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Unterrichtsstunde Biologie - Die Zelle als offenes System

Thema: Betrachten der Wasserpest unter dem Mikroskop

Titel: Unterrichtsstunde Biologie - Die Zelle als offenes System

Unterrichtsentwurf , 2009 , 10 Seiten , Note: 2

Autor:in: Sebastian Schopp (Autor:in)

Didaktik - Biologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Sachanalyse: Das Lichtmikroskop ist ein optisches Gerät zur Vergrößerung von sehr kleinen
Objekten und wurde in seiner heutigen Form und Funktionsweise etwa im 17.
Jahrhundert entwickelt, es gehört heute zu den wichtigsten Arbeitsgeräten in den
vielfältigen Arbeitsbereichen der Biologie. Durch die Erfindung des Lichtmikroskops,
und später natürlich auch durch die Erfindung des Elektronen- und anderen
Mikroskopformen, ist es den Menschen gelungen einen Einblick in die „Welt des
Kleinen“ zu erlangen, der den Menschen allein durch die Sehkraft der Augen bis
dahin im verborgenen lag. Es ist seither möglich, kleinste Lebewesen und Materialien
zu betrachten oder auch die kleinsten Bausteine von größeren Organismen. Für die beschriebene Unterrichtsstunde werden die Schüler ein solches Lichtmikroskop benutzen. Bei dieser Form der Mikroskopie werden die betrachteten Objekte mit einer Lichtquelle von unten durchleuchtet und die Strahlen durch ein Linsensystem so gebündelt, dass das durchleuchtete Objekt im Auge des Betrachters bis zu 400
mal größer erscheint. Da die Objekte durchleuchtet werden müssen, sollten die Präparate allerdings eine gewisse Dicke nicht überschreiten. (1)

Die Blättchen der Wasserpest eignen sich hervorragend für das Lichtmikroskop, da diese aus einer sehr dünnen Schicht Zellen bestehen, und somit leicht durchleuchtet werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Blättchen der Wasserpest nicht zusätzlich präpariert werden müssen. Die Wasserpest ist, wie der Name schon sagt,
eine sehr schnell wachsende Wasserpflanze, die in heimischen Gewässern durchaus häufig zu finden ist.

(1)Campbell 2006, S. 130-131
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse

2. Begründung der Reihe

3. Stellung der Stunde in der Reihe

4. Begründung der Stunde

5. Bedingungsanalyse

6. Tabellarischer Verlaufsplan

7. Methodisch- Didaktischer Kommentar

8. Lernziele

9. Literatur

10. Arbeitsblatt

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülern durch die praktische Arbeit am Lichtmikroskop ein tieferes Verständnis für die Zelle als Grundbaustein des Lebens zu vermitteln und sie mit den Arbeitsweisen der Biologie vertraut zu machen.

  • Einführung in die Funktionsweise und Handhabung des Lichtmikroskops
  • Untersuchung pflanzlicher Zellen am Beispiel der Wasserpest
  • Verständnis der Struktur und Funktion von Zellorganellen
  • Förderung forschend-entdeckenden Lernens durch praktische Mikroskopie
  • Anfertigung wissenschaftlicher Skizzen zur Dokumentation biologischer Beobachtungen

Auszug aus dem Buch

1. Sachanalyse

Das Lichtmikroskop ist ein optisches Gerät zur Vergrößerung von sehr kleinen Objekten und wurde in seiner heutigen Form und Funktionsweise etwa im 17. Jahrhundert entwickelt, es gehört heute zu den wichtigsten Arbeitsgeräten in den vielfältigen Arbeitsbereichen der Biologie. Durch die Erfindung des Lichtmikroskops, und später natürlich auch durch die Erfindung des Elektronen- und anderen Mikroskopformen, ist es den Menschen gelungen einen Einblick in die „Welt des Kleinen“ zu erlangen, der den Menschen allein durch die Sehkraft der Augen bis dahin im verborgenen lag. Es ist seither möglich, kleinste Lebewesen und Materialien zu betrachten oder auch die kleinsten Bausteine von größeren Organismen.

Die Blättchen der Wasserpest eignen sich hervorragend für das Lichtmikroskop, da diese aus einer sehr dünnen Schicht Zellen bestehen, und somit leicht durchleuchtet werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Blättchen der Wasserpest nicht zusätzlich präpariert werden müssen. Die Wasserpest ist, wie der Name schon sagt, eine sehr schnell wachsende Wasserpflanze, die in heimischen Gewässern durchaus häufig zu finden ist.

Zellen sind die Grundbausteine aller Lebewesen und die Zellbiologie befasst sich mit der Erforschung der Zellen, deren Kompartimente, deren Teilung und Bewegung. Die Zellen bzw. Zellverbände der Wasserpest sind sehr gut unter dem Mikroskop erkennbar. Die Schüler werden höchst wahrscheinlich die Zellwände der Zellen, welche den Zellen eine gewisse Struktur und Festigkeit geben, sowie die grünen Chloroplasten, die Photosynthesebetreibenden Blattgrünkörper, welche nur in den Blättern der Pflanze zu finden sind, erkennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Sachanalyse: Erläutert die physikalischen Grundlagen des Lichtmikroskops und beschreibt die biologischen Eigenschaften der Wasserpest als ideales Untersuchungsobjekt für den Biologieunterricht.

2. Begründung der Reihe: Begründet die Relevanz des Zellbiologie-Unterrichts innerhalb des Lehrplans und betont die Notwendigkeit, das theoretische Wissen durch praktische Methoden wie Mikroskopie zu veranschaulichen.

3. Stellung der Stunde in der Reihe: Verortet die Mikroskopie-Doppelstunde als motivierenden Einstieg in die 20-stündige Unterrichtseinheit „Die Zelle als offenes System“.

4. Begründung der Stunde: Argumentiert für den Einsatz forschend-entdeckender Methoden, um bei Schülern Interesse für biologische Arbeitsweisen und Begeisterung für das wissenschaftliche Arbeiten zu wecken.

5. Bedingungsanalyse: Analysiert die organisatorischen Voraussetzungen und Sicherheitsaspekte bei der Arbeit mit empfindlichen Laborgeräten in einer Schulumgebung.

6. Tabellarischer Verlaufsplan: Detaillierte zeitliche und methodische Strukturierung der Unterrichtsstunde in verschiedene Arbeits- und Ergebnissicherungsphasen.

7. Methodisch- Didaktischer Kommentar: Beschreibt die methodischen Überlegungen des Lehrers zur Unterrichtsgestaltung, inklusive der Einführung von To-Do-Listen und der Anleitung zum wissenschaftlichen Skizzieren.

8. Lernziele: Listet die angestrebten Kompetenzen auf, die Schüler nach Abschluss der Stunde in Bezug auf Handhabung des Mikroskops und Verständnis zellbiologischer Grundlagen erworben haben sollen.

9. Literatur: Aufführung der verwendeten Fachquellen und Lehrplangrundlagen.

10. Arbeitsblatt: Enthält Anleitungen zur Handhabung des Mikroskops sowie spezifische Aufgaben zur Untersuchung der Wasserpest.

Schlüsselwörter

Lichtmikroskop, Wasserpest, Zellbiologie, Zellwand, Chloroplasten, Photosynthese, Zellorganellen, Biologieunterricht, Mikroskopieren, forschendes Lernen, wissenschaftliche Skizze, Zellplasma, Zellverband, Präparat, Zellstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung zellbiologischer Grundlagen, insbesondere dem Aufbau und der Funktion der Zelle als offenes System, durch den praktischen Einsatz des Lichtmikroskops.

Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?

Im Fokus stehen die Mikroskopie als Arbeitsmethode, der Aufbau pflanzlicher Zellen am Beispiel der Wasserpest sowie die Identifikation und Funktion von Zellorganellen.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch die eigenständige Untersuchung von Wasserpest-Blättchen ein direktes Verständnis für die Grundbausteine des Lebens zu vermitteln und sie im Umgang mit biologischen Arbeitsgeräten zu schulen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird die Methode des forschend-entdeckenden Lernens angewandt, bei der die Schüler durch das eigene Mikroskopieren und das Anfertigen von wissenschaftlichen Skizzen Erkenntnisse gewinnen.

Was wird im Hauptteil des Unterrichtsentwurfs behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse, die didaktische Begründung der Reihe und Stunde, die Bedingungsanalyse der Schulumgebung sowie einen detaillierten Verlaufsplan für die Durchführung der Mikroskopie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mikroskopieren, Wasserpest, Zellorganellen, forschendes Lernen und praktische biologische Ausbildung charakterisiert.

Warum wird speziell die Wasserpest als Untersuchungsobjekt genutzt?

Die Wasserpest ist aufgrund ihrer dünnen Zellschichten ideal für das Lichtmikroskop geeignet, da sie ohne aufwendige Präparation durchleuchtet werden kann und die Zellstrukturen sowie Chloroplasten sehr gut erkennbar macht.

Wie geht der Lehrer mit der unterschiedlichen Lernleistung der Schüler um?

Durch die forschend-entdeckende Methode ermöglicht das Mikroskopieren auch leistungsschwächeren Schülern schnelle Erfolgserlebnisse, da die Beobachtung der Zelle bei der Wasserpest intuitiv und schnell gelingt.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtsstunde Biologie - Die Zelle als offenes System
Untertitel
Thema: Betrachten der Wasserpest unter dem Mikroskop
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Biologiedidaktik)
Note
2
Autor
Sebastian Schopp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
10
Katalognummer
V165334
ISBN (eBook)
9783640809622
ISBN (Buch)
9783640809998
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Biologie Unterricht Mikroskop mikroskopieren wasserpest zelle zellen schule schüler unterrichtsentwurf entwurf schulentwurf chloroplasten chloroplast system
Produktsicherheit
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Arbeit zitieren
Sebastian Schopp (Autor:in), 2009, Unterrichtsstunde Biologie - Die Zelle als offenes System, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165334
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Leseprobe aus  10  Seiten
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