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Giacometti: Frauen und Aggression

Über das Frauenbild in den surrealistischen Plastiken Alberto Giacomettis

Titel: Giacometti: Frauen und Aggression

Hausarbeit , 2009 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Marco Hompes (Autor:in)

Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Vielen nicht bekannt ist, dass Alberto Giacometti einige Zeit lang Mitglied des französischen Surrealismus unter André Breton war und in dieser Zeit eine neue Art der Skulptur entwickelt hat. In diesen verarbeitet er Träume, Traumata und seinen Beziehung zu Frauen, die vor allem durch seine autoritäre Mutter geprägt wird. Frauen werden zu Mischformen aus Mensch und zertretenem Insekt, malträtiert, verstümmelt und umgebracht.
Dieser Text behandelt den geschichtlichen Hintergrund der Skulpturen, deren Abgrenzung und Einbettung in den surrealistischen Diskurs und analysiert das Frauenbild in seinen frühen surrealistischen Skulpturen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • I. Voraussetzungen: Die Objekte der Surrealisten
    • a) Geschichte
    • b) Giacometti schließt sich den Surrealisten an
    • c) Surrealistische Ansichten
    • d) Giacomettis Verständnis von Skulptur
  • II. Die Skulpturen
    • a) Die undefinierte Frau/Giacomettis Mutterbild
      • 1. Modell für einen Durchgang
      • 2. Palais à quatre heures du matin
      • 3. Homme, Femme et enfant...
    • b) Die zerstörte Frau
      • 1. Femme égorgée
  • III. Quellen und Abbildungsnachweis
  • IV. Abbildungen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der surrealistischen Kunst Alberto Giacomettis, insbesondere im Kontext der surrealistischen Skulptur. Die Arbeit analysiert das Frauenbild in Giacomettis Plastiken und untersucht, wie dieses durch die surrealistischen Ansichten und die eigene künstlerische Entwicklung geprägt wird.

  • Die Rolle der surrealistischen Bewegung und ihrer Grundprinzipien in der Entwicklung von Giacomettis Kunst
  • Die Bedeutung des Frauenbildes in Giacomettis Skulpturen im Kontext seiner Mutterfigur und des surrealistischen Konzepts der weiblichen Sexualität
  • Die Darstellung von Zerstörung und Gewalt in Giacomettis weiblichen Figuren, im Zusammenhang mit dem surrealistischen Interesse am Unterbewusstsein und dem Unbewussten
  • Die Entwicklung von Giacomettis Stil und seiner Skulptursprache im Kontext der surrealistischen Kunst
  • Die Interpretation von Giacomettis Kunst im Lichte der psychoanalytischen Theorie

Zusammenfassung der Kapitel

I. Voraussetzungen: Die Objekte der Surrealisten

Dieser Abschnitt beleuchtet die Entstehung der Objekte innerhalb der surrealistischen Bewegung als Reaktion auf Ereignisse und interne Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Einfluss von André Breton und seinen Manifesten, die den Surrealismus als „Aufhebung der Gegensätze“ definieren. Die Arbeit zeigt die Bedeutung der Streitigkeiten innerhalb der surrealistischen Gruppe für die Entstehung neuer künstlerischer Ausdrucksformen auf.

II. Die Skulpturen

Dieser Abschnitt fokussiert auf Giacomettis Skulpturen, die in zwei Kategorien eingeteilt werden: „Die undefinierte Frau/Giacomettis Mutterbild“ und „Die zerstörte Frau“. Die Arbeit analysiert, wie Giacomettis Kunst durch seine eigene Lebensgeschichte, insbesondere seine Beziehung zu seiner Mutter, und die surrealistischen Ansichten geprägt ist.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielte Alberto Giacometti im Surrealismus?

Giacometti war zeitweise Mitglied der Gruppe um André Breton und entwickelte in dieser Phase eine völlig neue Art der surrealistischen Skulptur.

Wie wird das Frauenbild in seinen Skulpturen dargestellt?

Frauen erscheinen oft als Mischformen aus Mensch und Insekt, malträtiert oder verstümmelt, was tiefere psychologische Traumata widerspiegelt.

Welchen Einfluss hatte seine Mutter auf sein Werk?

Die Beziehung zu seiner autoritären Mutter prägte sein Bild der "undefinierten Frau" und beeinflusste seine künstlerische Verarbeitung von Weiblichkeit.

Was ist das Werk "Femme égorgée"?

Es ist eine seiner bekanntesten surrealistischen Skulpturen, die eine "zerstörte Frau" darstellt und Themen wie Aggression und Gewalt thematisiert.

Was bedeutet "Aufhebung der Gegensätze" im Surrealismus?

Es ist ein Grundprinzip von André Breton, das die Verschmelzung von Traum und Realität sowie Bewusstsein und Unterbewusstsein anstrebt.

Inwiefern nutzt Giacometti die Psychoanalyse?

Seine Arbeiten werden oft im Lichte der psychoanalytischen Theorie interpretiert, da sie Träume und unbewusste Ängste plastisch greifbar machen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Giacometti: Frauen und Aggression
Untertitel
Über das Frauenbild in den surrealistischen Plastiken Alberto Giacomettis
Hochschule
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Note
2,0
Autor
Marco Hompes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
19
Katalognummer
V162715
ISBN (eBook)
9783640764884
ISBN (Buch)
9783640765201
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Giacometti Frauen Aggression Frauenbild Plastiken Alberto Giacomettis Surrealismus Surrealistische Plastik Skulptur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Hompes (Autor:in), 2009, Giacometti: Frauen und Aggression, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162715
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Leseprobe aus  19  Seiten
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