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Technische Indikatoren und deren Verifikation

Title: Technische Indikatoren und deren Verifikation

Diploma Thesis , 2000 , 62 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Mario Solje (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Die Technische Analyse gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Im
System der Technischen Analyse kann zwischen der Charttechnik und der
Markttechnik (Indikatoren-Technik) unterschieden werden. Von der Charttechnik
unterscheidet sich die Markttechnik hauptsächlich in der Chartverwendung. Während
der Charttechniker ausschließlich den Chart interpretiert, indem er Trendlinien anlegt
oder Formationen konstruiert, verwendet der Markttechniker zur Analyse
vordefinierte mathematische oder statistische Berechnungen. Die aus diesen
Rechenvorgängen resultierenden Ergebnisse beinhalten klare Aussagen, die den
persönlichen Entscheidungsspielraum des Markttechnikers stark einschränken.
Daher wird die in die Charttechnik zwingend einfließende subjektive Sichtweise in
der Markttechnik weitgehend verhindert. Ein weiteres Problem der Chartanalyse ist
die schwierige bzw. gar nicht mögliche Operationalisierbarkeit, welches aufgrund der
klar formalisierbaren Handelsregeln in der Markttechnik nicht zur Geltung kommt.1
Innerhalb der Indikatoren-Technik wird hauptsächlich zwischen den Trendfolgern und
den Oszillatoren differenziert. Neben diesen beiden großen Gruppen von Indikatoren
gibt es noch die Trendintensitätsindikatoren, die Umsatz- und Volatilitätsindikatoren.
Im Rahmen dieser Analyse wird neben den Trendfolgern und Oszillatoren noch auf
zwei Trendintensitätsindikatoren eingegangen. Die einzelnen Indikatoren können
nicht immer eindeutig abgegrenzt werden, d.h. ein Indikator kann ebenso als
Trendfolger, wie auch als Oszillator ausgerichtet sein.
Aufgabe der Trendfolger ist es, den bestehenden Trend so bald wie möglich zu
identifizieren. Da diese allerdings dem Trend folgen bis dieser gewechselt hat,
können Kauf- und Verkaufssignale erst erfolgen, wenn sich der neue Trend etabliert
hat, d.h. die Handelssignale treten immer mit einer mehr oder weniger großen
Zeitverzögerung und damit stets relativ zu spät ein. In Seitwärtstrends ergeben sich
aufgrund der sehr kurzfristigen Auf- und Abwärtsbewegungen häufig Fehlsignale,
während in Phasen anhaltender Trends recht erfolgreiche Aussagen getroffen
werden. Die Basis eines fast jeden trendfolgenden Ansatzes sind gleitende
Durchschnitte und werden daher als erster Trendfolgeindikator aufgeführt. Oszillatoren ermöglichen dem technisch orientierten Händler, von einem trendlosen
Marktumfeld zu profitieren. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Systemeinstellungen

2.1 Allgemeine Einstellungen/Datenbasis

2.2 Testbedingungen und Testergebnisse

2.2.1 Testbedingungen

2.2.2 Testergebnisse

2.3 Optimierungsstrategie

3 Technische Indikatoren

3.1 Trendfolgesysteme

3.1.1 Gleitende Durchschnitte (Moving Averages)

3.1.1.1 Berechnung

3.1.1.1.1 Einfacher GD

3.1.1.1.2 Linear gewichteter GD

3.1.1.1.3 Exponentiell gewichteter GD

3.1.1.2 Interpretation

3.1.1.2.1 Anzeige des Trends

3.1.1.2.2 Überkreuzungen des Basistitels und dessen GD

3.1.2 Moving Average Convergence/Divergence System (MACD)

3.1.2.1 Berechnung

3.1.2.2 Interpretation

3.1.2.2.1 Anzeige des Trends

3.1.2.2.2 Kreuzung von MACD-Linie und Trigger

3.1.2.2.3 Analyse der MACD-Linie und Mittelpunktslinie

3.1.2.2.4 Divergenzen zum Kurschart

3.1.2.2.5 MACD als Histogramm

3.1.3 MACD Momentum Oscillator (MMO)

3.1.3.1 Berechnung

3.1.3.2 Interpretation

3.1.3.2.1 Anzeige des Trends

3.1.3.2.2 Kreuzung von MMO und Mittelpunktslinie

3.1.3.2.3 Divergenzen zum MACD Histogramm

3.1.3.2.4 MACD Momentum Oscillator und GD

3.2 Trendintensitätsindikatoren

3.2.1 Directional Movement Index (DMI)

3.2.1.1 Berechnung

3.2.1.2 Interpretation

3.2.1.2.1 Der ADX als Trendanzeiger

3.2.1.2.2 +DI und -DI als Signalgeber

3.2.1.2.3 +DI und -DI mit ADX als Signalgeber

3.2.2 Commodity Channel Index (CCI)

3.2.2.1 Berechnung

3.2.2.2 Interpretation

3.3 Überkauft/Überverkauft-Systeme

3.3.1 Momentum

3.3.1.1 Berechnung

3.3.1.2 Interpretation

3.3.1.2.1 Anzeige des Trends

3.3.1.2.2 Divergenzen zum Kurschart

3.3.1.2.3 Kreuzung von Momentum und Mittelpunktslinie

3.3.1.2.4 Kreuzung von Momentum und dessen GD

3.3.2 Relative-Stärke-Index (RSI)

3.3.2.1 Berechnung

3.3.2.2 Interpretation

3.3.2.2.1 Anzeige des Trends

3.3.2.2.2 Divergenzen zum Kurschart

3.3.2.2.3 Kreuzung von RSI und Signallinien

3.3.2.2.4 Kreuzung von RSI und dessen GD

3.3.3 Stochastik

3.3.3.1 Berechnung

3.3.3.2 Interpretation

3.3.3.2.1 Anzeige des Trends

3.3.3.2.2 Divergenzen zum Kurschart

3.3.3.2.3 Kreuzung von %K und %D

3.3.3.2.4 Kreuzung der Extremzonen

4 Indikatorkombinationen

5 Zusammenfassung und Schlußbemerkung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, verschiedene technische Indikatoren mittels Computeranalysen auf ihre Profitabilität zu prüfen. Hierbei wird der DAX als Basiswert herangezogen, um Handelsregeln zu formulieren, zu optimieren und deren Erfolg in einem Optimierungs- sowie einem Kontrollzeitraum zu bewerten.

  • Grundlagen der Markttechnik und Unterscheidung von Charttechnik
  • Methodik der Indikatorberechnung und deren Interpretation
  • Systemtest-Parameter wie Slippage, Kosten und Optimierungsstrategien
  • Vergleich von Indikatoren wie gleitende Durchschnitte, MACD, RSI und Momentum
  • Kombination verschiedener Indikatoren zur Reduktion von Fehlsignalen

Auszug aus dem Buch

3.1.2.2.5 MACD als Histogramm

Beim MACD-Histogramm wird die Differenz zwischen der MACD-Linie und Trigger errechnet und um die Mittelpunktslinie eingetragen. Handelssignale ergeben sich beim Abflachen des Histogramms. Eine Abnahme der Differenz im positiven Bereich wird als Verkaufssignal, ein Absinken im negativen Bereich als Kaufsignal interpretiert. Im positiven Bereich befindet sich der Trigger unterhalb der MACD-Linie. Konvergieren die zwei Linien, deutet sich ein Abwärtstrend an, welcher durch ein Abflachen des Histogramms angedeutet wird. Im negativen Bereich befindet sich der Trigger oberhalb der MACD-Linie. Nähern sich MACD-Linie und Trigger, so wird ein Aufwärtstrend angedeutet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit führt in die Technische Analyse ein und differenziert zwischen Charttechnik und Markttechnik (Indikatoren-Technik), wobei das Ziel der Profitabilitätsprüfung von Indikatoren definiert wird.

2 Systemeinstellungen: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen der Systemtests, einschließlich der Datenbasis, Testbedingungen wie Gebühren und Slippage sowie die angewandte Optimierungsstrategie.

3 Technische Indikatoren: Eine detaillierte Analyse der gängigen Indikatoren (Trendfolger, Trendintensitätsindikatoren, Oszillatoren) hinsichtlich ihrer Berechnung und Interpretation, untermauert durch zahlreiche Systemtests.

4 Indikatorkombinationen: Hier werden ausgewählte Indikatoren kombiniert, um durch Synergieeffekte die Anzahl der Fehlsignale zu reduzieren und die Profitabilität im Vergleich zu Einzelindikatoren zu steigern.

5 Zusammenfassung und Schlußbemerkung: Abschließende Betrachtung der Testergebnisse und kritische Reflexion des Nutzens computergestützter Analysen für die Handelsentscheidungen an der Börse.

Schlüsselwörter

Technische Indikatoren, DAX, Markttechnik, Systemtest, Trendfolge, Oszillatoren, MACD, RSI, Momentum, Optimierung, Profitabilität, Charttechnik, Handelsregeln, Börsenresearch, Indikatorkombination

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Anwendung und Profitabilität von technischen Indikatoren im Börsenhandel am Beispiel des DAX.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen Trendfolger, Trendintensitätsindikatoren, Oszillatoren sowie deren Kombination zur Generierung von optimierten Handelssignalen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die computergestützte Überprüfung der Profitabilität technischer Indikatoren, um festzustellen, ob diese systematische Vorteile bei der Aktienauswahl bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative Analyse mittels der Software Investox durchgeführt, bei der Indikatorparameter in einem Zeitraum optimiert und anschließend in einem Kontrollzeitraum validiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Systemeinstellungen, die detaillierte Analyse der einzelnen Indikatoren (wie MACD, RSI, Stochastik) und die Untersuchung von Indikatorkombinationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Technische Indikatoren, DAX, Markttechnik, Profitabilität, Systemtest und Optimierung.

Warum schneiden manche Indikatoren im Kontrollzeitraum schlechter ab als im Optimierungszeitraum?

Dies liegt meist an sich ändernden Marktbedingungen und dem Risiko des „Curve-Fitting“, bei dem Parameter zu stark an einen historischen Zeitraum angepasst wurden.

Welchen Mehrwert bietet die Kombination von MACD und Momentum?

Die Kombination zielt darauf ab, die Stärken beider Indikatoren zu nutzen, um die hohe Anzahl an Fehlsignalen, die bei isolierter Betrachtung oft auftreten, zu minimieren.

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Details

Title
Technische Indikatoren und deren Verifikation
College
Nürtingen University  (FB Volkswirtschaft)
Grade
1,8
Author
Mario Solje (Author)
Publication Year
2000
Pages
62
Catalog Number
V16330
ISBN (eBook)
9783638212144
Language
German
Tags
Technische Indikatoren Verifikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mario Solje (Author), 2000, Technische Indikatoren und deren Verifikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16330
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