Kropp, Amina (Hg.), Fluchtafeln. Neue Funde und neue Deutungen zum antiken Schadenzauber, Frankfurt am Main 2004, S. 11-30, hier: S. 16ff.

[24] Vgl. Tremel, Jan, Magica agonistica, S. 41.

[25] Vgl. Graf, Fritz. Gottesnähe und Schadenzauber, S. 111ff.

[26] Vgl. Ebd., S. 114.

[27] Vgl. Tremel, Jan. Magica agonistica, S. 44.

[28] Vg. Ebd., S. 24.

[29] Vgl. Scholz, Markus, Kropp, Amina. „Priscilla, die Verräterin“. Eine Fluchtafel mit Rachegebet aus Groß-Gerau, in: Brodersen, Kai, Kropp, Amina (Hg.), Fluchtafeln. Neue Funde und neue Deutungen zum antiken Schadenzauber, Frankfurt am Main 2004, S. 33-40, hier: S. 38.

[30] Vgl. Lambert, Pierre-Yves. Defining magical spells, S. 77f.

[31] Vgl. Gager, John G., Curse Tablets, S. 12f.

[32] Vgl. Tremel, Jan. Magica agonistica, S. 40f.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Defixionum tabellae – Fluchtafeln als Bestandteil antiker Ritualpraxis
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Althistorisches Seminar)
Veranstaltung
Magie und Aberglaube in der Antike
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V162689
ISBN (eBook)
9783640763245
ISBN (Buch)
9783640764983
Dateigröße
568 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Fluchtafeln, Ritualpraxis Antike, antike Religion, Defixion, Schadenmagie, Fluchzauber, Fluch, Ritual, Antike
Arbeit zitieren
Joschka Riedel (Autor), 2009, Defixionum tabellae – Fluchtafeln als Bestandteil antiker Ritualpraxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162689

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