1. Einleitung
Gabriel García Márquez ist ein berühmter kolumbianischer Schriftsteller und Journalist. Neben vielen anderen Büchern, veröffentlichte er im Jahre 1992 das Buch „Doce cuentos peregrinos“, welches in Deutschland unter dem Namen „Zwölf Geschichten aus der Fremde“ bekannt wurde. Dieses Buch diente als Grundlage für das Seminar.
In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Kurzgeschichte „La Santa“, die im Buch „Doce cuentos peregrinos“ erschienen ist. Zunächst einmal wird ein Blick auf das Leben von Gabriel García Márquez geworfen, damit die Kurzgeschichte besser verstanden und auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden kann. Im Folgenden soll dann der Prolog genauer untersucht werden, aus dem persönliche Intentionen des Autors hervorgehen. Im Hauptteil wird vorerst das Augenmerk auf den Inhalt der Kurzgeschichte sowie der dazugehörigen Verfilmung „Milagro en Roma“ gerichtet. Im Anschluss vergleiche ich die Geschichte mit dem Film, wobei Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgestellt werden sollen. Danach gehe ich auf ein Interview mit dem Filmregisseur Lisandro Duque Naranjo ein, der sich zu seinem Film „Milagro en Roma“ und zur Person Gabriel García Márquez in einem Fernsehprogramm befragen ließ. Abschließend folgt eine Zusammenfassung, der sich das Literaturverzeichnis anschließt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Biographische Angaben
- Doce cuentos peregrinos - Prolog
- La Santa
- Milagro en Roma
- Vergleich zwischen Text und Film
- Interview mit Lisandro Duque Naranjo
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Kurzgeschichte „La Santa“ aus Gabriel García Márquez' Buch „Doce cuentos peregrinos“. Sie zielt darauf ab, die Geschichte im Kontext des Lebens und Werkes des Autors zu analysieren und die Verbindung zur Verfilmung „Milagro en Roma“ zu beleuchten.
- Das Leben und Werk von Gabriel García Márquez
- Die Intentionen des Autors in der Kurzgeschichte „La Santa“
- Die Analyse der Kurzgeschichte und des Films „Milagro en Roma“
- Der Vergleich zwischen Text und Film
- Die Rolle der Fantasie und Realität in der Erzählung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Arbeit und stellt das Buch „Doce cuentos peregrinos“ sowie die Kurzgeschichte „La Santa“ vor. Im zweiten Kapitel werden biographische Angaben zu Gabriel García Márquez gegeben, die für das Verständnis der Geschichte relevant sind. Das dritte Kapitel analysiert den Prolog von „Doce cuentos peregrinos“ und untersucht die Intentionen des Autors. Kapitel vier beleuchtet den Inhalt der Kurzgeschichte „La Santa“, während Kapitel fünf sich mit der Verfilmung „Milagro en Roma“ auseinandersetzt. Im sechsten Kapitel werden die Geschichte und der Film miteinander verglichen. Kapitel sieben widmet sich einem Interview mit dem Filmregisseur Lisandro Duque Naranjo.
Schlüsselwörter
Gabriel García Márquez, Doce cuentos peregrinos, La Santa, Milagro en Roma, Fantasie und Realität, lateinamerikanische Literatur, Film, Kurzgeschichte, Biographische Angaben, Prolog, Intentionen, Analyse, Vergleich.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Kurzgeschichte "La Santa"?
Die Geschichte handelt von einem Mann, der versucht, die Heiligsprechung seiner verstorbenen Tochter in Rom zu erwirken, deren Körper nach Jahren nicht verwest ist.
In welchem Buch erschien "La Santa"?
Die Erzählung ist Teil des 1992 veröffentlichten Bandes "Doce cuentos peregrinos" (Zwölf Geschichten aus der Fremde) von Gabriel García Márquez.
Was ist das Thema des Films "Milagro en Roma"?
Der Film ist die filmische Umsetzung der Kurzgeschichte "La Santa" und thematisiert die Suche nach einem Wunder und die bürokratischen Hürden im Vatikan.
Wie verhalten sich Fantasie und Realität in Márquez' Werk?
Typisch für den magischen Realismus von Márquez verschmelzen in "La Santa" alltägliche Realität und übernatürliche Elemente zu einer untrennbaren Einheit.
Wer ist Lisandro Duque Naranjo?
Er ist der Regisseur des Films "Milagro en Roma", der in engem Austausch mit García Márquez an der filmischen Adaption arbeitete.
Welche Rolle spielt der Prolog in "Doce cuentos peregrinos"?
Im Prolog erläutert Márquez seine persönlichen Intentionen und den langjährigen Entstehungsprozess der zwölf Geschichten, die oft auf seinen Erfahrungen in Europa basieren.
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- Kathrin Hanses (Author), 2008, Zu "La Santa" von Gabriel García Márquez - Milagro en Roma, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164787