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Entstehung des Evolutionsgedankens

Geschichtlicher Rückbllick

Title: Entstehung des Evolutionsgedankens

Seminar Paper , 2010 , 18 Pages , Grade: 11,28

Autor:in: Tashina Werner (Author)

Biology - Evolution
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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit gibt einen historischen Rückblick über die Entstehung des Evolutionsgedankens, von den Anfängen in der Antike bis hin zur modernen Evolutionsforschung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Was ist Evolution

B. Die Geschichte der Evolutionstheorie

I. Schöpfungsmythen

1. Finno-ugrische Völker

2. Biblische Schöpfungsgeschichte

II. Antike

III. Mittelalter

IV. Beginn der modernen Naturwissenschaften

1. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

2. Leonardo da Vinci

V. Das 18. Jahrhundert

1. Erasmus Darwin

2. Carl von Linné

3. Georges Cuvier

VI. Das 19. Jahrhundert

1. Charles Lyell

2. Jean Baptiste de Lamarck

3. Alfred Russel Wallace

4. Charles Darwin

5. Gregor Mendel

VII. Moderne Evolutionstheorien

1. August Weismann

2. Hugo de Vries

3. Thomas Hunt Morgan

3. James Watson und Francis Crick

4. Ernst Mayr

C. Zusammenfassung und Reflektion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen historischen Rückblick auf die Entwicklung des Evolutionsgedankens, beginnend bei frühen Schöpfungsmythen bis hin zu den modernen Erkenntnissen der Synthetischen Evolutionstheorie.

  • Evolutionäre Mythen und religiöse Vorstellungen
  • Antike und mittelalterliche Ansätze
  • Die wissenschaftliche Revolution und ihre Vordenker
  • Die Etablierung und Weiterentwicklung der Evolutionstheorie durch Darwin, Mendel und Wallace
  • Genetik und moderne Synthese

Auszug aus dem Buch

4. Charles Darwin

Auch Charles Darwin (1809–1882) unternahm zahlreiche Forschungsreisen. Diese führten ihn vor allem in die Region rund um Südamerika. Als er die Galapagos-Inseln erforschte, entdeckte er Tiere und Pflanzen, die den Arten Südamerikas ähnelten, aber doch eigene Arten darstellten. Aufgrund geologischer Untersuchungen wusste Darwin, dass Südamerika schon lange vor den Galapagos-Inseln existiert hatte, da diese erst durch einen unterseeischen Vulkanausbruch entstanden waren. Südamerika war somit schon sehr viel früher mit Pflanzen und Tieren besiedelt. Darwin folgerte daraus, dass offensichtlich Lebewesen aus Südamerika auf die Inseln gelangten und sich dort vermehrten und weiterentwickelten. Damit war die Theorie der Artenkonstanz widerlegt.

1858 schickte Wallace Manuskripte von seinen Erkenntnissen über die natürliche Selektion an Darwin. Dieser war davon sehr beeindruckt. Er schickte die Aufzeichnungen weiter an Charles Lyell, mit dem er seit langem in Kontakt stand und der seine Meinung über die Evolutionstheorie teilte. Lyell war ebenso beeindruckt und veröffentlichte kurzerhand das Manuskript von Wallace, sowie Auszüge aus Darwins Schriften. Die Reaktion auf die Veröffentlichung war allerdings zunächst verhalten. Die wahre Bedeutung der Inhalte wurde den Menschen erst bewusst als Darwin später im Jahr 1859 sein Hauptwerk „On the Origin of species by Means of Natural Selection“ veröffentlichte.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Was ist Evolution: Definition des Begriffs Evolution als Entwicklung von Lebewesen und Einordnung der Zielsetzung der Arbeit.

B. Die Geschichte der Evolutionstheorie: Detaillierte Betrachtung der historischen Entwicklung, unterteilt in Schöpfungsmythen, antike Ansätze, mittelalterliche Stagnation, beginnende Naturwissenschaften und die großen Theorien des 18. und 19. Jahrhunderts.

I. Schöpfungsmythen: Darstellung der Überzeugungen zur Entstehung des Lebens durch Mythen, am Beispiel finno-ugrischer Völker und des biblischen Schöpfungsberichts.

II. Antike: Übersicht der ersten philosophischen Ansätze, insbesondere durch griechische Denker wie Anaximander und Aristoteles.

III. Mittelalter: Erläuterung der Stagnation wissenschaftlichen Fortschritts durch die dogmatische Vorherrschaft der Kirche.

IV. Beginn der modernen Naturwissenschaften: Beschreibung des wissenschaftlichen Aufbruchs ab dem 15. Jahrhundert durch technischen Fortschritt und neue astronomische Weltbilder.

V. Das 18. Jahrhundert: Fokus auf die frühen Pioniere wie Erasmus Darwin, Carl von Linné und Georges Cuvier, die trotz religiöser Bindungen wichtige Grundlagen legten.

VI. Das 19. Jahrhundert: Analyse der entscheidenden Fortschritte durch Lyell, Lamarck, Wallace, Darwin und Mendel, welche die Basis für die moderne Biologie bildeten.

VII. Moderne Evolutionstheorien: Zusammenfassung der genetischen und synthetischen Erkenntnisse durch Weismann, de Vries, Morgan, Watson, Crick und Mayr.

C. Zusammenfassung und Reflektion: Resümee über den langen Weg von der Mythenbildung zur wissenschaftlich belegten Synthetischen Evolutionstheorie sowie ein ethischer Ausblick.

Schlüsselwörter

Evolution, Schöpfungsmythos, Artenkonstanz, Charles Darwin, natürliche Selektion, Genetik, Gregor Mendel, Mutation, Synthetische Evolutionstheorie, DNA, Paläontologie, Deszendenztheorie, Selektionstheorie, Artenvielfalt, Wissenschaftsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die geschichtliche Entwicklung des Evolutionsgedankens von frühen Schöpfungsmythen bis hin zu den modernen biologischen Theorien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Geschichte der Naturwissenschaften, die Biologie der Artenentstehung, Genetik sowie der philosophische und gesellschaftliche Wandel im Umgang mit diesen Erkenntnissen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen historischen Überblick zu geben, wie sich der Mensch die Entstehung der Lebewesen erklärt hat und welche Wissenschaftler den Weg zur modernen Evolutionstheorie geebnet haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden beleuchtet?

Die Arbeit beleuchtet unter anderem die vergleichende Anatomie, die Paläontologie, Kreuzungsexperimente nach Mendel sowie die molekularbiologische Röntgenstrukturanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von Mythen und der Antike über das Mittelalter bis hin zu den Entdeckungen des 18. und 19. Jahrhunderts sowie den modernen Theorien des 20. Jahrhunderts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Evolution, Selektion, Artenkonstanz, natürliche Zuchtwahl, Genetik und Synthetische Evolutionstheorie stehen im Mittelpunkt.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Lamarck zur Theorie von Darwin bezüglich der Giraffen?

Lamarck glaubte an die Vererbung erworbener Eigenschaften durch aktives Strecken des Halses, während Darwin die Entstehung durch zufällige Mutationen und das Überleben der am besten angepassten Individuen (Selektion) erklärte.

Welche Bedeutung kommt der DNA-Entdeckung für die Evolutionstheorie zu?

Durch die Entschlüsselung der DNA-Struktur durch Watson und Crick konnten die Mechanismen der Vererbung und Variation, die zuvor theoretisch postuliert wurden, auf molekularer Ebene untermauert werden.

Was besagt die Katastrophentheorie von Georges Cuvier?

Cuvier vertrat die Ansicht, dass Arten durch plötzliche globale Katastrophen aussterben und nicht durch langsame Entwicklung veränderbar sind.

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Details

Title
Entstehung des Evolutionsgedankens
Subtitle
Geschichtlicher Rückbllick
Grade
11,28
Author
Tashina Werner (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V165288
ISBN (eBook)
9783640811953
ISBN (Book)
9783640812172
Language
German
Tags
Evolution Darwin Linne Lamarck Evolutionsgedanke Entwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tashina Werner (Author), 2010, Entstehung des Evolutionsgedankens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165288
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