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Theorie und Strategien des Portfoliomanagements

Título: Theorie und Strategien des Portfoliomanagements

Trabajo Universitario , 2003 , 33 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Rainer Fader (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Die Investmentbranche war in den vergangenen Jahren auf zahlreichen Gebieten einem
erheblichen Innovationsdruck ausgesetzt. Sowohl der substanzielle Wandel im
institutionellen Umfeld sowie zunehmend anspruchsvollere Privatanleger sorgten für
neue Herausforderungen. War in den Jahren der Börsenhausse transparentes
Fondsmanagement für Kleinanleger eher unwichtig, nimmt dies heute einen völlig
anderen Stellenwert ein. Seit Ende 2000 verzeichnen die deutschen Fondsgesellschaften
einen rapiden Absatzrückgang im Fondsgeschäft. Auf die Börsenhausse des letzten
Jahrzehnts folgt seit Beginn des Jahres 2001 eine heftige Phase der Kursverluste an den
Aktienmärkten, was ausschlaggebend für den Absatzrückgang war bzw. immer noch
ist. Wertpapiere gewinnen im Rahmen der Vermögensanlage jedoch seit Jahren an
Bedeutung. Da der Anleger durch die Verfügbarkeit anspruchsvoller
Informationstechnologien wie das Internet über immer detaillierteres Wissen verfügt,
werden Wertpapieranlagen nicht mehr so spontan getätigt, wie dies in Zeiten extremer
Kurssteigerungen der Fall war. Mit Hilfe verschiedener Medien werden Fondsanlagen
gezielt verglichen und hinterfragt. Die Investmentgesellschaften sind gezwungen im
hart umkämpften Investmentgeschäft Einblicke in die Managementstrategien und
Philosophien zu gewähren. Nur Portfoliomanager, die hierbei entsprechende
Professionalität aufweisen, werden dauerhaft erfolgreich sein. In der täglichen
Berufspraxis werden Anlageberater immer mehr mit konkreteren Fragen zu
Investmentstrategien und -philosophien konfrontiert. Die vorliegende Studienarbeit
versucht einen kleinen Einblick in die Theorie des Portfoliomanagements zu geben und
verschiedene Strategien zu beleuchten. Sie soll dem Anleger wie auch den
Anlageberatern der Banken die Möglichkeit bieten, hinter die Kulissen der
Portfolioverwaltung zu blicken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen des Portfoliomanagements

2.1 Überblick

2.2 Portfoliotheorie

2.2.1 Das Portfolio Selection Modell von Markowitz

2.2.2 Das Index-Modell von Sharpe

2.3 Kapitalmarkttheorie

2.3.1 Capital Asset Pricing Modell (CAPM)

2.3.2 Arbitrage Pricing Theory (APT)

2.4 Kapitalmarkteffizienz

3. Strategien des Portfoliomanagements

3.1 Investmentprozess

3.2 Investmentphilosophie

3.2.1 Aktives Management

3.2.2 Passives Management

3.3 Investmentstil

3.3.1 Long Term versus Short Term

3.3.2 Top down versus Bottom up

3.3.3 Timing versus Selektion

3.3.4 Universell versus speziell

3.3.5 Value versus Growth

3.3.6 Small cap versus Large cap

3.3.7 Aggressiv versus defensiv

4. Portfoliokonstruktion in der Praxis

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten Einblick in die theoretischen Grundlagen und die praktischen Strategien des Portfoliomanagements zu gewähren. Dabei soll insbesondere Anlageberatern und Anlegern ermöglicht werden, die komplexen Mechanismen hinter der Portfolioverwaltung besser zu verstehen und kritisch zu hinterfragen.

  • Theoretische Fundamente der modernen Portfoliotheorie und Kapitalmarkttheorie (Markowitz, Sharpe, CAPM, APT).
  • Differenzierung zwischen aktiven und passiven Managementphilosophien.
  • Analyse verschiedener Investmentstile wie Value vs. Growth oder Top-Down vs. Bottom-Up.
  • Praktische Aspekte und Herausforderungen der Portfoliokonstruktion im modernen Kapitalmarktumfeld.

Auszug aus dem Buch

3.3.5 Value versus Growth

Die wohl klassische Frage bei der Wahl des Investmentstils lautet: Sollte eher in Value oder Growthwerte investiert werden? Die gängige Theorie lautet: In Zeiten nachlassender Wirtschaftsphasen sind die Wachstumswerte, also Growthwerte attraktiver, weil sie ihre Ertragsdynamik auch im konjunkturellen Abschwung noch aufrechterhalten können. Gewinnt nach dieser Theorie aber die Konjunktur wieder an Schwung, dann sind die Valueaktien an der Reihe. Der Streit, welche der beiden Anlagestrategien die erfolgreichere ist erhitzt die Gemüter der Experten schon seit Jahren. Zunächst sollen die beiden Strategien etwas näher beschrieben werden:

Eine Growth-Strategie konzentriert sich auf die Auswahl von Aktien, die eine überdurchschnittliche Gewinnentwicklung aufweisen. Der Manager eines Growthfunds favorisiert Titel mit herausragenden Aussichten auf Gewinnwachstum auch wenn diese Titel, gemessen an den Kriterien des Value-Managers, zu teuer erscheinen. In der Regel sind diese Aktien im Vergleich zum tatsächlichen Wert des Eigenkapitals des Unternehmens sehr hoch bewertet. In den Aktienkursen werden zukünftige Umätze und Erfolge reflektiert. Dies zeigt auch, wie hoch der Risikograd von Wachstumswerten einzustufen ist. In der Börsenhausse bis im Jahr 2000 wurden für Aktien aus den Wachstumsbranchen Preise bezahlt, die sich in Höhe des 500-fachen des tatsächlichen Gewinns bewegten. Ein Großteil der Aktiengesellschaften hatten ihrer Firmengeschichte noch keinen einzigen Euro Gewinn erwirtschaftet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert den Innovationsdruck in der Investmentbranche und die gestiegene Bedeutung professioneller Managementstrategien für Anleger und Banken.

2. Theoretische Grundlagen des Portfoliomanagements: Dieses Kapitel liefert das wissenschaftliche Fundament durch die Erörterung des Markowitz-Modells, Sharpes Index-Modell sowie kapitalmarkttheoretischer Ansätze wie CAPM und APT unter dem Aspekt der Markteffizienz.

3. Strategien des Portfoliomanagements: Hier wird der praktische Investmentprozess beschrieben und eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener Philosophien und Stile, wie z.B. aktives gegen passives Management oder Value- gegen Growth-Strategien, vorgenommen.

4. Portfoliokonstruktion in der Praxis: Dieses Kapitel bietet einen Einblick in die tatsächliche Vorgehensweise bei der Vermögensstrukturierung (Asset Allocation) in der Fondsindustrie.

5. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Anwendbarkeit theoretischer Modelle und einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Aufklärung von Anlegern über Strategien und Ziele.

Schlüsselwörter

Portfoliomanagement, Portfoliotheorie, Markowitz, Kapitalmarkttheorie, CAPM, Arbitrage Pricing Theory, Aktives Management, Passives Management, Asset Allocation, Value-Strategie, Growth-Strategie, Investmentstil, Markteffizienz, Risiko, Rendite.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Theorie und die verschiedenen Strategien des modernen Portfoliomanagements, um die Abläufe der Portfolioverwaltung verständlicher zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kapitalanlage, die Abgrenzung von Managementphilosophien und die verschiedenen Stile, nach denen Portfolios konstruiert werden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Anlegern und Anlageberatern einen fundierten Einblick hinter die Kulissen der Portfolioverwaltung zu geben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Analyse etablierter Finanztheorien wie dem Portfolio Selection Modell von Markowitz und dem CAPM, ergänzt durch Praxisbeispiele und Expertenmeinungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen detailliert die verschiedenen Strategien (aktiv/passiv) und Investmentstile (z.B. Timing, Selektion, Value/Growth) diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Portfoliomanagement, Kapitalmarkteffizienz, Asset Allocation, Risiko-Rendite-Profil und verschiedene Anlagestrategien wie GARP oder Top-Down-Ansätze.

Wie unterscheidet sich der "Value"-Ansatz vom "Growth"-Ansatz?

Während der Value-Manager nach unterbewerteten Aktien mit hohem inneren Wert sucht, fokussiert der Growth-Manager auf Unternehmen mit überdurchschnittlichem Gewinnwachstumspotenzial, auch wenn diese aktuell teurer bewertet sind.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Top-Down" und "Bottom-Up" wichtig?

Die Wahl zwischen diesen beiden Ansätzen beeinflusst die Art der Analyse: Top-Down beginnt mit der makroökonomischen Gesamtwirtschaft, während Bottom-Up den Fokus auf die Auswahl spezifischer Einzeltitel legt.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Theorie und Strategien des Portfoliomanagements
Universidad
University of Applied Sciences Kaiserslautern  (Bankmanagement)
Curso
Bankmanagement
Calificación
2,0
Autor
Rainer Fader (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
33
No. de catálogo
V16410
ISBN (Ebook)
9783638212724
Idioma
Alemán
Etiqueta
Theorie Strategien Portfoliomanagements Bankmanagement
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rainer Fader (Autor), 2003, Theorie und Strategien des Portfoliomanagements, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16410
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