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Empirische Studie der sozialen Netzwerke von EXIST-Existenzgründern

Die unternehmerische Universität

Titel: Empirische Studie der sozialen Netzwerke von EXIST-Existenzgründern

Hausarbeit , 2010 , 52 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Antje Reichert (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Kommerzialisierung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus dem akademischen Kontext ist Bestandteil des neuen Bildes der unternehmerischen Hochschule. Um diese Wertschöpfung nachhaltig zu ermöglichen, ist es wichtig, Existenzgründer mit dem nötigen sozialen Kapital auszustatten. Im Rahmen dieser Studie wird untersucht, wie die Akteure selbst ihre Beziehungen zu den relevanten
Partnern bewerten. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens konnte ermittelt werden, dass die wesentlichen Schlüsselpersonen ganz unterschiedlichen Gruppierungen angehören. Durch die Visualisierung der sozialen Netzwerke wird letztlich deutlich, dass der
Zusammenhang der Sozialstruktur mit dem Erfolg von Existenzgründungen auf kollektiver und individueller Ebene auf der Vielfalt sozialer Interaktionen basiert. Aus den Ergebnissen dieser Arbeit werden schließlich Handlungsempfehlungen abgeleitet für eine aussagekräftige Fortsetzung der Studie.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Ausgangslage und Zielsetzung der Arbeit

2 Zum Stand der Forschung

3 Methodische Vorgehensweise

3.1 Formulierung der Hypothesen

3.2 Aufbau des Fragebogens

3.3 Pretest und Datenerhebung

3.4 Datenauswertung

4 Darstellung der wichtigsten Ergebnisse

4.1 Univariate Beschreibung

4.2 Auswertung der Zusammenhänge

4.3 Korrespondenzanalyse und Überprüfung der Hypothesen

5 Schlussfolgerungen

6 Anhang

6.1 Quellenverzeichnis

6.1.1 Literatur

6.1.2 Fachzeitschriften, Journals, Zeitungen

6.1.3 Internet

6.2 Diverse Unterlagen

6.2.1 Fragebogen

6.2.2 Variablen-Übersicht

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht als Pilotstudie die sozialen Netzwerke von EXIST-Existenzgründern der Friedrich-Schiller-Universität Jena, um den Zusammenhang zwischen der Sozialstruktur und dem unternehmerischen Erfolg zu analysieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich die Instrumentalität von Beziehungen sowie die Vertrauenswürdigkeit gegenüber Akteuren auf das Umsatz- und Mitarbeiterwachstum von akademischen Spin-offs auswirken.

  • Empirische Netzwerkanalyse von akademischen Spin-offs
  • Einfluss von Sozialstrukturen auf den Gründungserfolg
  • Operationalisierung von Beziehungsintensitäten ("strong" vs. "weak ties")
  • Visualisierung sozialer Netzwerke in der Gründungsphase
  • Zusammenarbeit zwischen Gründern und universitären Serviceeinrichtungen

Auszug aus dem Buch

1 Ausgangslage und Zielsetzung der Arbeit

Die Generierung und Verwertung von Innovationen auf dem freien Markt wird im Rahmen der aktuellen Reformen integraler Bestandteil der unternehmerischen Universität (Dörre & Neis 2010: 11). Eine Form der Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Innovationsfähigkeit ist die Kommerzialisierung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen durch Spin-offs. Diese Form der Abspaltung von Geschäftseinheiten impliziert die Chance, Werterhöhungen für die beteiligten Parteien erzielen zu können (Blum 2006: 89 ff.). Mehrfach untersucht wurden diese Phänomene bereits aus dem Blickwinkel quantitativer Erhebungen wie z.B. über die Verwertung von Patenten (Haase et. al 2005) oder auch aus der Perspektive der Analyse von Determinanten für den Erfolg und Misserfolg von Existenzgründungen (Cantner 2008; 2010).

Eine wichtige Rolle für den Erfolg einer derartigen Existenzgründung spielt das soziale Netzwerk der beteiligten Akteure. Nach der klassischen Definition von Wasserman & Faust (1994: 20) umfasst ein soziales Netzwerk “[…] a finite set or sets of actors and the relation or relations defined on them“. Bereits Bourdieu (1983: 197) wies auf die essentielle Bedeutung des sozialen Kapitals hin. Es konnte bereits in zahlreichen Studien belegt werden, dass die Struktur der Relationen zwischen Akteuren und ihrer Position im Netzwerk entscheidenden Einfluss auf der Verhaltens-, Wahrnehmungs und Einstellungsebene hat (Diaz-Bone 2006: 1 ff.). Vor diesem Hintergrund konnten Methoden und Erkenntnisse der Soziometrie, des Strukturfunktionalismus bzw. der Ethnologie und mathematischer Modelle seit Ende der 1980er Jahre in die Netzwerkanalyse als interdisziplinäre Wissenschaft eingehen (Scott 2000: 7 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ausgangslage und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Problematik der Kommerzialisierung akademischer Innovationen und Definition des Forschungsziels unter Verwendung der Netzwerkanalyse.

2 Zum Stand der Forschung: Überblick über theoretische Grundlagen zu sozialen Beziehungen als Ressourcen und Kostenfaktoren sowie deren Einfluss auf den Gründungserfolg.

3 Methodische Vorgehensweise: Erläuterung der Hypothesenbildung, des Aufbaus des Online-Fragebogens sowie der angewandten statistischen und visuellen Auswertungsmethoden.

4 Darstellung der wichtigsten Ergebnisse: Präsentation der empirischen Daten, der Netzwerkvizualisierungen und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeiterwachstum.

5 Schlussfolgerungen: Diskussion der Ergebnisse der Pilotstudie, Reflexion der methodischen Limitationen und Ableitung von Handlungsempfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.

6 Anhang: Detailliertes Quellenverzeichnis und vollständige Dokumentation der verwendeten Fragebögen sowie Variablen-Übersichten.

Schlüsselwörter

Existenzgründung, EXIST-Programm, Soziale Netzwerkanalyse, Akademische Spin-offs, Sozialkapital, Gründungserfolg, Netzwerkvizualisierung, Instrumentalität, Vertrauenswürdigkeit, Forschungsförderung, Unternehmenswachstum, Pilotstudie, Online-Fragebogen, Soziometrie, Wirtschaftssoziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Untersuchung sozialer Netzwerke von EXIST-geförderten Existenzgründern an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Vernetzung von Gründern, die Rolle von "strong" und "weak ties" für den unternehmerischen Erfolg sowie die Unterstützung durch universitäre Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht den Zusammenhang zwischen der Sozialstruktur der Gründer und dem Erfolg ihres Unternehmens, gemessen an Umsatz- und Mitarbeiterwachstum.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Netzwerkanalyse durchgeführt, die durch Online-Befragungen, univariate Auszählungen und visuelle Netzwerkgraphen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Daten aus der Online-Erhebung, visualisiert die Netzwerke der Gründer und prüft die aufgestellten Hypothesen zu Instrumentalität und Vertrauenswürdigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Existenzgründung, Soziale Netzwerkanalyse, Sozialkapital, akademische Spin-offs und Gründungserfolg.

Warum wurde eine Pilotstudie gewählt?

Aufgrund der kleinen Grundgesamtheit der bewilligten EXIST-Gründungen dient diese Arbeit als Grundlage, um Methoden für zukünftige, weitreichendere Erhebungen zu erproben.

Welche Bedeutung haben die "Schlüsselpersonen" im Netzwerk?

Schlüsselpersonen fungieren als zentrale Akteure in den persönlichen Netzwerken der Gründer und beeinflussen maßgeblich den Zugang zu Ressourcen und strategischen Informationen.

Wie wurde das Vertrauen der Gründer in ihre Partner gemessen?

Das Vertrauensverhältnis wurde mittels Schiebereglern im Online-Fragebogen operationalisiert, wobei hohe Punktwerte auf eine starke Vertrauensbasis hindeuten.

Welche Rolle spielt das Servicezentrum Forschung und Transfer (SFT)?

Das SFT koordiniert und steuert Ressourcen sowie Mentoring und wird von den Gründern als Ansprechpartner wahrgenommen, auch wenn die detaillierte Erfassung in der Studie optimiert werden muss.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Empirische Studie der sozialen Netzwerke von EXIST-Existenzgründern
Untertitel
Die unternehmerische Universität
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Soziologie, Arbeitsbereich: Wirtschaftssoziologie / Soziologie der Finanzmärkte)
Veranstaltung
Marktsoziologie, SS2010
Note
1,0
Autor
Antje Reichert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
52
Katalognummer
V163623
ISBN (eBook)
9783640785346
ISBN (Buch)
9783640785407
Sprache
Deutsch
Schlagworte
EXIST-Existenzgründer Netzwerkanalyse Online-Erhebung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antje Reichert (Autor:in), 2010, Empirische Studie der sozialen Netzwerke von EXIST-Existenzgründern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163623
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Leseprobe aus  52  Seiten
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