Goethe in den Jahren 1770-1772 als Vorbereitung für den Film "Goethe!"

Eine Unterrichtsstunde in der Klassenstufe 9


Unterrichtsentwurf, 2010

26 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Unterrichtliche Vorbedingungen
1.1. Die Lerngruppe.
1.2. Die Referendarin
1.3. Schulspezifische Voraussetzungen

2. Didaktische Analyse
2.1. Gegenstand der Unterrichtseinheit
2.2. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
2.3. Didaktische Überlegungen.
2.4. Gegenstand der Unterrichtsstunde

3. Ziele

4. Methodische Analyse

5. Tabellarischer Entwurf

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

1. Unterrichtliche Vorbedingungen

1.1. Die Lerngruppe

Der Kurs 9/1 umfasst 15 Schülerinnen und Schüler1, darunter vier Mädchen und elf Jungen. Die Lernatmosphäre im Kurs kann als unausgeglichen beschrieben werden. Die SuS lernen zwar seit der neunten Klasse in dieser Konstellation, jedoch kommt es immer wieder zu Spannungen. Dies kann einerseits darauf zurückgeführt werden, dass hier ganz unterschiedliche Leistungsniveaus aufeinander treffen. Ein Schüler, der Anfang des Jahres neu zur Gruppe hinzu gestoßen ist, muss die zehnte Klasse krankheitsbedingt wiederholen und ist seinen Klassenkameraden kognitiv deutlich voraus. Eine Gruppe von acht SuS ist (für ihr Alter) als sehr leistungsstark einzustufen, zwei weitere befinden sich im Grenzbereich zwischen Realschul- und Gymnasialniveau. Wenngleich sich nicht alle betroffenen SuS realistisch einschätzen, lernen fünf SuS auf Realschulniveau. Einem letzten Schüler wurde im letzten Schuljahr aufgrund seiner schwachen Leistungen im mündlichen wie im schriftlichen Bereich angeraten, die Hauptschulprüfung abzulegen, da Bedenken im Hinblick auf einen erfolgreichen Realschulabschluss bestehen. Diese hat er (nur) mit einer befriedigenden Leistung abgeschlossen, wodurch die Zweifel bekräftigt wurden.

Die Inhomogenität der Gruppe schlägt sich u.a. in der Sitzordnung nieder. Die SuS lernen i.d.R. in festen Sitzgruppen, die sie sich danach auswählen, mit welchen Lernpartnern sie gerne und konstruktiv zusammenarbeiten. Da sich nun vorwiegend SuS auf etwa gleichem Leistungsniveau zusammengefunden haben, kann das “Helfersystem“ hier nicht greifen. Bei Gruppenarbeiten in leistungsinhomogenen Gruppen fühlen sich die leistungsstarken SuS zudem von den schwächeren SuS gehemmt, sodass solche Konstellationen gemieden werden. Man kann hier nicht davon sprechen, dass im Kurs konkrete Antipathien der SuS untereinander bestehen, wohl aber von einer interessen- und leistungsbedingten Untergliederung. Um einer Manifestation dieser Strukturen entgegen zu wirken, mische ich in Gruppenarbeiten die unterschiedlichen Lernniveaus trotz alledem und wirke in den Unterrichtsstunden den z.T. spitzen Bemerkungen der SuS untereinander entgegen. Neben den leistungsbedingten Spannungen treten zudem Differenzen zwischen Mädchen und Jungen auf. Die wenigen Mädchen der Klasse fühlen sich durch die unruhigen, z.T. dominanten Jungs unterdrückt bzw. durch deren Störungen beeinträchtigt. Insbesondere eine unter ihnen reagiert mit großer Emotionalität darauf, wenn der Unterricht durch die Jungs ins Stocken gerät. Diese Problematik wurde in Gesprächen zur Disziplin in der Klasse aufgegriffen und gemeinsam in einem ''Vertrag'' festgehalten, dass sowohl SuS als auch Lehrerin stärker auf die Disziplin in der Klasse Acht geben wollen. Man forderte von mir mehr Konsequenz, die ich mich bemühe, durchzusetzen. Die Einstellung der SuS gegenüber dem Unterrichtsfach Deutsch variiert von Schüler zu Schüler sehr. Bisherige Beobachtungen ergaben folgendes Bild: Einige stärker naturwissenschaftlich begabte Schüler hegen (auch bei kreativen Verfahren) kaum Interesse und Motivation für das Fach. Sie stören den Unterricht des Öfteren durch Gespräche, zeigen wenig Sorgfalt im Schriftlichen und benötigen stets längere Anlaufzeit und Beratung bei selbstständig zu lösenden Aufgabenstellungen. Der oben bereits erwähnte Schüler mit Hauptschulniveau wiederum zeigt sich im Fach Deutsch generell unmotiviert sowie unkonzentriert und führt Arbeitsaufträge nur widerwillig und nur nach mehrfacher Aufforderung aus. Tatsächlichen Eifer zeigte er nur in der Vorbereitung auf seine Hauptschulprüfung. Ein Großteil des Kurses hegt für das Fach Deutsch zwar keine offenkundige Begeisterung, wohl aber Leistungsbereitschaft. Mündlich wie schriftlich sind es v.a. jene SuS der Leistungsspitze und des Mittelfeldes, die sich engagieren und auch gut selbstständig arbeiten können.

Im Großen und Ganzen ist zudem auffällig, dass viele SuS des Kurses gerne kreativ und darstellerisch tätig werden. Es zeigt sich, dass sie in den unteren Klassen Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben und gelernt haben, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Jene, deren Motivation allgemein zu wünschen übrig lässt, laufen jedoch auch in diesem Bereich nicht zu Spitzenleistungen auf, wenngleich sie mit mehr Freude bei der Sache sind.

1.2. Die Referendarin

Ich bin seit dem 1.4. 2009 als Referendarin Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten tätig und begann den jetzigen Kurs 10/1 zu Beginn vorigen Schuljahres selbstständig zu unterrichten. In der unterrichtlichen Gestaltung lässt mir meine Mentorin große Freiheiten, steht mir aber stets beratend äußerst kompetent und verständnisvoll zur Seite. Sie hospitiert in regelmäßigen Abständen.

Die Beziehung zum Kurs wurde zu Beginn des Schuljahres durch einige ungewollte Konflikte beeinträchtigt. Die SuS fühlten sich in der Notengebung ungerecht behandelt und waren z.T. mit der Unterrichtsgestaltung unzufrieden, da zu wenig Differenzierung stattfand. Nach Gesprächen mit einigen SuS entspannte sich die Situation zunehmend, bis zur angestrebten offenen und freundlichen Atmosphäre ist es jedoch noch ein kleiner Weg. Zudem muss stets an einer konstruktiven Gesprächskultur gearbeitet werden, da der Unterricht noch zu stark durch (nicht böswillige) Störungen beeinträchtigt wird. Bei Gesprächen im Sitzkreis muss ich die SuS oft daran erinnern, dass sie sich melden müssen, bevor sie etwas sagen. Bei allgemeinem Durcheinanderreden warte ich stets, bis die SuS sich gegenseitig disziplinieren. Dies kostet Zeit, funktioniert aber i.d.R. gut. Bei Störungen durch einzelne SoS spreche ich diese an oder bewege mich im Raum auf sie zu und bedeute ihnen eventuell mit einer Berührung der Schulter, dass sie stören. Wird die Unterrichtsqualität stark durch Privatgespräche beeinträchtigt, setzte ich die betroffenen SuS auseinander.

1.3. Schulspezifische Voraussetzungen

Die Werkstattschule in Rostock ist eine staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft, die seit 1998 existiert. Sie hat ein besonderes Profil:

An der integrierten Gesamtschule lernen derzeit insgesamt 480 Kinder und Jugendliche in der Grundschule und in den Sekundarstufen I und II.

Das Konzept der Werkstattschule führt verschiedene Reformansätze von Schule zu einem ganzheitlichen Ansatz zusammen. Integrative Unterrichtsformen, Altersmischungen, Modelle für Individualisierung und Binnendifferenzierung, die Orientierung am Gemeinwesen Schule oder die Öffnung zur Umgebung innerhalb eines Ganztagsbetriebs […] entfalten in ihrer Summe neue Möglichkeiten für eine zeitgemäße Bildung und Erziehung.

Die Werkstattschule versteht sich als ein lebendiges Haus des Lernens, das von kultureller Toleranz und friedlichem Miteinander geprägt ist. Übergeordnetes Ziel der schulischen Arbeit ist es, die Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Lernen, solidarischem Handeln und sinnvollen Formen der Verständigung zu befähigen.“2

Die SuS werden in vier Lernzeiten unterrichtet, die jeweils 90 Minuten umfassen und durch unterschiedlich lange Pausenzeiten unterbrochen werden. Lehreinheiten im Umfang von 45 Minuten bilden die Ausnahme im Schulalltag.

Das Kollegium umfasst ca. 60 Personen und ist im Großen und Ganzen als jung oder jung geblieben zu beschreiben. Die Arbeitsatmosphäre ist familiär und den Referendarinnen stehen die Kolleginnen und Kollegen aufgeschlossen gegenüber. Im Rahmen von fächerübergreifendem, kursübergreifendem oder projektorientiertem Arbeiten verbringt man viel Zeit miteinander und dementsprechend eng sind die zwischenmenschlichen Beziehungen. Dem SuS gegenüber verstehen sich die Lehrerinnen und Lehrer3 als helfende, unterstützende Pfeiler auf dem Weg in den selbstständigen Wissenserwerb. Die geschieht je nach individuellem Bedarf und Fähigkeiten der SuS in engeren und weiteren Grenzen. Daher ist das Verhältnis zwischen SuS und LuL i.d.R. kollegial, arbeitsorientiert und von gegenseitigem Respekt geprägt. Die Lehrkräfte stehen den SuS auch außerhalb des regulären Unterrichtsbetriebes zur Verfügung. Im Rahmen des Ganztagsbetriebs ist ein dichtes schulisches und soziales Betreuungsnetz aufgebaut, in dem sich die SuS augenscheinlich aufgehoben fühlen, da viele von ihnen nach Unterrichtsschluss das Schulgebäude nicht sofort verlassen. Vielmehr nutzen sie die gegebenen Voraussetzungen für Hausaufgaben, betreute Freizeitangebote oder zu privaten Zwecken wie beispielsweise Zusammensein mit Freunden.

Für den selbstständigen Wissenserwerb steht den SuS u.a. eine schuleigene Bibliothek zur Verfügung, in der sie neben Literatur des Kanons eine große Auswahl an Jugendliteratur finden können. Zudem befinden sich im Schulhaus mehrere Internetarbeitsplätze für Recherchezwecke sowie zwei Informatikräume inklusive etwa zwanzig Internetarbeitsplätzen. Im technischen Bereich ist die Schule ebenfalls gut bestückt. Overheadprojektoren, Musikrecorder und Beamer können jederzeit ausgeliehen werden und sind für den Unterrichtsalltag unentbehrlich.

2. Didaktische Analyse

2.1. Gegenstand der Unterrichtseinheit

Da die vorliegende Unterrichtsstunde einen Exkurs von der eigentlichen Unterrichtseinheit zur politischen Lyrik darstellt, in der die SuS derzeit selbstständig innerhalb von 2 Lernzeiten Interpretationen politischer Gedichte zu Präsentationen aufbereiten, soll an dieser Stelle nur der Gegenstand dieses Exkurses d.h. Johann Wolfgang von Goethe betrachtet werden. Diese Doppelstunde zu Johann Wolfgang von Goethe dient der Vorbereitung eines Kinobesuches, bei dem der Kurs 10/1 das aktuelle Biopic Goethe! anschauen wird. Ein Biopic stellt eine Mischform aus historischer Realität und Fiktion dar. Dabei werden in Goethe! biografische Vorgänge aus Johann Wolfgang von Goethes Leben mit der Handlung der „Leiden des jungen Werthers“ verwoben. Der Film beginnt 1772 in Straßburg (wobei sich Goethe zu dieser Zeit nicht mehr in Straßburg aufhielt) und zeigt einen jungen Johann, der in seiner Examensprüfung durchfällt, da er sich nicht ausreichend vorbereitet hat. Als Strafe wird er von seinem Vater als Rechtsreferendar in die Kleinstadt Wetzlar verbannt. Dort lernt er als seinen strengen, überkorrekten Vorgesetzten den Gerichtsrat Albert Kestner kennen und freundet sich mit dem Referendarskollegen Jerusalem an. Auf einem Ball trifft er schließlich auf Lotte, woraufhin sich beide schwer ineinander verlieben. Kestner, der ebenfalls um Lotte wirbt, erfährt erst von der innigen Beziehung Johanns zu Lotte, als Johann in die Verlobungsfeier der beiden platzt. Während der unglücklich verliebte Jerusalem Selbstmord begeht, fordert Johann Kestner zu einem Duell heraus (was bei Strafe verboten ist). Bei dem Duell verfehlt Kestner Johann absichtlich und verhaftet ihn wegen Gesetzesübertretung. Dieser schreibt nun im Kerker sein Manuskript zu „Die Leiden des jungen Werthers“ während Lotte glaubt, er sei grußlos aus der Stadt abgereist. Als sie jedoch von ihm das Manuskript zum Werther erhält, eilt sie aus Angst um sein Leben in den Kerker. Als sie ihn dort lebendig vorfindet, beschimpft sie ihn und zwingt sich zur Lüge, dass sie Albert liebe. So heiratet sie Kestner, während Johann im Kerker Selbstmordgedanken hegt. Als dieser jedoch auf seinem Weg in seine Heimat Frankfurt erfährt, dass Lotte sein Buch anonym veröffentlicht hat, sieht er ihre Liebe als bestätigt.

Anlässlich des Filmes soll jener, in Film bearbeitete, Ausschnitt aus Goethes Leben näher betrachtet und so ein Vergleich zwischen Darstellung der biografischen Ereignisse im Film und den tatsächlich überlieferten biografischen Daten um 1770-1772 gezogen werden. Goethe setzte 1770 bis 1771 in Straßburg sein in Leipzig begonnenes Jura-Studium fort. Er hatte zwar wenig Motivation dazu und interessierte sich mehr für Medizin-und Chemie-Vorlesungen, doch schloss dies mit seiner Promotion zum Lizentiaten der Rechte 1771-72 ab. Dass der Vater den 22jährigen Goethe im Mai 1772 zu einem Praktikum als Rechtsreferendar nach Wetzlar schickte, empfand der eher als Strafe denn als Karrieresprungbrett. Er empfindet Wetzlar als Kaff, worüber ihn jedoch die Bekanntschaft mit Charlotte Buff, Johann Christian Kestner und andere Studienkollegen (u.a. Karl Wilhelm Jerusalem) hinweg helfen. Zu einer detaillierten Beschreibung der biografischen Abläufe kommt es anhand unterschiedlicher zentraler Gesichtspunkte in Punkt 2.4.

2.2. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

Die vorliegende Unterrichtsstunde nimmt eine gesonderte Position innerhalb der aktuellen Unterrichtseinheit zur politischen Lyrik ein. Um den Kinofilm Goethe! ansprechend vor- und nachzubereiten wird eine Doppelstunde zur Vorbereitung, eine zur Nachbereitung veranschlagt. Dabei richtet sich der Inhalt der 4 Stunden nach der Problematik des Biopics (Vermischung von Realität und Fiktion), sodass in der Vorbereitungsstunde die reale Grundlage betrachtet wird, während in der nachbrereitenden Stunde der fiktive Aspekt der Filmhandlung im Vordergrund stehen wird. So setzen sich die SuS in der vorliegenden Stunde mit zentralen Determinanten in Gothes Leben um 1770 -1772 auseinander, in der zweiten Doppelstunde werden anhand der dazu erarbeiteten Standbildern (in Form von Fotos) Parallelen und Unterschiede zwischen Film und Wirklichkeit erarbeitet und exemplarisch anhand eines Briefes aus Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ Beziehung zum literarischen Werk hergestellt.

2.3. Didaktische Überlegungen

Kommt ein Film zu einem literarischen Thema in die Kinos und wird dieser zudem langfristig in Presse und Kinovorschau angekündigt, so ist dies stets ein sehr geeigneter Anlass, ein bei den SuS evtl. als verstaubt geltendes literarisches bzw. literaturhistorisches Thema aufzugreifen. Eben so verhält es sich mit dem neuen Kinofilm Goethe!, der von vielen SuS des Kurses in der Kinowerbung wahrgenommen und dementsprechend mit Interesse betrachtet wurde. Im Trailer, der schon etwa ein halbes Jahr vor der Filmpremiere dessen Erscheinen ankündigte, wird anhand leichter, intensiver Bilder deutlich, dass Aspekte aus Goethes Leben hier in eine junge, moderne Sprache übersetzt wurden. Die zeitgemäße Inszenierung weckt die Neugierde auch derer, die sich sonst wahrscheinlich eher nicht mit Goethe beschäftigen würden. Diese Neugierde, die mir die SuS diverse Male durch Nachfragen zum Film bekundeten, wollte ich nutzen, um in diesem Zusammenhang Goethe zu thematisieren. In jenem Zeitabschnitt aus Goethes Leben, der als historischer Rahmen für die teils fiktive Handlung dient, spielen u.a. die Motive „unglückliche / unerwiderte Liebe“, „Eltern-Kind-Konflikt“, „Selbstmordgedanken“ und „gesellschaftliche Zwänge contra persönliches Verlangen nach Freiheit“ eine Rolle. Dies sind Themen, die auch im Leben vieler SuS von Bedeutung sind. Aufgrund dieser Nähe zur Lebenswelt der SuS verspreche ich mir einen höheren Identifikationsgrad und dass aufgrund dessen mehr memoriert wird. In diesem Sinne ist auch die Zugänglichkeit des Inhalts nach Klafkis didaktischer Analyse gegeben. Die Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung lassen sich ebenfalls am vorliegenden Inhalt feststellen, da Wissen um einen der bedeutendsten Schriftsteller im deutschen Sprachraum zur Allgemeinbildung gezählt wird. Die exemplarische Bedeutung nach Klafki wiederum liegt in der Übung des Verstehens und Nutzens von Texten. Die ist für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von großer Bedeutung und muss daher gefördert werden. Analysefähigkeit und Kreativität, die als wichtige Schlüsselqualifikationen gelten, werden in der Auseinandersetzung mit den biografischen Texten bzw. bei der Umsetzung der enthaltenen Informationen in Standbilder geübt. Die Sachstruktur des Inhalts wiederum lässt sich in verschiedenen Phasen beschreiben, die ausführlich im Kurzentwurf dargestellt sind: Hinführung, Erarbeitung, Sicherung und Reflexion.

Im Hinblick auf den Rahmenplan bedient die vorliegende Stunde den Bereich „Biographische und kulturhistorische Kontext und Aktivitäten“ (Rahmenplan 2002, S. 44) und fördert das „Erfassen und Wiedergeben von Texten unter thematischen Schwerpunkten“ (S. 42) und es werden Informationen zielgerichtet entnommen (vgl. S. 14). Darüber hinaus lernen die SuS hier „untersuchende und produktive Methoden kennen und anwenden“ (ibid.).

[...]


1 Kurz: SuS

2 http://www.werkstattschule-in-rostock.de/Profil.5.0.html. (Zugriff: 25.1.10)

3 Kurz: LuL

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Goethe in den Jahren 1770-1772 als Vorbereitung für den Film "Goethe!"
Untertitel
Eine Unterrichtsstunde in der Klassenstufe 9
Autor
Jahr
2010
Seiten
26
Katalognummer
V164375
ISBN (eBook)
9783640806218
Dateigröße
498 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
goethe, jahren, vorbereitung, filmi, goethe, eine, unterrichtsstunde, klassenstufe
Arbeit zitieren
Susan Dankert (Autor), 2010, Goethe in den Jahren 1770-1772 als Vorbereitung für den Film "Goethe!", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164375

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