Die Skripten der Schriftenreihe BBGB | Rechtsanwäte Grundlagenskripte zum Zivil- und Wirtschaftsrecht sollen dem Leser die Grundlagen des jeweils behandelten Rechtsgebiets vermitteln. Dabei wird der Ansatz verfolgt, die Systematik der Regelungen verständlich zu machen, in dessen Kontext die interpretierende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in seinen Grundlagenentscheidungen eingeordnet wird. Das Verständnis der Rechtssystematik führt den Leser zu einem souveränen und eigenständigen juristischen Denken.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Kapitel: Grundlagen
- I. Zweck und Ziel des Insolvenzverfahrens
- II. Rechtsquellen des Insolvenzrechts
- 2. Kapitel: Die Beteiligten des Insolvenzverfahrens
- I. Das Insolvenzgericht
- 1. Zuständigkeit
- 2. Verfahrensgrundsätze
- 3. Aufgaben des Insolvenzgerichts
- II. Der Insolvenzschuldner
- III. Der Insolvenzverwalter
- IV. Die Gläubiger
- I. Das Insolvenzgericht
- 3. Kapitel: Ablauf eines typischen Insolvenzverfahrens
- 4. Kapitel: Eröffnung des Insolvenzverfahrens und Wirkungen
- I. Voraussetzungen
- 1. Der Antrag und seine Zulässigkeit
- 2. Eröffnungsgrund
- A) Zahlungsunfähigkeit
- B) Drohende Zahlungsunfähigkeit
- C) Überschuldung
- II. Hinreichende Masse
- III. Sicherungsmaßnahmen
- IV. Die Entscheidung über die Eröffnung
- 1. Abweisungsentscheidung
- 2. Eröffnungsbeschluss
- V. Wirkungen der Eröffnung
- 1. Beschlagnahme
- 2. Auswirkung auf schwebende Geschäfte
- 5. Kapitel: Von der „Ist-Masse“ zur „Soll-Masse“
- I. Forderungseinzug
- II. Aussonderung
- III. Absonderung
- IV. Aufrechnung
- V. Anfechtung
- 1. Unentgeltliche Leistung (§ 134 InsO)
- 2. Vorsätzliche Gläubigerbenachteiligung (§ 133 InsO)
- 3. Besondere Insolvenzanfechtung (§§ 130 – 132 InsO)
- 4. Bargeschäfte gemäß § 142 InsO
- 6. Kapitel: Verteilung der Masse
- I. Feststellungsverfahren
- II. Verwertung der Masse
- III. Verteilung des Verwertungserlöses
- 7. Kapitel: Beendigung des Verfahrens
- 8. Kapitel: Insolvenzplan
- 9. Kapitel: Die Restschuldbefreiung
- 10. Kapitel: Besondere Verfahren
- I. Eigenverwaltung
- II. Verbraucherinsolvenzverfahren
- III. Besondere Vermögensmassen
- 11. Kapitel: Insolvenzstrafrecht
- 12. Kapitel: Bezüge zum Internationalen Insolvenzrecht
- I. Deutsches internationales Insolvenzrecht
- II. US-amerikanisches Insolvenzrecht – „Chapter 11“
- III. Insolvenzflucht ins europäische Ausland
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das vorliegende Werk befasst sich mit dem Insolvenzrecht in Deutschland und hat zum Ziel, ein umfassendes und aktuelles Verständnis dieses wichtigen Rechtsgebietes zu vermitteln. Dabei werden sowohl die rechtlichen Grundlagen des Insolvenzverfahrens als auch die praktische Anwendung der Vorschriften im Detail beleuchtet.
- Die rechtlichen Grundlagen des Insolvenzverfahrens
- Die verschiedenen Beteiligten des Insolvenzverfahrens
- Der Ablauf eines typischen Insolvenzverfahrens
- Die Verteilung der Masse im Insolvenzverfahren
- Die Beendigung des Insolvenzverfahrens und die Restschuldbefreiung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel behandelt die rechtlichen Grundlagen des Insolvenzverfahrens. Es wird der Zweck und das Ziel des Insolvenzverfahrens erläutert sowie die wichtigsten Rechtsquellen des Insolvenzrechts vorgestellt. Das zweite Kapitel widmet sich den Beteiligten des Insolvenzverfahrens, darunter das Insolvenzgericht, der Insolvenzschuldner, der Insolvenzverwalter und die Gläubiger. Das dritte Kapitel beschreibt den Ablauf eines typischen Insolvenzverfahrens. Das vierte Kapitel behandelt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und die damit verbundenen Wirkungen. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der Veränderung der Masse vom Ist-Zustand zum Soll-Zustand. Das sechste Kapitel erläutert die Verteilung der Masse im Insolvenzverfahren. Das siebte Kapitel befasst sich mit der Beendigung des Insolvenzverfahrens. Das achte Kapitel behandelt den Insolvenzplan. Das neunte Kapitel widmet sich der Restschuldbefreiung. Das zehnte Kapitel behandelt besondere Verfahren wie die Eigenverwaltung und das Verbraucherinsolvenzverfahren. Das elfte Kapitel befasst sich mit dem Insolvenzstrafrecht. Das zwölfte Kapitel behandelt die Bezüge zum Internationalen Insolvenzrecht.
Schlüsselwörter
Insolvenzrecht, Insolvenzverfahren, Gläubiger, Schuldner, Insolvenzgericht, Insolvenzverwalter, Masse, Verteilung, Restschuldbefreiung, Eigenverwaltung, Verbraucherinsolvenzverfahren, Internationales Insolvenzrecht.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Hauptzweck eines Insolvenzverfahrens?
Das Verfahren dient dazu, die Gläubiger eines zahlungsunfähigen Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt wird.
Was sind die drei gesetzlichen Eröffnungsgründe für eine Insolvenz?
Die Insolvenzordnung (InsO) nennt drei Gründe: Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.
Was versteht man unter der „Restschuldbefreiung“?
Die Restschuldbefreiung ermöglicht es redlichen Schuldnern (insbesondere Privatpersonen), nach Abschluss des Verfahrens und einer Wohlverhaltensphase von ihren restlichen Schulden befreit zu werden, um einen wirtschaftlichen Neuanfang zu machen.
Welche Aufgabe hat der Insolvenzverwalter?
Der Insolvenzverwalter übernimmt die Verwaltung und Verwertung der Insolvenzmasse, prüft Forderungen der Gläubiger und verteilt die Erlöse nach der gesetzlichen Rangfolge.
Was ist ein Insolvenzplan?
Ein Insolvenzplan ist ein Instrument zur Sanierung eines Unternehmens. Er ermöglicht es, von der gesetzlichen Verwertung abzuweichen, um den Erhalt des Unternehmens durch Vergleiche mit den Gläubigern zu sichern.
- I. Voraussetzungen
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- Dr. Sebastian Geiseler-Bonse (Author), 2013, Insolvenzrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165002