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Vendor Managed Inventory als Bestandteil von Efficient Consumer Response

Titel: Vendor Managed Inventory als Bestandteil von Efficient Consumer Response

Hausarbeit , 2010 , 23 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Holger Lüke (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unter dem Überbegriff der Betriebswirtschaftslehre ist der Teilbereich Efficient Consumer Response (ECR) zum einen im Supply Chain Management (SCM) als Supply Side, zum anderen im Marketing als Demand Side, zu finden. Im Supply Chain Management stellt das Konzept Vendor Managed Inventory (VMI) eine Strategie des Efficient Replenishment (ER) dar. Neben einer steigenden Präsenz von Efficient Consumer Response und Vendor Managed Inventory in wissenschaftlicher Literatur lässt sich auch eine stärkere Frequentierung dieser Begriffe auf Internet-Suchmaschinen feststellen. Eine Analyse der direkten Suchanfragen in Deutschland an Google, ausgewertet in Google Trends, lässt seit einiger Zeit einen deutlichen Anstieg der Suchanfragen „ECR“ und „VMI“ erkennen. In jüngerer Literatur wird Vendor Managed Inventory mittlerweile als Kernelement von ECR bewertet. Thematisch wird es überwiegend als Kooperationskonzept zwischen Industrie und (Einzel-)Handel betrachtet, hier werden durch die Anwendung vor allem Einsparpotentiale, etwa durch verringerte Bestände, sowie ein verbesserter Servicegrad erwartet, wodurch dem Abwärtstrend der sinkenden Rentabilität durch ruinöse Preiskämpfe in dieser Branche entgegengewirkt werden soll. Durch eine Verbesserung des Servicegrades sowie eine Verbesserung des Category Management auf der Demand Side soll eine positive Abhebung vom Wettbewerb erzielt werden. Dieses ist in der Literatur jedoch umstritten, erlangte Einsparungen werden beispielsweise unterschiedlich bewertet, sowie nicht unmittelbar auf den Einsatz von Vendor Managed Inventory zurückgeführt. Es lassen sich auch Bespiele für weitergehende Einsatzmöglichkeiten als Kooperationskonzept in der Literatur finden. Ein Beispiel ist die Abwandlung zum Supplier Managed Inventory, bei dem der Lieferant eines Industriebetriebes dessen Lager bewirtschaftet. Umstritten sind neben den Chancen auch mögliche Risiken. Durch den Austausch von sensiblen Daten sowie die enge Zusammenarbeit kann möglicherweise eine Abhängigkeit zwischen den Kooperationspartnern entstehen. Durch die tiefere Analyse der gegenseitig zur Verfügung gestellten Daten kann das Vertrauen der Partner beeinflusst werden. Mit dem Einsatz von Vendor Managed Inventory im Handel gibt dieser seine Kernkompetenz der eigenverantwortlichen Regalbewirtschaftung auf. Wichtig ist auch eine Betrachtung aus der Sicht des Endverbrauchers.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Efficient Consumer Response

2.1 Entstehung von Efficient Consumer Response

2.2 Aufbau von Efficient Consumer Response

2.3 Der Teilaspekt Efficient Replenishment in Efficient Consumer Response

3 Vendor Managed Inventory in Efficient Replenishment

3.1 Entstehung von Vendor Managed Inventory

3.2 Funktionsweise von Vendor Managed Inventory

3.3 Vorteile durch Vendor Managed Inventory

3.3.1 Vorteile für die Industrie

3.3.2 Vorteile für den Handel

3.4 Nachteile durch Vendor Managed Inventory

3.5 Operative Prozesse bei Vendor Managed Inventory

3.6 Anwendungsgebiete für Vendor Managed Inventory

3.6.1 Grundsätzliche Anwendungsgebiete

3.6.2 Praxisbeispiel Twentieth Century Fox

3.6.3 Praxisbeispiel dm-Drogeriemärkte

3.6.4 Praxisbeispiel BASF

4 Abschließende Betrachtung

5 Anlage 1: Anfragehäufigkeit der Begriffe VMI und ECR an Google

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Vendor Managed Inventory (VMI) als Kernelement des Efficient Consumer Response (ECR) im Supply Chain Management, mit dem Ziel, durch eine detaillierte Analyse der Funktionsweise, Chancen und Risiken eine qualifizierte Bewertung dieser Kooperationsstrategie zwischen Industrie und Handel vorzunehmen.

  • Grundlagen und Entstehung von ECR und VMI
  • Struktur und operative Prozesse von VMI
  • Nutzenanalyse für Industrie und Handel (Vorteile und Nachteile)
  • Praxisbeispiele der Implementierung (u.a. dm-Drogeriemärkte, BASF)
  • Technologische Treiber wie RFID zur Optimierung der Bestandsführung

Auszug aus dem Buch

3.2 Funktionsweise von Vendor Managed Inventory

Ausgehend von der traditionellen Vorgehenseise des Buyer Managed Inventory (BMI) wird bei VMI die Bestandsdisposition des Händlers auf die den Hersteller übertragen. Dazu übermittelt der Händler in definierten Zeiträumen POS Daten an den Hersteller, üblicherweise erfolgt die Übermittlung täglich. Der Hersteller kann zum einen die Disposition der Bestände in einem Zentrallager übernehmen, zum anderen, in einer umfangreicheren Version, die Disposition der POS des Händlers.

Wie die Abbildung 3.1 darstellt, ist VMI modular aufgebaut. Es besteht aus der grundlegenden Strategie, in der die Kooperationsstrategie zwischen den teilnehmenden Unternehmen fixiert ist. Diesem untergeordnet ist das Design der Prozesse zwischen den Kooperationspartnern. Das Basismodul bildet die verwendeten Techniken zur Prognose, Bestandsführung, Produktionsplanung sowie Transportplanung ab. Diese drei Module sind durch das Prozess-Controlling und die beidseitig vereinbarten vertraglichen Rahmenbedingungen eingegrenzt.

Durch die Anwendung von VMI kann der Handel eine deutliche Differenzierung vom Wettbewerb erreichen. Zum einen können Überlegungen aufgestellt werden, wie Value Added Services dem Endverbraucher gegenüber zu offeriert werden können. Zudem kann durch den erfolgreichen Einsatz von VMI eine Senkung der Prozesskosten erzielt werden, die der Handel in Form von Preissenkungen an den Kunden weitergeben kann. Zum anderen können Überlegungen getroffen werden, wie Lieferanten stärker gebunden werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung bettet das Konzept VMI in den Kontext von ECR und Supply Chain Management ein und skizziert die Relevanz steigender Bestandsanforderungen sowie die Forschungsziele der Arbeit.

2 Efficient Consumer Response: Dieses Kapitel definiert ECR, erläutert dessen historische Entwicklung aus dem Quick Response Konzept und stellt den Aufbau sowie die Untergliederung in Demand-Side und Supply-Side dar.

3 Vendor Managed Inventory in Efficient Replenishment: Das Hauptkapitel analysiert detailliert die Entstehung, Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie die operativen Prozesse und Anwendungsgebiete von VMI inklusive konkreter Praxisbeispiele.

4 Abschließende Betrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet das Potenzial von VMI kritisch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Quellen und deutet auf zukünftige Entwicklungen sowie den Einfluss neuer Technologien hin.

5 Anlage 1: Anfragehäufigkeit der Begriffe VMI und ECR an Google: Dieser Abschnitt visualisiert und interpretiert die Suchhäufigkeit der zentralen Begriffe via Google Trends, um eine allgemeine gesellschaftliche Präsenz der Themen aufzuzeigen.

Schlüsselwörter

Vendor Managed Inventory, VMI, Efficient Consumer Response, ECR, Supply Chain Management, Efficient Replenishment, Bestandsführung, Warenverfügbarkeit, Prozessoptimierung, Kooperation, Handel, Industrie, RFID, Konsignationslager, Kundenzufriedenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Vendor Managed Inventory (VMI) als einer wichtigen Strategie zur Optimierung der Bestandsführung und Warenversorgung zwischen Industrie und Handel im Rahmen des Efficient Consumer Response (ECR).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Prozessgestaltung der Bestandsübernahme durch den Lieferanten, die Auswirkungen auf die Lieferkette, die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie sowie die Rolle unterstützender Technologien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die fundierte Analyse von VMI als Kooperationskonzept, um dessen Vor- und Nachteile sowie die Eignung zur Senkung von Bestandskosten und Verbesserung der Warenverfügbarkeit zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur, ergänzt durch die Betrachtung von Praxisbeispielen aus verschiedenen Branchen und eine Auswertung von Suchanfragen (Google Trends).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Entstehung und Funktionsweise von VMI, analysiert die spezifischen Vorteile für Industrie und Handel, diskutiert mögliche Nachteile und erläutert operative Prozesse sowie Anwendungsbeispiele wie dm-Drogeriemärkte oder BASF.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind VMI, ECR, Supply Chain Management, Bestandskosten, Servicegrad, Kooperation, EDI-Datenaustausch und RFID.

Wie unterscheidet sich VMI von anderen Ansätzen wie dem Co-Managed Inventory (CMI)?

Bei VMI überträgt der Händler die volle Dispositionshoheit an den Hersteller. Beim CMI hingegen sendet der Hersteller lediglich Bestellvorschläge, die vom Händler akzeptiert oder modifiziert werden müssen, bevor die Lieferung erfolgt.

Warum spielt RFID eine wichtige Rolle für die Zukunft von VMI?

RFID verbessert die Datenqualität erheblich, indem Bestände und Abverkäufe in Echtzeit und ohne manuelle Fehler erfasst werden können, was die Genauigkeit der Lieferprognosen weiter steigert.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vendor Managed Inventory als Bestandteil von Efficient Consumer Response
Hochschule
Private Fachhochschule Göttingen
Note
2,7
Autor
Holger Lüke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V163803
ISBN (eBook)
9783640783663
ISBN (Buch)
9783640783809
Sprache
Deutsch
Schlagworte
VMI ECR
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Holger Lüke (Autor:in), 2010, Vendor Managed Inventory als Bestandteil von Efficient Consumer Response, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163803
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Leseprobe aus  23  Seiten
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