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Untersuchung der Marktchancen sowie Realisierung einer HBCI-Banking-Lösung im SOHO-Bereich unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu vorhandenen betrieblichen Anwendungen

Title: Untersuchung der Marktchancen sowie Realisierung einer HBCI-Banking-Lösung im SOHO-Bereich unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu vorhandenen betrieblichen Anwendungen

Diploma Thesis , 2003 , 135 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Dirk Schönfuß (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen nutzen spezialisierte Banking-Programme immer noch sehr zögerlich. Es besteht eine Kluft zwischen dieser Zielgruppe und Großunternehmen, die hocheffiziente aber sehr kostenintensive EDIFACT-Systeme nutzen und damit alle innerbetrieblichen (Zahlungs-) Vorgänge integrieren. Ziel der Diplomarbeit ist es, ein Konzept für eine zu erstellende Banking-Software im SOHO-Bereich zu entwickeln, die existierende Probleme ausräumt, auf die Zielgruppe zugeschnitten ist und Schnittstellen zu anderen, im Unternehmen eingesetzten Anwendungen bietet, um die Abwicklung des betrieblichen Zahlungsverkehrs bestmöglich zu erleichtern.

Dazu müssen zunächst die Entwicklung des Homebankings und des Zahlungsverkehrs sowie wichtige Standards auf diesem Gebiet untersucht werden. Aus einer Analyse der Zahlungsvorgänge in Unternehmen und den dort zurzeit eingesetzten Lösungen wird danach das eigentliche Konzept entwickelt, welches im Rahmen der Diplomarbeit auch implementiert wurde. Den Abschluss der Arbeit bilden die Betrachtung der für die Implementierung verwendeten Systeme und Techniken sowie eine Auswertung der gewonnenen Erfahrungen.

Die Diplomarbeit erhielt nach Bewertung durch den Industriepartner sowie den zuständigen Professor und als Ergebnis der Diplomverteidigung die Note "sehr gut".

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 EINLEITUNG

1 ZAHLUNGSVERKEHR IM UNTERNEHMEN

1.1 DER ZAHLUNGSVERKEHR

1.2 KOSTEN UND LEISTUNGEN

1.3 ZAHLUNGSEIN- UND -AUSGÄNGE

2 HOMEBANKING

2.1 GRUNDSÄTZE FÜR SICHERES HOMEBANKING

2.2 HOMEBANKING

2.2.1 Bankdienste per Post

2.2.2 Telefon-Banking

2.2.3 weitere Verfahren

2.3 ELECTRONIC BANKING

2.3.1 Vorteile für die Nutzer

2.3.2 Abwicklung von Transaktionen im Bankenbereich

2.3.3 BTX

2.4 INTERNET-BANKING

2.4.1 Einführung

2.4.2 Email

2.4.3 WWW

2.4.4 Scriptsprachen und Plugins

2.4.5 Java

2.4.6 Bezahlen im Internet

3 HBCI UND FINTS

3.1 EIN NEUER FINANZTRANSAKTIONSSTANDARD

3.2 STANDARDS INNERHALB VON HBCI UND FINTS

3.3 SICHERHEIT

3.3.1 allgemeines zur Sicherheit

3.3.2 Verschlüsselungsverfahren

3.3.3 digitale Signaturen und Zertifikate

3.3.4 Sicherheitsmedien

3.3.5 PIN/TAN

3.3.6 biometrische Verfahren

3.4 AUSBLICK

4 KONZEPT EINER SOFTWARELÖSUNG FÜR DIE ZAHLUNGSABWICKLUNG

4.1 ANSÄTZE FÜR HILFESTELLUNGEN DURCH HARD- ODER SOFTWARE

4.2 ONLINE-SHOPS

4.2.1 Anforderungen

4.2.2 Beispiele

4.2.3 Zusammenfassung

4.3 ELECTRONIC BANKING

4.3.1 Umfrage

4.3.2 Ausgewählte vorhandene Lösungen

4.4 LÖSUNGSANSÄTZE

4.4.1 Anbindung an betriebliche Systeme

4.4.2 Buchhaltung und Zahlungsabwicklung

4.4.3 Datenübernahme

4.4.4 Privatkunden

4.4.5 Zusammenfassung der Anforderungen

5 IMPLEMENTIERUNG

5.1 VORAUSSETZUNGEN

5.2 KOMMUNIKATION MIT DER BANK

5.2.1 Einpflegen von Banktransaktionen

5.2.2 Die Programmier-APIs

5.2.3 Plausibilitätsprüfung von Banktransaktionen

5.2.4 Abwicklung von Transaktionen

5.3 DAS BEDIENKONZEPT

5.3.1 Einführung

5.3.2 Ordner und Regeln

5.3.3 Senden und empfangen

5.4 DATENHALTUNG

5.5 SCHNITTSTELLEN

5.6 AUSGEWÄHLTE EINGESETZTE TECHNOLOGIEN

5.7 WEITERE GEPLANTE FUNKTIONALITÄT

6 AUSWERTUNG

ANHANG A UMFRAGE

A.1 DECKBLATT

A.2 ANSCHREIBEN

A.3 FRAGEBOGEN

A.4 AUSWERTUNG

ANHANG B ONLINEBANKING – ABKOMMEN & SPEZIFIKATIONEN

B.1 HOMEBANKING-ABKOMMEN

B.2 RICHTLINIEN DER DEUTSCHEN KREDITWIRTSCHAFT

B.3 COMPUTER HBCI-KONFORMITÄTSKRITERIEN

B.4 SCHNITTSTELLENSPEZIFIKATION HBCI

B.5 LASTSCHRIFTABKOMMEN

ANHANG C DATENBANKSTRUKTUR

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, ein Konzept für eine Banking-Software zu entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Privatpersonen im SOHO-Bereich zugeschnitten ist. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie der Zahlungsverkehr durch eine dedizierte Softwarelösung effizienter gestaltet und in bestehende betriebliche Anwendungen integriert werden kann, um die Kluft zwischen komplexen Großunternehmenssystemen und einfachen Banking-Programmen zu überbrücken.

  • Analyse von Anforderungen an den betrieblichen Zahlungsverkehr und Homebanking.
  • Untersuchung des HBCI-Standards und dessen Einsatzmöglichkeiten für Online-Lösungen.
  • Konzeption einer modularen Softwarearchitektur zur Abwicklung von Banktransaktionen.
  • Integration von Schnittstellen für Buchhaltung und Forderungsmanagement.
  • Evaluierung von Sicherheitsmechanismen für den Online-Zahlungsverkehr.

Auszug aus dem Buch

Die Bankverbindungsprüfung

Eine wichtige Funktionalität, die ein gutes Banking-Programm besitzen muss, ist die Prüfung der eingegebenen Bankverbindung. Mit ihrer Hilfe können Fehlbuchungen, kostenpflichtige Rückbuchungen und Verzögerungen vermieden werden; sie ist daher von essentieller Bedeutung.

Bankleitzahlen selbst besitzen keine Prüfziffern, es sind jedoch trotzdem einige Informationen aus ihnen ablesbar:

1. Gibt das Clearinggebiet an, zusammen mit dem Clearing-Bezirk und dem Bankplatz lässt sich so der Ort der zuständigen LZB ermitteln : 1. Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern 2. Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein 3. Rheinland (Aachen, Düsseldorf, Köln) 4. Westfalen 5. Hessen 6. Baden-Württemberg 7. Bayern 8. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

2. Clearing-Bezirk

3. Bankplatz bzw. Bankbezirk (Bankplatz plus Umgebung)

4. Netznummer, gibt an, zu welcher Gruppe das Institut gehört (die 0 ist für die Bundesbank reserviert) : 1. Postbank, sonstige Kreditinstitute (sofern nicht in anderen Gruppen erfasst) 2. Regional-, Lokal-, Spezial-, Haus- und Branchenbanken 3. Privatbankiers 4. Commerzbank 5. Girozentralen und Sparkassen 6. Kreditgenossenschaften und deren Zentralbanken 7. Deutsche Bank 8. Dresdner Bank 9. Kreditgenossenschaften und deren Zentralbanken

5. Nebenplatznummer (sitzt das Institut am Bankplatz ist die 5. Stelle = 0)

6. noch Nebenplatznummer

7. interne Niederlassungsnummer der Kreditinstitute.

8. wie 7.

Zusammenfassung der Kapitel

0 EINLEITUNG: Einführung in die Danksagungen, den Hintergrund der Arbeit sowie die Zielsetzung und die durchgeführte Umfrage.

1 ZAHLUNGSVERKEHR IM UNTERNEHMEN: Untersuchung der Grundlagen des Zahlungsverkehrs, der Kostenkategorisierung in Unternehmen und der verschiedenen Arten von Zahlungsein- und -ausgängen.

2 HOMEBANKING: Historischer Rückblick und Analyse der verschiedenen Homebanking-Verfahren, von klassischen Methoden bis hin zu Electronic und Internet-Banking.

3 HBCI UND FINTS: Detaillierte Betrachtung der Finanztransaktionsstandards HBCI und FinTS unter besonderer Berücksichtigung technischer Aspekte und Sicherheitsmechanismen.

4 KONZEPT EINER SOFTWARELÖSUNG FÜR DIE ZAHLUNGSABWICKLUNG: Entwicklung eines Konzepts für Banking-Software, inklusive Anbindung an Online-Shops und betriebliche Systeme.

5 IMPLEMENTIERUNG: Praktische Umsetzung des Softwarekonzepts mit Delphi, inklusive Datenhaltung, Schnittstellen und Bedienkonzept.

6 AUSWERTUNG: Fazit zur Arbeit, Analyse der Marktsituation für Banking-Software und Reflexion über die erzielten Ergebnisse im Rahmen der Diplomarbeit.

Schlüsselwörter

HBCI, FinTS, Online-Banking, Zahlungsverkehr, Softwareentwicklung, SOHO, Datensicherheit, Buchhaltung, Schnittstellen, Datenbank, Kryptographie, Internetbanking, Firmensysteme, Banktransaktionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Untersuchung der Marktchancen und der Entwicklung einer praxisnahen HBCI-Banking-Lösung für kleine Unternehmen und Privatpersonen (SOHO-Bereich).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der elektronische Zahlungsverkehr, technische Standards wie HBCI/FinTS, Sicherheitsmechanismen der Datenübertragung sowie die Integration in betriebliche Anwendungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Konzeption und beispielhafte Implementierung einer Banking-Software, die existierende Probleme der Zielgruppe löst und durch einfache Bedienbarkeit sowie Schnittstellen zu Buchhaltungssystemen überzeugt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer umfangreichen Literatur- und Standardanalyse wurde eine nicht-repräsentative Umfrage unter 42 Unternehmen durchgeführt, um den Status quo und die Bedürfnisse potenzieller Nutzer zu ermitteln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Zahlungsverkehrsstrukturen, die historische und technische Untersuchung von Banking-Standards, das Konzept einer spezifischen Softwarelösung und deren praktische Implementierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind HBCI, FinTS, Online-Banking, Zahlungsverkehr, Datensicherheit, Buchhaltungsintegration und SOHO-Markt.

Wie sicher ist die vorgeschlagene Lösung?

Die Lösung setzt auf den HBCI-Standard, der durch Verschlüsselungsverfahren wie Triple-DES oder RSA sowie digitale Signaturen eine hohe Datensicherheit gewährleistet.

Welche Rolle spielt die Programmierumgebung bei der Entwicklung?

Die Software wurde in Delphi entwickelt, wobei aufgrund fehlender nativer HBCI-Komponenten eine Anbindung mittels C++ und DLL-Technologie realisiert wurde, um eine modulare Struktur zu erzielen.

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Details

Title
Untersuchung der Marktchancen sowie Realisierung einer HBCI-Banking-Lösung im SOHO-Bereich unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu vorhandenen betrieblichen Anwendungen
College
University of Applied Sciences Mittweida  (Mathematik / Physik / Informatik)
Grade
Sehr gut
Author
Dirk Schönfuß (Author)
Publication Year
2003
Pages
135
Catalog Number
V16406
ISBN (eBook)
9783638212694
ISBN (Book)
9783638699525
Language
German
Tags
Untersuchung Marktchancen Realisierung HBCI-Banking-Lösung SOHO-Bereich Berücksichtigung Schnittstellen Anwendungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Schönfuß (Author), 2003, Untersuchung der Marktchancen sowie Realisierung einer HBCI-Banking-Lösung im SOHO-Bereich unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu vorhandenen betrieblichen Anwendungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16406
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