Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Musik - Sonstiges

Musikpräferenzen von Musikern und Nicht-Musikern

Eine vergleichende Fragebogenstudie

Titel: Musikpräferenzen von Musikern und Nicht-Musikern

Bachelorarbeit , 2010 , 38 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anne Feudel (Autor:in)

Musik - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser explorativen Studie soll ein Beitrag zur Musikpräferenzforschung bei Musikern im Vergleich zu Nicht-Musikern geleistet werden, da dieses Gebiet bisher noch wenig erforscht ist. Es werden folgende Fragen untersucht:
Haben Musiker und Nicht-Musiker unterschiedliche Musikpräferenzen? Bei welchen Musikrichtungen gibt es eine große Übereinstimmung und bei welchen deutliche Unterschiede?
Wie stark ist die Beeinflussung verschiedener Faktoren auf den Musikgeschmack? Von welchen Faktoren lassen sich eher Musiker beeinflussen und von welchen eher Nicht-Musiker?
Gibt es Zusammenhänge zwischen den Musikpräferenzen von Musikern und Nicht-Musikern und dem Musikgeschmack ihrer Eltern?
Gibt es Unterschiede beim Zeitpunkt der Festigung des Musikgeschmacks zwischen Musikern und Nicht-Musikern?
Zur Datenerhebung wurde eine Befragung mittels Fragebogen von 30 Musikern und 30 Nicht-Musikern im Alter von 24 bis 35 Jahren durchgeführt. Es werden große und signifikante Unterschiede zwischen den Musikpräferenzen und zwischen den Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack von Musikern und Nicht-Musikern festgestellt. Weiterhin zeigen sich deutliche Zusammenhänge zwischen den Musikpräferenzen der Musiker und den Hörgewohnheiten ihrer Eltern. Die Hörgewohnheiten der Eltern von Nicht-Musiker ließen hingegen keinen direkten Bezug zu den Präferenzen ihrer Kinder erkennen.
Im Vergleich zu den Arbeiten von Gembris (2005), Holbrook & Schindler (1989) und Lehmann (1994) wurde in dieser Studie die Festigung des Musikgeschmacks sowohl von Musikern wie auch von Nicht-Musikern deutlich früher festgestellt. Das wahrscheinlich erstaunlichste Ergebnis dieser Studie zeigt, dass sich ihrer Einschätzung nach der Musikgeschmack von Musikern deutlich früher, bei vielen schon in der frühen Kindheit, festigt als der von Nicht-Musikern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung

2 Einleitung

2.1 Begriffsklärung

2.2 Musikpräferenzen

2.3 Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack

2.4 Musikgeschmack der Eltern

2.5 Festigung des Musikgeschmacks

2.6 Forschungsfragen

2.7 Methoden der Präferenzforschung

3 Methodik

3.1 Die Probanden

3.2 Der Fragebogen

3.3 Durchführung

3.4 Datenanalyse

4 Ergebnisse

4.1 Verbale Präferenzen

4.2 Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack

4.3 Musikgeschmack der Eltern

4.4 Festigung des Musikgeschmacks

5 Diskussion

5.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

5.1.1 Verbale Präferenzen von Musikern und Nicht-Musikern im Vergleich

5.1.2 Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack von Musikern und Nicht-Musikern im Vergleich

5.1.3 Zusammenhänge zwischen dem Musikgeschmack von Musikern und Nicht-Musikern und dem Musikgeschmack ihrer Eltern

5.1.4 Zeitpunkt der Festigung des Musikgeschmacks von Musikern und Nicht-Musikern

5.2 Bedeutung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen

5.2.1 Zu verbale Präferenzen

5.2.2 Zu Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack

5.2.3 Zum Musikgeschmack der Eltern

5.2.4 Zur Festigung des Musikgeschmacks

5.3 Zur Fehlerdiskussion der Studie

5.3.1 Zur Problematik von verbalen Präferenzen

5.3.2 Berechnung von Mittelwerten

5.4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese explorative Studie untersucht die Unterschiede in den Musikpräferenzen, den Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack sowie dem Zeitpunkt dessen Festigung bei Musikern im Vergleich zu Nicht-Musikern, um ein bisher wenig erforschtes Feld der Musikpsychologie zu beleuchten.

  • Vergleichende Analyse der Musikpräferenzen von Musikern und Nicht-Musikern.
  • Ermittlung zentraler Einflussfaktoren (Eltern, Ausbildung, Musizieren) auf den Musikgeschmack.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen elterlichem Musikhören und dem Musikgeschmack der Kinder.
  • Feststellung des Zeitpunkts der Festigung des Musikgeschmacks in beiden Probandengruppen.
  • Evaluation der Bedeutung der musikalischen Vorbildung für die Rezeptionsweise.

Auszug aus dem Buch

2.5 Festigung des Musikgeschmacks

Des Weiteren soll in dieser Studie untersucht werden, wann sich der Musikgeschmack festigt und ob es dabei signifikante Unterschiede zwischen Musikern und Nicht-Musikern gibt. Verschiedene Autoren (vgl. Gembris, 2005; Holbrook & Schindler, 1989; Lehmann, 1994) haben festgestellt, dass sich um das zwanzigste Lebensjahr herum ein Musikgeschmack herausbildet, der sich in den folgenden Jahren stabilisiert und weniger Veränderungen unterworfen ist. Sie ziehen den Schluss, dass die gegen Ende der Jugendzeit erworbenen Hörverhaltensweisen auch für das Erwachsenenalter prägend sind. Holbrook & Schindler (1989) erheben die Hypothese, dass Präferenzen zur Popmusik den erworbenen Geschmack während des späten Jugendalters oder des frühen Erwachsenseins wiederzuspiegeln scheinen. In einer empirischen Studie wählten sie zur Untersuchung 28 Musikbeispiele aus den Jahren 1932 bis 1986 aus, welche den Stil ihrer Zeit repräsentieren sollten. 108 amerikanische Probanden im Alter von 16 bis 86 Jahren, die alle Kenntnisse und Interesse an Popmusik zeigten, hörten sich die 28 Musiktitel (Ausschnitte von jeweils einer halben Minute) in zufälliger Reihenfolge an und bewerteten diese direkt nach jedem Ausschnitt auf einer 10-Punkte-Skala. Zur Analyse werden das Alter der Befragten und das Erfolgsjahr des jeweiligen Musiktitels verwendet. Es wird die Wechselwirkung zwischen dem Alter der Befragten und der Zeit des größten Erfolges des jeweiligen Stückes untersucht. Es werden Mittelwerte für jedes Alter und deren Musikpräferenzen zu den Beobachtungen errechnet und verglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zusammenfassung: Die Arbeit führt in das explorative Forschungsdesign ein, das durch eine Fragebogenbefragung von 60 Personen signifikante Unterschiede zwischen Musikern und Nicht-Musikern bezüglich Präferenzen und deren Festigung aufzeigt.

2 Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Musikpräferenz und Musikgeschmack, stellt den aktuellen Forschungsstand dar und erläutert die forschungsleitenden Fragen der Studie.

3 Methodik: Hier werden die Auswahlkriterien der Probanden, der Aufbau des Fragebogens, die Durchführung der Befragung sowie die statistischen Auswertungsmethoden mittels SPSS erläutert.

4 Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die empirischen Daten zu verbalen Präferenzen, den Einflussfaktoren, dem elterlichen Musikgeschmack sowie dem Zeitpunkt der Festigung des Musikgeschmacks der Probanden.

5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und in den Kontext bestehender musikpsychologischer Theorien gesetzt; zudem erfolgt eine kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise.

Schlüsselwörter

Musikpräferenzen, Musikgeschmack, Musiker, Nicht-Musiker, Musikpsychologie, Einflussfaktoren, Klassische Musik, Sozialisation, Instrumentalausbildung, Festigung, Fragebogenstudie, Empirische Forschung, Musikrezeption, Jugendalter, Erwachsenenalter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht explorativ, inwiefern sich die Musikpräferenzen, die beeinflussenden Faktoren und der Zeitpunkt der Geschmacksfestigung bei Musikern von denen Nicht-Musizierender unterscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die verbale Präferenz verschiedener Genres, die Rolle des Elternhauses, den Einfluss der musikalischen Ausbildung und die Stabilität des Musikgeschmacks über die Lebensspanne.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, ob und wie eine intensive musikalische Vorbildung die musikalische Präferenzbildung und -festigung im Vergleich zu Personen ohne musikalische Vorbildung verändert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine quantitative Fragebogenstudie mit 60 Probanden im Alter von 24 bis 35 Jahren, wobei die Daten mittels Mittelwertberechnung und T-Tests statistisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, eine detaillierte Beschreibung der Methodik, die Präsentation der statistischen Ergebnisse und eine anschließende fachliche Diskussion der Resultate.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Musikpräferenzen, Musikgeschmack, Musiker-Vergleich, musikpsychologische Sozialisation und die Festigung musikalischer Vorlieben.

Welches überraschende Ergebnis liefert die Studie bezüglich der Festigung des Geschmacks?

Die Studie zeigt, dass sich der Musikgeschmack bei Musikern bereits deutlich früher, oft schon in der frühen Kindheit, festigt als bei Nicht-Musikern, bei denen dies häufig erst gegen Ende der Pubertät geschieht.

Welchen Einfluss haben die Eltern laut der Untersuchung?

Es zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Präferenz klassischer Musik bei den Musikern und den Hörgewohnheiten ihrer Elternhäuser, während dieser Bezug bei Nicht-Musikern deutlich schwächer ausgeprägt ist.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Musikpräferenzen von Musikern und Nicht-Musikern
Untertitel
Eine vergleichende Fragebogenstudie
Hochschule
Universität Bremen  (Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik)
Note
1,3
Autor
Anne Feudel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
38
Katalognummer
V163135
ISBN (eBook)
9783640779420
ISBN (Buch)
9783640788767
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musikpräferenz Musikgeschmack
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Feudel (Autor:in), 2010, Musikpräferenzen von Musikern und Nicht-Musikern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163135
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  38  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum