Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - School Pedagogics

Computereinsatz im Schulunterricht

Title: Computereinsatz im Schulunterricht

Seminar Paper , 1999 , 17 Pages

Autor:in: Hanna Beyer (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese theoretische Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema ,,Computereinsatz im Schulunterricht". Ich werde zu Beginn die Standpunkte dreier bekannter Erziehungswissenschaftler darlegen: erstens die Sichtweise von Neil Postman, zweitens die Ansichten von Joseph Weizenbaum und drittens den Standpunkt von Seymour Papert. Diese drei Wissenschaftler haben Veröffentlichungen zum Thema Medien (besonders dem Computer) verfaßt und sind dabei auch - in unterschiedlich ausführlicher Art und Weise - darauf eingegangen, inwieweit sich Computer für Kinder eignen.
Die Hausarbeit wird abgerundet durch einen Schlußteil, in dem ich meine eigenen Überlegungen zum Thema der Hausarbeit darlegen und argumentativ begründen werde, warum ich es für wichtig erarchte, daß Kinder im Schulunterricht mit Computern arbeiten (können).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Position von Neil Postman

3.) Position von Joseph Weizenbaum

4.) Position von Seymour Papert

5.) Eigene Argumentation: Verwendung des Computers im Schulunterricht

6.) Verwendete Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Eignung von Computern im Schulunterricht durch die kritische Auseinandersetzung mit den theoretischen Positionen führender Wissenschaftler und mündet in einer eigenen argumentativen Bewertung.

  • Medienkritische Perspektiven auf den Computereinsatz bei Kindern
  • Gegenüberstellung unterschiedlicher Bildungstheorien zum digitalen Lernen
  • Die Rolle des Computers als Programmierwerkzeug versus Konsummedium
  • Die Verantwortung von Lehrkräften und Informatikern im Bildungskontext
  • Potenziale und Gefahren von Computern im schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

4.) Position von Seymour Papert

Seymour Papert ist - wie Joseph Weizenbaum - Computerwissenschaftler und Mathematiker am Massachusetts Institute of Technology (M.I.T.). Er ist der Erfinder von LOGO, einer Programmmiersprache für Kinder, die er in den 60er Jahren entwickelte.

Papert lehnt es - im Gegensatz zu Weizenbaum - nicht ab, Kinder mit Computern zu konfrontieren. Er ist überzeugt „von der kreativen Leistungsfähigkeit des Kindes und [..] von den positiven didaktischen bzw. ,mathetischen’ [..] Möglichkeiten des Computers.“ Durch seine Arbeit mit Piaget unterstützt er die behavioristischen Lerntheorien. Er will den Kindern konkret-operative Zugangsmöglichkeiten anbieten, wie sie die neuen Medien und vor allem den Computer nutzen können. Hierbei sollen die Kinder selbstbestimmt lernen und arbeiten dürfen. Papert drückt diese Ansicht aus mit den Worten: „Das Kind tritt aus der Objektrolle heraus und wird zum Subjekt seiner Lernprozesse. Computer können ihm dabei [...] helfen.“

In seinem ersten Buch „Mindstorms“ kritisiert der Autor, daß computergesteuerter Unterricht in vielen Schulen bedeutet, daß das Kind durch den Computer unterrichtet wird. Er möchte erreichen, daß das Kind den Computer programmiert, denn dabei denkt das Kind über das Denken an sich nach.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung umreißt das Thema der Arbeit und stellt die Absicht dar, die Standpunkte von Postman, Weizenbaum und Papert zum Computereinsatz zu vergleichen.

2.) Position von Neil Postman: Dieses Kapitel erläutert Postmans medienkritische Sicht, insbesondere die Sorge um die Zerstörung der Kindheit durch die mediale Unterhaltungskultur.

3.) Position von Joseph Weizenbaum: Das Kapitel befasst sich mit Weizenbaums Skepsis gegenüber dem übermäßigen Vertrauen auf Computer und der Gefahr einer Entmenschlichung durch künstliche Intelligenz.

4.) Position von Seymour Papert: Hier wird Paperts konstruktiver Ansatz präsentiert, der den Computer als wertvolles Werkzeug für selbstbestimmtes Lernen und Programmieren begreift.

5.) Eigene Argumentation: Verwendung des Computers im Schulunterricht: Die Verfasserin bewertet die verschiedenen Thesen und plädiert für einen bewussten, ergänzenden Einsatz von Computern im Unterricht.

6.) Verwendete Literatur: Das Verzeichnis listet die verwendeten Fachbücher und Quellen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Computereinsatz, Schulunterricht, Medienpädagogik, Neil Postman, Joseph Weizenbaum, Seymour Papert, Programmiersprache, LOGO, Kindheit, Lerntheorien, Wissenserwerb, Medienkritik, Digitalisierung, Informatik, Bildungsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktische und gesellschaftliche Frage, ob und wie Computer sinnvoll in den Schulunterricht integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit beleuchtet die kritischen Perspektiven auf den Medienkonsum (Postman), die ethische Skepsis gegenüber der Technik (Weizenbaum) und das Potenzial des Computers als Lernwerkzeug (Papert).

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist eine fundierte Abwägung der Pro- und Contra-Argumente, um eine begründete Empfehlung für die pädagogische Praxis abzugeben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich führender erziehungswissenschaftlicher Positionen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte, die jeweils die Positionen von Neil Postman, Joseph Weizenbaum und Seymour Papert detailliert darstellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Computereinsatz, Kindheit, Medienkultur, Programmieren, Lernprozesse und Medienkritik.

Wie bewertet die Verfasserin die Rolle der Lehrkraft beim Computereinsatz?

Die Autorin betont, dass die Lehrkraft als Gesprächsbegleiterin unerlässlich ist, um Kritikfähigkeit zu fördern und eine reine Problemlösung durch Maschinen zu vermeiden.

Was unterscheidet den Ansatz von Seymour Papert von dem seiner Kollegen?

Im Gegensatz zu Postman und Weizenbaum sieht Papert den Computer nicht als Gefahr für die Kindheit oder den menschlichen Verstand, sondern als kreatives Instrument, das es dem Kind ermöglicht, das Denken über das Denken zu erlernen.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Computereinsatz im Schulunterricht
College
University of Hannover  (FB Erziehungswissenschaften)
Course
Seminar Computereinsatz im Erstunterricht (Aufbauseminar)
Author
Hanna Beyer (Author)
Publication Year
1999
Pages
17
Catalog Number
V1641
ISBN (eBook)
9783638110167
ISBN (Book)
9783656448280
Language
German
Tags
Computereinsatz Schulunterricht Seminar Computereinsatz Erstunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hanna Beyer (Author), 1999, Computereinsatz im Schulunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1641
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint