1. Einleitung
Die gesetzliche UV ist Teil eines Sozialsystems, das in der Bundesrepublik Deutschland wohnenden Personen eine möglichst umfassende Absicherung bei besonderen Notlagen des Lebens gibt. Das Sozialleistungssystem besteht aus den Bereichen SV, zu der auch die UV (neben Renten-, Pflege-, Krankenversicherung und Arbeitsförderung) gehört, der Sozialversorgung und der Sozialhilfe. Deren gemeinsame gesetzliche Grundlage bildet das heutige SGB.
Im Laufe der Geschichte wurden zahlreiche Versuche der öffentlich- und privatrechtlichen Gesetzgebung unternommen, um dem sozialen Bedürfnis nach Schutz während der Arbeit Verletzter nachzukommen. Die privatrechtlich begründete Haftung des Unternehmers für Unfallverletzungen in seinen Diensten stehender Personen war im früheren Recht entweder nicht vorhanden oder auf widerrechtliches und schuld haftes Herbeiführen beschränkt. Bereits um 1854 kam jedoch der Gedanke der Solidargemeinschaft unter den Bergarbeitern Preußens auf. Diese gründeten Knappschaften, um die zurückgelassenen Witwen und Waisen nach dem Tod des Ehemanns als Ernährer der Familie finanziell abzusichern. Der Gedanke der Solidargemeinschaft zog sich durch noch zahlreiche andere Berufszweige und durch die Jahrhunderte.
Doch erst am 06.07.1884 wurde das erste UV-Gesetz unter Bismarck verabschiedet. Auch wurden fachlich gegliederte BGen gegründet sowie die Verpflichtung des Arbeitgebers bei der Aufbringung der Kosten. Die gesetzliche UV wurde somit zur Haftpflichtablösung des Arbeitgebers, sobald ein Versicherungsfall der Arbeitnehmer und die damit verbundenen Behandlungs- und Entschädigungskosten eintrat.
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Inhaltsverzeichnis
- Anlagenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Anlagen der BG Chemie Heidelberg. Ziel ist es, die Anlagen und ihre Inhalte zu beschreiben und zu analysieren.
- Inhalt und Zweck der Anlagen
- Quellen und Aktualität der Anlagen
- Relevanz der Anlagen für die BG Chemie Heidelberg
- Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Anlagen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit konzentriert sich auf die einzelnen Anlagen der BG Chemie Heidelberg. Jede Anlage wird detailliert betrachtet, wobei Inhalt, Quelle, Aktualität und Relevanz im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf der Analyse der Anlagen und ihrer Bedeutung für die Arbeit der BG Chemie Heidelberg.
Schlüsselwörter
BG Chemie Heidelberg, Anlagen, Inhalte, Quellen, Aktualität, Relevanz, Analyse
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Aufgabe einer Berufsgenossenschaft (BG)?
Die BGen sind Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und dienen der Absicherung von Arbeitnehmern bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.
Wie entstand die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland?
Das erste Unfallversicherungsgesetz wurde 1884 unter Bismarck verabschiedet, basierend auf dem Gedanken der Solidargemeinschaft, der bereits früher bei Knappschaften existierte.
Was bedeutet „Haftpflichtablösung des Arbeitgebers“?
Durch die Beiträge zur BG wird der Arbeitgeber von der direkten Haftung gegenüber dem Arbeitnehmer bei Unfällen befreit; die BG übernimmt die Entschädigungskosten.
Welche Inhalte werden in den Anlagen der BG Chemie Heidelberg analysiert?
Die Arbeit beschreibt detailliert die Quellen, die Aktualität und die Relevanz der spezifischen Dokumente und Anlagen für die Arbeit der Berufsgenossenschaft.
Was bildet die gesetzliche Grundlage des heutigen Sozialleistungssystems?
Die gemeinsame Grundlage für Unfall-, Renten-, Pflege- und Krankenversicherung bildet das Sozialgesetzbuch (SGB).
- Arbeit zitieren
- Evelyn Barz (Autor:in), 2005, Eingangspraktikum - Überblick über eine Berufsgenossenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164386