Hört man den Satz „Kleider machen Leute“, denkt man oftmals an die berühmte Novelle des Dichters Gottfried Keller.
Die Geschichte des Schweizers handelt von dem Schneidergesellen Wenzel Strapinski, der sich trotz Armut gut kleidet. Er gelangt in eine fremde Stadt und wird dort wegen seines Äußeren für einen Grafen gehalten. Nachdem er aus Schüchternheit versäumt hat, die Verwechslung aufzuklären, versucht er zu fliehen. Doch da betritt eine junge und wunderschöne Dame, die Tochter eines angesehenen Bürgers, den Schauplatz. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander, worauf der Schneider die ihm aufgedrängte Grafenrolle weiterspielt. Ein verschmähter Nebenbuhler sorgt dafür, dass der vermeintliche Hochstapler entlarvt und aufgedeckt wird. Auf der Verlobungsfeier kommt es zum Skandal. Strapinski flieht, seine Braut aber findet ihn, rettet ihn vor dem tödlichen Erfrieren und stellt ihn zur Rede. Als sie sich davon überzeugt hat, dass seine Liebe echt ist, bekennt sie sich zu ihm und setzt die Heirat durch. Der Schneider gründet mit ihrem Vermögen ein Atelier und bringt es zu Wohlstand und Ansehen, womit sich das Sprichwort „Kleider machen Leute“ bewährt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Historischer und kultureller Kontext von Kleidung
3. Business-Kleidung als Ausdruck von Kompetenz und Seriosität
4. Empfehlungen für die klassische Garderobe im geschäftlichen Kontext
4.1 Garderobe für die Dame
4.2 Garderobe für den Herrn
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes im beruflichen Kontext und analysiert, wie Kleidung sowie Styling dazu beitragen können, Kompetenz, Seriosität und Vertrauen zu vermitteln.
- Kulturelle Bedeutung von Kleidung und ihre historische Entwicklung
- Dresscodes in verschiedenen beruflichen Umfeldern
- Kriterien für eine professionelle Damengarderobe
- Standards für ein seriöses männliches Business-Outfit
- Tipps für Accessoires, Pflege und das Auftreten bei geschäftlichen Anlässen
Auszug aus dem Buch
Die Empfehlungen für die klassische Garderobe im geschäftlichen Kontext
Die Dame sollte in der Regel, sollte sowohl beim Geschäftsessen als auch im beruflichen Alltag ein Kostüm, entweder mit Rock oder Hose, oder einen Hosenanzug tragen. Mit eher dezenten und klassischen Farben wie Schwarz, Grau, Camel oder Marinefarben liegt man in jeder Situation richtig. Es gilt knitteranfällige Stoffe wie Polyester zu vermeiden, und dafür Kleidungsstücke aus reiner Schurwolle oder Schurwolle-Seiden-Gemisch zu bevorzugen.
Entscheidet man sich für einen Kostümrock, gilt es immer zu beachten, dass dieser niemals kürzer sein als kurz über dem Knie endend, sprich die sogenannte italienische Länge. Auch die Passform ist richtig zu wählen, denn ist der Rock zu schmal geschnitten, zeichnen sich zum Einen unschöne Nähte der Wäsche oder Strumpfhose ab, zum Anderen rutscht er beim Hinsetzen schnell hoch und ermöglicht ungewollte Einblicke. Mit der richtigen Länge und einem leichten Stretchanteil im Stoff kann so etwas einfach vermieden werden.
Kombiniert können diese Farben, Schnitte und Stoffe der Damengarderobe mit einer weißen oder pastellfarbenen Bluse, möglichst ohne oder nur mit sehr dezenten Mustern. Zu vermeiden sind selbstverständlich tiefe Ausschnitte, so dass man sagt, man sollte nicht mehr als zwei Knöpfe öffnen.
Auch die Schuhwahl sei gut überlegt, denn zu einem Outfit, wie gerade beschrieben sollte niemals ein sportlicher oder zu ausgefallener Schuh kombiniert werden. Zu empfehlen sind klassische Pumps, mit einer Absatzhöhe zwischen vier und sieben Zentimetern, farblich auf das Kostüm oder den Hosenanzug abgestimmt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in das Thema anhand der Novelle „Kleider machen Leute“ von Gottfried Keller und die Relevanz der Kleidung für die soziale Wahrnehmung.
2. Historischer und kultureller Kontext von Kleidung: Betrachtung der historischen Entwicklung von Kleidung als Statussymbol und Identitätsmerkmal für gesellschaftliche Schichten.
3. Business-Kleidung als Ausdruck von Kompetenz und Seriosität: Analyse der Notwendigkeit eines professionellen Dresscodes zur Vermittlung von Vertrauen und fachlicher Qualifikation in Unternehmen.
4. Empfehlungen für die klassische Garderobe im geschäftlichen Kontext: Praktische Leitlinien für die Auswahl von Stoffen, Schnitten und Accessoires für Damen und Herren im Berufsleben.
4.1 Garderobe für die Dame: Detaillierte Empfehlungen zu Kostümen, Hosenanzügen, Schuhwahl und Styling für ein professionelles Auftreten.
4.2 Garderobe für den Herrn: Spezifische Hinweise zu Anzugwahl, Krawatten, Hosenlänge und der korrekten Pflege von Accessoires im geschäftlichen Alltag.
5. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung zur Wirkung des äußeren Erscheinungsbildes auf die berufliche Karriere und den Erfolg.
Schlüsselwörter
Kleider machen Leute, Business-Kleidung, Dresscode, Seriosität, Kompetenz, Garderobe, Kostüm, Hosenanzug, Berufsalltag, professionelles Auftreten, Modestil, Etikette, Geschäftskleidung, Erscheinungsbild, Styling
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Kleidung im beruflichen Umfeld und wie diese als Instrument zur Vermittlung von Seriosität und Kompetenz eingesetzt wird.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Zentrum stehen die historische Einordnung von Kleidung, die Bedeutung von Dresscodes für das Vertrauensverhältnis im Unternehmen sowie konkrete Styling-Tipps für Damen und Herren.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser Empfehlungen an die Hand zu geben, wie er durch die richtige Kleiderwahl einen sicheren und professionellen Eindruck im Berufsleben hinterlässt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von gesellschaftlichen und unternehmerischen Normen hinsichtlich des Erscheinungsbildes.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Betrachtung der historischen Bedeutung von Kleidung und einen umfangreichen praktischen Teil mit spezifischen Garderoben-Tipps für den Business-Kontext.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Business-Kleidung, Seriosität, Dresscode, professionelles Auftreten und Kompetenz geprägt.
Worauf sollten Frauen bei der Wahl ihres Business-Outfits besonders achten?
Neben dezenten Farben und der richtigen Passform (insbesondere bei Rocklängen) wird auf die Vermeidung knitteranfälliger Stoffe sowie ein dezentes Make-up und Styling geachtet.
Welche Fehler sollten Männer beim Tragen eines Anzugs vermeiden?
Zu den häufigen Fehlern zählen falsch gewählte Hosenlängen, ungebügelte Hemden, auffällige Muster bei Krawatten und das Tragen von abgelaufenen oder legeren Schuhen im Business-Kontakt.
Gibt es spezielle Tipps für Accessoires im Berufsalltag?
Ja, bei Schmuck und Uhren gilt der Grundsatz „weniger ist mehr“. Auch bei der Auswahl von Taschen und bei der Pflege der Fingernägel ist Zurückhaltung und Ordnung essenziell für ein gepflegtes Äußeres.
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- Katharina Hoffmann (Author), 2010, Kleider machen Leute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163913