Das Bild von Evo Morales in zwei Tageszeitungen


Bachelorarbeit, 2010

36 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Evo Morales und die bolivianischen Medien

2. Theoretischer Hintergrund und methodisches Vorgehen
2.1 Image
2.1.1 Definition des Begriffs
2.1.2 Vermittlung von Politikerimages in Printmedien
2.2 Begründung von Medienwahl und Untersuchungszeitraum
2.2.1 Die Tageszeitung El Deber
2.2.2 Die Tageszeitung El País und der Untersuchungszeitraum
2.3 Aufbau der Analyse
2.4 Wichtige politische Konzepte und Ereignisse
2.4.1 ‚Estado Plurinacional‘, ‚Cambio‘ und die neue Verfassung
2.4.2 Die politische Opposition und Gerichtsprozesse gegen diese

3. Analyse der Darstellung von Evo Morales in zwei Tageszeitungen
3.1 Die bolivianische Zeitung El Deber
3.1.1 Formelle Merkmale
3.1.2 Regierungsstil und Auftreten
3.1.3 Politische Ziele und deren Umsetzung
3.1.4 Umgang mit Macht
3.2 Die spanische Zeitung El País
3.2.1 Formelle Merkmale
3.2.2 Regierungsstil und Auftreten
3.2.3 Politische Ziele und deren Umsetzung
3.2.4 Umgang mit Macht
3.3 Fazit
3.3.1 Das Image Evo Morales in El Deber
3.3.2 Das Image Evo Morales in El País

4. Abschließende Betrachtung

5. Bibliographie

1. Evo Morales und die bolivianischen Medien

"A ver cómo vamos a normar [regular] para que no mientan los medios de comunicación"1.

Derartige Äußerungen des bolivianischen Präsidenten Evo Morales sind Alltag im Konflikt zwischen der bolivianischen Regierung und den privaten Medien seit Morales Amtsantritt 2005. Folgen sind, unter anderem, zunehmende Gewalttaten gegen Medienvertreter. Im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen kann von einem ständigen Machtkampf um die Beherrschung desöffentlichen Diskurses gesprochen werden, der ausschlaggebend für die Bewertung der Regierung durch die Bevölkerung ist. In diesemöffentlichen Diskurs bilden sich Meinungen und es entsteht ein bestimmtes Bild vom bolivianischen Präsidenten und seiner Regierung. Die Medien nehmen somit als Intermediäre zwischen Regierung und Bevölkerung eine bedeutende Stellung ein.

Morales wirft den Medien im Allgemeinen vor, seine „principales enemigos”2 zu sein, Informationen zu manipulieren und mit ihren hetzerischen, offensiven Artikeln zu versuchen seine Autorität zu untergraben. Er moniert, dass die Medien durchgängig das Sprachrohr der politisch Rechten und folglich gegen die Regierung seiner Partei der MAS (Movimiento al Socialismo) und deren politisches Projekt einer Neuordnung des Staates seien3. Der Präsident spricht sogar von einem „terrorismo mediático“4 und ging dazu über, sich durch den Aufbau regierungsnaher Medien an die Bevölkerung zu wenden. Medienvertreter werfen Morales auf der anderen Seite vor, die Pressefreiheit einzuschränken und nur positive Nachrichten über sich und seine Regierung zu akzeptieren. Dies widerspräche einer freien, wahrheitsgetreuen Berichterstattung.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die privaten, bolivianischen Medien durch ihre Berichterstattung tatsächlich ein einseitiges, durchgängig negatives Bild des bolivianischen Präsidenten vermitteln. Weicht dagegen eine ausländische Berichterstattung von der bolivianischen Darstellung ab und kann daraus auf eine einseitige, tendenziöse bolivianische Berichterstattung geschlossen werden?

2. Theoretischer Hintergrund und methodisches Vorgehen

2.1 Image

2.1.1 Definition des Begriffs

Um sich dem viel verwendeten5 Begriff des ‚Images‘ zu nähern, werden zunächst die Akteure definiert, die bei dessen Entstehung zusammenwirken. In dieser Arbeit wird mit dem Begriff ‚Imageträger‘, die Person6 bezeichnet, der von einer anderen Person oder Personengruppe ein Image zugeschrieben wird. Unter Imageempfänger wird die Person oder Personengruppe verstanden, bei der sich ein Image von diesem Imageträger, bildet. Mit dem Begriff ‚Imagesender‘ wird die Person oder Personengruppe bezeichnet, die dem Imageempfänger ein bestimmtes ‚Image‘ des Imageträgers vermittelt.

Etymologisch ist der Begriff ‚Image‘ mit dem lateinischen Wort ‚imago‘: „Wertbild, Vorstellung“7 und ‚imitari‘: imitieren8 verwand.9.‚Image‘ wird neben dem Gebrauch als ‚Abbild‘ oder ‚Nachahmung‘ des Imageträgers auch im Sinne eines Vorstellungsbildes, das der Imageempfänger vom Imageträger hat, verwendet10. Man geht davon aus, dass bei der Entstehung von Images subjektive Empfindungen, Erfahrungen, Vermutungen, Erwartungen, Vorstellungen, Meinungen und Bewertungen des Imageempfängers eine große Rolle spielen11. Zudem wird der Imageempfänger von den Erfahrungen, Meinungen und Empfindungen von Dritten im Prozess des Aufbaus eines Images beeinflusst12. Diese individuellen Imagekomponenten lassen darauf schließen, dass dieselben Informationen, nicht bei jedem Imageempfänger zur Entstehung des gleichen Images führen13. Images können also individuell abweichen, bauen aber oft „auf einen minimalen sozialen Konsens“14 auf, das heißt zum Beispiel über bekannte Persönlichkeiten bestehen oft ähnliche Images. Wie bereits der US-amerikanische Historiker Daniel J. Boorstin in seinem Buch The Image , das zu einem der Referenzwerke der Imageliteratur zählt, beschrieb, ist eines der Charakteristika des Phänomens ‚Image‘ die Vereinfachung des Imageträgers15. Demnach wird die reelle Gestalt des Imageträgers vereinfacht, indem nur bestimmte, „als charakteristisch (!) erlebte Details“16 seiner Person hervorgehoben werden („Selektionsprinzip!“17 )18.

Auf Grund der Bedeutung persönlicher Komponenten (s.o.) bei der Entstehung eines Images (Imagebildung, Imageaufbau) muss bei der Verwendung der Bezeichnungen ‚Image sender ‘ und ‚Image empfänger ‘ berücksichtigt werden, dass das von der ersten Gruppe ‚gesendete‘ oder ‚vermittelte‘ Image im Normalfall nicht eins zu eins von jedem Vertreter der zweiten Gruppe angenommen wird. Wenn demnach im Rahmen dieser Arbeit von der ‚Vermittlung‘ eines Images des bolivianischen Präsidenten durch Tageszeitungen die Rede ist, wird genauer über die Darstellung eines Bildes mit Hilfe einer bestimmten Berichterstattung gesprochen, welches das Image der Zeitungsleser beeinflussen kann, jedoch nicht zwingend beeinflussen muss.

Wie im nächsten Punkt näher besprochen wird, haben Imagesender dennoch immer die Möglichkeit auf die Entstehung, Festigung oder Veränderung eines Images einzuwirken:

Ein Image ist ein komplexes, anfänglich mehr dynamisches, im Laufe seiner Entwicklung sich […] verfestigendes und mehr und mehr zur […] Inflexibilität neigendes, aber immer beeinflußbares [sic] mehrdimensionales System19.

2.1.2 Vermittlung von Politikerimages in Printmedien

Jede Berichterstattung über einen Politiker transportiert ein Image von diesem Politiker. Auch wenn sich ein Image verfestigt hat, bleibt es stets […] dem Druck aktueller Kommunikationen ausgesetzt20.

Eine These Bouldings besagt, dass Mitteilungen - in diesem Fall Zeitungsartikel - ein Image leicht bis revolutionär verändern können21 (Imagewandel) und auch die „candidate projection thesis“22 thematisiert, dass sich das Image, beispielsweise eines Präsidentschaftskandidaten, hauptsächlich aus den Informationen zusammensetzt, die den Wählern präsentiert werden23 24.

Wie zuvor besprochen, entsteht und verändert sich ein Image im Zusammenspiel des Wirkens von Imagesendern, Imageempfängern und deren Umfeld25. Die Medien üben hierbei in der Rolle der Imagesender besonders durch ihre Selektionsfunktion der zu berichtenden Themen Einfluss aus26. Die Wahl der behandelten Themen und die Frequenz ihrer Berichterstattung können wiederum die Imagebildung und die Imageveränderung beim Publikum beeinflussen. Allerdings sind die Medien bei der Darstellung eines Politikers und somit dem Versuch einer Imagevermittlung insofern eingeschränkt, als das vermittelte Image mit den bisherigen Erfahrungen der Leser - als Imageempfänger - korrespondieren sollte, um glaubhaft zu erscheinen27. Der SPD-Politiker Reinhard Klimmt meint hierzu: „Also, ein Image muß [sic] mehr an Hintergrund wirklicher Persönlichkeit bieten, wenn es sich wirklich verkaufen lassen will.“28.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Images nicht nur die Meinung, sondern ebenso das Verhalten und somit die Handlungen der Imageempfänger beeinflussen können29. Hierbei kann es sich im Fall eines Präsidentschaftskandidaten als Imageträger zum Beispiel um das Wahlverhalten handeln.

2.2 Begründung von Medienwahl und Untersuchungszeitraum

2.2.1 Die Tageszeitung El Deber

Die allgemein-informierende Tageszeitung El Deber, aus der Stadt Santa Cruz de la Sierra, repräsentiert die politisch Rechte von Santa Cruz, die als Vorreiterin der Autonomiebewegung deröstlichen Departements -mit dem Ziel die Privilegien der dort ansässigen Oligarchen zu bewahren- gilt30. Folglich ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Leserschaft von El Deber der Regierung Evo Morales gegenüber negativ eingestellt ist. Diese kritische Einstellung spiegelt sich in der Redaktionslinie der Zeitung wider und die Herausgeber von El Deber selbst geben an, die regionale Meinung von Santa Cruz zu vertreten31. 1953 gegründet, hat El Deber eine lange Tradition und erschien als erste Zeitung Boliviens überregional. Sie ist die auflagenstärkste Tageszeitung Boliviens, erscheint mittlerweile auch international32 und ihre Onlineausgabe hat monatlich nach eigenen Angaben 1,2 Millionen Besucher, wobei es sich um viele Bolivianer im Ausland handelt33. El Deber ist Teil der mächtigsten Mediengruppe Boliviens ‚El Grupo Líder‘, welche die Zeitungen mit den stärksten Auflagen in Bolivien unter sich vereint und so ein großes Publikum erreicht34. Insgesamt lässt dies auf einen großen Einfluss der Zeitung auf die Meinungsbildung der Bevölkerung und somit auch auf die Wahrnehmung und Beurteilung des bolivianischen Präsidenten schließen.

2.2.2 Die Tageszeitung El País und der Untersuchungszeitraum

Die regierungskritische bolivianische Tageszeitung wird einer ausländischen Zeitung gegenübergestellt, um einen Hinweis darauf zu erhalten, ob der bolivianische Präsident von ausländischen Medien anders als von der nationalen Presse dargestellt wird. Die Wahl einer spanischen Tageszeitung ist insofern für diese Fragestellung von Bedeutung, da ein europäisches Land die Geschehnisse in Bolivien mit einer größeren kritischen Distanz betrachten kann. Dennoch weist die Zeitung eine ausreichende Berichterstattung über Lateinamerika - wohl auf Grund der gemeinsamen Geschichte und der hohen Anzahl lateinamerikanischer Einwanderer in Spanien35 - auf. Die Entscheidung fiel auf El País, da es sich bei der überregional erscheinenden Zeitung um die allgemein-informierende spanische Tageszeitung der Qualitätspresse36 mit der höchsten Auflage handelt37 38. El País gehört zu den größten Tageszeitungen der Welt und ist nahezu in jedem Land der Welt erhältlich39. Auf Grund dessen hat die Zeitung, die zur Verlagsgruppe PRISA (Promotora de Informaciones S.A.) gehört, die Möglichkeit, das Bild eines Politikers national und teils sogar international nachhaltig zu prägen. Die der 1976 gegründeten Zeitung nachgesagte geschichtliche PSOE-Gesinnung40 und damit Mitte-links Orientierung41, lässt zusätzlich eine andere Darstellung des sozialistischen, bolivianischen Präsidenten als in der Zeitung El Deber erwarten.

Die Wahl des Untersuchungszeitraums fiel auf die Monate November und Dezember 2009, wobei die bolivianische Präsidentschaftswahl am 6. Dezember 2009 abgehalten wurde. Der Monat November 2009 stellt als Vormonat der Wahl den wahlkampfintensivsten Monat dar. Die Parteien versuchen in dieser Zeit vor allem die kurzentschlossenen Wähler für ihren Kandidaten zu gewinnen. Aber die Zeitungen berichten in dieser Zeit nicht nur über wichtige im Wahlkampf angesprochene Themen, sondern ziehen auch Bilanz über die bisherigen politischen Leistungen der Kandidaten. Insofern ist die zweite Präsidentschaftswahl Morales der ersten für eine Analyse seines Images vorzuziehen, da bereits Urteile über die erste Amtsperiode ausgesprochen werden können. Zumeist häufen sich auch noch kurz nach der Wahl die Artikel über den neu gewählten Präsidenten, weshalb der ganze Monat Dezember in den Untersuchungszeitraum einbezogen wurde.

2.3 Aufbau der Analyse

Ziel dieser Arbeit ist es, das von Evo Morales dargestellte Bild oder vermittelte Image in der bolivianischen Tageszeitung El Deber mit dem der spanischen Tageszeitung El País zu vergleichen. Dahinter steckt die Intention die private, bolivianische Berichterstattung, am Beispiel einer Tageszeitung, mit der Berichterstattung einer ausländischen Zeitung zu vergleichen. Hierbei agieren die beiden Tageszeitungen also als Imagesender, die über ihre Berichterstattung ein bestimmtes Image des Imageträgers, Evo Morales, an ihre Zeitungsleser als Imageempfänger vermitteln.

Hierzu werden aussagekräftige Zeitungsartikel des Untersuchungszeitraums nach festen Kriterien untersucht, anhand derer anschließend ein Vergleich gezogen wird. Studien über die Wahrnehmung von Politikern durch die Wähler ergaben, dass Politiker hauptsächlich nach ihrer politischen Rolle, also beispielsweise der Umsetzung politischer Maßnahmen, nach ihrem Politikstil und nach ihren persönlichen Qualitäten42 bewertet werden. Ausgehend von dieser Beobachtung wurden für die Analyse der Zeitungsartikel im Rahmen dieser Arbeit die Kriterien ‚Formelle Merkmale‘, ‚Regierungsstil und Auftreten‘, ‚Politische Ziele und deren Umsetzung‘, sowie ‚Morales Umgang mit Macht‘ gewählt.

Unter dem Punkt ‚Formelle Merkmale‘ werden hierbei äußere Umstände, wie die Verteilung der Artikel über Untersuchungszeitraum und Zeitungsrubriken, im Untersuchungszeitraum hauptsächlich behandelte Themen, charakteristische Autoren, die oft Artikel über das Thema schreiben, sowie die Verwendung von Fotografien behandelt. Im Kapitel ‚Regierungsstil und Auftreten‘ wird der generelle Politikstil - also wie die Rolle des Präsidenten von Evo Morales erfüllt wird - und persönliche Qualitäten - wie Redestil und Verhalten des bolivianischen Präsidenten - untersucht. Die politische Rolle des Präsidenten wird im Punkt ‚Politische Ziele und deren Umsetzung‘ diskutiert. Hier werden Äußerungen und Beurteilungen von geplanten politischen Maßnahmen bis zu deren erfolgter oder ausgefallener Umsetzung näher betrachtet. Die Aussagen, die im letzten Teil der Analyse ‚Umgang mit Macht‘ analysiert werden, fallen streng genommen überwiegend unter den Punkt Regierungsstil. Da es sich allerdings bei dem Thema ‚Macht‘ um ein in den Tageszeitungen auffallend intensiv behandeltes Thema handelt, soll das Verhalten Morales und seiner Partei in Bezug auf seine Macht dennoch gesondert behandelt werden.

[...]


1 Azcui, „La polémica cruzada de Morales contra la ‘mentira’“.

2 Vgl. Vaca, „Bolivia: libertad con agresiones”.

3 Tatsache ist, dass die große Mehrheit der bolivianischen Medien im Privatbesitz reicher Familien oder Unternehmer ist, die größtenteils zur Oligarchie der reichen Ostprovinzen des Landes und zur politisch Rechten gezählt werden.

4 O.A., „Evo Morales denuncia ‘terrorismo mediático’“.

5 Der Begriff ‚Image‘ wird häufig und in unterschiedlichen Wissenschaften verwendet: hauptsächlich in der Werbe- und Marketingliteratur, er erscheint aber durchaus auch in Ausführungen der PR, Kommunikationswissenschaften, Soziologie und in der Sozialpsychologie.

6 Gerade im Kontext der Werbung kann ein ‚Imageträger‘ natürlich auch ein Objekt, eine Ware, sein. In dieser Arbeit beschränke ich mich allerdings auf das Image von Personen.

7 Johannsen, Das Marken - und Firmen-Image , S. 20.

8 Vgl. Boorstin, The Image , S. 197.

9 Diese Nachahmung der Wirklichkeit, die das Image im Gegensatz zur Realität setzt, wird in der Literatur teils als künstlich bewertet und der Begriff erhält schnell, durch die Unterstellung seiner Manipulation oder seines ‚polishing‘, eine negative Konnotation (vgl. Dreitzel, „Selbstbild und Gesellschaftsbild“, S.2; Grunig, „On the Effects of Marketing, Media Relations, and Public Relations“, S. 264).

10 Vgl. Avenarius, „Das Image und die PR-Praxis“, S. 18.

11 Vgl. Avenarius, „Das Image und die PR-Praxis“, S. 19; Boulding, The Image , S. 6; Herzig, Markenbilder - Markenwelten , S. 1; Johannsen, Das Marken- und Firmen-Image , S. 35; Kleining, „Zum gegenwärtigen Stand der Imageforschung“; Rühl, „Images“, S. 70; Kotler, Marketing Management , S. 608.

12 Vgl. Grunig, „On the Effects of Marketing, Media Relations, and Public Relations“, S. 289.

13 Vgl. Brettschneider, Spitzenkandidaten und Wahlerfolg, S. 135; Rühl, „Images“, S. 70.

14 Brettschneider, Spitzenkandidaten und Wahlerfolg, S. 70; Rühl, „Images“, S. 70.

15 Vgl. Boorstin, The Image , S. 194.

16 Johannsen, Das Marken- und Firmen-Image , S. 36.

17 Johannsen, Das Marken- und Firmen-Image , S. 36.

18 Images als in sich schlüssige Raster oder Typisierungen (vgl. Brettschneider, Spitzenkandidaten und Wahlerfolg, S. 135; Johannsen, Das Marken - und Firmen-Image , S. 77) stellen demnach eine Entlastung für die Imageempfänger dar, die diese verteidigen wenn sie die Aufrechterhaltung des Images gefährdet sehen. Es werden deswegen von den Imageempfängern nur die Informationen über den Imageträger wahrgenommen, die mit ihrem Image von diesem korrespondieren und Informationen abgewehrt, die dieses Image angreifen könnten (vgl. Johannsen, Das Marken- und Firmen-Image , S. 16, 78; Lippmann, Public Opinion , 87; Schlenker, „Identity and Self- Identification“, S. 70).

19 Johannsen, Das Marken- und Firmen-Image , S. 35.

20 Hoffmann, Politische Personalisierung , S. 462.

21 Vgl. Boulding, The Image , S. 7f.. Vgl. hierzu auch Mihr, Wer spinnt denn da? , S. 22.

22 Nimmo, „Political Image-Makers and the Mass Media“, S. 34.

23 Vgl. Nimmo, „Political Image-Makers and the Mass Media“, S. 34. Vgl. auch Mihr, Wer spinnt denn da? , S. 22; Reinhard Klimmt zit. nach Kopp, Politische Kultur und Fernsehen , S. 89.

24 Die gegensätzliche Theorie ist die der ‚voter projection thesis‘, die besagt, dass sich das Image eines Kandidaten aus den Informationen zusammensetzt, die der Wähler bereit ist, wahrzunehmen (vgl. Nimmo, „Political Image-Makers and the Mass Media“, S. 35).

25 Natürlich übt auch der Imageträger selbst durch sein Auftreten und Verhalten Einfluss auf sein Image aus (vgl. Kopp, Politische Kultur und Fernsehen , S. 89). Dieses wird allerdings im Fall eines Politikers von den Wählern - den ‚Imageempfängern‘ - im Normalfall über die Berichterstattung der Medien gefiltert wahrgenommen.

26 Vgl. Mihr, Wer spinnt denn da? , S. 35; Rühl, Images , S. 67.

27 Vgl. Laux, ‚ Wir, die wir gut sind ‘ , S. 37.

28 Reinhard Klimmt zit. nach Kopp, Politische Kultur und Fernsehen , S. 90.

29 Vgl. Johannsen, Das Marken- und Firmen-Image , S. 80.

30 Vgl. Bajo / Serrano, „Bolivia: ¿Quién controla los medios de comunicación?“.

31 Vgl. O.A., „Reseña histórica del periódico EL DEBER“.

32 Vgl. Bajo / Serrano, „Bolivia: ¿Quién controla los medios de comunicación?“; O.A., „Reseña histórica del periódico EL DEBER“.

33 Vgl. Navia, „Nace una gran alianza para la cobertura electoral“.

34 Vgl. Hetzer, „Die Medienmacht der Oligarchie als Herausforderung für die Regierung Morales“.

35 Vgl. Terrón, „Si en un país la inmigración latinoamericana ha sido un factor clave de transformación es el caso de España“.

36 Vgl. Glück, Die ETA und die Medien , S. 85-87.

37 Vgl. O.A., „Diarios. Medios Impresos“.

38 Die Auflagenhöhe von El País wird gefolgt von der Sportzeitung Marca mit einer Auflagenhöhe von 408.397 Exemplaren, El Mundo mit 398.153 und ABC mit 342.820. El País weist mit 391.815 Exemplaren im Jahr 2009 auch die weiteste tatsächliche Verbreitung auf, gefolgt von El Mundo mit 300.030 Exemplaren, Marca mit 284.273 und ABC mit 256.651 (vgl. O.A., „Diarios. Medios Impresos“).

39 Vgl. Castellani, „Die Tagespresse im Medienwettbewerb“, S. 668f..

40 Vgl. Glück, Die ETA und die Medien , S. 86 f..

41 Vgl. Castellani, „Die Tagespresse im Medienwettbewerb“, S. 668.

42 Vgl. Nimmo, „Political Image-Makers and the Mass Media“, S. 37.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Das Bild von Evo Morales in zwei Tageszeitungen
Hochschule
Universität Passau  (Philosophische Fakultät)
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
36
Katalognummer
V163369
ISBN (eBook)
9783656152743
ISBN (Buch)
9783656152910
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Evo Morales, Morales, Zeitungsvergleich, Bild, Image, Darstellung
Arbeit zitieren
Sara Basurco (Autor), 2010, Das Bild von Evo Morales in zwei Tageszeitungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163369

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