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Bildwiederholungen bei Giorgio de Chirico

Titel: Bildwiederholungen bei Giorgio de Chirico

Hausarbeit , 2009 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marco Hompes (Autor:in)

Kunst - Malerei
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Giorgio de Chirico gehört zu den einflussreichsten Malern des 20. Jahrhunderts. Seine frühen metaphysischen Bilder fanden großen Anklang, vor allem bei den Surrealisten. Nach dieser ersten Phase und nach Entdeckung eines Tiziangemäldes begann er seinen Stil zu ändern und wurde dafür hämisch verhöhnt. Da seine frühen Bilder aber so erfolgreich waren und sich weiterhin gut verkauften, begann er, eigene Bildthemen zu kopieren. Die Literatur ignorierte diese Bilder zumeist und schrieb jemand darüber, wurden sie meist verspottet.
Erst in den 80ern begann eine Aufarbeitung seines Spätwerks und genau diese kritisierten Bildkopien des eigenen Werks wurden als besonders modern deklariert. Es stellte sich die Frage: Muss ein Künstler ständig kreativ sein und neue Werke produzieren?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • I. EINLEITUNG
  • II. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND
  • III. ZEITASPEKTE
  • IV. KUNSTGESCHICHTLICHE REZEPTION
  • V. FAZIT

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Rezeption der Bildwiederholungen im Werk Giorgio de Chiricos. Anhand der verschiedenen kunsthistorischen Interpretationen dieser Reproduktionen soll der Wandel in der Betrachtung des Künstlers und darüber hinaus der Vorstellung von Künstlertum erschlossen werden. Im Fokus stehen die Veränderungen in der Wahrnehmung von Originalität und Autorenschaft im 20. Jahrhundert.

  • Die Rezeption der Bildwiederholungen im Werk Giorgio de Chiricos
  • Der Wandel in der Betrachtung des Künstlers und der Vorstellung von Künstlertum
  • Die Frage nach Originalität und Autorenschaft im 20. Jahrhundert
  • Die kunsthistorische Analyse von De Chiricos „Die beunruhigenden Musen“ und „Der große Metaphysiker“
  • Die unterschiedlichen Perspektiven auf De Chiricos Arbeitsweise und deren Motivationen

Zusammenfassung der Kapitel

  • I. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Hausarbeit ein und beleuchtet die Veränderungen in der Vorstellung von Künstlertum und die Bedeutung der Frage nach der Autorenschaft.
  • II. Geschichtlicher Hintergrund: Dieses Kapitel betrachtet den frühen Erfolg von De Chiricos metaphysischen Bildern, insbesondere „Die beunruhigenden Musen“, und die Begeisterung der surrealistischen Avantgarde für sein Werk.
  • III. Zeitaspekte: In diesem Kapitel werden die Entstehung von Bildwiederholungen im Kontext der Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts untersucht, insbesondere anhand von Beispielen wie Napoleon-Bildnissen und den Werken von Arnold Böcklin und Edvard Munch.

Schlüsselwörter

Die zentralen Begriffe dieser Arbeit sind: Giorgio de Chirico, Bildwiederholungen, Kunstgeschichte, Rezeption, Surrealismus, Originalität, Autorenschaft, Künstlertum, Kunstmarkt, Marktorientierung, „Die beunruhigenden Musen“, „Der große Metaphysiker“, André Breton, Paul Eluard, Tizian, Francois Gérard, Jacques-Louis David, Arnold Böcklin, Edvard Munch.

Häufig gestellte Fragen

Warum kopierte Giorgio de Chirico seine eigenen Werke?

Da seine frühen metaphysischen Bilder sehr erfolgreich waren und sich gut verkauften, reproduzierte er diese Themen, auch wenn er seinen Stil später änderte.

Wie reagierte die Kunstkritik auf De Chiricos Bildwiederholungen?

Lange Zeit wurden diese Kopien ignoriert oder verspottet. Erst in den 1980er-Jahren begann eine Aufarbeitung, die sie als besonders modern einstufte.

Welche Rolle spielten die Surrealisten für De Chiricos Erfolg?

Seine frühen metaphysischen Werke fanden besonders bei den Surrealisten (wie André Breton) großen Anklang und prägten seinen Ruf.

Welche berühmten Werke werden in der Arbeit analysiert?

Im Fokus stehen die kunsthistorischen Analysen von „Die beunruhigenden Musen“ und „Der große Metaphysiker“.

Gab es historische Vorbilder für Bildwiederholungen?

Ja, die Arbeit verweist auf das 19. Jahrhundert, etwa auf Napoleon-Bildnisse oder Werke von Arnold Böcklin und Edvard Munch.

Welche zentrale Frage zum Künstlertum wirft die Arbeit auf?

Die Arbeit hinterfragt, ob ein Künstler ständig neu kreativ sein muss oder ob Wiederholung und Marktorientierung legitime Teile des Schaffens sind.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildwiederholungen bei Giorgio de Chirico
Hochschule
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Note
1,0
Autor
Marco Hompes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
11
Katalognummer
V162767
ISBN (eBook)
9783640785032
ISBN (Buch)
9783640784721
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildwiederholungen Giorgio Chirico
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Hompes (Autor:in), 2009, Bildwiederholungen bei Giorgio de Chirico, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162767
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Leseprobe aus  11  Seiten
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