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Gesundheitsförderung in Unternehmen unter der Fragestellung "Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement und warum lohnt es sich für Unternehmen?"

Titel: Gesundheitsförderung in Unternehmen unter der Fragestellung "Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement und warum lohnt es sich für Unternehmen?"

Hausarbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Benjamin Müller (Autor:in)

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Gesundheit ist nicht alles. Aber ohne Gesundheit ist alles nicht“ (Schopenhauer zitiert nach baua 2004a, S.31).
Und tatsächlich ist es heute so, dass die Gesundheit immer mehr in den Fokus rückt. Deutsche Bürger, beispielsweise gaben im Jahre 2006 knapp 240 Milliarden Euro für ihre Gesundheit aus (vgl. Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2006, S. 187) und dieser Wert ist seitdem stetig ansteigend. Auch die Belastungen der Krankenkassen werden immer stärker und so scheint es eine logische Konsequenz zu sein auf dem Sektor der Gesundheit nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen. Das Stichwort hierfür heißt Gesundheitsförderung, um die wachsenden Leiden der Bevölkerung schon im Keim zu bekämpfen und nicht erst damit konfrontiert zu sein, wenn es zu spät ist. Nachhaltiges Denken und Handeln, dieses Konzept haben nicht nur die Krankenkassen für sich entdeckt, sondern auch Wirtschaftsunternehmen, Non Profit Organisationen und Betriebe im Öffentlichen Dienst haben dieses Potential erkannt, welches weit über Arbeitsschutz und Prävention hinaus geht und setzen es immer häufiger in die Praxis um. Die bisherige Forschungslage unterstreicht diese Annahme und bewirkt ein derzeit sehr hohes Interesse am Thema: „Gesundheit am Arbeitsplatz“.
In der nachfolgenden Arbeit möchte ich mich daher näher mit diesem Thema befassen und versuchen einen möglichst breiten Überblick zu geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Gesundheit

2.2 Prävention

2.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement

3. Aktueller Stand im deutschen Gesundheitswesens

3.1 Die Kosten

3.1.1 Gesamte Ausgaben des deutschen Gesundheitswesens 2000-2007

3.1.2 Ausgabenverteilung des deutschen Gesundheitswesens 2007

3.2 Krankenstand aller AOK Mitglieder 1994-2009

4. Betriebliches Gesundheitsmanagement

4.1 Was bedeutet Gesundheitsförderung?

4.2 Betriebliche Gesundheitsförderung – Ziele und Nutzen

5. Modelle und Werkzeuge des betrieblichen Gesundheitsmanagements

6. Fazit und Ausblick

7. Literaturverzeichnis

7.1 Bücher

7.2 Internet

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), um zu klären, welche Bedeutung es für Unternehmen hat und warum sich die Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter lohnt. Ziel ist es, auf Basis einer theoretischen Fundierung und aktueller Daten ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie BGM als ganzheitlicher Ansatz Fehlzeiten reduziert und die Leistungsfähigkeit nachhaltig sichert.

  • Grundlagen des Gesundheitsbegriffs und der Prävention
  • Analyse der Kostenentwicklung im deutschen Gesundheitswesen
  • Ziele und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung
  • Strukturen und Instrumente zur Implementierung von BGM
  • Herausforderungen und Barrieren bei der Einführung in Unternehmen

Auszug aus dem Buch

4.1 Was bedeutet Gesundheitsförderung?

Am 21. November 1986 wurde in Ottawa im Rahmen der 1. Internationalen Gesundheitskonferenz der WHO eine Charta verabschiedet, welche erstmals ein positives Verständnis des Gesundheitsbegriffes in den Vordergrund gerückt hat. Gesundheitsförderung sieht demnach eine gezielte Förderung von drei Ressourcen, der physischen –, der psychischen – und der sozialen Gesundheitsressourcen vor, welche gleichermaßen im Fokus stehen sollen. Gleichzeitig soll eine gezielte Meidung und Minderung von Risikofaktoren und eine möglichst effektive Bewältigung von Beschwerden und Missbefinden stattfinden.

Gesundheitsförderung soll als Prozess verstanden werden, der darauf abzielt, alle Bürger zu verantwortungsbewussten Entscheidungen bezüglich ihrer Gesundheit zu befähigen, diese selbst zu kontrollieren und so eine systematische Optimierung der Umweltbedingungen zu erreichen (vgl. Bös, Klaus; Brehm, Walter 2006, S. 156). Zusammengefasst könnte die Gesundheitsförderung im Sinne der WHO in drei Punkten festgehalten werden:

• Die Verminderung von Belastungen

• Die Stärkung von Ressourcen

• Die Schaffung eines allgemeinen gesundheitlichen Bewusstseins

Mit diesem Verständnis geht Gesundheitsförderung über den reinen Gedanken der Prävention hinaus. „Durch Prävention sollen entweder spezifische Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten vermindert oder Rahmenfaktoren, welche die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten verringern, verbessert werden“ (vgl. Bös, Klaus; Brehm, Walter 2006, S. 156).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Gesundheitsförderung ein und definiert die Fragestellung sowie das Ziel der Untersuchung.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Gesundheit, Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement theoretisch verankert.

3. Aktueller Stand im deutschen Gesundheitswesens: Das Kapitel beleuchtet die steigenden Kosten im Gesundheitswesen und die Entwicklung des Krankenstandes anhand statistischer Daten.

4. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Hier werden das Verständnis von Gesundheitsförderung sowie die spezifischen Ziele und Nutzen des BGM für Unternehmen und Mitarbeiter analysiert.

5. Modelle und Werkzeuge des betrieblichen Gesundheitsmanagements: Dieses Kapitel erläutert die praktische Umsetzung von BGM-Prozessen sowie die notwendigen Instrumente wie Gesundheitsberichte und Zirkel.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert zukünftige Herausforderungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten für das Gesundheitsmanagement.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung, Prävention, Salutogenese, Fehlzeiten, Arbeitsplatz, Gesundheitswesen, Unternehmenserfolg, Krankenkassen, Arbeitsunfähigkeit, Ressourcen, Gesundheitszirkel, Lebensqualität, demographischer Wandel, Leistungserhaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement als Strategie, um Gesundheit am Arbeitsplatz systematisch zu fördern und die negativen Folgen von Fehlzeiten zu minimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen von Gesundheit, die ökonomischen Aspekte von Fehlzeiten und die praktischen Implementierungsstrategien von Gesundheitsmanagement.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit von BGM für Unternehmen aufzuzeigen und zu klären, warum sich entsprechende Investitionen langfristig auszahlen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung relevanter statistischer Daten aus dem Gesundheitsbereich, um den aktuellen Status und die Praxisanforderungen zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Definitionen erläutert, die Kostensituation analysiert und Strukturen sowie Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung detailliert vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Gesundheitsförderung, Prävention, Fehlzeitenmanagement und Ressourcenstärkung.

Warum zögern viele Unternehmen trotz der Vorteile bei der Einführung eines BGM?

Viele Unternehmen betrachten BGM zunächst als kostenintensive und unproduktive Zeitinvestition, ohne den langfristigen Nutzen für die Produktivität und Mitarbeiterbindung zu erkennen.

Welche Rolle spielt die Salutogenese in diesem Zusammenhang?

Die Salutogenese dient als theoretische Grundlage, um Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit, sondern als einen eigenständigen, förderbaren Wert zu begreifen.

Welche Bedeutung haben die sogenannten „weichen Faktoren“ für das BGM?

Neben der Kostenreduktion durch weniger Fehlzeiten sind soziale Faktoren wie Arbeitsklima, Identifikation mit dem Arbeitgeber und allgemeines Wohlbefinden entscheidend für ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement.

Welchen Einfluss hat der demographische Wandel auf die Relevanz des Themas?

Vor dem Hintergrund einer alternden Belegschaft wird es für Unternehmen immer wichtiger, durch BGM die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu erhalten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesundheitsförderung in Unternehmen unter der Fragestellung "Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement und warum lohnt es sich für Unternehmen?"
Hochschule
Universität Bremen  (Sport- und Bewegungskultur)
Note
2,3
Autor
Benjamin Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V164769
ISBN (eBook)
9783640920785
ISBN (Buch)
9783640920693
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitsförderung unternehmen fragestellung gesundheitsmanagement unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Müller (Autor:in), 2010, Gesundheitsförderung in Unternehmen unter der Fragestellung "Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement und warum lohnt es sich für Unternehmen?", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164769
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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