Die Motivation dieser Arbeit entspringt praktischen Problemstellungen im technischen Großhandel. So sind zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Probleme, durch sich ständig wandelnde Märkte und den verschärften Wettbewerb, Informationssysteme zu entwickeln, die zur Förderung der Wirtschaftlichkeit anhand von Informationsmodellen beschrieben werden. Dabei fällt auf, dass der Wandel im Handel sowie das Potenzial aus den wachsenden Möglichkeiten der IuK die vorhandenen Organisationsstrukturen, Prozessabläufe und Handelsfunktion neu zu ordnen und innovativ zu gestalten, kaum voneinander profitieren. Damit wird die Gestaltung von Informationssystemen für die Unternehmen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. In der Theorie sind für derartige Problemstellungen Referenzmodelle einzusetzen, in denen Handelsinformationssysteme durch Informationsmodelle beschrieben werden, dass sie in einzelnen Unternehmen wiederverwendet werden können. In der Praxis scheinen jedoch das „passende“ Referenzmodell sowie die Kenntnis der damit verbundenen Erfolgsfaktoren für die Unternehmen meist nicht vorzuliegen. Dies ist umso beachtlicher, da mittlerweile im aktuellen Forschungsgebiet der Referenzmodellierung bereits Gestaltungsempfehlungen für Handelsinformationssysteme erarbeitet wurden. Auf der Grundlage theoretischer Erkenntnisse sind Gestaltungsbeiträge gefragt, die Unternehmen unter Berücksichtigung ihrer domänenspezifischen Anforderungen unterstützen. Dazu ist zu analysieren, warum vorgeschlagene Referenzmodelle kaum verwendet werden, und wie Handelsprozesse unter dem Einbezug zukünftiger Aspekte gestaltet werden können, damit die theoretisch gegebenen Potenziale von Referenzmodellen auch praktisch genutzt werden. Zum einen Antworten auf diese Erkenntnis leitenden Fragen zu finden und zum anderen einen nachhaltigen Gestaltungsbeitrag für technische Großhandelsunternehmen zu leisten, bildete die Motivation der vorliegenden Forschungsarbeit. Die geringe Akzeptanz von Referenzmodellen erklärt sich zu einem großen Teil dadurch, dass bislang eine zu enge Sicht auf die Gestaltung ihrer Handelsprozesse eingenommen wird und dabei notwendige unternehmensübergreifende Aspekte unzureichend berücksichtigt werden. Durch die Ausweitung dieser Sicht vor allem auf organisationsbezogene und prozessbezogene Aspekte werden erhebliche Verbesserungspotenziale der technischen Großhandelsprozesse aufgezeigt. Zur Erschließung dieser Potenziale wird das SHK-Referenzmodell vorgeschlagen.
Inhaltsverzeichnis
1 THEMATISCHE EINFÜHRUNG
1.1 Technischer Großhandel: Potenzial und Wirklichkeit
1.2 Motivation und Problemstellung
1.3 Zielsetzung: Entwicklung eines domainspezifischen Referenzmodells zur Geschäftsprozessunterstützung im technischen Großhandel
1.4 Forschungsdesign
1.5 Fachliche Einordnung
1.6 Aufbau der Arbeit
2 BEFRAGUNG IN DER PRAXIS
2.1 Zielsetzung und Forschungsdesign der Befragung
2.2 Zeitlicher Ablauf der Befragung
2.3 Durchführung der Unternehmensumfrage
2.3.1 Allgemeines
2.3.2 Technik
2.3.3 Marketing-, Beschaffungs- und IT-Strategien
2.4 Detaillierte Ergebnisse der Unternehmensbefragung
2.5 Zusammenfassung
3 ANALYSE DES TECHNISCHEN GROßHANDELS
3.1 Terminologische und konzeptionelle Grundlegung
3.2 Strukturelle Aspekte des Großhandels
3.3 Funktionale Aspekte des Großhandels
3.4 Sichtbezug auf technische Großhandelsprozesse
3.4.1 Handelsströme und Prozesse
3.4.2 Prozess prägende Artikeldifferenzierung
3.4.3 Prozess prägende Preisfindung
3.5 Prozessbezug von technischen Großhandelsunternehmen
3.5.1 Lagergeschäft
3.5.2 Streckengeschäft
3.5.3 Zentralregulierung
3.5.4 Aktionsgeschäft
3.5.5 Dienstleistungsgeschäft
3.6 Ressourcenbezug technischer Großhandelsunternehmen
3.6.1 Wandlungsaspekte des Handelsmanagements
3.6.2 Entwicklungsstand der Technisierung
3.7 Beurteilung etablierter Gestaltungsansätze zur Differenzierung von Handelsprozessen
3.8 Zusammenfassung und Detaillierung des weiteren Untersuchungsumfangs
4 GRUNDLAGEN ZU REFERENZMODELLEN
4.1 Einführung, Nutzen und Probleme von Referenzmodellen
4.2 Modelle und Modellierung
4.2.1 Entwicklung des Modellbegriffs
4.2.2 Einführung des Modellierungsbegriffs
4.3 Informationsmodelle und -modellierung
4.4 Referenzmodelle und -modellierung
4.4.1 Merkmale des Referenzmodellbegriffs
4.4.2 Einführung des Referenzmodellbegriffs
4.4.3 Einführung des Referenzmodellierungsbegriffs
4.5 Vorgehen zur Wiederverwendung von Referenzmodellen
4.6 Darstellungstechniken zur Beschreibung von Referenzmodellen
4.6.1 Entity-Relationship-Diagramm und Ereignisgesteuerte Prozesskette der Architektur integrierter Informationssysteme
4.6.2 Business Process Modeling Notation
4.6.3 Klassendiagramm und Aktivitätsdiagramm der Unified Modeling Language
4.7 Bewertungsansatz der Referenzmodellierung
4.7.1 Allgemeine Anforderungen an die Modellqualität
4.7.2 Spezielle Anforderungen zur Wiederverwendbarkeit
4.8 Zusammenfassung
5 SYSTEMATISCHE REFERENZMODELLERHEBUNG
5.1 Bezug und Nutzen der Referenzmodellierung
5.1.1 Domänenbezug
5.1.2 Nutzenerwartung
5.2 Untersuchungsprofil
5.3 Kriterien für die Referenzmodellerhebung
5.4 Repräsentation von Referenzmodellen
5.5 Vorgehen zur Identifikation relevanter Beiträge
5.5.1 Dimension der systematischen Referenzmodellerhebung
5.5.2 Profil der systematischen Referenzmodellerhebung
5.5.3 Vorgehensweise und Ergebnisse der Referenzmodellerhebung
5.5.4 Definition der Bewertungsgrößen
5.5.5 Definition des Bewertungsrahmens
5.6 Detaillierung identifizierter Referenzmodelle
5.6.1 Referenzmodell für Handelsinformationssysteme nach BECKER und SCHÜTTE
5.6.2 Referenzmodell für Elektronische Märkte nach SCHMID und LINDEMANN
5.6.3 Referenzmodell im Digital Commerce nach LUXEM
5.6.4 Referenzmodellierung in der Handelslogistik nach REMMERT
5.6.5 Referenzmodell mySap Enterprise von SAP
5.6.6 Referenzmodell Dynamics™ NAV von Microsoft
5.6.7 Weitere Modelle für den Handel
5.7 Interorganisationskonzepte für den Handel
5.7.1 Ordnungsrahmen des Efficient Consumer Response
5.7.2 Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment
5.7.3 Supply Chain Operations Reference Model
5.8 Bewertung der identifizierten Referenzmodelle
5.9 Zusammenfassung
6 GROBKONZEPTION DES REFERENZMODELLS
6.1 Gegenstand, Einordnung und Ziele
6.2 Methode zur Referenzmodellierung
6.2.1 Methodensystematische Übertragung
6.2.2 Vorgehensmodell zur Konstruktion des Referenzmodells
6.2.3 Darstellungstechnik des Referenzmodells
6.2.4 Ordnungsrahmen zur Strukturierung
6.3 Entwicklung des konzeptionellen Bezugsrahmens
6.3.1 Methodenbezogener Aspekt
6.3.2 Modellbezogener Aspekt
6.3.3 Organisationsbezogener Aspekt
6.3.4 Technologischer Aspekt
6.4 Ordnungsrahmen von technischen Großhandelsprozessen
6.5 Bewertung der Grobkonzeption
6.6 Zusammenfassung
7 ENTWURF DES REFERENZMODELLS FÜR DIE PROZESSGESTALTUNG
7.1 Aufbau des Referenzmodells
7.2 Einkaufskonditionsmanagement
7.2.1 Interdependenzen
7.2.2 Funktionsmodell
7.2.3 Datenmodell
7.2.4 Prozessmodell
7.3 Verkaufskonditionsmanagement
7.3.1 Interdependenzen
7.3.2 Funktionsmodell
7.3.3 Datenmodell
7.3.4 Prozessmodell
7.4 Supply Chain Management
7.5 Supplier Relationship Management
7.5.1 Interdependenzen
7.5.2 Funktionsmodell
7.5.3 Datenmodell
7.5.4 Prozessmodell
7.6 Customer Relationship Management
7.6.1 Interdependenzen
7.6.2 Funktionsmodell
7.6.3 Datenmodell
7.6.4 Prozessmodell
7.7 Bewertung der Referenzmodellierung
7.8 Zusammenfassung der konzeptionellen Ergebnisse
8 ENTWURF UND PROTOTYPISCHE IMPLEMENTIERUNG
8.1 Systemtheoretische Grundlegung
8.2 Spezifische Anforderungen an Softwarearchitekturen
8.3 Modellierungsziele und resultierende Teilaufgaben
8.4 Applikationsarchitektur
8.4.1 Architektur-Framework
8.4.2 Komponentenstruktur für technische Großhandelsunternehmen
8.4.3 Architekturmuster Konditionsmanagement
8.5 Integrationssicht
8.5.1 Electronic Business XML
8.5.2 WebServices
8.6 Infrastruktur
8.7 Bewertung der Implementierung
8.8 Zusammenfassung
9 BEWERTUNG UND ANWENDUNG DES VORGESCHLAGENEN REFERENZMODELLS
9.1 Explorative Bewertung
9.2 Bewertung der Gestaltungspotenziale
9.3 Bewertung der Modellanwendbarkeit und -nutzbarkeit
9.4 Bewertung der Teilmodelle
9.4.1 Konditionsmanagement
9.4.2 Supplier Relationship Management
9.4.3 Customer Relationship Management
9.5 Bewertung der Forschungsthesen
9.6 Einordnung des Modells in Referenzmodellsystematiken
9.7 Bewertung erster Ergebnisse der praktischen Anwendung
9.8 Zusammenfassung
10 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
10.1 Schlussbetrachtung
10.2 Kritische Anmerkungen
10.3 Schlussfolgerungen für die Praxis
10.4 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Forschungsarbeit verfolgt das Ziel, ein domänenspezifisches Referenzmodell zur Geschäftsprozessunterstützung im technischen Großhandel zu entwickeln, um durch eine prozessorientierte Sichtweise und standardisierte Methoden die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz in diesem Sektor zu steigern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie theoretische Potenziale von Referenzmodellen unter Berücksichtigung spezifischer Anforderungen des technischen Großhandels praktisch nutzbar gemacht werden können, insbesondere durch eine unternehmensübergreifende Integration und das Management von Konditionen.
- Analyse und Charakterisierung des technischen Großhandels als Anwendungsdomäne
- Methodische Entwicklung und Konzeption eines SHK-Referenzmodells
- Optimierung von Geschäftsprozessen durch Integration von Konditionsmanagement
- Prototypische Implementierung zur Validierung der Modellarchitektur in der Praxis
Auszug aus dem Buch
3.4.2 Prozess prägende Artikeldifferenzierung
Die vorgenannten Darstellungen der unternehmensbezogenen Sichten auf die Handelsfunktionen und die sich daraus ergebende Ausprägung der Geschäftsprozesse lassen vermuten, dass durch die Zunahme und der stetig wachsenden Zentralisierung von Handelsaktivitäten auch die Waren einen Einfluss auf die domänenspezifische Prozessgestaltung mit sich bringen. Der Handel mit Waren aus unterschiedlichen Produktbereichen, der Kombination dieser mit Dienstleistungen sowie die Zunahme der globalen Verfügbarkeit führen zur Indizierung spezieller Anforderungen für die Identifikation der Waren durch die Wahrnehmung der Handelsfunktionen. Die Identifikation der Waren zum Zweck des eindeutigen Wiederauffindens eines einzelnen Artikels stellt funktionale Anforderungen an die Verwaltung von Serien, Chargen oder Prüf- und Beglaubigungsgebühren. Durch die Funktionen werden zugleich Anforderungen an die Prozessausführungen gestellt, die wiederum zu einem stärkeren Einfluss auf die Gestaltung von Informationssystemen führt. BECKER führt in diesen Zusammenhang den Begriff der Prozess prägenden Artikeldifferenzierung ein, die auf einer Gruppierung einzelner Artikel nach speziellen Ordnungskriterien (Hauptwaren-, Warengruppen) durch Klassifikation beruht [BeSc04, S. 264 ff.]. Die Aufstellung einzelner Ordnungskriterien für die Zuordnung der Artikel erfolgt aufgrund branchenabhängiger Merkmale.
Trotz der genannten Unterschiede ist eine Referenzierung der Artikel für den Handel unabdingbar, da erst daraus Potenziale für eine Prozessverkürzung und -optimierung durch die Nutzung elektronischer Medien grundsätzlich ermöglicht werden. Somit stellt die Referenzierung den Schlüssel für einen betriebswirtschaftlich effizienten Warenaustausch dar. Das bedeutet, dass trotz der genannten Unterschiede nach Wegen gesucht wird, eine akzeptable Referenzierung zu ermöglichen. Gemeint ist das Ergebnis, dass zu nahezu identischen Aussagen führt, unabhängig davon, welche Klassifikation als Einstieg dient. Im Einzelnen bedeutet das, wenn Warengruppen unternehmensübergreifend austauschbar sind, können auch die Informationen, die mit diesen Warengruppen verknüpft sind, ausgetauscht werden. Dadurch entsteht ein Informationsfluss, der einen betriebswirtschaftlich effizienten Warenaustausch überhaupt erst ermöglicht. Der auf Grundlage der Klassifikationen beruhende Informationsfluss ermöglicht somit erst den Waren- bzw. Materialfluss.
Zusammenfassung der Kapitel
1 THEMATISCHE EINFÜHRUNG: Diese Einleitung motiviert die Erforschung von Geschäftsprozessen im technischen Großhandel und definiert die Zielsetzung der Entwicklung eines domänenspezifischen Referenzmodells.
2 BEFRAGUNG IN DER PRAXIS: Dieser Abschnitt wertet die Ergebnisse einer Unternehmensumfrage im Sanitär-, Heizungs- und Klimagebiet aus, um den Ist-Zustand und praktische Defizite zu identifizieren.
3 ANALYSE DES TECHNISCHEN GROßHANDELS: Eine tiefgehende Analyse der Strukturen, Funktionen und Prozesse des technischen Großhandels dient der theoretischen Fundierung der Arbeit.
4 GRUNDLAGEN ZU REFERENZMODELLEN: Dieser Teil legt die methodischen Grundlagen für die Referenzmodellierung sowie die Darstellungstechniken wie EPK und UML fest.
5 SYSTEMATISCHE REFERENZMODELLERHEBUNG: Es wird der aktuelle Stand der Forschung im Bereich der Referenzmodellierung erhoben und die Eignung bestehender Ansätze für den technischen Großhandel bewertet.
6 GROBKONZEPTION DES REFERENZMODELLS: Die methodische Konzeption und der Entwurf eines Referenzmodells unter Verwendung eines Ordnungsrahmens werden hier detailliert erarbeitet.
7 ENTWURF DES REFERENZMODELLS FÜR DIE PROZESSGESTALTUNG: In diesem Kapitel erfolgt die konkrete Modellierung der Geschäftsprozesse, insbesondere des Konditionsmanagements und des Supply Chain Managements.
8 ENTWURF UND PROTOTYPISCHE IMPLEMENTIERUNG: Hier wird der Entwurf der Softwarearchitektur und eine prototypische Umsetzung des Modells für die Praxis vorgestellt.
9 BEWERTUNG UND ANWENDUNG DES VORGESCHLAGENEN REFERENZMODELLS: Die Arbeit schließt mit einer explorativen Bewertung und einer Einordnung des Modells in Referenzmodellsystematiken ab.
10 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Eine abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt Potenziale für zukünftige Forschungsarbeiten auf.
Schlüsselwörter
Technischer Großhandel, Referenzmodell, Geschäftsprozessmanagement, Konditionsmanagement, Supply Chain Management, Unternehmensarchitektur, Informationssysteme, Prozessmodellierung, Stammdatenmanagement, Handelslogistik, E-Business, IT-Strategie, Modellierungsmethodik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der prozessorientierten und funktionalen Neugestaltung von Geschäftsprozessen im technischen Großhandel durch den Entwurf eines spezifischen Referenzmodells.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Konditionsmanagement, der Integration der Supply Chain, dem Stammdatenmanagement sowie der informationstechnischen Unterstützung der Handelsprozesse.
Was ist das primäre Ziel der Forschung?
Ziel ist die Entwicklung eines domänenspezifischen Referenzmodells, das Unternehmen bei der prozessorientierten Gestaltung hilft, um zukunftsfähig und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden Ansätze aus der Wirtschaftsinformatik, insbesondere die Methodik der Referenzmodellierung nach Schütte und die Modellierung mit ARIS (EPK) sowie UML, angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse der Großhandelsprozesse, die Herleitung von Anforderungen an ein Referenzmodell sowie den Entwurf und die prototypische Implementierung einer entsprechenden Softwarearchitektur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Technischer Großhandel, Geschäftsprozessmanagement, Konditionsmanagement, Supply Chain Management und Referenzmodell.
Warum ist das Konditionsmanagement für technische Großhändler so relevant?
Aufgrund der hohen Komplexität von Rabatten, Boni und Preisstaffeln in diesem Sektor ist ein zentrales und transparentes Management entscheidend für den Unternehmenserfolg und die Wettbewerbsfähigkeit.
Was zeichnet das vorgeschlagene SHK-Referenzmodell aus?
Es integriert betriebswirtschaftliche Funktionen mit technischen Architekturanforderungen und ermöglicht durch einen modularen Aufbau eine flexiblere Anpassung an spezifische Unternehmensanforderungen.
- Quote paper
- Dr.-Ing. Andreas Pescholl (Author), 2010, Adaptive Entwicklung eines Referenzmodells für die Geschäftsprozessunterstützung im technischen Großhandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164623