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Alexis de Tocqueville - Über die Demokratie in Amerika

Das Verhältnis von Freiheit und Gleichheit und der moderne Despotismus

Title: Alexis de Tocqueville - Über die Demokratie in Amerika

Term Paper , 2010 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tobi Rem (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Zentrales Thema dieser Arbeit ist die zweiteilige Schrift „Über die Demokratie in Amerika“ („De la démocratie en Amérique“), die als Hauptwerk Alexis de Tocquevilles gilt und deren zentrale Inhaltspunkte und Thesen erläutert werden, schwerpunktmäßig Tocquevilles Einstellung zur Demokratie an sich, die Dialektik von Freiheit und Gleichheit und die Vision des „modernen Despotismus“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leben und Werk Tocquevilles

3. Tocquevilles Verständnis der Demokratisierung

4. Die amerikanische Demokratie – Musterstück für Europa?

5. Das Verhältnis von Freiheit und Gleichheit

6. Der „moderne Despotismus“

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit Alexis de Tocquevilles Hauptwerk „Über die Demokratie in Amerika“ auseinander, um dessen zentrale Thesen zu den Risiken und Chancen demokratischer Systeme zu beleuchten. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Dialektik von Freiheit und Gleichheit sowie der von Tocqueville prognostizierten Gefahr eines „modernen Despotismus“.

  • Biografischer Hintergrund und Entstehungskontext des Werkes
  • Tocquevilles Verständnis der Demokratisierung als unumkehrbarer Angleichungsprozess
  • Die USA als Referenzmodell und deren Übertragbarkeit auf europäische Verhältnisse
  • Das Spannungsfeld zwischen dem Streben nach Gleichheit und der Bewahrung der Freiheit
  • Die Vision des „modernen Despotismus“ als Folge von Individualismus und Entpolitisierung

Auszug aus dem Buch

Der „moderne Despotismus“

Weit entfernt davon, die Demokratie euphorisch zu feiern, betrachtet Alexis de Tocqueville die neue Gesellschaftsform sein ganzes Werk hindurch sehr kritisch und scheut sich nicht, ihre Defizite und mögliche negative Folgen, ob intendiert oder nicht, anzusprechen. Ihm ist durchaus bewusst, dass die Demokratie nicht nur nach dem amerikanischen Vorbild gestaltet werden kann oder sollte und das andere Demokratieformen mit eigenen politischen Apparaten und Freiheitsgraden möglich sind. Nach der Beschreibung des Zusammenlebens der amerikanischen Bürger sowie dem politischen System der Vereinigten Staaten und steten Vergleichen zu Frankreich und Europa wagt Tocqueville am Ende des 2. Bandes seines Werkes also einen pessimistischen Blick in die Zukunft- er beschreibt seine Vision einer völlig neuen Form der Unterdrückung – des „modernen Despotismus“.

„Käme es in den demokratischen Nationen unserer Tage zum Errichten des Despotismus, so besäße er andere Merkmale [als der Despotismus früherer Zeitalter]; er wäre ausgedehnter und milder, und die Entwürdigung des Menschen vollzöge er, ohne sie zu quälen.“ (Tocqueville 1840: 461)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und stellt das Hauptwerk Tocquevilles in den wissenschaftlichen Kontext als Grundlagenwerk der modernen Politikwissenschaft.

2. Leben und Werk Tocquevilles: Es erfolgt eine biografische Skizze des Autors sowie eine Einordnung der Entstehungsgeschichte seines Werkes im Kontext seiner US-Reise.

3. Tocquevilles Verständnis der Demokratisierung: Hier wird der Demokratisierungsprozess als unumkehrbare historische Angleichung der Lebensbedingungen definiert.

4. Die amerikanische Demokratie – Musterstück für Europa?: Das Kapitel analysiert, inwieweit die USA als Modell dienen können und welche Prinzipien Tocqueville als universell für Republiken erachtet.

5. Das Verhältnis von Freiheit und Gleichheit: Die Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen dem Drang zur Gleichheit und dem Risiko des Individualismus steht hier im Zentrum.

6. Der „moderne Despotismus“: Das Abschlusskapitel widmet sich Tocquevilles pessimistischer Vision einer neuen, milderen Form der politischen Unterdrückung.

Schlüsselwörter

Alexis de Tocqueville, Demokratie, Demokratisierung, Gleichheit, Freiheit, moderner Despotismus, Individualismus, USA, föderales System, politische Theorie, Ideengeschichte, Liberalismus, Gesellschaftsordnung, politische Partizipation, Vereinigungswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Thesen von Alexis de Tocqueville aus seinem Werk „Über die Demokratie in Amerika“ im Hinblick auf die Entwicklung und Gefährdung demokratischer Gesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der Gleichheit, die Bedeutung der Freiheit, die Analyse des Individualismus sowie die Entstehung und Struktur des sogenannten „modernen Despotismus“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erläuterung der zentralen Inhaltspunkte des Werkes, insbesondere der Dialektik von Freiheit und Gleichheit sowie der Warnungen vor einer schleichenden Unterdrückung in modernen Demokratien.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine ideengeschichtliche Analyse und Exegese des Primärtextes unter Einbeziehung von Sekundärliteratur zur Einordnung der Thesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung, die Definition des Demokratisierungsprozesses, die Bewertung der USA als Demokratiemodell sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Despotismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Demokratisierung, Freiheit, Gleichheit, Individualismus und moderner Despotismus charakterisieren.

Warum hält Tocqueville den „modernen Despotismus“ für eine so große Gefahr?

Weil er im Gegensatz zu historischen Despotien „milder“ auftritt, die Bürger in eine isolierte, abgestumpfte Zufriedenheit führt und dadurch die politische Freiheit schleichend aushöhlt, ohne dass dies sofort als Unterdrückung wahrgenommen wird.

Welche Rolle spielt das föderale System für Tocqueville?

Er sieht im föderalen System einen entscheidenden Schutz gegen die Zentralisierung der Macht und eine Möglichkeit, Bürger durch kommunale Aufgaben aktiv in den politischen Prozess einzubinden.

Warum unterscheidet Tocqueville zwischen der amerikanischen Demokratie und anderen Modellen?

Er erkennt zwar die USA als Beispiel für eine stabile Demokratie an, betont jedoch, dass die Grundsätze zwar universell sind, die spezifischen Gesetze und Institutionen jedoch an den jeweiligen Kontext des Staates angepasst werden müssen.

Was bedeutet die Aussage, dass Demokratie ein „Wille Gottes“ sei?

Dies unterstreicht Tocquevilles Überzeugung, dass der Prozess der gesellschaftlichen Angleichung eine historische Unausweichlichkeit darstellt, die man nicht bekämpfen kann, ohne sich gegen den Lauf der Geschichte zu stellen.

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Details

Title
Alexis de Tocqueville - Über die Demokratie in Amerika
Subtitle
Das Verhältnis von Freiheit und Gleichheit und der moderne Despotismus
College
University of Potsdam
Grade
1,3
Author
Tobi Rem (Author)
Publication Year
2010
Pages
10
Catalog Number
V163733
ISBN (eBook)
9783640790944
ISBN (Book)
9783640790760
Language
German
Tags
Tocqueville Alexis de Tocqueville Politische Theorie Politikwissenschaft Soziologie Amerika Über die Demokratie in Amerika Sozialwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobi Rem (Author), 2010, Alexis de Tocqueville - Über die Demokratie in Amerika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163733
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