Es ist bekannt, dass die Gesetzliche Krankenversicherung ziemlich am Ende ist, was Finanzierungen der Beitragszahler im Zusammenhang mit den zukünftigen Leistungsausgaben anbelangt.Nur Arbeitnehmer und Rentner sollen zukünftig für alle Ausgabensteigerungen aufkommen. Das System ist bereits weitgehend an die Wand gefahren. Die Politik will davon im Augenblick nichts wissen. Vorbereitet ist sie, um dann die Gesundheitsprämie einzuführen.Kommt die SPD mit einem Partner an die Regierung, dann wird die Bürgerversicherung eingeführt. Beide Vorhaben sprechen meines Erachtens gegen ein gerechtes, effizientes und freiheitliches Gesundheitssystem.Für den nachdenklichen Leser habe ich ein geschlossenes Konzept entwickelt.
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeine Bemerkungen
- Was gegen die Bürgerversicherung (SPD/“Bündnis die Grünen“ sowie ggf. auch “Die Linke“) und die Kopfpauschalen-Regelungen (Unionsparteien und FDP) sprechen
- Die sozial gerechtere Lösung zur Absicherung des Versicherten im Falle einer behandlungsbedürftigen Krankheit (Die zukunftsfeste Krankenversicherung)
- Erläuterungen
- Beitragssystematik (Erhebung von den Versicherungsträgern)*
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit der Notwendigkeit einer zukunftsfesten Krankenversicherung und präsentiert ein Konzept, das die bestehende Zwei-Klassen-Medizin überwinden soll. Ziel ist es, ein freiheitliches, effizientes und langfristig tragfähiges Gesundheitssystem zu schaffen, das für alle Versicherten gleichermaßen zugänglich ist.
- Kritik an bestehenden Modellen: Bürgerversicherung und Kopfpauschalen
- Konzept einer sozial gerechteren Krankenversicherung
- Finanzierungsmodell und Beitragsstaffelung
- Chancengleichheit im Gesundheitswesen
- Strukturmaßnahmen im Gesundheitswesen
Zusammenfassung der Kapitel
Allgemeine Bemerkungen
Der Text beginnt mit einer Kritik an den aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen, die zu einer ungerechten Verteilung der Ressourcen und steigenden Beiträgen führen. Er argumentiert, dass die Bürger dringend ein sozial ausgewogenes Beitragssystem brauchen, das die Leistungsgerechtigkeit sicherstellt.
Was gegen die Bürgerversicherung (SPD/“Bündnis die Grünen“ sowie ggf. auch “Die Linke“) und die Kopfpauschalen-Regelungen (Unionsparteien und FDP) sprechen
Der Autor kritisiert sowohl die Bürgerversicherung als auch die Kopfpauschalen-Regelungen. Er argumentiert, dass beide Modelle die Zwei-Klassen-Medizin aufrechterhalten und zu weiteren Beitragserhöhungen führen würden. Beide Konzepte würden außerdem die Bürokratie ausweiten und die Macht der Krankenkassen stärken.
Die sozial gerechtere Lösung zur Absicherung des Versicherten im Falle einer behandlungsbedürftigen Krankheit (Die zukunftsfeste Krankenversicherung)
Der Autor stellt seine Vision einer zukunftsfesten Krankenversicherung vor. Das Konzept beinhaltet eine Versicherungspflicht für alle Erwachsenen, eine sozial gerechte Beitragsstaffelung und eine Ausweitung der Beitragsbemessungsgrenze. Es werden außerdem Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit im Gesundheitswesen und zur Senkung der Verwaltungskosten vorgeschlagen.
Erläuterungen
Der Autor erklärt die einzelnen Punkte seines Konzepts im Detail, wie zum Beispiel die Finanzierung aus dem Bundeshaushalt für Kinder bis zum 18. Lebensjahr, die Chancengleichheit und den Zugang zu einer ausreichenden Absicherung von Krankheiten nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Beitragssystematik (Erhebung von den Versicherungsträgern)*
Der Autor erläutert sein Konzept der Beitragsstaffelung, die sich an den individuellen Einkommen orientiert. Er führt ein Beispiel an, das die Staffelung von 5% bis 7% für alle Versicherungspflichtigen mit Einkommen veranschaulicht.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Textes sind: Krankenversicherung, Gesundheitswesen, Zwei-Klassen-Medizin, Bürgerversicherung, Kopfpauschalen, Sozialgerechtigkeit, Beitragsstaffelung, Chancengleichheit, Finanzierung, Strukturmaßnahmen.
Häufig gestellte Fragen
Was wird an der aktuellen gesetzlichen Krankenversicherung kritisiert?
Kritisiert wird vor allem die Finanzierungslücke zwischen steigenden Leistungsausgaben und den Beiträgen, die primär von Arbeitnehmern und Rentnern getragen werden.
Was ist das Problem mit der „Bürgerversicherung“?
Laut Autor würde die Bürgerversicherung die Zwei-Klassen-Medizin nicht beenden, sondern lediglich die Bürokratie ausweiten und die Macht der Kassen stärken.
Wie sieht das Konzept der „zukunftsfesten Krankenversicherung“ aus?
Es sieht eine Versicherungspflicht für alle Erwachsenen, eine sozial gerechte Beitragsstaffelung nach Einkommen und eine höhere Beitragsbemessungsgrenze vor.
Wer soll laut dem neuen Konzept die Beiträge für Kinder zahlen?
Das Konzept schlägt vor, die Krankenversicherung für Kinder bis zum 18. Lebensjahr vollständig aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren.
Was versteht man unter Chancengleichheit im Gesundheitswesen?
Dass jeder Versicherte, unabhängig vom Einkommen, Zugang zur medizinischen Versorgung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erhält.
- Citar trabajo
- Günter Steffen (Autor), 2010, Die zukunftsfeste Krankenversicherung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163995