Natürliche Ressourcen als Produktionsfaktor - eine dogmenhistorische Analyse


Diplomarbeit, 2003

73 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Natürliche Ressourcen in der physiokratischen Theorie
2.1 Die historischen Rahmenbedingungen der Theorieentwicklung
2.2 Die Wertlehre der Physiokraten
2.3 Die physiokratische Produktionstheorie
2.3.1 Der Faktor natürliche Ressourcen
2.3.2 Der Faktor Arbeit
2.3.3 Der Faktor Produktionsmittel
2.4 Die gesellschaftliche Verteilung des Sozialproduktes
2.5 Kritische Würdigung

3 Natürliche Ressourcen in der Theorie von Adam Smith
3.1 Die historischen Rahmenbedingungen der Theorieentwicklung
3.2 Die Wertlehre von Adam Smith
3.3 Die Produktionstheorie von Adam Smith
3.3.1 Der Faktor natürliche Ressourcen
3.3.1.1 Der Boden
3.3.1.2 Die Energie
3.3.2 Der Faktor Arbeit
3.3.3 Der Faktor Kapital
3.4 Die gesellschaftliche Verteilung des Sozialproduktes
3.5 Kritische Würdigung

4 David Ricardos Sicht der natürlichen Ressourcen
4.1 Die historischen Rahmenbedingungen der Theorieentwicklung
4.2 Die Wertlehre von David Ricardo
4.3 Die Produktionstheorie von David Ricardo
4.3.1 Der Faktor natürliche Ressourcen
4.3.1.1 Der Boden
4.3.1.2 Die Energie
4.3.2 Der Faktor Arbeit
4.3.3 Der Faktor Kapital
4.4 Die gesellschaftliche Verteilung des Sozialproduktes
4.5 Kritische Würdigung

5 Natürliche Ressourcen in der Lehre von Karl Marx
5.1 Die historischen Rahmenbedingungen der Theorieentwicklung
5.2 Die Wertlehre von Karl Marx
5.3 Die Produktionstheorie von Karl Marx
5.3.1 Der Faktor natürliche Ressourcen
5.3.1.1 Der Boden
5.3.1.2 Die Energie
5.3.2 Der Faktor Arbeit
5.3.3 Der Faktor Kapital
5.4 Die gesellschaftliche Verteilung des Sozialproduktes und die daraus resultierende gesellschaftliche Entwicklung
5.5 Kritische Würdigung

6 Ansätze mit Betonung des Produktionsfaktors Energie
6.1 Energieeinsatz und Mechanisierung der Produktion
6.2 Ansätze auf Grundlage der Thermodynamik
6.2.1 Historische Ansätze
6.2.2 Neuere Ansätze
6.3 Kritische Würdigung

7 Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Erklärung

Lebenslauf

1 Einleitung

1.1 Einführung

Die natürlichen Ressourcen sind ein unverzichtbarer Produktionsfaktor. Sie bilden ein grundlegendes Potenzial für jeden Produktionsprozess. Das gilt einerseits für ihre Funktion als Inputfaktor, da Ressourcen wie Rohstoffe, Boden und Energie durch keinen anderen Faktor ersetzt werden können. Andererseits ist die Umwelt ein wichtiges Aufnahmemedium für die Entropie, die in Form von Abwärme oder Verschmutzung neben den erzeugten Produkten in jedem Pro­duktionsprozess ent­steht.[1] Diese These soll am Beispiel der Energie als einer wesentlichen Kate­gorie der natürlichen Ressourcen verdeutlicht werden: Keine Aktivität kann ohne den Einsatz und die Entwertung von Energie ausge­führt werden. Diese grundlegende Erkenntnis wurde in den thermodynamischen Gesetzen formuliert. Auch die mate­rielle Produktion unterliegt diesen naturwis­senschaftlichen Rah­menbedingungen, die entsprechend von ökonomischen Produktionsmodellen zu berücksichtigen sind.[2] Dennoch werden die natürlichen Ressourcen, und insbeson­dere die Energie, in verbreiteten ökonomischen Theorien und Modellen gar nicht oder nur unwe­sentlich als Produktionsfaktor berücksich­tigt. Dies gilt vor allem für die heute dominierende neoklassische Theorie, in der der produktive Beitrag der natürlichen Ressourcen nur eine sehr untergeordnete Bedeutung hat. Üblicher­weise werden in die neoklassische Produktionsfunktion nur die Faktoren Arbeit und Kapital aufge­nommen. Mit dieser Formulierung der Produktionsfunktion wird die Wertschöp­fung allein auf Faktoren zurückgeführt, die von menschlichen Fähigkeiten abhän­gen. Die natürlichen Ressourcen werden als Produktionsfaktor weitgehend elimi­niert. Speziell für ressourcen- und umweltökonomische Fragestellungen kann die Produktionsfunktion um den Faktor natürliche Ressourcen erweitert werden. Dies geschieht in der Regel jedoch nur im Hinblick auf Bestandsrestriktionen und nicht aufgrund der Bedeutung der natürlichen Ressourcen als Produktionsfaktor.[3] Zur Vernachlässigung der natürlichen Ressourcen in der ökonomischen Theorie hat die neoklassische Annahme der vollständigen Substituierbarkeit der Pro­duk­tions­faktoren beigetragen. Gemäß dieser Annahme besteht keine Notwendigkeit, die natürlichen Ressourcen als eigenständigen Produktions­faktor in die Produkti­onsfunktion aufzunehmen, da sie unter dem Faktor Kapital subsumiert werden. Insge­samt hat die Entwicklung der Grenznutzentheorie dazu geführt, dass von der Beachtung naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten in ökonomischen Mo­dellen zuneh­mend abstrahiert wird. Das Wirtschaftssystem wird als ein ge­schlossener, sich selbst erhaltender Kreislauf betrachtet. Dabei gerät in Verges­senheit, dass dieser Kreislauf in eine Umwelt eingebettet ist, die den Wirt­schaftsprozess mit Rohstoffen und Energie versorgt und Entropie in Form von Stoff- und Wärmeemissionen aufnimmt.[4]

Das empirisch beobachtete Wirtschaftswachstum kann jedoch nicht allein durch Inputsteigerungen der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital erklärt werden. Es verbleibt ein unerklärter Rest von beträchtlicher Größenordnung, der in der neo­klassischen Wachstumstheorie als technischer Fortschritt bezeichnet und als exo­gen angenommen wird.[5] Anlässlich dieser unbefriedigenden Erklärung des wirt­schaftlichen Wachstums wurden empirische Untersuchungen durchgeführt, die zu dem Ergebnis kommen, dass die Energie einen weitaus wichtigeren Beitrag zur Wertschöpfung leistet als in der Regel angenommen wird. Darüber hinaus kann mit der Aufnahme des Faktors Energie in die Produktionsfunktion die als techni­scher Fortschritt bezeichnete Restgröße weitgehend ausgefüllt werden.[6]

Grundsätzlich ist bei der Betrachtung der natürlichen Ressourcen, und insbeson­dere der Energie, als Produktionsfaktor zu be­achten, dass sie allein keine Produk­tionsleistung erbringen können. Die natürlichen Ressourcen sind stets in Ver­bin­dung mit den anderen Produktionsfaktoren zu sehen. Dies gilt vor allem für den Faktor Kapital, z.B. in Form von Maschinen, die durch Energie betrieben werden. Nur so kann die Energie Arbeit ersetzen bzw. zu geringeren Kosten ver­richten.[7]

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Die Motivation der vorliegenden Arbeit ist die nur marginale Berücksichtigung der natürlichen Ressourcen in der neoklassischen Theorie einerseits und die Er­gebnisse der empirischen Untersuchungen, die auf eine wesentlich größere Be­deutung der natürlichen Ressourcen hinweisen, ande­rerseits. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, wie die natürlichen Ressourcen im Laufe der Theorieentwicklung in verschiedenen öko­nomischen Ansätzen, auch in Relation zu den komplementären Produktionsfakto­ren Arbeit und Kapital, berücksichtigt werden. Dabei wird gezeigt, dass sich die Sicht der natürlichen Ressourcen so­wohl in frühen ökonomischen Theorien als auch in modernen Ansätzen von der neoklassischen Betrachtungsweise unter­scheidet.

Die Untersuchung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten der Theorieentwicklung, in dem sich auch die Bedeutung des Begriffs der natürli­chen Ressourcen fortentwickelt hat. Die Analyse beginnt mit den Physiokraten, die erstmalig eine systematische und umfassende ökonomische Theorie begründet haben. Die folgenden Kapitel sind den klassischen Ökonomen Adam Smith und David Ricardo gewidmet, und im Anschluss daran wird auf die Sichtweise von Karl Marx eingegangen. Hierbei werden zunächst die historischen Rahmenbedin­gungen der Entstehung der jeweiligen Theorie beschrieben, aus denen sich bereits erste Anhaltspunkte ergeben, welche Motive für die Ökonomen bei der Entwick­lung ihrer Theorie maßgebend waren. In einem nächsten Schritt wird erläutert, welche Wertlehre dem jeweiligen Ansatz zugrunde liegt. Darauf aufbauend wird die Produktionstheorie mit der Sicht der natürlichen Ressourcen und deren Bezie­hung zu den übrigen Produktionsfaktoren dargestellt. Schließ­lich wird aufgezeigt, welche Verteilungswirkungen sich aus der vertretenen Pro­duktions­theorie erge­ben. Jedes Kapitel schließt mit einer kritischen Würdigung des be­trachteten An­satzes. In frühen ökonomischen Theorien, zu deren Entste­hungszeit die Landwirt­schaft einen sehr bedeutenden Wirtschaftssektor darstellte, nimmt der Boden die zentrale Stellung unter den natürlichen Ressourcen ein. Dies ist insbe­sondere der Fall in der physiokratischen Theorie, aber auch Smith, Ricardo und Marx be­rück­sichtigen den Boden explizit in ihren Produktionstheorien. Mit fort­schreiten­der Industrialisierung nimmt die Bedeutung des Bodens als Produktions­faktor ab. Die zunehmende Mechanisierung der Produktion führt dazu, dass die Energie eine immer wichtigere Rolle unter den natürlichen Res­sourcen einnimmt. Dies klingt in den Theorien von Smith, Ricardo und Marx be­reits an. Die dominierende Posi­tion unter den natürlichen Ressourcen nimmt die Energie allerdings erst in den Ansätzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Dies ist sowohl in den Theorien, die die Bedeutung der Energie über die Mechanisie­rung der Produktion ableiten, als auch in den thermodynamisch basierten Ansät­zen der Fall, die im letzten Kapitel betrachtet werden. Die Dar­stel­lung der von der Mechanisierung der Produktion ausgehenden Ansätze be­schränkt sich auf historische Autoren der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Be­ginn des 20. Jahrhunderts. Im Bereich der ther­modynamisch begründeten Ansätze werden mit Soddy, Scott und Georgescu-Roegen sowohl historische als auch mo­derne Autoren behandelt. Die Schlussbe­trachtung enthält einen Gesamt­überblick der wesentlichen Erkenntnisse sowie einen Ausblick auf die Behand­lung der na­türlichen Ressourcen in der momentan aktuellen Entwicklung der Neuen Wachs­tumstheorie.

2 Natürliche Ressourcen in der physiokratischen Theorie

Im Folgenden wird die Bedeutung der natürlichen Ressourcen als Produktions­faktor aus der Sicht der Physiokraten untersucht. Dabei wird dargestellt, wie ihr Beitrag zur Wertschöpfung im Vergleich zu den Faktoren Arbeit und Kapital in der physiokratischen Theorie eingeschätzt wird, und welche Konsequenzen diese Betrachtungsweise für die Verteilung des Sozialproduktes hat.

2.1 Die historischen Rahmenbedingungen der Theorieentwicklung

Die physiokratische Theorie entstand Mitte des 18. Jahrhunderts in Frankreich zur Zeit der Herrschaft von Ludwig XV. Die merkantilistische Wirtschaftspolitik dieser Zeit hatte sich einseitig auf die Förderung der sich allmählich entwickeln­den Industrie und des Außenhan­dels konzentriert. Die Folge war eine jahrzehnte­lange Krise der Landwirtschaft, die durch hohe Steuern und Ausfuhr­zölle auf Ge­treide verursacht wurde. Da sie der bedeutendste Produktionssektor im damaligen Frankreich war, bezog der Staat den größten Teil des Steuerauf­kommens aus der Landwirtschaft. Eine Notlage der Landwirtschaft bedeutete so­mit auch eine Be­drohung für die Finanzlage des Staates und der Feudalherren. Dadurch war die Zukunft des feudal-absolutistischen Systems gefährdet.[8]

Die Physiokraten vertraten die Interessen der herrschenden Schicht des Adels und die Bewahrung der feudalen Produktions- und Verteilungsstrukturen. Dieses Ziel sollte durch die Verbesserung der Situation der Landwirte erreicht werden. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung ihrer ökonomischen Theorie zu sehen.[9] Die Physiokraten waren jedoch nicht in jeder Hinsicht an der Erhaltung der beste­hen­den Verhältnisse interessiert, sondern befürworteten Reformen im Bereich der Wirtschaftspolitik. Sie wandten sich gegen die merkantilisti­sche Politik und rückten die Landwirtschaft in den Mittel­punkt ihrer Theorie. Sie forderten z.B. Steuererleichterungen für den Agrar­sektor. Dadurch sollte es den Landwirten er­möglicht werden, einen größeren Teil ihres Ernteertrages wieder zur Reproduk­tion einzusetzen. Die so entstehenden Ertragssteigerungen sollten letztlich wieder zu einem Anstieg der Einnahmen des Staates und der Feudalherren führen.[10]

Der prominenteste Vertreter und Anführer der Physiokraten, der die Theorie ent­scheidend ge­prägt hat, ist FranVois Quesnay (1694-1774). Seit 1748 stand er als Hofarzt im Dienst von Ludwig XV. Zu seinen Schülern und Anhängern zählten beispielsweise der Abt Nicolas Baudeau, der Marquis Victor de Mirabeau und der Parla­mentsrat Paul Pierre Mercier de la Rivière. Daneben leistete Anne Robert Jacques Turgot (1727-1781), der von 1774-1776 französischer Finanzminister war, wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung der phy­siokratischen Lehre.[11]

Die Physiokraten waren die ersten Begründer einer ökonomischen Theorie, in der eine systematische Analyse der gesamtwirtschaftlichen Produktion durchgeführt wird. Vor der Entstehung der physiokratischen Theorie wurden lediglich isolierte Produktionshandlungen und ökonomische Einzelfragen betrachtet. Bestimmte Phänomene konnten nicht aus dem gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang erklärt werden, weil noch kein entsprechendes Modell existierte. Quesnay hat mit dem Tableau Économique im Jahr 1758 zum ersten Mal ein umfassendes gesamtwirt­schaftliches Modell entwickelt. Es gibt den Kreislauf einer Volkswirtschaft wie­der und be­schreibt den Zusammenhang von Produktion, Konsum und Vertei­lung.[12]

2.2 Die Wertlehre der Physiokraten

Die Werttheorie beschäftigt sich mit der Frage, wie der Wohlstand einer Volks­wirtschaft entsteht.[13] Dabei wird untersucht, welche Faktoren die Wertschöpfung erzeugen.

Die fundamentale Größe der physiokratischen Wert- und Produktionstheorie ist der Reiner­trag, der auch als Nettoprodukt oder Nettoüberschuss bezeichnet wird. Er gibt den Überschuss an, der entsteht, wenn der Wert der im Produk­tionsprozess erzeugten Güter den Wert der eingesetzten Faktoren übersteigt. Mit der Erzielung eines Reinertrages wird ein Mehrwert geschaffen.[14]

Die Physiokraten vertreten eine reine Naturwertlehre. Sie sehen allein die Natur dazu in der Lage, einen Mehrwert zu schaffen. „Einzig und allein also das Pro­dukt der Natur stellt Revenuen oder Erneuerungen von Reichtum dar.“[15]

Die Physiokraten unterscheiden zwei Wertbegriffe: den Gebrauchswert und den Tauschwert. Der Gebrauchswert bezeichnet den physischen, qualitativen Wert eines Gutes zur Bedürfnisbefriedigung. Er ist die dominierende Größe bei der Betrachtung der Produktion, die als physischer Wertbildungsprozess verstanden wird. Der Tauschwert ist dagegen ein monetärer Wertbegriff. Er drückt den Gebrauchswert in Geldeinheiten aus und entspricht dem am Markt erzielbaren Preis beim Verkauf des Gutes.[16] Für die Physiokraten resultiert der Tauschwert aus der Summe aller bei der Produktion entstandenen Kosten zuzüglich des aus der Natur entstandenen Mehrwertes. Der Mehrwert ergibt sich entsprechend als Residualgröße und ist um so höher, je größer die Differenz zwischen den Kosten für die eingesetzten Faktoren und dem im Preis ausgedrückten Tauschwert ist. Die Natur wird somit zu einem Bestandteil des Tauschwertes.[17] „Denn je mehr sie [die Bodenprodukte] zu hohen Preisen verkauft werden, um so mehr Nettoprodukt wirft die Bodenkultur ab“[18].

2.3 Die physiokratische Produktionstheorie

Die physiokratische Produktionsfunktion hat das Ziel, das Nettoprodukt zu maxi­mieren. Neben den natürlichen Ressourcen werden dabei die Faktoren Arbeit und Produktions­mittel berücksichtigt, die jedoch von untergeordneter Bedeutung sind. Sie erfüllen nur eine Hilfsfunktion zur Steigerung des Naturertrages.[19]

2.3.1 Der Faktor natürliche Ressourcen

Die Entstehung des Nettoproduktes führen die Physiokraten allein auf die Pro­duktionskraft der Natur zurück. Die natürlichen Ressourcen sind somit der fundamentale Produktionsfaktor in der physiokratischen Theorie. „Man könnte sagen, daß in der physiokratischen Produk­ti­onstheorie die Wachstums- und Produktions­kräfte der äußeren Natur bewußt als ein Produktionsfaktor, ja als der zentrale Pro­duktionsfaktor angesehen werden. Noch schärfer: Im streng physiokratischen Sinn ist überhaupt nur die äußere Natur in der Lage, neue Werte zu produzieren.“[20]

Den Faktor Natur reduzieren die Physiokraten im Wesentlichen auf den Boden für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte. Sie gehen davon aus, „daß der Bo­den der alleinige Quell der Reichtümer ist“.[21] In der Literatur besteht keine Einig­keit darüber, ob neben dem Boden auch die im Bergbau geförderten Rohstoffe zu den natürlichen Ressourcen zählen, die im Sinne der physiokratischen Theorie einen Mehrwert erzeugen. Nach Gide/ Rist geht dies nicht eindeutig aus den physiokratischen Schriften hervor. Sie verweisen dazu auf die konträren Ausfüh­rungen von Turgot. Einerseits schließe er aus dem Umstand, dass eine Grube nicht wie ein Feld jedes Jahr eine neue Ernte hervor­bringt, dass mit den Rohstoffen aus Bergwerken kein Reinertrag erzielt werden könne. An einer anderen Stelle be­haupte er dagegen, dass auch aus Bergwerken ein Nettoprodukt gewonnen werden könne, dieses aber unbedeutend sei.[22]

Immler vertritt die Meinung, Quesnay habe Kohle, Mineralien und Metalle expli­zit aus der Kategorie der natürlichen Produktionsfaktoren, die einen Reiner­trag erzeugen, ausgeschlossen. Nach Immler wollte Quesnay dadurch die Konsistenz der physiokratischen Wertlehre erhalten. Eine Gleichstellung von anderen Roh­stoffen mit dem Boden hätte erhebliche Abgrenzungsprobleme mit sich ge­bracht, da sich die Naturproduktion dann nicht mehr allein auf die Landwirtschaft be­schränkt hätte, und letztlich jedes Produkt auf einen Ursprung in der Natur zu­rückgeführt werden kann. Quesnay habe deshalb Rohstoffe wie Kohle, Mineralien und Me­talle als Handelsgüter eingestuft und sie damit aus dem Bereich der Pro­duktion in den Handelssektor verlagert.[23]

Ebenso hält Schumpeter in seinem Beitrag zur Dogmengeschichte die aus dem Bergbau gewonnenen Rohstoffe nach dem Verständnis der Physiokraten nicht für mehrwertbildende natürliche Ressour­cen, da sie nicht in den Bereich der Urproduktion im Sinne einer „Stoffgewin­nung, die alljährlich in infinitum wiederholt werden konnte, so daß der Bergbau ausschied“[24] fallen.

Auf Energieträger wie z.B. Wind oder Wasser als Produktionsfaktor wird in der physiokratischen Theorie nicht eingegangen.

2.3.2 Der Faktor Arbeit

Gemäß der physiokratischen Theorie erzielt der Faktor Arbeit keinen Nettoüber­schuss. Dies bedeutet nicht, dass die Arbeit gar nicht wertschöpfend ist, sondern sie erwirt­schaftet lediglich einen Wert, der durch den Arbeitseinsatz, d.h. zur ei­genen Reproduktion, wieder verbraucht wird. Sie erzeugt also keinen Mehrwert. Eine Ausnahme bildet die Arbeit in der Landwirtschaft, obwohl sie auch allein keinen Mehrwert schaffen kann. Da sie aber dazu beiträgt, den Reinertrag aus der Natur zu gewinnen, hat sie einen höheren Status als die Arbeit im Handwerk oder im Handel. Die Physiokraten definieren deshalb die landwirtschaftliche Arbeit als produktiv, was jedoch nicht gleichbedeutend mit mehrwerterzeugend ist. Der Ar­beitseinsatz außerhalb der Landwirtschaft gilt dagegen als unproduktiv.[25] „Sie [die Menschen, die im Handwerk oder in der Industrie tätig sind] konsumieren also genau soviel, wie sie produzieren; der Ertrag ihrer Arbeit ist also gleich den Kos­ten, welche die Arbeit erfordert. Es kann daraus also zu keinem Zuwachs an Reichtümern kom­men. Demzufolge werden die Reichtümer bzw. die jährlichen Revenuen nur von denjenigen produziert, die auf den Ländereien Bodenprodukte zum Wachsen bringen, deren Wert größer ist als deren Kosten.“[26] Die Landwirt­schaft ist dem­nach der einzige produktive Wirtschaftssektor. Handel, Handwerk und Industrie werden dagegen als steril betrachtet.[27]

Ähnlich wie bei der Betrachtung der natürlichen Ressourcen, ergibt sich auch beim Faktor Arbeit das Problem, wie die Arbeit in naturnahen Produktionsberei­chen, die nicht zur Landwirtschaft gehören, zu behandeln ist. Hierzu gehören z.B. der Fischfang und der Bergbau. Quesnay versteht zwar die Rohstoffe aus den Bergwerken nicht als mehrwertbildende Faktoren, er hält je­doch die Arbeit in den Bergwerken und den Fischfang für produktiv, wenn auch nicht in der gleichen Weise wie die landwirtschaftliche Arbeit.[28] „Die Menschen, die sich dem Fisch­fang widmen, müssen in die Klasse derjenigen eingeordnet werden, die produzie­ren. Obwohl sich der Fischfang mit der Landwirtschaft nicht auf eine Stufe stel­len läßt, muß man in ihm doch ein sehr profitables Teilgebiet sehen. [...] Dieser selben Weisheit muß man auch den Ertrag aus den Arbeit der Menschen zugute schreiben, die damit beschäftigt sind, die Mineralien und Me­talle aus den Berg­werken herauszuholen.“[29]

2.3.3 Der Faktor Produktionsmittel

Die Produktionsmittel in der physiokratischen Theorie entsprechen annä­hernd dem Produktionsfaktor Kapital in der modernen Produktionstheorie, auch wenn die Physiokraten die Bezeichnung Kapital nicht explizit verwenden.[30] Obwohl in der physiokratischen Theorie allein der Natur die Fähigkeit zugesprochen wird, einen Mehrwert zu erzeugen, vergessen die Physiokraten nicht, herauszustellen, dass auch Kapitalgüter erforderlich sind, um die Naturpotentiale zu nutzen.

Quesnay versteht die Produktionsmittel als Vorschüsse, die geleistet werden müs­sen, damit die Natur in Gestalt des Bodens ein möglichst großes Nettoprodukt erzeugt. Er unterteilt die Vorschüsse in drei Kategorien: die grundlegenden, die allgemeinen und die jährlichen Vorschüsse. Vorab müssen grundlegende Vor­schüsse als „Anfangsinvestitionen“[31] geleistet werden. Hierzu zählen im Wesentli­chen die Aufbereitung und Pflege des Bodens. Außerdem müssen allge­meine Vorschüsse bereitgestellt werden. Dies sind Kapitalgüter, die länger als eine Peri­ode genutzt werden können, wie z.B. Werkzeuge und Maschinen, Ge­bäude und Nutztiere. Schließlich sind in jeder Periode jährliche Vorschüsse not­wendig. Sie werden im Agrarsektor innerhalb eines Jahres verbraucht. Dazu gehö­ren Saat­gut, Dünger und der Lohn der Landarbeiter.[32] Die Einordnung der Lohn­zahlungen in den Bereich der Produktionsmittel führt nicht zu einer Doppelzäh­lung in Verbin­dung mit dem Faktor Arbeit, da die Physiokraten von einer Kreis­laufbetrachtung ausgehen, wobei der Lohn zur Reproduktion des Faktors Arbeit für die nächste Periode erforderlich ist.

Die Summe dieser geleisteten Vorschüsse entspricht den Faktorkosten. Ihre Diffe­renz zum Preis ergibt das Nettoprodukt.[33]

2.4 Die gesellschaftliche Verteilung des Sozialproduktes

Quesnay teilt die Gesellschaft in verschiedene Klassen ein: die produktive, die besit­zende und die sterile Klasse. Dabei orientiert er sich an dem Beitrag der je­weiligen Klasse zur Gewinnung des Nettoproduktes. Die produktive Klasse der Landwirte gewinnt das Nettoprodukt aus der Natur. In diese Klasse gehören so­wohl die Pächter als auch die Landarbeiter. Die Pächter müssen für die allgemei­nen und jährlichen Vorschüsse der Produktionsmittel aufkommen. Damit das Nettoprodukt aus der Natur gewonnen werden kann, ist es erforderlich, dass die besitzende Klasse der Grundeigentümer den Boden in ihrem Besitz zur Verfü­gung stellt. Sie leistet außerdem die grundlegenden Vorschüsse. Zur sterilen Klasse gehören die Sektoren Handwerk, Gewerbe und Handel, die die aus der Natur ge­wonnen Güter lediglich weiterverarbeiten und nicht an der Gewinnung des Netto­überschusses beteiligt sind.[34] Auch Turgot nimmt eine Einteilung der Gesellschaft vor, die der Klasseneinteilung von Quesnay sehr ähnlich ist. Er ordnet die Land­wirte der produktiven Klasse, die Grundeigentümer der verfügbaren Klasse und die Handwerker sowie Gewerbetreibenden der besoldeten Klasse zu.[35]

Über die gesellschaftliche Klasseneinteilung legitimieren die Physiokraten in ei­nem nächsten Schritt die Verteilung des Nettoproduktes. Da die Grundeigentümer die grundlegenden Vorschüsse leisten, erhalten sie den recht­mäßigen Anspruch am Eigentum und den Gewinnen, die aus dem Boden erzielt werden. Die Reiner­träge des Bodens werden in der physiokratischen Theorie als Geschenk der Natur interpretiert. Das Nettoprodukt fließt deshalb allein denjenigen zu, die im Besitz der Natur sind, d.h. der Klasse der Grundeigentümer. Quesnay führt zu dieser für die physiokratische Theorie grundlegenden Aussage in seinen Maximen zur Wirt­schaftspolitik aus, „dass das Eigentum an den Ländereien und an den beweglichen Reichtümern denjenigen gesichert sei, die deren rechtmäßige Besitzer sind; denn die Sicherheit des Eigentums ist die wesentliche Grundlage der ökonomischen Ordnung der Gesellschaft. [...] Allein die oberste Macht, welche das Eigentum der Untertanen sichert, hat ein ursprüngliches Recht auf Anteil an den Früchten des Bodens, des alleinigen Quells der Reichtümer.“[36] Zu den Grundeigentü­mern gehörten insbesondere der König und die Feudalherren aus der Schicht des Adels. Die finanzielle Begünstigung dieser Gesellschaftsschichten unterstützt die Inten­tion der physiokratischen Theo­rie, das bestehende Gesellschaftssystem zu erhal­ten.[37]

2.5 Kritische Würdigung

Die physiokratische Theorie hatte großen Einfluss auf die nachfolgende Theorie­entwicklung, da sie erstmals eine systematische Darstellung des gesamtwirt­schaftlichen Prozesses geliefert hat. Daneben greifen spätere Ansätze häufig auf von den Physiokraten verwendete Methoden zurück, z.B. auf die systematische Anwendung von Induktion und Deduktion.[38] Marx hält es darüber hinaus für eine entschei­dende Neuerung der Physiokraten, dass sie die Frage, wie der Wohlstand einer Volkswirtschaft entsteht, aus dem Bereich des Handels bei den Merkantilis­ten in den Bereich der Produktion gelenkt haben. Damit haben sie die Basis für die spätere Entwicklung sowohl der klassischen als auch der marxisti­schen Theo­rie geschaffen.[39]

Dennoch hat sich die physiokratische Theorie als Grundlage für die praktische Wirtschaftspolitik nicht durchgesetzt. Der wesentliche Grund hierfür ist, dass die in den späteren Theorien vertretene Arbeitswertlehre die Naturwertlehre abgelöst hat.[40] Bemerkenswert an der physiokratischen Wertlehre ist zunächst, dass sie neben dem Tauschwert auch dem Gebrauchswert einen hohen Stellenwert gibt, indem sie die Produktion primär als Entstehung von Gebrauchswerten betrachtet. Hier liegt ein zentraler Unterschied zu späteren Theorien, denn sowohl die klassi­schen Ansätze als auch die marxistische Lehre gründen ihre Werttheorie fast aus­schließlich auf den Tauschwert und halten den Gebrauchswert für irrelevant.

Die zentrale Schwäche der physiokratischen Theorie ist, dass sie durch den einsei­tigen Fokus auf die Naturwertlehre dem Faktor Arbeit keine Fähigkeit zur Mehr­wertbildung einräumt und folglich die Sektoren Handel und Handwerk als unpro­duktiv bezeichnet. Dies wurde bereits von Adam Smith kritisiert. „Der entschei­dende Irrtum dieses Systems scheint allerdings darin zu liegen, daß es die Klasse der Handwerker, der in einem Gewerbe Tätigen und der Kaufleute für völlig steril und unproduktiv hält.“[41] Auch in der gegenwärtigen Literatur stehen die Ein­wände gegen die physiokratsiche Auffas­sung, Handel und Gewerbe seien steril, im Mittelpunkt.[42] Kruse bemängelt vor allem, dass die Physiokraten diese Vorstel­lung in ihrer Theorie nicht ausreichend begründet hätten. Quesnay habe nicht be­wiesen, dass der in der Landwirtschaft erzeugte Nettoüberschuss gleichzeitig ei­nen Wertzuwachs bedeute. Außerdem werde nicht überzeugend belegt, warum handwerkliche Tätigkeiten, deren Pro­duktionsgrundlage ebenfalls Naturprodukte sind, keinen Mehrwert schaffen.[43] Mirowski versucht dagegen, die Annahme der alleinigen Produktivität der Land­wirtschaft mit einer Gesetzmäßigkeit aus der Physik zu erklären. Er interpretiert den Handel zwischen verschiedenen Sektoren als Bewegung im Sinne des Erhal­tungsgrundsatzes, der besagt, dass der Wert durch Bewegung nicht verändert wird. Ausgehend von der Annahme der Physiokraten, dass nur der Agrarsektor produktiv ist, bedeute der Handel zwi­schen den Sektoren lediglich einen Aus­tausch gleichwertiger Güter. Demzufolge könne er nicht produktiv sein.[44] Diese Erklärung bezieht sich jedoch nur auf die Unproduk­tivität des Handels und be­trachtet nicht das Handwerk und die Industrie. Außerdem setzt Mirowski die An­nahme der alleinigen Produktivität der Land­wirtschaft voraus, ohne sie zu hinter­fragen oder zu belegen. Immler erklärt die Annahme der ausschließlichen Mehr­wertbildung durch die Natur mit dem gesell­schaftspolitischen Ziel der Physiokra­ten, durch ihre Naturwertlehre die Produktions- und Verteilungsstrukturen der feudalen Gesellschaftsordnung zu legitimieren. Demnach konnten die Physiokra­ten die Arbeit nicht als mehrwert­bildend betrachten, da in diesem Fall ihre Wert- und Verteilungslehre nicht mehr konsistent gewesen wäre. Wenn sie einen Beitrag der Arbeit zur Er­zeugung des Nettoproduktes anerkannt hätten, hätten neben den Grundeigentü­mern auch die Arbeiter einen Anspruch auf einen Anteil daran ge­habt. Dies wäre nicht mit den feudalen Verteilungsstrukturen vereinbar gewesen.[45]

Ein weiterer häufiger Kritikpunkt an der physiokratischen Theorie ist, dass die Physiokraten den Begriff der Natur auf den Boden als Produktionsfaktor in der Landwirtschaft reduzieren. Sie erkennen nicht die allgemeine Bedeutung der Na­tur für alle Produktionssektoren. Aus der heutigen Sicht ist diese eindimensionale Betrachtung der Natur nicht mehr zutreffend. Die Auffassung der Physiokraten kann, ähnlich wie im Fall der Arbeitswertlehre, auf deren Ausprägungen und Hintergründe in den Kapiteln 3 bis 5 dieser Arbeit ausführlich eingegangen wird, mit ihren gesell­schaftspolitischen Zielen erklärt werden. Eine Ausdehnung des Begriffes Natur hätte es den Physiokraten unmöglich gemacht, die Produktion aus den Naturkräften von den übrigen Produktionsprozessen zu unterscheiden. Ein erwei­terter Naturbegriff hätte auch verschiedene Energieträger, Luft und be­stimmte Rohstoffe eingeschlossen, die auch die Grundlage von nicht-landwirt­schaftlichen Produktionsprozessen bilden. Somit hätten die Physiokraten die Landwirtschaft nicht mehr als den einzigen produktiven Wirtschaftssektor definie­ren können, und die ausschließliche Verteilung des Mehrwertes an die Klasse der Grundeigentümer wäre nicht mehr zu rechtfertigen gewesen.[46]

Obwohl der Begriff der Natur zu einseitig auf den Boden reduziert wird, bildet die physiokratische Theorie die historische Grundlage für die Erkenntnis, dass die natürlichen Ressourcen ein unverzichtbarer Input für jeden Produktionsprozess sind. Diese Idee wurde jedoch in der folgenden Theorieentwicklung nicht weiter­verfolgt und erst in späteren Theorien, die auf der Thermodynamik basieren, wie­der aufgegriffen. Die thermodynamisch basierten Ansätze werden in Kapitel 6 dieser Arbeit erläutert.

„Keine der wirtschaftspolitischen Konzeptionen der fol­genden Jahrhunderte wird eine physiokratische Wurzel leugnen, für keine ist sie [die physiokratische Lehre] aber zur bestimmenden Grundlage geworden.“[47]

3 Natürliche Ressourcen in der Theorie von Adam Smith

Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit natürliche Res­sourcen als Produktionsfaktor im Ansatz von Adam Smith berücksichtigt werden. Dabei wird gezeigt, wie sich die Betrachtungsweise von der physiokratischen Lehre mit dem Beginn der klassi­schen Theorie verändert hat, insbesondere auch im Hinblick auf die Sichtweise der natürlichen Ressourcen im Vergleich zu den anderen Produktionsfaktoren und den daraus resultierenden Verteilungswirkun­gen.

[...]


[1] Vgl. Binswanger, H.C., (1991), S. 169ff.; Binswanger, H.C., (1998), S. 237.

[2] Vgl. Hall, C. et al., (2001), S. 664f..

[3] Vgl. Söllner, F., (1996), S. 56f.; Binswanger, H.C., (1998), S. 237; Hall, C. et al., (2001), S. 663; Binswanger, H.C., (1991), S. 169f..

[4] Vgl. Söllner, F., (1996), S. 49; Hall, C. et al., (2001), S. 664.

[5] Vgl. Hall, C. et al., (2001), S. 666ff.; Ayres, R.U., (2001), S. 819f.; Binswanger, H.C., (1991), S. 171.

[6] Zu konkreten empirischen Untersuchungsergebnissen vgl. Hall, C. et al., (2001), S. 668ff.; Ayres, R.U., (2001), S. 826ff.; Beaudreau, B., (1998), S. 98ff..

[7] Vgl. Weissmahr, J.A., (1992), S. 76.

[8] Vgl. Immler, H., (1985), S. 305ff.; Kruse, A., (1953), S. 33; Söllner, F., (2001), S. 19; Blaug, M., (1971), S. 68.

[9] Vgl. Immler, H., (1985), S. 298, S. 309; Kruse, A., (1953), S. 34.

[10] Vgl. Qesnay, F., (1971), S. 116f., S. 130f.; Immler, H., (1985), S. 316; Söllner, F., (2001), S. 24.

[11] Vgl. Braeuer, W., (1952), S. 86ff.; Kruse, A., (1953), S. 34, S. 38; Gide, C./Rist, C., (1923), S.3ff.; Schumpeter, J., (1914), S. 40f..

[12] Vgl. Kruse, A., (1953), S. 34; Söllner, F., (2001), S. 20; Immler, H., (1985), S. 300; Schumpeter, J., (1914), S. 39f.; zur detaillierten Entwicklung und Darstellung des Tableau Économique vgl. Qesnay, F., (1971), S. 337ff..

[13] Vgl. Immler, H., (1985), S. 331.

[14] Vgl. Gide, C./Rist, C., (1923), S. 13; Immler, H., (1985), S. 322f..

[15] Qesnay, F., (1971), S. 465; vgl. Immler, H., (1985), S. 341ff..

[16] Vgl. Qesnay, F., (1976), S. 332; Qesnay, F., (1971), S. 259ff.; Immler, H., (1985), S. 331f.; Söllner, F., (2001), S. 22.

[17] Vgl. Immler, H., (1985), S. 336 ff..

[18] Qesnay, F., (1976), S. 101.

[19] Vgl. Immler, H., (1985), S. 317f..

[20] Immler, H., (1985), S. 317.

[21] Qesnay, F., (1976), S. 295.

[22] Vgl. Gide, C./Rist, C., (1923), S. 15; Immler, H., (1985), S. 345.

[23] Vgl. Immler, H., (1985), S. 344ff.; Qesnay, F., (1971), S. 305.

[24] Schumpeter, J., (1914), S. 46.

[25] Vgl. Turgot, A.J.R., (1914), S. 41ff.; Immler, H., (1985), S. 318, S. 341; Gide, C./Rist, C., (1923), S. 24f.; Schumpeter, J., (1914), S. 46.

[26] Qesnay, F., (1971), S. 296.

[27] Vgl. Qesnay, F., (1976), S. 150; Gide, C./Rist, C., (1923), S. 13f.; Immler, H., (1985), S. 318; Söllner, F., (2001), S. 19.

[28] Vgl. Immler, H., (1985), S. 343f..

[29] Qesnay, F., (1971), S. 304.

[30] Vgl. Immler, H., (1985), S. 321; Kruse, A., (1953), S. 37.

[31] Söllner, F., (2001), S. 20.

[32] Vgl. Söllner, F., (2001), S. 20; Immler, H., (1985), S. 321f.; Schumpeter, J., (1914), S. 45.

[33] Vgl. Immler, H., (1985), S. 322.

[34] Vgl. Qesnay, F., (1976), S. 79ff.; Immler, H., (1985), S. 320ff.; Kruse, A., (1953), S. 36; Söllner, F., (2001), S. 20.

[35] Vgl. Turgot, A.J.R., (1914), S. 47ff..

[36] Qesnay, F., (1976), S. 295f.; vgl. Immler, H., (1985), S. 325f..

[37] Vgl. Immler, H., (1985), S. 325.

[38] Vgl. Kruse, A., (1953), S. 38; Immler, H., (1985), S. 324; Schumpeter, J., (1914), S. 44; Söllner, F., (2001), S. 24.

[39] Vgl. Marx, K., (1973), S. 14; Immler, H., (1985), S. 295, S. 301; Braeuer, W., (1952), S. 82.

[40] Vgl. Binswanger, H.C., (1998), S. 238.

[41] Smith, A., (1974), S. 571.

[42] Vgl. Immler, H., (1985), S. 299; Gide, C./Rist, C., (1923), S.52.

[43] Vgl. Kruse, A., (1953), S. 36f..

[44] Vgl. Mirowski, P., (1989), S. 159.

[45] Vgl. Immler, H., (1985), S. 423ff..

[46] Vgl. Immler, H., (1985), S. 346f., S. 421ff.; Gide, C./Rist, C., (1923), S. 18.

[47] Immler, H., (1985), S. 296.

Ende der Leseprobe aus 73 Seiten

Details

Titel
Natürliche Ressourcen als Produktionsfaktor - eine dogmenhistorische Analyse
Hochschule
Universität zu Köln  (Energiewirtschaftliches Institut)
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
73
Katalognummer
V16295
ISBN (eBook)
9783638211895
Dateigröße
557 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Natürliche, Ressourcen, Produktionsfaktor, Analyse
Arbeit zitieren
Martina Schmitt (Autor:in), 2003, Natürliche Ressourcen als Produktionsfaktor - eine dogmenhistorische Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16295

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