Viele Nutzer von Word 2007 stehen bei der Anwendung zunächst vor dem Problem, dass es sich um einen typischen Fall von „Overengineering“ handelt. Word erschlägt den Anwender regelrecht mit Funktionen, von denen im Endeffekt viele bezahlt aber ungenutzt bleiben. Dabei lässt sich die Effizienz im Umgang mit Word um einiges steigern, wenn nur ein paar der vielen Funktionen verstärkt oder überhaupt genutzt werden. Und an dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit ein, die sich mit der Version 2007 von Word beschäftigt.
Die Arbeit unterteilt sich in zwei große Kapitel. Im ersten großen Teil soll die Bedeutsamkeit von Vorlagen, speziell von Dokument- und Formatvorlagen, verdeutlicht werden. Der Fokus liegt also auf den Arbeiten, die vor dem eigentlichen Verfassen eines Textes stattfinden sollten. Der zweite Teil hingegen befasst sich mit den Arbeiten, die eher während, zwischen oder nach dem Schreiben getätigt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Die Arbeiten im Vorfeld
2.1 Arbeiten mit Vorlagen
2.2 Mit der Gliederung den Überblick bewahren
2.3 Die Nummerierung
3 Das Arbeiten mit dem Text
3.1 Gekonntes Ausrichten von Zeichen und Absätzen
3.2 Kopf- und Fußzeilen
3.3 Korrekturmaßnahmen
3.4 Ein Inhaltsverzeichnis erstellen
3.5 Weitere Tipps
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Effizienz im Umgang mit Microsoft Word 2007 bei der Erstellung wissenschaftlicher Texte zu steigern, indem weniger genutzte, aber zeiteffektive Funktionen vermittelt werden. Die Forschungsfrage leitet sich aus der Problematik ab, dass viele Anwender das Programm lediglich oberflächlich nutzen, wodurch ein erhebliches Potenzial zur Prozessoptimierung und Formatierungssicherheit ungenutzt bleibt.
- Grundlagen der Dokumentvorlagen und Formatvorlagen zur einheitlichen Strukturierung.
- Einsatz der Gliederungsansicht zur besseren inhaltlichen Steuerung umfangreicher Dokumente.
- Automatisierte Nummerierung von Überschriften zur Gewährleistung von Konsistenz.
- Präzise Textausrichtung durch Lineal, Tabulatoren und Tabellen.
- Funktionen zur Qualitätssicherung durch Korrekturhilfen und automatische Inhaltsverzeichnisse.
Auszug aus dem Buch
2.2 Mit der Gliederung den Überblick bewahren
Gerade bei dem Verfassen von sehr langen Texten wird es mit wachsendem Umfang immer schwieriger, den Gesamtüberblick nicht zu verlieren. Word bietet zu diesem Zweck die Gliederungsansicht, die das Verschieben vollständiger Kapitel mit gleichzeitiger Anpassung der Nummerierung möglich macht. Eine Gliederung hilft zudem auch, die eigenen Gedanken besser zu strukturieren. Sie sollte möglichst zu Beginn der Arbeit erstellt werden.
Die Gliederungsansicht ist im unteren rechten Rand von Word zu finden. Zu Beginn können dort die Gliederungspunkte, sowohl Ober- als auch Unterpunkte, untereinander eingegeben werden. Sobald dies geschehen ist, folgt im nächsten Schritt die Formatierung. Es ist empfehlenswert in der Gliederungsansicht die Gliederungspunkte direkt als Überschrift zu formatieren, sowie die Nummerierung vorzunehmen. Die Überschriften basieren zurzeit noch auf den standardmäßigen von Word. Sie können aber durch selbst erstellte Formatvorlagen individuell angepasst werden. Das Nummerieren wird in Kapitel 2.3 erläutert.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit einer effizienten Word-Nutzung für Studenten, um „Overengineering“ zu vermeiden und die Effizienz bei der Textverarbeitung durch gezielte Funktionsnutzung zu steigern.
2 Die Arbeiten im Vorfeld: In diesem Kapitel werden grundlegende Vorbereitungen wie die Nutzung von Dokument- und Formatvorlagen, die Arbeit mit der Gliederungsansicht und die Automatisierung von Kapitelnummerierungen behandelt.
3 Das Arbeiten mit dem Text: Dieser Abschnitt widmet sich praktischen Funktionen während des Schreibprozesses, darunter die Textausrichtung, Kopf- und Fußzeilengestaltung, Korrekturhilfen sowie die Erstellung von Inhaltsverzeichnissen.
Schlüsselwörter
Microsoft Word 2007, Textverarbeitung, Effizienzsteigerung, Formatvorlagen, Dokumentvorlagen, Gliederungsansicht, Automatische Nummerierung, Tabulatoren, Kopfzeilen, Fußzeilen, Korrekturprüfung, Inhaltsverzeichnis, Wissenschaftliches Schreiben, Layout, Feldfunktionen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet praxisorientierte Tipps zur effizienten Nutzung von Microsoft Word 2007, um wissenschaftliche Dokumente schneller und professioneller zu erstellen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der strukturierten Vorbereitung durch Vorlagen und Gliederungen sowie der Anwendung fortgeschrittener Textformatierungs- und Korrekturwerkzeuge.
Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, dem Anwender Methoden an die Hand zu geben, mit denen durch den gezielten Einsatz von Word-Funktionen Arbeitszeit gespart und die Dokumentqualität signifikant erhöht werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer anwendungsorientierten Darstellung, die durch Verweise auf Fachliteratur gestützt wird, um dem Leser den Anreiz zur selbstständigen Auseinandersetzung mit der Software zu geben.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Vorbereitungsmaßnahmen (Kapitel 2) und konkrete Bearbeitungstechniken (Kapitel 3), wie etwa das Erstellen von Gliederungen, Tabulatoren und automatisierten Verzeichnissen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Microsoft Word 2007, Formatvorlagen, Gliederungsansicht, Dokumentprüfung, wissenschaftliches Schreiben und Effizienzsteigerung.
Wie lassen sich abweichende Kopf- und Fußzeilen in Word realisieren?
Durch die Arbeit mit Abschnittsumbrüchen können die Kopf- und Fußzeilen in verschiedenen Dokumentteilen individuell gestaltet werden, indem die Verknüpfung zum vorherigen Abschnitt deaktiviert wird.
Warum empfiehlt der Autor die Nutzung der Gliederungsansicht?
Sie ermöglicht es, den Überblick über umfangreiche Texte zu behalten und Kapitelstrukturen flexibel zu verschieben, während die Nummerierung automatisch durch Word korrigiert wird.
- Arbeit zitieren
- Christian Koch (Autor:in), 2009, Word-Tipps - Wissenschaftliche Arbeiten effizient und schnell erstellt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163298