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Markenstrukturentscheidungen: Einzelmarke, Markenfamilie, Dachmarke unter besonderer Berücksichtigung von Markenstrukturentscheidungen

Titre: Markenstrukturentscheidungen: Einzelmarke, Markenfamilie, Dachmarke unter besonderer Berücksichtigung von Markenstrukturentscheidungen

Dossier / Travail , 2003 , 22 Pages , Note: 3.0

Autor:in: Andrea May (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Mittelalter gab es die ersten Produktmarkierungen. Handwerker brachten
Herkunftszeichen an ihren Waren an, um sich und die Kunden vor minderwertiger Ware
zu schützen. Die Eigentums-, Herkunfts- und Zunftzeichen aus dieser Zeit, sind die
ersten Vorläufer des modernen Markenbegriffs.1
In den industriell aufstrebenden Ländern Ende des Achtzehntenjahrhunderts. setzten
sich Markenartikel immer mehr durch, da diese Produkte vor Nachahmung gesetzlich
geschützt waren und somit eine gleichbleibende Qualität gewährleisteten.2
Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges waren die Unternehmen gezwungen sich auf
veränderte Marktbedingungen einzustellen. Der Verkäufermarkt mit seinem
Nachfrageüberhang aus Knappheitsgründen, hatte sich in einen Käufermarkt gewandelt.
Der Konsument sah sich einer wachsenden Produktvielfalt und einer enormen Zahl von
Anbietern gegenüber. Das gestaltete sich zu einem immer größer werdenden
Übersichtlichkeitsproblem für den Verbraucher. Die Produzenten versuchten daraufhin
sich von der Konkurrenz durch die Marke immer stärker zu differenzieren. Die Marke
sollte dem Konsumenten als Orientierungshilfe im Produktdschungel dienen. Die
Bekanntheit und das Ansehen einer Marke erweckte beim Käufer Vertrauen, denn der
Kunde konnte eine gleichbleibend hohe Qualität erwarten. Das Risiko enttäuscht zu
werden reduzierte sich.
Eine Zeitlang ist das Konzept der „Wegweiser im Produktdschungel“ aufgegangen.
Heute aber hat sich durch die Homogenisierung der Produkte und der kaum zu
bewältigenden Informations- und Werbeflut der Markt noch weiter verdichtet.
Die Unternehmen kämpfen mit der zunehmenden Marktsegmentierung, immer kürzer
werdenden Produktlebenszyklen, der steigenden Anzahl der Konkurrenten und
zunehmender Globalisierung.3 Bei Konsumenten ändert sich durch die Produktflut das
Kaufverhalten, und sie stellen an die Produzenten und deren Produkte höhere
Anforderungen. Es kommt zu einer erhöhten Markenwechselbereitschaft.
Durch die Marke heben sich Produzenten vom Wettbewerb ab und die Konsumenten
können sich an der Marke orientieren. Für die Unternehmen kann der Aufbau und die
Pflege einer Marke zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.

1 Vgl. www.ideereich.de, Basis; Kotler, P. / Bliemel, F., Marketing-Management, S.642; Bruhn, M.,
Begriffsabgrenzung, in: Bruhn, M., Markenartikel, S.10.
2 Vgl. www.ideereich.de, Basis.
3 Vgl. Sattler, H., Markenpolitik, S.24.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Marke

2.2. Einzelmarke

2.3. Markenfamilie

2.4. Dachmarke

2.5. Markentransfer

3. Markenstrategien

3.1. Einzelmarkenstrategie

3.2. Markenfamilienstrategie

3.3. Dachmarkenstrategie

3.4. Markentransferstrategie

Inhalts- und Quellenverzeichnisverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Markenstrukturentscheidungen und deren strategische Bedeutung für Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie die Wahl zwischen Einzelmarken-, Familienmarken- und Dachmarkenstrategien sowie der Markentransfer die Positionierung am Markt und die langfristige Wertentwicklung einer Marke beeinflussen.

  • Grundlagen des modernen Markenbegriffs und dessen Abgrenzung
  • Differenzierung zwischen Einzelmarken, Markenfamilien und Dachmarken
  • Vor- und Nachteile sowie Erfolgsfaktoren verschiedener Markenstrategien
  • Strategische Implikationen und Risiken bei Markentransferentscheidungen

Auszug aus dem Buch

3.1. Einzelmarkenstrategie

Die Einzelmarkenstrategie entspricht dem klassischen Markenartikelkonzept. Jedes Produkt eines Unternehmens wird unter einer Marke angeboten, wobei das einzelne Marktsegment von nur einer Marke bearbeitet wird. Die Marke ist dadurch auf die Bedürfnisse der Verbraucher abgestimmt.

Unternehmen die heterogene Produkte anbieten bzw. Produkte die unterschiedlich positioniert werden sollen, nutzen die Einzelmarkenstrategie. Diese Strategie ist ausgerichtet, auf die Schaffung einer klaren und unverwechselbaren Markenpersönlichkeit, „um eine überdurchschnittliche Preisstellung am Markt zu realisieren“. Unternehmen haben die Wahl einer spezifischen Positionierung.

Auf die Einzelmarkenstrategie greifen viele Unternehmen bei Produktneueinführungen zurück. Denn diese „vermag am stärksten Märkte, im Sinne unternehmenseigener Ziele zu steuern bzw. zu beeinflussen“. Procter & Gamble verwendet z.B. bei Waschmitteln Einzelmarken und weist nur in den ersten sechs Wochen auf den Hersteller hin. Der Hersteller hält sich im Hintergrund, um bei einem Flop kein Risiko eines negativen Imagetransfers zu riskieren. Der negative Eindruck des Produktes hat somit keinen Einfluss auf das Unternehmen selbst. Dies ist ein großer Vorteil der Einzelmarkenstrategie. Ein Produzent von hochwertigen Armbanduhren kann z.B. auch Marken anbieten mit geringerer Qualität, ohne sein Sortiment zu verwässern oder seinem Ruf zu schaden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung des Markenbegriffs von einfachen Herkunftszeichen bis hin zur modernen Orientierungshilfe in einem zunehmend gesättigten Käufermarkt.

2. Grundlagen: Definiert den Begriff der Marke aus wissenschaftlicher sowie psychologischer Sicht und führt die zentralen Konzepte der Einzelmarke, Markenfamilie, Dachmarke und des Markentransfers ein.

3. Markenstrategien: Analysiert detailliert die Vor- und Nachteile von Einzelmarken-, Familienmarken-, Dachmarken- und Markentransferstrategien hinsichtlich ihrer strategischen Ausrichtung und praktischen Anwendbarkeit.

Inhalts- und Quellenverzeichnisverzeichnis: Listet die verwendete Literatur sowie weitere Informationsquellen für die Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Markenstrategie, Markenführung, Einzelmarke, Markenfamilie, Dachmarke, Markentransfer, Markenimage, Markenpersönlichkeit, Markenartikel, Markenaufbau, Positionierung, Konsumentenbedürfnisse, Imagetransfer, Markenwettbewerb, Markenidentität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den strategischen Optionen von Unternehmen bei der Strukturierung ihres Markenportfolios.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Konzepte der Einzelmarke, Markenfamilie und Dachmarke sowie die Möglichkeiten und Risiken des Markentransfers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Markenstrategien aufzuzeigen, um Entscheidungshilfen für die optimale Markenstrukturierung unter Berücksichtigung langfristiger Auswirkungen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Marketingtheorien und -konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Markenbegriffe und die detaillierte Analyse der spezifischen Markenstrategien inklusive tabellarischer Vor- und Nachteil-Gegenüberstellungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Markenstrategie, Markenstrukturentscheidungen, Imagetransfer, Positionierung sowie die verschiedenen Markenformen (Einzel-, Familien- und Dachmarke).

Warum ist die Wahl einer Markenstrategie mit Risiken verbunden?

Die Arbeit verdeutlicht, dass jede Strategie, wie beispielsweise der Markentransfer, Gefahren wie Badwill-Effekte oder eine Verwässerung des Markenimages mit sich bringen kann, wenn die strategische Ausrichtung der Produkte nicht harmoniert.

Welches Beispiel wird zur Veranschaulichung der Problematik von Markentransfers genannt?

Unter anderem wird das Beispiel des Nudelherstellers Birkel angeführt, der aufgrund eines Frischei-Skandals einen erheblichen Imageverlust und Umsatzrückgang hinnehmen musste.

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Résumé des informations

Titre
Markenstrukturentscheidungen: Einzelmarke, Markenfamilie, Dachmarke unter besonderer Berücksichtigung von Markenstrukturentscheidungen
Université
Leuphana Universität Lüneburg  (Betriebswirtschaft)
Note
3.0
Auteur
Andrea May (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
22
N° de catalogue
V16489
ISBN (ebook)
9783638213363
Langue
allemand
mots-clé
Markenstrukturentscheidungen Einzelmarke Markenfamilie Dachmarke Berücksichtigung Markenstrukturentscheidungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andrea May (Auteur), 2003, Markenstrukturentscheidungen: Einzelmarke, Markenfamilie, Dachmarke unter besonderer Berücksichtigung von Markenstrukturentscheidungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16489
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Extrait de  22  pages
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