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Mediennutzung Jungendlicher: Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet

Title: Mediennutzung Jungendlicher: Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet

Bachelor Thesis , 2010 , 47 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anika Ostermaier-Grabow (Author)

Sociology - Children and Youth
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Inhalt:1 Einleitung, 2 Sozialisation im Jugendalter und Mediensozialisation, 2.1 Sozialisation im Jugendalter, 2.2 Sozialisation durch Medien, 2.3 Das Medium Internet, 2.4 Jugendliche im Internet, 3 Jugendliche Identitätskonstruktionen im Internet, 3.1. Identitätstheorien im Überblick, 3.2 Neuere Identitätstheorien, 3.3 Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet, 3.4 Jugendliche Identitätskonstruktionen in Social Networks, 3.5 Illustration am Beispiel des Social Networks „schülerVZ“, 3.6 Chancen und Gefahren, 4 Fazit, 5 Glossar, Literaturverzeichnis,Anhang I: Begrüßungsseite „schülerVZ“ nach der Registrierung, Anhang II: Profil-Seite „schülerVZ“ nach der Registrierung, Anhang III: Begrüßungsnachricht „schülerVZ“, Anhang IV: Beispiel Profil „schülerVZ“

Ein Leben ohne elektronische Medien ist in der gegenwärtigen Gesellschaft nicht mehr vorstellbar. Die Menschen setzen sich kontinuierlich mit medialen Bildern, Informationen und Daten auseinander, so dass es zu einer reziproken Durchdringung von Medien und Alltag gekommen ist. „Zweifellos leben wir in einer Gesellschaft, in der Menschen, die nicht medial verbunden oder integriert sind, vom sozialen und kulturellen Leben weitgehend ausgeschlossen sind.“ Kinder und Jugendliche werden mit der hochtechnischen medialen Welt konfrontiert und müssen lernen diese für sich zu nutzen. Die öffentliche Debatte über die Wirkung von Medien in Bezug auf Kinder und Jugendliche wird immer wieder neu geführt, je nachdem welche Medien neu erscheinen oder welche Verantwortung ihnen zugeschrieben wird. Regelmäßig werden unterschiedliche Studien zur Mediennutzung Jugendlicher durchgeführt. Dadurch existiert ein guter Langzeit-Überblick über die Nutzung sowie über Präferenzen und Funktionen von Medien im Leben der Heranwachsenden. Durch die schnelle Weiterentwicklung der Medien verlieren die Untersuchungen jedoch nach kurzer Zeit an Aktualität. Besonders die Erforschung des Mediums Internet ist davon betroffen, da zusehends neue Kommunikationsformen, Funktionalitäten und Verhaltensweisen entstehen.

In der Entstehungsphase des Internets kam es zu vielfältigen positiven und negativen Spekulationen über die Auswirkungen des Mediums. Es entwickelte sich jedoch nach kurzer Zeit zu einem alltäglichen Bestandteil des Lebens moderner Gesellschaften. Das Internet ist nicht mehr nur eine Technik um Einkäufe zu tätigen oder Information zu suchen, sondern hat sich zu einem sozialen, lebendigen Raum entwickelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sozialisation im Jugendalter und Mediensozialisation

2.1 Sozialisation im Jugendalter

2.2 Sozialisation durch Medien

2.3 Das Medium Internet

2.4 Jugendliche im Internet

3 Jugendliche Identitätskonstruktionen im Internet

3.1. Identitätstheorien im Überblick

3.2 Neuere Identitätstheorien

3.3 Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet

3.4 Jugendliche Identitätskonstruktionen in Social Networks

3.5 Illustration am Beispiel des Social Networks „schülerVZ“

3.6 Chancen und Gefahren

4 Fazit

5 Glossar

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten jugendlicher Identitätskonstruktionen im digitalen Raum des Internets, mit besonderem Fokus auf die Nutzung von Social Networks, um zu analysieren, wie sich Jugendliche dort verhalten, ihre Identität darstellen und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

  • Bedeutung von Medien und Mediensozialisation für Jugendliche
  • Theoretische Grundlagen zur Identitätsbildung und deren Transformation im digitalen Zeitalter
  • Analyse von Identitätskonstruktionen in Social Networks am Beispiel von „schülerVZ“
  • Diskussion über Chancen und Gefahren wie Datenschutz, Mobbing und Manipulationsrisiken

Auszug aus dem Buch

3.1 Identitätstheorien im Überblick

Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson (1902-1994) entwickelte 1966 ein Identitätskonzept, in dem er der Jugendphase eine besondere Bedeutung zukommen ließ. Identität definiert sich bei Erikson als das bewusste oder unbewusste Erleben einer „Ich-Kontinuität“. Trotz Veränderungen bleibe der Mensch der Gleiche, egal in welcher Institution er sich aufhalte (Familie, Schule, Verein etc.). Ein ungestörtes Durchlaufen der Kindheit führe zu einer Herausbildung eines stabilen Kerns in der Adoleszenz, der eine Identitätsgrundlage für das Erwachsenenleben darstelle. Bei Eintritt in die Pubertät würden alle bisherigen Kindheitserfahrungen in Frage gestellt, rekonstruiert und wieder integriert werden.

Er beschreibt die Jugendzeit als eine Phase der besonders starken Identitätskrise, in der sozial definierte Übergangssituationen bewältigt werden müssen und Rollen, Leitbilder sowie Verhaltensweisen ergründet werden. Um diese Unsicherheiten zu überwinden, identifizieren sich Jugendliche oftmals mit „Helden“ aus den Medien und drücken dies z.B. mittels Kleidung und Gestik aus. Es kann zu Intoleranz gegenüber anderen Meinungen und zu Überidentifikation kommen (Identitätsdiffusion). „Es ist schwer tolerant zu sein, wenn man im tiefsten Inneren noch nicht ganz sicher ist, (...) ob man einmal wirklich weiß, wer man ist, ob man weiß, was man werden will, weiß, wie einen die anderen sehen, und ob man jemals verstehen wird, die richtigen Entscheidungen zu treffen (...).“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit elektronischer Medien und stellt die Forschungsfrage nach den Möglichkeiten und Auswirkungen jugendlicher Identitätskonstruktionen im Internet.

2 Sozialisation im Jugendalter und Mediensozialisation: Dieses Kapitel definiert Grundlagen der Sozialisation und Mediensozialisation, beschreibt das Medium Internet und untersucht das Online-Verhalten von Jugendlichen sowie das Phänomen der „Digital Natives“.

3 Jugendliche Identitätskonstruktionen im Internet: Das Hauptkapitel analysiert theoretische Ansätze zur Identitätsbildung, die Übertragbarkeit auf den digitalen Raum, Strategien der Selbstdarstellung in Social Networks sowie Chancen und Gefahren.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, unterstreicht die Rolle des Internets als Ort der Identitätsarbeit und fordert eine verstärkte Medienkompetenz.

5 Glossar: Das Glossar erläutert zentrale Begriffe und technische Ausdrücke, die in der Arbeit verwendet wurden.

Schlüsselwörter

Mediensozialisation, Identitätskonstruktion, Internet, Jugendliche, Social Networks, schülerVZ, Digital Natives, Identitätstheorien, Selbstdarstellung, Digitale Identität, Medienkompetenz, Patchwork-Identität, Privatsphäre, Online-Verhalten, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Mediennutzung Jugendlicher, insbesondere mit der Frage, wie Jugendliche im Internet und speziell in Social Networks ihre Identität konstruieren und darstellen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind Mediensozialisation, Identitätstheorien, die Besonderheiten des Internets für die Identitätsarbeit, die Funktionsweise von Social Networks und die damit verbundenen Risiken und Chancen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie Jugendliche sich im digitalen Raum verhalten, wie sie ihre Identität konstruieren, welche Möglichkeiten und Einschränkungen das Internet bietet und welche Auswirkungen diese virtuelle Identität auf ihre reale Lebenswelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse bestehender Identitätstheorien und medienpädagogischer Studien sowie einer explorativen Illustration anhand des Fallbeispiels „schülerVZ“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst einen Überblick über klassische und moderne Identitätstheorien, die Anwendung dieser Theorien auf den digitalen Raum, eine detaillierte Untersuchung von Social Networks und eine kritische Auseinandersetzung mit Chancen und Gefahren wie Mobbing oder Datenschutz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mediensozialisation, Identitätskonstruktion, Digital Natives, Social Networks, Online-Identität und Medienkompetenz.

Warum wird „schülerVZ“ als Fallbeispiel gewählt?

„schülerVZ“ diente zum Zeitpunkt der Erstellung als das meistgenutzte Social Network für die Zielgruppe der 12- bis 21-Jährigen in Deutschland und eignet sich daher besonders gut, um Strukturen, Regeln und Identitätskonstruktionen in einem geschlossenen, jugendspezifischen Online-Raum zu veranschaulichen.

Welche Gefahren sieht die Autorin bei der Identitätskonstruktion im Internet?

Neben Identitätsdiebstahl und Datenklau werden die Risiken des Mobbings, die Gefahr der Entpersönlichung, die manipulative Wirkung von Werbebotschaften sowie die Belastung durch Konsumdruck und das potenzielle Aufbrechen von Identitätsgrenzen kritisch diskutiert.

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Details

Title
Mediennutzung Jungendlicher: Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet
College
University of Hamburg  (Sozialökonomie)
Grade
1,3
Author
Anika Ostermaier-Grabow (Author)
Publication Year
2010
Pages
47
Catalog Number
V164506
ISBN (eBook)
9783640797851
ISBN (Book)
9783640797790
Language
German
Tags
Jugendliche Internet Identität SchuelerVZ Sozialisation social network digital natives virtuell Mediensozialisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anika Ostermaier-Grabow (Author), 2010, Mediennutzung Jungendlicher: Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164506
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