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Behindertensport - ein Medienstiefkind?

Title: Behindertensport - ein Medienstiefkind?

Thesis (M.A.) , 2003 , 144 Pages , Grade: gut (2)

Autor:in: Birgit Spanny (Author)

Communications - Print Media, Press
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Summary Excerpt Details

Die Wahl des Themas für diese Diplomarbeit erfolgte aus zwei Gründen:
Erstens stand mein persönliches Interesse am Sport im Vordergrund. Zweitens
erfuhr ich im Zuge einer Lehrveranstaltung während meines Studiums der
Publizistik- und Kommunikationswissenschaften von Behindertensportlern
selbst, welchen Stellenwert der Behindertensport in den Medien darstellt bzw.
welche Probleme diesen Sportlern in der Öffentlichkeit widerfahren. Aus
diesen Gründen entschied ich mich, diesem Thema intensiver nachzugehen.
An dieser Stelle möchte ich mich einerseits bei meiner Familie für alles
bedanken, insbesondere bei meinen Eltern, die mir das Absolvieren dieses
Studiums überhaupt ermöglichten. Weiters danke ich meinen Freundinnen
sowie meinen Studienkolleginnen für jegliche Unterstützung. Besonderer Dank
gilt auch meinem damaligen Freund, der mir die Kraft gegeben hat, mit der
Diplomarbeit zu beginnen und mir in der Anfangsphase immer zur Seite
stand.
Dank auch den Sportlern und Journalisten, die sich für die Beantwortung
einiger Fragen bereiterklärt und dadurch zum Gelingen dieser Arbeit einen
Teil beigetragen haben.
Schließlich möchte ich mich bei Univ.-Ass. Dr. Fritz Hausjell für die
Übernahme des Themas sowie die Betreuung meiner Arbeit vielmals
bedanken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT

2. EINLEITUNG

3. BEHINDERTENSPORT

3.1 BEGRIFF „BEHINDERTER“

3.2 GESCHICHTE DES BEHINDERTENSPORTS

3.3 ENTWICKLUNG DES BEHINDERTENSPORTS IN ÖSTERREICH

3.4 EBENEN DES BEHINDERTENSPORTS

3.4.1 REHABILITATIONSSPORT

3.4.2 BREITEN- UND FREIZEITSPORT

3.4.3 LEISTUNGS- UND WETTKAMPFSPORT

3.5 ZIELE DES BEHINDERTENSPORTS

3.5.1 ALLGEMEINE ZIELE

3.5.2 BEHINDERUNGSSPEZIFISCHE ZIELE

3.6 ZUSAMMENFASSUNG

4. PARALYMPICS – PARALYMPISCHE SPIELE

4.1 DER BEGRIFF PARALYMPICS

4.2 DER URSPRUNG DER PARALYMPICS

4.3 GESCHICHTE UND VERLAUF DER PARALYMPICS

4.4 DIE WINTER-PARALYMPICS

4.5 SPECIAL OLYMPICS – DER UNTERSCHIED

4.5.1 IDEE UND GESCHICHTE DER SPECIAL OLYMPICS

4.5.2 SPECIAL OLYMPICS EID

4.6 ZUSAMMENFASSUNG

5. SALT LAKE CITY 2002 – DIE VIII. WINTER-PARALYMPICS

5.1 FAKTEN UND DATEN

5.2 SPORTARTEN

5.2.1 SKI ALPIN

5.2.2 SKI NORDISCH

5.2.3 EISSCHLITTENHOCKEY

5.3 DAS ÖSTERREICHISCHE TEAM

5.4 WETTKÄMPFE

5.5 ERFOLGE UND ERGEBNISSE

5.6 ZUSAMMENFASSUNG

6. SPORTBERICHTERSTATTUNG IN DEN MEDIEN

6.1 BEGRIFF SPORTBERICHTERSTATTUNG

6.2 GESCHICHTE DER SPORTBERICHTERSTATTUNG

6.3 STIL UND SPRACHE IN DER SPORTBERICHTERSTATTUNG

6.4 MERKMALE UND FUNKTIONEN DER SPORTBERICHTERSTATTUNG

6.5 ZUSAMMENFASSUNG

7. MEDIEN UND BEHINDERTENSPORT

7.1 MERKMALE DER BEHINDERTENSPORTBERICHTERSTATTUNG

7.2 DIE DEFIZITÄRE BERICHTERSTATTUNG

7.2.1 QUANTITATIVE ASPEKTE

7.2.2 QUALITATIVE ASPEKTE

7.3 EINFLUSSFAKTOREN DER BEHINDERTENSPORTBERICHTERSTATTUNG

7.4 ZUSAMMENFASSUNG

8. BERICHTERSTATTUNG AUS SICHT VON ATHLETEN UND BETREUER

8.1 ATHLETEN

8.1.1 ATHLETIN 1: SKI ALPIN

8.1.2 ATHELTIN 2: SKI ALPIN

8.1.3 ATHLET 3: SKI ALPIN

8.1.4 ATHLET 4: SKI ALPIN

8.1.5 ATHLET 5: SKI ALPIN

8.1.6 ATHLET 6: SKI ALPIN

8.2 BETREUER

8.2.1 BETREUER 1: TRAINER SKI ALPIN

8.2.2 BETREUER 2: TRAINER SKI NORDISCH

8.3 ZUSAMMENFASSUNG

9. MEDIEN BERICHTEN

9.1 „KRONEN ZEITUNG“

9.2 „DIE PRESSE“

9.3 „KURIER“

9.4 „SPORTWOCHE“

9.5 „SPORTMAGAZIN“

9.6 „SPORTZEITUNG“

9.7 ZUSAMMENFASSUNG

10. BERICHTERSTATTUNG AUS SICHT VON JOURNALISTEN

10.1 JOURNALIST „KRONEN ZEITUNG“

10.2 SPORTCHEF „KURIER“

10.3 JOURNALIST „SPORTMAGAZIN“

10.4 JOURNALIST „SPORTZEITUNG“

10.5 ZUSAMMENFASSUNG

11. ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG MIT SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit analysiert den Stellenwert des Behindertensports in österreichischen Printmedien anhand der Berichterstattung über die Paralympics 2002. Ziel ist es, die Qualität und Quantität der medialen Aufarbeitung zu untersuchen, bestehende Mängel zu identifizieren und die Perspektiven von Athleten und Journalisten gegenüberzustellen, um ein umfassendes Bild der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmung des Behindertensports zu zeichnen.

  • Entwicklung und Ebenen des Behindertensports in Österreich
  • Geschichte und Bedeutung der Paralympics
  • Analyse der medialen Berichterstattung in österreichischen Tageszeitungen und Fachmagazinen
  • Stellungnahmen von Athleten und Betreuern zum Thema Medienpräsenz
  • Reflexion der Journalisten über ihren journalistischen Auftrag im Kontext des Behindertensports

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Rehabilitationssport

„Maßnahmen zur weitgehenden Wiederherstellung der ursprünglichen Leistungsfähigkeit nach Leistungseinbußen durch Verletzungen, Schädigungen oder Erkrankungen. Das Rehabilitationstraining erweitert durch krankengymnastische Übungen die therapeutischen Mittel und Maßnahmen moderner Krankenhaus- und Kureinrichtungen. Unter Ausnutzung der Anpassungserscheinungen des Organismus wird eine beschleunigte Wiederherstellung angestrebt. Gleichzeitig soll ein Rückgang der ursprünglichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt werden. Entsprechend den Prinzipien des sportlichen Trainings wird eine planmäßige und systematische Belastung empfohlen, die sowohl spielerische als auch leistungsbetonte Gestaltungsmittel einschließt. Charakteristisch für die erste Phase ist die Belastung gesunder und die Schonung der verletzten, geschädigten oder erkrankten Körperteile. Im weiteren Verlauf des Rehabilitationstrainings werden die zunächst mit physiotherapeutischen Maßnahmen behandelten, nicht gesunden Körperteile allmählich auch durch sportliche Übungen belastet.“ (Das neue Sportlexikon, S. 150f.)

Der Rehabilitationssport beinhaltet bewegungstherapeutische Übungen in der Gruppe sowie Sportarten, die während der Ausübung ärztlich betreut oder überwacht werden können und bei denen keine erhöhte Verletzungsgefahr besteht bzw. kein weiteres gesundheitliches Risiko eingegangen wird, wie etwa Gymnastik, Schwimmen und Bewegungsspiele. Weiters wird noch zwischen der stationären und der ambulanten Rehabilitation unterschieden. Im Zusammenhang mit Rekreation sind in der Sporttherapie die Physiotherapie und die Ergotherapie eng miteinander verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

3. Behindertensport: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung, die verschiedenen Ebenen (Rehabilitation, Breiten- und Leistungssport) sowie die allgemeinen und behinderungsspezifischen Ziele des Behindertensports.

4. Paralympics – Paralympische Spiele: Hier werden Ursprung, Geschichte und Bedeutung der Paralympischen Spiele sowie deren Abgrenzung zu den Special Olympics detailliert dargestellt.

5. Salt Lake City 2002 – Die VIII. Winter-Paralympics: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Zusammenfassung der Winter-Paralympics 2002, inklusive Daten, Sportarten, des österreichischen Teams und der errungenen Medaillen.

6. Sportberichterstattung in den Medien: Eine theoretische Analyse der Begriffe, Geschichte, Stile und Merkmale sowie Funktionen der allgemeinen Sportberichterstattung in Massenmedien.

7. Medien und Behindertensport: Untersuchung der spezifischen Merkmale der Berichterstattung über Behindertensport, inklusive der qualitativen und quantitativen Defizite sowie Einflussfaktoren.

8. Berichterstattung aus Sicht von Athleten und Betreuer: Zusammenfassung der Erfahrungen und Stellungnahmen aktiver Athleten und deren Betreuer zur Medienresonanz während der Paralympics.

9. Medien berichten: Eine detaillierte Analyse der Berichterstattung in verschiedenen österreichischen Tageszeitungen und Special-Interest-Magazinen während des Zeitraums der Paralympics 2002.

10. Berichterstattung aus Sicht von Journalisten: Wiedergabe der Perspektiven von Sportjournalisten bezüglich der Herausforderungen und der Bedeutung der Behindertensportberichterstattung.

Schlüsselwörter

Behindertensport, Paralympics, Sportberichterstattung, Printmedien, Leistungssporthilfe, Rehabilitation, Winter-Paralympics, Sportjournalismus, Medienanalyse, Inklusion, Österreichischer Behindertensportverband, Mediale Darstellung, Sportpsychologie, Öffentlichkeitsarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht den Stellenwert des Behindertensports in österreichischen Printmedien, illustriert am Beispiel der Berichterstattung über die Winter-Paralympics 2002.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Behindertensports, die Geschichte der Paralympics, medientheoretische Analysen der Sportberichterstattung sowie die praktische Auswertung österreichischer Medien und Experteninterviews.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Behindertensport medial behandelt wird und inwieweit die mediale Darstellung den Anforderungen der Athleten und des Leistungssports gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer qualitativen Inhaltsanalyse der Berichterstattung in ausgewählten Printmedien und der Auswertung von Experteninterviews mit Athleten, Betreuern und Journalisten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl der historische und theoretische Rahmen als auch die spezifische Analyse der Berichterstattung über die Winter-Paralympics 2002 und die Ergebnisse der Befragungen detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit Begriffen wie Behindertensport, Paralympics, Medienanalyse, Sportberichterstattung und der Inklusion von Sportlern mit Behinderung in die mediale Sportberichterstattung.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Paralympics und Special Olympics?

Die Autorin hebt hervor, dass es sich um völlig getrennte Veranstaltungen handelt: Die Paralympics konzentrieren sich auf Leistungssport für Menschen mit körperlichen Behinderungen, während die Special Olympics ein ganzjähriges Sportangebot für Menschen mit geistigen Behinderungen darstellen.

Welches Fazit ziehen die befragten Journalisten?

Die Journalisten sind mit der allgemeinen Situation zufrieden, geben jedoch zu, dass der Behindertensport medial aufgrund geringen öffentlichen Interesses und Platzmangels oft nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Excerpt out of 144 pages  - scroll top

Details

Title
Behindertensport - ein Medienstiefkind?
College
University of Vienna  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften)
Grade
gut (2)
Author
Birgit Spanny (Author)
Publication Year
2003
Pages
144
Catalog Number
V16439
ISBN (eBook)
9783638212977
Language
German
Tags
Behindertensport Medienstiefkind
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Birgit Spanny (Author), 2003, Behindertensport - ein Medienstiefkind?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16439
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