Eugenik und die Frauenbewegung


Hausarbeit, 2010
19 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Eugenik
2.1 Begriffserklärung „Eugenik“
2.2 Degenerationsproblem
2.3 Francis Galton
2.4 Charles Darwin

3. Rassenhygiene
3.1 Friedrich Wilhelm Nietzsche
3.2 Wilhelm Schallmayer, Alfred Ploetz und Fritz Lenz
3.3 Rassenhygiene

4. Rassenhygienische/ Eugenische Praxis

5. Bürgerliche Frauenbewegung
5.1 Die „Radikalen“ und die Rassenhygiene
5.2 Sexualpolitik und Eugenik
5.3 Feministinnen und Eugenik

6. Ellen Key und Eugenik

7. Zusammenfassung

8. Endnoten

9. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

In der schriftlichen Ausarbeitung des Referats „Eugenik und Frauenbewegung“ wird im ersten Teil zunächst auf die Erklärung des Begriffs „Eugenik“ und später auf den deutschen Begriff „Rassenhygiene“ eingegangen, die in ihrem Kern unterschiedlich sind, sich jedoch in ihrem Ziel ähneln. Auch das was diese beiden Gesellschaftstheorien hervorgerufen hat, und zwar die Degenerationsproblematik, haben sie gemeinsam, obwohl sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstanden sind. Ferner wird über die Begründer dieser Theorien und ihre Ansichten über die Bevölkerung und die Qualität der Menschen berichtet.

Später wird Bezug auf die oft umstrittene eugenische und rassenhygienische Praxis genommen, zu der Maßnahmen wie Gesetze, Abtreibungen, Sterilisationen und die Einsetzung von Verhütungsmitteln gehörten.

Der zweite Teil des Referats handelt von den verschiedenen feministischen Organisationen, wie den Radikalen, dem Allgemeinen Deutschen Frauenverein, dem Bund Deutscher Frauenvereine und einigen anderen Vereinen und ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten zu/mit den Frauenvereinen in England, da vor allem den Feministinnen eine große Rolle in der Verbreitung eugenischen und rassenhygienischen Gedankenguts zukommt.

So kann die ganze Komplexität des Themas und ihre Eingliederung in die deutsche Geschichte verständlich gemacht werden.

Und abschließend wird über die schwedische Reformpädagogin und Schriftstellerin Ellen Key und ihre Aussagen über die Eugenik beziehungsweise Rassenhygiene in dem im Jahre 1902 in der deutschen Sprache erschienenen Buch „Das Jahrhundert des Kindes“ und ihrer Zugehörigkeit zu den Frauenbewegungen berichtet, da es sich bei diesem Buch um den zentralen Gegenstand unseres Seminars handelt.

2. Eugenik

2.1 Begriffserklärung „Eugenik“

Eugenik ist eine Gesellschaftstheorie und politische Strategie, die Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Lauf nahm und in positive und negative Eugenik eingeteilt wird. Die positive Eugenik beinhaltete Vorgehensweisen, die die Nachkommenschaft auserwählter Personen fördern sollten. Ihre positiv bewerteten Erbanlagen sollten durch Fortpflanzung vermehrt werden. Die negative Eugenik beinhaltete Maßnahmen, die die Vorbeugung von Geburten der als „minderwertig“ gebrandmarkten Personen, denen negativ bewertete Erbanlagen zugeschrieben wurden, fördern sollten. Mit anderen Worten wollte Eugenik die Ausbreitung von krankem Erbgut möglichst einschränken und das gesunde Erbgut erhalten oder vermehren. Dadurch sollte zu dieser Zeit das herrschende Degenerationsproblem, auf das später eingegangen wird, gelöst werden. Somit stand bei der Eugenik die Vererbung individueller Merkmale immer im Zusammenhang mit der Zusammenlebensgestaltung, der Geburtenregulierung und der Sexualität. Eugenik hatte die Beeinflussung der zukünftigen Generation zum Ziel und beruhte auf fünf fundamentalen Dogmen und zwar dem Modell der Vererbung, dem zweiteiligen Konzept von Gesundheit und Krankheit, dem eindringlichen Bezug auf die „Volksgemeinschaft“, der Degenerationsannahme und der Rationalisierung der Fortpflanzung. Voraussetzung eugenischen Denkens war die Laissez- faire- Einstellung von öffentlichen Eingriffen in intime Bereiche.1

2.2 Degenerationsproblem

In der Zeit des 18 Jahrhunderts wurde der Begriff der Degeneration zu einem gesellschaftskritischen Begriff. Jean-Jacques Rousseau, der unter anderem auch ein Philosoph war, bezeichnete die Degeneration als eine unvermeidliche Folge der Zivilisation, da der Mensch sich in seinem Naturzustand in einem beinahe vollkommenen Gleichgewicht mit der äußeren und der eigenen Natur befindet. Zu diesem Zeitpunkt hat der Mensch zwar nur einige wenige Bedürfnisse, kann sie aber alle befriedigen. Diese Situation ändert sich allerdings, wenn der Mensch sich den Zugang in die Zivilisation verschafft und somit seine Bedürfnisse erweitert werden. Die anfänglich starke menschliche Natur wird so durch geistige Entkräftung, Überarbeitung und andere Maßlosigkeiten geschwächt.

Eine der drei inhaltlichen Elemente des Degenerationsbegriffs, die Rousseau zusammenstellte, war die moralische Deprivation und körperliche Entartung durch die Zivilisation. Das zweite Element bestand aus dem Vergleich zwischen den zivilisierten Menschen und den gebändigten Tieren, da das anfänglich freie Individuum der Knechtschaft des Privateigentums unterlegen war. Das letzte Element des Degenerationsbegriffs hatte zum Inhalt, dass der Mensch nicht von Gott geschaffen wurde, sondern von der Natur hervorgegangen ist und ihren Gesetzen unterlegen sei.

Das Degenerationsbewusstsein dehnte sich in der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts über ganz Europa aus. Die Voraussetzung einer wissenschaftlichen Forschung des Degenerationsproblems lieferte für viele die Darwinsche Theorie, die besagte, dass nur die Stärksten überleben können, also einen Selektionsprinzip beinhaltete. Zwar unterscheidet sich das Menschenbild von Rousseau von dem der Eugeniker, doch setzten beide Parteien dem positiven Bild der Natur das negative Bild der Zivilisation, der Gesellschaft und der Kultur entgegen.

Das Degenerationsproblem war der zentrale Anknüpfungspunkt zwischen Eugenik und dem Sozialismus. In der damals herrschenden Degenerationsangst fanden eugenische Gedanken ihr Echo.2

2.3 Francis Galton

Francis Galton, der in den Jahren 1822 bis 1911 lebte, wird als der eigentliche Begründer der Eugenik bezeichnet. In den 60er Jahren des 19 Jahrhunderts begann er sich mit der Vererbung geistiger Fähigkeiten des Menschen zu beschäftigen.

Galton war zuversichtlich, dass nicht nur körperliche Eigenschaften von Generation zu Generation vererbt werden, sondern auch geistige Fähigkeiten erblich sind. Er wollte die „Verbesserung der menschlichen Rasse“ durch die Erhöhung der geistigen Fähigkeiten etablieren und ausbreiten.

Als ein Vetter und Anhänger Darwins und seiner Evolutionstheorie war er beabsichtigt, das Selektionsprinzip praktisch anzuwenden, indem die Menschen die Gesetzmäßigkeit der natürlichen Auslese geschickt anwenden und Kontrolle über ihre eigene Fortentwicklung gewinnen konnten, um diese in Zielrichtung der biologischen Richtigstellung anzuführen. Für diese praktischen Vorschläge führte er im Jahre 1883 den Begriff „Eugenik“ ein.

Sein Bestreben war, die englische Elite durch staatliche Begünstigung früher Heiraten und Zeugung möglichst vieler Kinder zu überzeugen, um damit die Anzahl der geistig und körperlich gesunden Individuen von Generation zu Generation zu vervielfältigen. Diese Maßnahmen sah er als unumgänglich an, da sich die sozial höher gestellten Personen der Gesellschaft weniger stark vermehrten als die sozial schwächer gestellten.

Galton stellte die Eugenik auf die gleiche Stufe mit der Religion, da geistige Eigenschaften des Menschen für ihn klar im Vordergrund standen. Dabei befürwortete er nur die positive Eugenik.

Das Galton- Institut für Eugenik in London setzte die institutionelle Basis für eine organisierte und systematisch betriebene Weiterentwicklung des eugenischen Forschungsprogramms.3

In Galtons Abhandlung „Eugenics: ist Definition, Scope and Aims“ von 1905 heißt es:

„Die Fortpflanzungs- Hygiene (Eugenik) ist die Wissenschaft, welche sich mit allen Einflüssen beschäftigt, welche die angeborenen Eigenschaften einer Rasse verbessern und diese Eigenschaften zum größtmöglichen Vorteil zur Entfaltung bringen. …

Das verfahren der Fortpflanzungs- Hygiene würde so die Durchschnitts- Beschaffenheit einer Nation auf den durchschnitt ihrer derzeitigen besseren Hälfte emporheben: Menschen, die auf einer jetzt sehr seltenen Rangstufe der Tüchtigkeit stehen, würden häufiger werden, weil das Niveau selbst, von dem aus sie entsprungen, gestiegen wäre“ (Galton 1905: 812).4

2.4 Charles Darwin

Der in den Jahren 1809 bis 1882 lebende englische Naturforscher Charles Darwin stellte 1859 seine Evolutionstheorie in dem von ihm geschriebenen Buch „Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl oder die Erhaltung der begünstigten Rasse im Kampf ums Dasein“ vor.

Diese Evolutionstheorie besagte, dass alle Kreaturen mehr Nachkommenschaft bekommen als zu versorgen möglich ist, wodurch diese Kreaturen zu einem Lebenskampf gezwungen sind. Diesen Überlebenskampf können nur diejenigen Lebewesen gewinnen, die die zum Überleben benötigten Eigenschaften eigen haben. Durch diese natürliche Selektion gelangen die Individuen zu einer erhabeneren Entwicklung. Der so entstandene Sozialdarwinismus spielte eine große Rolle bei der Verwissenschaftlichung eugenischer Deutungen.5

3. Rassenhygiene

3.1 Friedrich Wilhelm Nietzsche

Der in der Zeit von 1844 bis 1900 lebende Philosoph Friedrich Wilhelm Nietzsche, der zwar Darwins Evolutionstheorie bemängelte, aber dennoch gegen die Degeneration kämpfte, wurde von vielen Eugenikern als philosophischer Vorbote ihrer Ideen und Überzeugungen gesehen.

Im Jahre 1880 notierte er seine Forderung: „ Absterbenmachen der Kläglichen Verbildeten Entarteten mu[ss] die Tendenz sein.“ Damit war gemeint, dass die Auswahl der Individuen, die zur Fortpflanzung befähigt werden sollen, eine große Disziplin benötige. Außerdem war er der Auffassung, dass man Fortpflanzung und Sexualität nicht miteinander vermischen sollte, damit sich die Rasse nicht unter den Befriedigungen der Triebe quälen muss. Von Nietzsche wurde ein Maßnahmekatalog dargelegt, der durch aufgezählte Vorteile aller Art, die Menschen dazu bewegen sollte, seine Forderungen einzuhalten.6

3.2 Wilhelm Schallmayer, Alfred Ploetz und Fritz Lenz

Der deutsche Arzt Wilhelm Schallmayer, der in den Jahren 1857 bis 1919 lebte, hielt die Hygiene, die er ausdehnen und weiterentwickeln wollte, für eine bessere Hälfte der medizinischen Wissenschaft. Er war ein Befürworter der negativen Eugenik, da es für ihn vorrangig um eine Bekämpfung der Degeneration durch die Reduktion der Nachkommenschaft von Personen mit unterdurchschnittlichen Erbfähigkeiten ging. Überdies forderte Schallmayer Ehefähigkeitszeugnisse im Vorfeld jeder Eheschließung.

Seine Broschüre aus dem Jahr 1891, in der es um die bedrohliche körperliche Rückbildung der Kulturmenschheit ging, enthielt die essentiellen Gedanken des späteren eugenischen Programms. Die körperliche Degeneration stand für ihn im Vordergrund.7

Als im Jahre 1900 ein Preisausschreiben zum Thema „Was lernen wir aus dem Prinzip der Deszendenztheorie in Beziehung auf die innenpolitische Entwicklung und Gesetzgebung der Staaten?“ arrangiert wurde, gewann Schallmayer mit seiner Arbeit „Vererbung und Auslese im Lebenslauf der Völker“ den ersten Platz. Dieses von ihm verfasste Buch blieb das maßgebliche für Rassenhygiene in Deutschland.8

Dem deutschen Arzt Alfred Ploetz, der in den Jahren 1860 bis 1940 lebte, ging es zugleich wie auch Wilhelm Schallmayer um das Degenerationsproblem. Er sah die Hygiene ebenso als eine medizinische Teildisziplin, die aber nicht als spezifische, sondern als eine auf den menschlichen Fortpflanzungsprozess bezogene Hygiene.

Beide, Wilhelm Schallmayer und Alfred Ploetz, gelten als Begründer des Begriffs „Rassenhygiene“.9

Der deutsche Privatdozent für Hygiene Fritz Lenz, der in den Jahren 1887 bis 1976 lebte, beobachtete jede politische Maßnahme unter dem Blickwinkel der rassenhygienischen Folgen. Die Bewahrung der Rasse und die Hemmung der Degeneration sah er als ein großes Ziel an. Er war ein Befürworter der Abtreibung und hielt die Geburtenverhütung für erforderlich, sprach sich aber gegen die zwangsmäßige Sterilisation aus. Sein Idealbild, so wie auch für Ploetz, war die nordische Rasse.10

3.3 Rassenhygiene

Um die menschliche Fortpflanzung auf wissenschaftlicher Basis zu steuern, wurde die Rassenhygiene als praktisches Programm der Geburten-, Bevölkerungs- und Sozialpolitik ausgebildet. Die Rassenhygiene stieg zum Modell staatlich zentralistischer Lenkung der Auslese auf. Dieses Modell zielte auf eine Kontrolle der Bevölkerungsbewegung und die Erzeugung eines dem kapitalistischen Gewinnmaximierungsinteresse entsprechenden Bevölkerungsgefüges.

So wie die Eugenik sich in positive und negative Eugenik trennen ließ, differenzierte sich die Rassenhygiene in individuelle und soziale Hygiene. Die individuelle Hygiene hatte zum Ziel, eine selbstverantwortliche Entwöhnung gesundheitsriskanten Verhaltens zu erzeugen. Die soziale Hygiene dagegen zielte auf sozial kontrollierte, gesamtgesellschaftlich zu institutionalisierende Maßregeln, zu denen unter anderen die gesetzliche Sanktion und Verstaatlichung von Fortpflanzung, Ehe und Familie gehörte.

Im Zentrum rassenhygienischen Interesses stand die Frauenemanzipation, da Frauen steigernd erwerbstätig wurden, vor allem nach dem Ersten Weltkrieg, weil die Frauen kriegsbedingt arbeiten mussten. Die Rassenhygieniker waren gegen die Kombination der lohnabhängigen Frauenarbeit und Mutterschaft, da sich die geistigen und körperlichen Anlagen des Kindes, ihrer Ansicht nach, nur dann bestmöglich entfalten können, wenn eine Frau sich nur auf ihre Mutterrolle konzentriert. Ferner waren sie gegen das Frauenstudium, da über die Hälfte der Studentinnen ledig blieb oder die verheirateten nur ein Kind in die Welt setzten.

Die Rassenhygiene als Sozialtechnologie schloss einen fünfteiligen Prozess ein. Erstens ging es dabei um das Vorhandensein einer gesellschaftlichen Problemstellung, die sich durch den Überfluss an Arbeitskräften und die Verknappung gesellschaftlicher Ressourcen auszeichnete. Zweitens handelte es sich um die Umgestaltung sozialer Wertsysteme und Ordnungsvorstellungen in politische Deutungsmuster. Drittens ging es um die wissenschaftliche Wertbestimmung der Anlagen grundverschiedener Bevölkerungsteile anhand ihrer spezifischen Leistung. Außerdem handelte es sich um die soziale Diagnostik, die auch die Ermittlung der erstrebenswerten Gesellschaftsschichten und ihre Auslieferung an staatlich absolutistische Ordnungsprogramme war. Der letzte Teil der sozialtechnologischen Rassenhygiene war die Verwirklichung sozialer Wertrangordnung mit Hilfe rassenhygienischer Sonderbehandlung.11

[...]


1 vgl. Eugenik und Pädagogik 2003, S.13-18

2 vgl. Rasse, Blut und Gene 1992, S.42-46, S.66-68

3 vgl. Rasse, Blut und Gene 1992, S.36-41

4 Eugenik und Pädagogik 2003, S.53

5 vgl. Frauenbewegung und Rassenideologie 1995, S.41-47

6 vgl. Rasse, Blut und Gene 1992, S.70-72

7 vgl. Rasse, Blut und Gene 1992, S. 37-38

8 vgl. Rassenhygiene, Nationalsozialismus, Euthanasie 1992, S.43

9 vgl. Rasse, Blut und Gene 1992, S.91-97

10 vgl. Zur Geschichte der Rassenhygiene: Wege ins Dritte Reich 1988, S. 138-141

11 vgl. Frauenbewegung und Rassenideologie 1995, S.324-345

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Eugenik und die Frauenbewegung
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Autor
Jahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V162788
ISBN (eBook)
9783640770854
ISBN (Buch)
9783640771301
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eugenik, Frauenbewegung
Arbeit zitieren
Alla Ujkanovic (Autor), 2010, Eugenik und die Frauenbewegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162788

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