Wetterderivate und ihr Einsatz im Rahmen des Risikomanagements


Diplomarbeit, 2010

78 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Hintergründe für die Entstehung von Wetterderivaten
2.1 Aktuelle Klimasituation
2.2 Zusammenhang zwischen Wetter und Wirtschaft
2.3 Wetterrisiko
2.4 Erforderlichkeit eines Wetterrisikomanagements

3 Wetterderivate als Absicherung gegen das Wetterrisiko
3.1 Basiswissen über Derivaten
3.2 Theoretische Einführung in Wetterderivate
3.3 Wetterderivatenmarkt
3.3.1 Historische Entwicklung
3.3.2 Marktteilnehmer
3.3.3 Weltweiter Markt

4 Merkmale von Wetterderivaten
4.1 Underlying
4.1.1 Grundlagen
4.1.2 Degree-Day-Indizes
4.1.2 Sonstige Indizes
4.2 Wichtige Zusatzparameter
4.3 Payoff-Strukturen
4.3.1 Optionen
4.3.2 Swaps
4.3.3 Futures
4.3.4 Anwendungsbeispiel
4.4 Betriebliche Einsatzmöglichkeiten
4.5 Abgrenzung zu weiteren wetterbezogenen Sicherungsinstrumenten

5 Bewertung von Wetterderivaten
5.1 Vorüberlegungen
5.2 Burn Analysis
5.3 Index Valuation Simulation Method

6 Schlussbetrachtung

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Jahresmittelwerte der Lufttemperatur in Deutschland von 1891 bis 2009

Abb. 2: Veränderung des Umsatzes im Sommer von 1°C über historischem Mittelwert

Abb. 3: Veränderung des Umsatzes im Winter von 1°C über historischem Mittelwert

Abb. 4: Systematisierung von Derivaten

Abb. 5: Nachfrage nach Wetterderivaten im Endkundenbereich gewichtet nach abgeschlossenen Verträgen für die Zeiträume April 2004 bis März 2005 und April 2005 bis März 2006

Abb. 6: Entwicklung der Transaktionsvolumen am OTC und CME (in Mio. $)

Abb. 7: Abhängigkeit des Energieverbrauchs von der Tagestemperatur

Abb. 8: Payoff-Profil eines DD-Calls

Abb. 9: Umsatzveränderung durch einen Long Call

Abb. 10: Payoff-Profil eines DD-Puts

Abb. 11: Umsatzveränderung durch einen Long Put

Abb. 12: Payoff-Profil eines HDD-Swaps

Abb. 13: Umsatz- und Auszahlungsprofil der Put-Option

Abb. 14: Cross-Hedge für wettersensible Produkte

Abb. 15: graphisch Darstellung der CDD-Option bei einer Burn Analysis

Abb. 16: Entwicklung der Auszahlung über 19 Jahre

Abb. 17: Histogramm realisierter Indexwerte von Juni - Oktober (1991-2009)

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Auszahlungsstruktur von DD-Optionen

Tab. 2: Überblick über die Möglichkeit zum Erhalt gleicher CDD-Indizes

Tab. 3: Darstellung der gesamten Erlössituation

Tab. 4: Vertragsparameter des Wetterderivats

Tab. 5: Auszahlung der Option für unterschiedliche Zeitperioden

Tab. 6: Überblick über die Möglichkeit zum Erhalt gleicher CDD-Indizes

1 Einleitung

Aktuell ist zu beobachten, dass das Risikopotential des Wetters für den Geschäftserfolg deutlich zunimmt. Obwohl für Unternehmen der Umgang mit Risiken schon immer eine enorme Rolle gespielt hat und sie über umfassende Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen, war es bis vor kurzem so, dass das Wetter als potentielle Gefahr in ihren Risikoüberlegungen kaum Berücksichtigung fand. Eine Erklärung dafür ist, dass das Klima als eine unbeeinflussbare Größe galt. Mit dieser Einstellung im Hinterkopf wurden schlechte Ertragsergebnisse, verursacht durch ungünstige Wetterbedingungen, als natürlich angesehen und teilweise offenbarte sich diese Tatsache sogar als passende Ausrede für niedrige Umsätze und hohe Ausgaben. Ein weiterer Grund lag darin, dass die bisherigen Auswirkungen auf die Ertragslage verhältnismäßig gering gewesen waren, so dass eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Angelegenheit nicht lohnenswert erschien.

In den letzten Jahren hat sich aber herausgestellt, dass das Klima sich in einem Wandel befindet und mit ihm die ganze Welt. Begriffe wie Treibhauseffekt, CO2-Emmision, Weltklimakonferenz und Kyoto-Protokoll kennzeichnen das Spannungsverhältnis, in dem sich wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Ziele und ökonomische Interessen in Zeiten der verstärkten Wetterempflindlichkeit befinden.

Wirtschaftlich gesehen vollzog sich der Wandel insofern, dass inzwischen klimatische Einflüsse auf die unternehmerische Tätigkeit sehr groß geworden sind und eine Außerachtlassung bestandsgefährdende Tendenzen haben könnte. Es folgten die ersten Überlegungen, wie Gefahren dieser Art entgegengesteuert werden kann. Als Reaktion kam es zur Entwicklung von speziell auf Wetterausprägungen bezogenen Absicherungsinstrumenten, die Risiken aus unerwarteten Wetterentwicklungen ins betriebliche Risikomanagement integrieren konnten. Innerhalb dieser laufenden Diskussion rückte dabei das Finanzprodukt Wetterderivat zunehmend in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Ziel dieser Arbeit ist es, Eigenschaften und Funktionsweisen von Wetterderivaten aufzuzeigen sowie einen ersten Einblick in die Bewertungsproblematik zu geben. Ausgehend von einer kurzen Einführung werden in Kapitel 2 zunächst die theoretischen Grundlagen für die weiteren Untersuchungen gelegt. Neben einer Darstellung der aktuellen klimatischen Bedingungen werden wichtige meteorologische Begrifflichkeiten geklärt, wobei das sogenannte „Wetterrisiko“ im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Um zu klären, warum die Klimaproblematik keinesfalls vernachlässigt werden darf, folgen im Anschluss an wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Gesichtspunkten orientierte Erläuterungen. In Kapitel 3 wird mit Wetterderivaten ein Absicherungsinstrument eingeführt und die bisherige Entwicklung des Wettermarktes vorgestellt. Dabei werden neben Historie, Transaktionszahlen und Marktvolumina bisher gehandelter Wetterrisiken auch Marktteilnehmer und aktuelle Handelsplätze beleuchtet.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen geht Kapitel 4 näher auf das Konzept des Wetterderivats ein. Zum einen werden Charakteristika sowie die wichtigsten damit verbundenen Absicherungsstrategien dargestellt, deren Konstruktion und Funktionsweise anhand von Anwendungsbeispielen verdeutlich wird, zum anderen wird ein Überblick über die betrieblichen Einsatzmöglichkeiten gegeben. Ein abgrenzender Vergleich zu ähnlichen Instrumenten vervollständigt diesen Abschnitt.

Der nächste Teil knüpft an den Inhalt des vorherigen Kapitels an, indem hier mit der Bepreisung eine der größten Schwierigkeiten bei der Nutzung von Wetterderivaten angesprochen wird. Dazu werden zwei verschiedene Bewertungsmodelle aufgezeigt und diskutiert.

Das letzte Kapitel rundet die Arbeit ab. Hier werden die Ergebnisse zusammengeführt und eine Einschätzung über die weitere Entwicklung von Wetterderivaten gegeben.

2 Hintergründe für die Entstehung von Wetterderivaten

2.1 Aktuelle Klimasituation

Das Wetter mit seinen aktuellen Ausprägungen ist eins der wenigen Themen, an denen jeder Mensch, unabhängig von Geschlecht, Alter, Aufenthaltsort oder Einkommen, interessiert ist. Täglich verfolgen Millionen Menschen Wettervorhersagen, nur um sich drauf einstellen zu können, welche Wetterbedingungen in den nächsten Tagen zu erwarten sind. Wetterbezogene Sendungen sind schon längst zum festen Bestandteil des Medienprogramms geworden und ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Sender. So hatte zur Verdeutlichung die Sendung „Das Wetter im Ersten“ vom 26.01.2010 um 22:45 Uhr mit 2,62 Mio. Zuschauern einen Marktanteil von 12,1 %, der erstaunlicherweise sogar über dem der zuvor ausgestrahlten Tagesthemen lag.1 Das große Interesse am Wetter ist vor allem damit zu begründen, dass nahezu jeder Lebensbereich davon beeinflusst wird. Viele alltägliche Fragen wie was wir

Wetterderivate und ihr Einsatz im Rahmen des Risikomanagements anziehen, welchen Urlaubsort wir anstreben oder wie wir unsere Freizeit gestalten, lassen sich größtenteils nur in Abhängigkeit von der klimatischen Situation beantworten. Der Grad der Abhängigkeit variiert mit der Art der Aktivität und/ oder dem Zeitpunkt, an dem sie durchgeführt wird. In den letzten Jahren ist die Wetterproblematik zudem durch die Medien immer stärker in unser Bewusstsein gerückt worden. Als Hauptursache dafür dürfte der Klimawandel anzusehen sein.

Die Mutmaßung, dass sich das Klima sichtbar, fühlbar und messbar im Vergleich zum vergangenen Jahrhundert verändert hat, ist nicht mehr zu bestreiten. Die Veränderung des weltweiten Klimas, bei der besonders die globale Erwärmung hervorzuheben ist, ist längst Teil unseres Alltags geworden.2 Damit konkrete Fakten und Zahlen zum Klimawandel vorliegen, wurden spezielle Forschungseinrichtungen geschaffen, die sich intensiv mit der Materie beschäftigen. Als führende Institution ist hierbei das Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC)3 anzusehen, das seit seiner Gründung eine Reihe von Berichten abgeliefert hat, die inzwischen sowohl von der Politik als auch der Wirtschaft als wissenschaftliche Grundlage für den Klimawandel anerkannt werden und zu Standardwerken der Klimaforschung geworden sind.4 Im Folgenden werden einige wichtige Erkenntnisse aufgelistet, die das IPCC im Laufe seiner langjährigen Untersuchungen gewinnen konnte und die beschreiben, was die Welt im Zuge des Klimawandels demnächst zu erwarten hat:5

- Der Prozess der Erderwärmung wird sich durch das Ansteigen der Konzentration an

Treibhausgasen auch im 21. Jahrhundert kontinuierlich fortsetzen. Für den Zeitraum 2011 bis 2030 wird im Vergleich zu 1980 bis 1999 eine durchschnittliche Erwärmung von 0,64 °C bis 0,69 °C erwartet.

- Es ist anzunehmen, dass in Zukunft Hitzewellen länger andauern, öfter vorkommen und stärker sein werden. Kälteperioden werden signifikant kürzer und generell wird die tägliche Tiefst- schneller ansteigen als die Höchsttemperatur, sodass der Temperaturunterschied sich stetig verkleinert.

- Durch die Klimaerwärmung sinkt die Schnee- und Eismenge. Gletscher und Eisdecke verlieren an Masse, weil im Sommer mehr wegschmilzt als im Winter hinzu gefriert. Wetterderivate und ihr Einsatz im Rahmen des Risikomanagements

- Je nach zugrunde gelegten Annahmen wird der CO2-Gehalt in der Atmosphäre im Jahr 2100 zwischen 730 und 1.020 ppm liegen. Der Standardwert liegt bei etwa 836 ppm.

- Die erhöhte CO2-Konzentration führt wiederum zur steigenden Vergiftung der Weltmeere. Die gegenwärtige Absenkung des pH-Werts um 0,1 Einheiten wird im 21. Jahrhundert vermutlich auf 0,14 bis 0,35 Einheiten ansteigen.

Eine mit dem IPCC vergleichbare deutsche Institution ist der Deutsche Wetterdienst (DWD). Als nationaler Wetterdienst mit mehr als 2000 Wetter bzw. Beobachtungstationen stellt der DWD Informationen zum gesamten meteorologischen Geschehen bereit und ist verantwortlich für die Überwachung, Dokumentation und Bewertung der Veränderungen des Klimas in Deutschland.6 Dass der Klimawandel ortsübergreifend ist und auch in Deutschland ähnliche Entwicklungstendenzen vorliegen, zeigen deren auf Temperatur bezogenen Untersuchungen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Jahresmittelwerte der Lufttemperatur in Deutschland von 1891 bis 20097

Wie die obige Grafik zeigt, waren die vergangenen zehn Jahre (2000 bis 2009) das wärmste Jahrzehnt seit über 130 Jahren. Neben der hohen Jahresdurchschnittstemperatur, die 2009 sogar 9,4 °C betrug und damit 1,2 °C über dem langjährigen Mittelwert des internationalen Referenzzeitraumes 1961 - 1990 (8,2 °C) lag, fallen in die vergangene Dekade mit jeweils 9,9 °C auch die beiden wärmsten Jahre (2000 und 2007) seit Beginn der Messungen. Ein weiterer Vergleich mit vergangenen Klimadaten zeigt, dass selbst die Durchschnittstemperatur in 2004 von 9,0 °C (die niedrigste der letzten 10 Jahre) deutlich den langjährigen klimatologischen Mittelwert für Deutschland von 8,2 °C übertraf. Laut DWD lieferte das vergangene Jahrzehnt darüber hinaus neue Wärmerekorde in allen Jahreszeiten. So toppte der Hitzesommer 2003 mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7 °C den

Wetterderivate und ihr Einsatz im Rahmen des Risikomanagements bisherigen Spitzenwert aus 1947 um 1,2 Grad. Dieser Jahrhundertsommer sorgte zugleich für neue absolute Rekordtemperaturen in Deutschland: 40,2 °C am 9. August in Freiburg sowie am 13. August in Freiburg und Karlsruhe. 2006 wurde der bisher wärmste Herbst seit Beginn der Messungen mit 12,0 °C registriert. Für den Winter 2006/2007 wurde eine Durchschnittstemperatur von 4,4 °C verzeichnet, kein Winter war jemals so warm. Beim Frühling gab es in den letzten Jahren sogar zwei Höhepunkte: zunächst war der Frühling 2000 mit 10,0 °C rekordverdächtig, wurde aber 2007 mit 10,6 °C als Rekord abgelöst.8 Weitere Untersuchungen des DWD besagen, dass in den Städten im Jahresdurchschnitt sowieso schon eine um etwa 0,5 - 2 °C erhöhte Temperatur vorliegt. Als Gründe werden die dichte Bebauung, der Energieumsatz von Wirtschaft und Verkehr sowie die geringe Nachtauskühlung angegeben.9

Viele Experten gehen vor einer direkten Verbindung zwischen Naturkatastrophen und der fortschreitenden Veränderung der klimatischen Verhältnisse aus. Demnach kann der Klimawandel als Hauptursache gesehen werden, warum in letzter Zeit Wetterextreme häufiger und intensiver auftreten, und stellt einen Erklärungsansatz für das steigende Aufkommen und die immer dramatischer werdenden Ausmaße von Naturkatastrophen (Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürme etc.) bereit. Als trauriges Beispiel ging das Jahr 2008 in die Geschichte ein. Mit 750 schadensrelevanten Ereignissen und 220.000 Toten zählte es zu den schlimmsten Naturkatastrophen-Jahren überhaupt und kann nach Ansicht der Versicherungsgesellschaft Münchener Rück ganz klar dem Klimawandel zugeschrieben werden.10

Abgesehen davon, dass der Klimawandel die Lebensweisen des Menschen beeinflusst, besteht ein nicht zu unterschätzender Zusammenhang mit wirtschaftlichen Aktivitäten. So ist zu vermuten, dass die Unsicherheit des Wetters ernsthafte Folgen für die wirtschaftlichen Tätigkeiten mit sich bringt.

2.2 Zusammenhang zwischen Wetter und Wirtschaft

Ganz eindeutig ist das Wetter einer der wichtigsten Anlässe, um überhaupt wirtschaftlich aktiv zu werden. So entscheidet es nicht nur wesentlich über das Nahrungsangebot, sondern bestimmt auch täglich den Ablauf der mit der Wirtschaft verbundenen Aktivitäten. Nahezu jede Branche ist auf irgendeine Weise vom Wetter betroffen. Dazu zählen, nur um einige Wetterderivate und ihr Einsatz im Rahmen des Risikomanagements Beispiele zu nennen, die Landwirtschaft, wo das Wetter über die Qualität und Quantität der Ernte entscheidet; die Energiebranche, wo es den täglichen Energiebedarf regelt; oder die Freizeitindustrie, wo es die Auswahl der Aktivitäten festlegt. Darüber hinaus unterliegen manch andere Aktivitäten zwar nicht direkten Wettereinflüssen, aber für den Erfolg oder die Durchführung dürfen die wetterbedingten Einflüsse nicht unterschätzt werden. Explizit handelt es sich hier um Bereiche, die die indirekten Folgen zu spüren bekommen wie ein Getränkehandel, der vom sommerlichen Wasser- und Bierkonsum profitiert, oder die Pharmaindustrie, die mehr Medikamente infolge von Erkrankungen absetzt.11 Deutlich kommt die Wetterabhängigkeit besonders in Situationen mit extremen oder ungewöhnlichen Wettervorkommnissen zum Vorschein. Lässt bspw. ein starkes Gewitter Bäume auf Stromleitungen fallen, wird nicht nur ein Stromausfall verursacht. Viel bedeutenderer sind die daraus resultierenden Konsequenzen. Wenn beispielhaft infolgedessen die Ampeln ausfallen, wird der Verkehrsbetrieb lahmgelegt und es kommt zu Verspätungen von Güterlieferungen oder Verzögerungen des Geschäftsablaufs. Allgemein ist der Effekt von Wetterstörungen vergleichbar mit einer Lawine, die ausgehend von einem Einzelereignis weitere Vorkommnisse hervorruft.

In Zeiten der Globalisierung ist für den weltweiten Handel die Logistik Dreh- und Angelpunkt. So müssen abhängig vom Wetter frühzeitig die Beschaffung von Rohstoffen oder der Warentransport disponiert werden. Dabei ist klar, dass jegliche Art von Transport durch das Wetter beeinträchtigt werden kann.12 Nach der Welthandelsorganisation (WTO) betrug 2008 der weltweite Handel 16.070 Mrd. US$.13 Angesichts dieser Zahlen dürfte es eindeutig sein, dass ungünstige Klimaverhältnisse den Transport über die klassischen Wege (Wind, Wasser, Luft) erheblich erschweren und den Beteiligten viel Zeit und Geld kosten.

Vor diesem Hintergrund wurde es in den letzten Jahren deutlich, dass die Folgen des Klimawandels für die Wirtschaft immer gravierender und unmittelbarer spürbar geworden sind. Um als Einstieg sich deren Ausmaße ein wenig vergegenwärtigen zu können, hilft die eine oder andere Statistik zu vergangenen Naturereignissen. An das Beispiel aus Kapitel angeknüpft bezifferte die Münchener Rück für 2008 den total entstandenen finanziellen Schaden auf rund 2.000 Mrd. US$.14 In gleicher Weise soll Haiti durch das Erdbeben, das erst kürzlich die Welt erschüttert hat, nach Gutachten der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) einen volkswirtschaftlichen Schaden zwischen 8,1 und 13,9 Mrd. US$ erlitten haben.15 Wird nun von einzelnen Vorkommnissen abstrahiert, gibt es eine Reihe von Studien, die sich mit den globalen ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen.16 In einer 2003 veröffentlichten Studie schätzte die Deutsche Bank, dass etwa 80 % der weltweiten Wirtschaftstätigkeit direkt oder indirekt von Wetterunregelmäßigkeiten betroffen ist.17 Dabei wurde in einem 2001 veröffentlichten Zeitungsartikel der Prozentsatz für die deutsche Wirtschaft durch die Bewag AG auf 30 % beziffert.18 Im Vergleich dazu ging das US Department of Energy 2000 davon aus, dass rund ein Siebtel der 7.000 Mrd. US$ starken US- Ökonomie wettersensibel ist.19 Vier Jahre später stieg die Summe laut Schätzung des US Department of Commerce sogar auf 3.800 Mrd. US$ an, was rund einem Drittel der damaligen amerikanischen Ökonomie entsprach.20

Ein weiteres einflussreiches Werk ist der am 30.10.2006 veröffentlichte Bericht des ehemaligen Chefvolkswirts der Weltbank und britischen Ökonomen Nicholas Stern. In seinem knapp 700 Seiten umfassenden Stern-Report (eng. Stern Review on the Economics of Climate Change), der unter anderem von der britischen Regierung in Auftrag gegeben wurde, werden insbesondere die wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung thematisiert. Den Ergebnissen zufolge werden die Kosten von extremen Wetterereignissen (Stürme, Überschwemmungen, Dürren, Orkane, Hitzewellen) mit steigenden Temperaturen rasant ansteigen und sollen allein bis Mitte dieses Jahrhunderts 0,5 -1 % des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen. Nur um einige Beispiele zu nennen wäre in den USA eine Verdoppelung der jährlichen Schadenskosten zu erwarten, was für die dortige Ökonomie gleichbedeutend mit einem Verlust des BIPs jährlich in Höhe von 0,13 % ist, wenn sich eine 5 -10 prozentige Zunahme der Orkangeschwindigkeiten bestätigen sollte. In England könnten, sobald der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur 3°C bis 4°C erreicht, die jährlichen nur durch Überflutungen verursachten Verluste von heute 0,1 % bis auf 0,2 - 0,4 % des BIPs steigen. Ferner dürften in Europa Hitzewellen wie 2003, als 35000 Menschen umkamen und landwirtschaftliche Verluste von 15 Mrd. US$ auftraten, bis Mitte dieses Jahrhunderts zur Tagesordnung gehören.21 In seinem Geschäftsbericht weist der deutsche Energieriese E.ON AG darauf hin, dass Betriebsstörungen oder längere Produktionsausfälle von Anlagen die Ertragslage beeinträchtigen. Das Risiko eines Stromausfalls sowie eine Abschaltung von Kraftwerken infolge unvorhergesehener Betriebsstörungen oder sonstiger Probleme können dabei unter anderem auch auf extreme Wetterverhältnisse zurückgeführt werden.22

Obwohl es bis zu diesem Punkt so scheint, als ob die besagten Wetterunregelmäßigkeiten nur aus Naturkatastrophen bestehen, wäre es falsch, wirtschaftliche Einbußen einzig den Extremsituationen zuzuschreiben. Ebenfalls ist bewiesen, dass die durch den Klimawandel ausgelöste Ungewissheit von täglichen Wetterparametern gleichermaßen Ertragseinbußen nach sich zieht. Wie der britische Wetterdienst „The Met Office“ in seiner am 15.10.2009 veröffentlichten Publikation darstellt, würde ein 2 - 3 prozentiger Temperaturanstieg den weltweiten Output um 3 % senken. Im Falle eines 5 prozentigen Anstiegs wäre sogar ein Rückgang um die 10 % möglich und im worst case würde die globale Nachfrage um bis zu 20 % fallen.23 Konkret bei Bergregionen wie den Alpen oder den Rockies, deren Haupteinnahmequelle der Wintersport ist, dürfte sich problemlos zeigen, dass ein marginaler Temperaturanstieg fatale Folgen haben kann.24 Auch E.ON AG macht deutlich, dass ungewöhnlich milde Wetterperioden während der Herbst- und Wintermonate ihren Umsatz und ihr operatives Ergebnis negativ beeinflussen. Außerdem erwartet das Unternehmen weiterhin saisonale und wetterbedingte Umsatzschwankungen.25 Umgekehrt kommt aber ein langer und kalter Winter einem ebenso teuer zu stehen, wie es diesjährig für Deutschland der Fall war. Während für den Jahrhundertwinter die gesetzlichen Krankenkassen mit mehreren zehn Millionen Euro zusätzlicher Kosten durch winterbedingte Unfälle rechnen, schätzen die Autoversicherer die Summe auf 230 Mio. Daneben kommen auf Bund und Länder deutliche Mehrausgaben für die Reparatur von Straßenschäden und für Streusalz von schätzungsweise 27,5 Mio. € zu. Wirtschaftsforscher gehen insgesamt davon aus, dass durch den kältesten Winter seit 1987 das BIP im ersten Quartal 2010 um rund 0,3 % abnehmen wird, was etwa einer Verringerung der deutschen Wirtschaftsleistung um 1,5 Mrd. € entspricht. Am stärksten waren hierbei das Transport- und Baugewerbe betroffen, weil wegen der Kälte entweder Projekte nicht begonnen bzw. fortgesetzt werden konnten oder die Logistik versagte.26 Unter diesem Gesichtspunkt wäre zudem nicht auszuschließen, dass neben dem Umsatzrückgang noch Konventionalstrafen wegen nicht eingehaltener Fertigstellungstermine oder verlängerte Arbeitszeiten zur Einhaltung von Terminen zu witterungsbedingten Verlusten führen können.27

Trotz der bisher negativen Erkenntnisse hat der Klimawandel zwei Dimensionen. Da schlechte Wetterbedingungen für den einen nicht unbedingt nachteilig für den anderen sind, war es schon immer so, dass klimatische Veränderungen stets auch neue Chancen eröffnen und wirtschaftlich ankurbelnd waren. Bezogen auf die Temperatur könnten laut einer Studie Kanada und Russland im Falle eines um 1°C erhöhten Wertes mit einer Umsatzsteigerung von 30 % im Tourismussektor rechnen. Weiterhin würde generell ein Temperaturanstieg in beiden Länder zur Einsparung von Heizkosten führen und die Infrastruktur vor Frostschäden schützen. Auch eine landwirtschaftliche Nutzung der Felder käme erstmalig in Betracht und der Rückgang der Eismasse erscheint aus ökonomischer Sicht durchaus profitabel, wenn dadurch ein erleichterter Zugang zu bisher unzugänglichen Ressourcenquellen (Öl. Gas) möglich gemacht wird.28 Bei den Naturkatastrophen stehen den Verlieren und Betroffenen die Gewinner gegenüber, die davon profitieren, dass im Anschluss an die Zerstörung stets ein Bedarf besteht, neu zu investieren und Zerstörtes aufzubauen. Zum Beispiel wird zwar der ökonomische Verlust (einschließlich Folgen für den Tourismus, Ernteschäden, Kosten staatlicher Hilfe, Zerstörung von Wohnanlagen, menschliche Verluste etc.) infolge des El Niño aus dem Jahr 1997/98 insgesamt auf 4,2 - 4,5 Mrd. US$ beziffert. Spätere Berechnungen ergaben aber, dass die mit El Nino zusammenhängenden milden Wintertemperaturen weitaus mehr Nutzen gebracht haben als angenommen. Neben einer Verringerung der Heizkosten und Todesfälle durch Frost ergaben sich deutliche Einsparungen bei der Schneebeseitigung im Straßen- und Luftverkehr. Die milden Temperaturen veranlassten die Menschen vermehrt aus dem Haus zu gehen und der Wiederaufbau wirkte sich insgesamt positiv auf die Beschäftigungssituation aus. In einer Gesamtbetrachtung standen den Schäden finanzielle Vorteile in Höhe von 19,6 - 19,9 Mrd. US$ gegenüber.29

2.3 Wetterrisiko

Egal ob Hitze oder Frost, Überschwemmungen oder Tornados, die spezifischen Einflüsse des Wetters auf betriebliche Erfolgsgrößen werden allgemein unter dem Begriff „Wetterrisiko“ zusammengefasst.30 Wie bei allen Risikoarten, wo das Problemverständnis Voraussetzung für alle weiteren Betrachtungen ist, müssen als erstes die Begrifflichkeiten geklärt werden. Erst dann können die Auswirkungen quantifiziert und kann mit gezielten Maßnahmen gegengesteuert werden. Im Fall Wetterrisiko ist es demnach erforderlich neben „Risiko“ auch die meteorologischen Grundbegriffe „Wetter“, „Witterung“ und „Klima“ zu verstehen.

Unter „ Risiko “ versteht die Wissenschaft allgemein die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines Schadens oder Verlusts. Im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext handelt es sich um die Informationsunsicherheit über den Eintritt eines Sachverhaltes und die daraus ergebene Wahrscheinlichkeit einer Abweichung von Zielen. Risiken treten bei jeder wirtschaftlichen Tätigkeit auf und sorgen dafür, dass es anders kommen kann als erwartet.31 Das „ Wetter “ an sich gibt es nicht. Diese Bezeichnung fasst vielmehr die ablaufenden Veränderungen und die verschiedenen Zustände von meteorologischen Größen (z. B. Temperatur, Bedeckungsgrad, Regenmenge oder Windgeschwindigkeit) in den unteren Luftschichten, die an einem bestimmten Ort und Zeitpunkt beobachtet werden, zusammen, also etwa die Windverhältnisse oder die Bildung von Regen. Wetter ist daher stets variabel in Raum und Zeit. Wird der Ablauf von Wettergrößen täglich über eine längere Zeit hinweg beschrieben, wobei der Zeitabschnitt wenige Tage bis zu einer Jahreszeit betragen kann, ist von „ Witterung “ die Rede. Die langjährige Zusammenfassung der Augenblickzustände in mehreren Beobachtungsreihen wird schließlich unter der Bezeichnung „ Klima “ resümiert.32 Eine mathematisch orientierte Definition liefert die Meteorologische Weltorganisation (WMO). Nach ihr ist Klima die statistische Beschreibung der relevanten Wetterparameter in Form von Mittelwert und Schwankungen über einen bestimmten Zeitraum hinweg.33 Die mathematisch-statistischen Erkenntnisse über das Klima sind ihrerseits Grundlage für die Ableitung von Klimatrends. Der alltäglich in verschiedenen Varianten vorkommende Ausdruck „ Klimatrend “ ist fachlich gesehen also nichts anderes als eine Änderung des Klimas, die durch langfristige sukzessive und gleichmäßige Veränderungen der Mittelwerte einer Beobachtungsreihe charakterisiert ist.34

In diesem Sinne sind Wetterrisiken zusammenfassend die mit außerplanmäßigen Schwankungen von Wetterausprägungen verbundenen und quantifizierbaren Unternehmensrisiken. Es geht aber nicht um seltene Extremereignisse, sondern um die tägliche Volatilität von Temperatur, Regen und Wind. Obwohl sie wie alle Risiken maßgeblich den Geschäftserfolg der betroffenen Unternehmen beeinflussen und ihr Eintritt zu einer Abweichung der unternehmerischen Ziele führt, bringen Wetterrisiken einmalig sowohl Gewinn- als auch Verlustpotentiale mit sich.35 Beispielsweise ist ein warmer und niederschlagsarmer Sommer gut für den Biergartenbetreiber, aber schlecht für den Reisanbauer. Für die folgenden Ausführungen sind selbstverständlich nur die nachteiligen Auswirkungen interessant.

Wetterrisiken besitzen verschiedene Facetten. Wie das Wetter aus unterschiedlichen Wettervariablen besteht, so kann jedem dieser Parameter ein spezifisches Exposure zugeordnet werden. Wichtig ist es, die einzelnen Risiken voneinander zu trennen, bspw. Niederschlagsrisiken von Windrisiken, denn für die unternehmerische Tätigkeit spielen nur bestimmte Ausprägungen eine Rolle.36 Welche Wetterausprägung in der jeweiligen Situation relevant ist, hängt von einer Reihe unternehmensspezifischer Faktoren ab. Diese Faktoren symbolisieren gleichzeitig die Besonderheiten von Wetterrisiken und grenzen sie von anderen Unternehmensrisiken ab. Wie später gezeigt wird determiniert das entsprechende Wetterrisiko die Gestaltung eines Wetterderivats. Deshalb werden nun im Anschluss, um das Wesen von Wetterderivaten besser zu verstehen, zuerst dessen Charakteristiken vorgestellt.37 Diese Kriterien helfen, die individuellen Wetterrisiken zu identifizieren und sind Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Absicherungsstrategie.

Produktbezogenheit: Wetterrisiken sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Je nach dem, welche Produkte ein Unternehmen anbietet, können verschiedene Wetterrisiken eine Rolle spielen. Der Absatz von Regenmänteln wird logischerweise vom Niederschlag bestimmt, der von Sandalen dagegen in erster Linie von der Temperatur. Im Falle eines komplexen Produktportfolios kann es daher vorkommen, dass verschiedene Ausprägungen Einfluss auf die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen nehmen. Ein Beispiel für die Beziehung von Temperatur und Umsatz ist in Abbildung 2 und 3 für die USA dargestellt. Sie macht deutlich, dass auf Schwankungen derselben Wettervariable Wirtschaftssektoren unterschiedlich sensibel reagieren können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Veränderung des Umsatzes im Sommer von 1°C über historischem Mittelwert38

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Veränderung des Umsatzes im Winter von 1°C über historischem Mittelwert39

In diesem Kontext werden Branchen, die nicht diversifiziert sind und ihre Erträge direkt aus dem Wetter generieren, schon im Vorhinein ein hohes Wetterexposure zugeschrieben. Bspw. ist die Getränkewirtschaft besonders wettersensibel, weil sich Wetterrisiken bei ihnen sowohl auf der Absatz- bzw. Beschaffungsseite als auch auf der Preisebene bemerkbar machen. Bei schwierigen Witterungsverhältnissen und schlechter Ernte bspw. geht für die Getränkehersteller nicht nur die verfügbare Menge an weiterverarbeitbaren Waren zurück, sondern auch der Getränkeabsatz würde einen Rückgang verzeichnen. Die auf der Mengenseite induzierten außerplanmäßigen Schwankungen der zu beschaffenden oder absetzbaren Menge hätten starke Umsatzänderungen zur Folge.

[...]


1 Vgl. Das Erste (o. J.).

2 Vgl. Schwarz (2005), S. 29.

3 Das IPCC wurde 1988 durch die World Meteorological Organisation (WMO) und das United Nations Environment Programme (UNEP) gegründet mit dem Ziel, klare wissenschaftlich fundierte Analysen zum Klimawandel und dessen Konsequenzen bereitzustellen.

4 Vgl. Schwarz (2005), S. 32.

5 Vgl. Meehl/ Stocker/ Collins/ Friedlingstein/ Gaye/ Gregory/ Kitoh/ Knutti/ Murphy/ Noda/ Raper/ Watterson/ Weaver/ Zhao (2007), o. S.

6 Vgl. DWD (o. J.).

7 Quelle: DWD (2009a).

8 Vgl. DWD (2009b).

9 Vgl. DWD (2007).

10 Vgl. o. V. (2008), o. S.

11 Die Liste der vom Wetter betroffenen Branchen lässt sich beliebig fortsetzen. Für weitere branchenspezifische Erläuterungen z. B. vgl. Heymann (2007) o. Malinow (2002).

12 Vgl. Schwarz (2005), S. 71 f.

13 Vgl. WTO (o. J.).

14 Vgl. o. V. (2008), o. S.

15 Vgl. Katz (2010), o. S.

16 Je nach Quelle kann die Schätzung der quantitativen Dimension unterschiedlich ausfallen. Dies dürfte einerseits an den unterschiedlichen Auffassungen von Wetterrisiken liegen, und andererseits an der grundsätzlichen Schwierigkeit, Wetterrisiken genau zu quantifizieren. Vgl. Hee/ Hofmann (2007), S. 56 f.

17 Vgl. Auer (2003), S. 1.

18 Vgl. Fischer (2001), o. S.

19 Vgl. Banham (1999), S. 87 u. Shimpi/ Turner (1999), S. 202.

20 Vgl. Baker (2004), o. S.

21 Vgl. Stern (2006), S. 122.

22 Vgl. E.ON AG (2008), S. 46.

23 Vgl. The Met Office (2009), S. 12.

24 Vgl. Stern (2006), S. 126.

25 Vgl. E.ON (2008), S. 47.

26 Vgl. Eisenhauer/ Wehner/ Siedenbiedel (2010), o. S.

27 Vgl. Schwarz (2005), S. 56.

28 Vgl. Stern (2006), S. 126, S. 122 u. S. 128.

29 Vgl. Changnon (1999), S. 1825 f.

30 Vgl. Shimpi/ Turner (2001), S. 204.

31 Vgl. Martin/ Bär (2002), S. 70.

32 Vgl. Hupfer/ Heyer/ Chmielewski/ Kuttler (2006), S.5.

33 Vgl. WMO (o. J.).

34 Vgl. Malberg (2006), S. 261.

35 Vgl. Helle/ Lomitschka (2003), S. 406.

36 Vgl. Seebach (2007), S. 35.

37 Für die nachfolgenden Darstellungen vgl. Shimpi/ Turner (2001), S. 205 f.

38 Quelle: Kaiser (2003), S. 26.

39 Quelle: Kaiser (2003), S. 26.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten

Details

Titel
Wetterderivate und ihr Einsatz im Rahmen des Risikomanagements
Hochschule
Universität Hohenheim
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
78
Katalognummer
V164835
ISBN (eBook)
9783640802838
ISBN (Buch)
9783640803088
Dateigröße
1162 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wetterderivate, Derivat, Underlying, Risikomanagement, Bepreisungsmodell, Wirtschaft, Kapitalmarkt, Wetter, Börse, Termingeschäft, Meteorologie
Arbeit zitieren
Xingang Zhou (Autor), 2010, Wetterderivate und ihr Einsatz im Rahmen des Risikomanagements, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164835

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