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Employability und Schlüsselqualifikationen - Eine Untersuchung innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft

Title: Employability und Schlüsselqualifikationen - Eine Untersuchung innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft

Diploma Thesis , 2004 , 145 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Mirja Klotz (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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„Schlüsselqualifikationen“ und „Employability“, welche Bedeutung haben diese beiden Begriffe innerhalb der deutschen Kredit-wirtschaft? Was führt dazu, dass diese Eigenschaften von Mitarbeitern eine immer größere Bedeutung bei den öffentlich-rechtlichen Banken, den Genossenschaftsbanken und den privaten Banken besitzen? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen, den daraus resultierenden Veränderungen in den Anforderungen und den notwendigen personellen Anpassungsmaßnahmen. Die Bankenwelt ist zurzeit durch tiefgreifende Veränderungen gekennzeichnet. Das Kreditgewerbe leidet weltweit unter hohen Überkapazitäten, Aufwand und Ertrag werden kritischer betrachtet und die dabei gewonnenen Erkenntnisse entschlossener umgesetzt. Das massive Eindringen des technologischen Fortschritts, die Inter-nationalisierung des Bankengeschäfts und das Auftreten neuer Wettbewerber haben die Rahmenbedingungen der Kreditwirtschaft nachhaltig verändert. Hinzu kommen mündiger gewordene Kunden, für die Banktreue und persönlicher Bezug in den Hintergrund getreten sind; für die im Gegenzug jedoch Preise, Konditionen und technische Verfügbarkeit von Dienstleistungen wichtiger geworden sind. Es ist deshalb notwendig geworden, preisgünstige Standardprodukte anzubieten und diese um hochwertige- Service- und Beratungs-leistungen zu ergänzen. In dieser Arbeit liegt der Focus auf der qualitativen Anpassung der Mitarbeiter im Rahmen von Beschäftigungsfähigkeit. Eine Konsequenz daraus wird sein, dass in Zukunft bereits bei der Auswahl von Mitarbeitern darauf geachtet werden muss, dass die Disposition zu bestimmten Verhaltensweisen vorhanden ist. Die Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter verändern sich somit. Die konsequente Ausrichtung des Handelns aller Mitarbeiter an den Interessen und Bedürfnissen der Kunden ist der Schlüssel zum Erfolg. Aus diesen Anforderungen an die Beratungs- und Serviceleistungen ergibt sich ein drastisch gewandeltes Berufsbild des Bankers. Hier tritt der Begriff der Schlüsselqualifikation in den Vordergrund. Unweigerlich mit der Schlüsselqualifikation verbunden ist die Employability. In der vorliegenden Arbeit werden theoretische Erkenntnisse mit konkreten Aussagen aus der Praxis verknüpft und bewertet. Die dargestellte Online-Befragung verschafft einen guten Einblick und rundet die Thematik um Schlüsselqualifikationen und Employability ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Strukturwandel innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft

2.1 Veränderungen im Umfeld der Banken

2.1.1 Veränderte Wettbewerbs- und Produktstrukturen

2.1.2 Europäisierung und Globalisierung

2.1.3 Veränderte Kundenbedürfnisse

2.1.4 Technischer Fortschritt

2.2 Management des Wandels

3 Veränderter Qualifikationsbedarf der Banken

3.1 Quantitativer Personalbedarf

3.2 Qualitativer Personalbedarf

3.3 Qualitative Anforderungen in der Praxis

3.4 Ausblick

4 Schlüsselqualifikationen

4.1 Terminologische Vorbemerkungen

4.2 Historie der Schlüsselqualifikationen

4.2.1 Historische Vorläufer

4.2.2 Das Konzept der Schlüsselqualifikationen (nach D. Mertens)

4.3 Zur heutigen Einordnung von Schlüsselqualifikationen

4.3.1 Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen

4.3.2 Die Fachkompetenz als Basis

4.3.3 Die Methodenkompetenz als Schlüsselqualifikation

4.3.4 Die Sozialkompetenz als Schlüsselqualifikation

4.3.5 Die Mitwirkungskompetenz als Schlüsselqualifikation

4.4 Die Rolle von Schlüsselqualifikationen in der Praxis der Bankmitarbeiter

4.4.1 Auswirkungen auf den einzelnen Bankmitarbeiter

4.4.2 Mitarbeitergruppenbezogene Änderungen

4.4.3 Die besondere Rolle der Führungskraft

5 Employability

5.1 Zum Begriff der Employability

5.2 Zusammenhang zwischen Schlüsselqualifikationen und Employability

5.3 Berücksichtigung des Wertewandels bei Mitarbeitern

5.3.1 Trend zur Selbst-GmbH

5.3.2 Kritik an die Arbeitsanforderungen im Wandel

5.4 Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit in Banken

6 Personalentwicklung als Unternehmensstrategie der Qualitätssicherung in Banken

6.1 Veränderungen in der betrieblichen Weiterbildung der Banken

6.2 Kritik an der betrieblichen Weiterbildung

6.3 Maßnahmen zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen in Banken

6.3.1 Feststellung des Qualifizierungsbedarfs der Bankmitarbeiter

6.3.2 Ausgewählte Maßnahmen zur Vermittlung von Schlüssel-qualifikationen

6.4 Zukünftige Entwicklung der Qualifizierung von Bankmitarbeitern

7 Expertenbefragung

7.1 Anspruch und Gestaltung der Befragung

7.2 Untersuchungsfragen und statistische Auswertung

7.2.1 Allgemeine Untersuchungsfragen

7.2.2 Untersuchungsfragen zu Schlüsselqualifikationen

7.2.3 Untersuchungsfragen zu Employability

7.2.4 Zusammenfassung

8 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Bedeutung die Begriffe „Schlüsselqualifikationen“ und „Employability“ in der deutschen Kreditwirtschaft haben und wie sie zur Anpassung an veränderte Marktbedingungen beitragen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie Banken ihre Personalentwicklung gestalten müssen, um die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter langfristig zu sichern.

  • Strukturwandel in der deutschen Bankenlandschaft
  • Veränderter Qualifikationsbedarf und das neue Profil des Bankmitarbeiters
  • Konzepte und Rolle von Schlüsselqualifikationen in der Bankpraxis
  • Employability als Strategie zur Beschäftigungssicherung
  • Personalentwicklung als Instrument der Qualitätssicherung

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Das Konzept der Schlüsselqualifikationen (nach D. Mertens)

Der Begriff der „Schlüsselqualifikationen“ wurde in den Jahren 1973 und 1974 durch den damaligen Leiter des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, Dieter Mertens, in die Bildungsdiskussion eingebracht. Ausgehend von der Beobachtung, dass Spezialwissen rasch veraltet, vertrat Mertens die Hypothese von der schnellen Entwertung konkreten Fachwissens und damit vom raschen Veralten von Qualifikationen. Mertens schlug vor, dass die Flexibilität der Auszubildenden dadurch gesichert werden sollte, indem die Vermittlung von Faktenwissen reduziert wird und stattdessen so genannte „Schlüsselqualifikationen“ Teil der Ausbildung werden.

Schlüsselqualifikationen sollten aus der Sicht von Mertens in der Gesellschaft mit wachsender Komplexität der gesellschaftlichen und technisch-wirtschaftlichen Entwicklung zunehmend bedeutsam werden. „Schlüsselqualifikationen sind demnach solche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche nicht unmittelbaren und begrenzten Bezug zu bestimmten, disparaten praktischen Tätigkeiten erbringen, sondern vielmehr

a) die Eignung für eine große Zahl von Positionen und Funktionen als alternative Optionen zum gleichen Zeitpunkt, und

b) die Eignung für die Bewältigung einer Sequenz von (meist unvorhersehbaren) Änderungen von Anforderungen im Laufe des Lebens.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen und Employability in der deutschen Kreditwirtschaft dar und führt in die Problematik des Strukturwandels ein.

2 Strukturwandel innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft: Das Kapitel analysiert die aktuellen Herausforderungen wie Deregulierung, Globalisierung, technischer Fortschritt und verändertes Kundenverhalten, die den Bankensektor unter Druck setzen.

3 Veränderter Qualifikationsbedarf der Banken: Hier werden die quantitativen und qualitativen Auswirkungen des Strukturwandels auf das Anforderungsprofil von Bankmitarbeitern untersucht.

4 Schlüsselqualifikationen: Dieses zentrale Kapitel definiert Schlüsselqualifikationen, erläutert deren Historie, stellt das Konzept von Mertens vor und beschreibt die verschiedenen Kompetenzkategorien.

5 Employability: Hier wird das Konzept der Beschäftigungsfähigkeit erläutert, der Zusammenhang zu Schlüsselqualifikationen hergestellt und die Bedeutung des Wertewandels für Mitarbeiter thematisiert.

6 Personalentwicklung als Unternehmensstrategie der Qualitätssicherung in Banken: Dieses Kapitel betrachtet die Personalentwicklung als strategisches Instrument, um durch gezielte Maßnahmen und Weiterbildung die Zukunftsfähigkeit der Bank zu sichern.

7 Expertenbefragung: Die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter Personalverantwortlichen zur Relevanz und praktischen Umsetzung von Schlüsselqualifikationen und Employability werden hier präsentiert.

8 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Schlüsselqualifikationen als Brücke dienen, um die Kluft zwischen bestehendem und notwendigem Qualifikationsniveau im Bankwesen zu überwinden.

Schlüsselwörter

Schlüsselqualifikationen, Employability, deutsche Kreditwirtschaft, Personalentwicklung, Strukturwandel, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Mitwirkungskompetenz, Beschäftigungsfähigkeit, Bankmitarbeiter, Weiterbildung, Handlungskompetenz, Qualifizierungsstrategie, Online-Befragung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von „Schlüsselqualifikationen“ und „Employability“ für Bankmitarbeiter in Deutschland angesichts eines tiefgreifenden Strukturwandels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit deckt Themen wie den technologischen Wandel in Banken, veränderte Qualifikationsanforderungen, Konzepte zur Personalentwicklung und die Bedeutung von Beschäftigungsfähigkeit ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den notwendigen Kompetenzwandel im Bankensektor zu analysieren und aufzuzeigen, wie Banken durch gezielte Personalentwicklung ihre Zukunftsfähigkeit sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse mit einer qualitativen Expertenbefragung von Personalverantwortlichen im Bankensektor.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Strukturwandels, die Erläuterung der Schlüsselqualifikationen, die theoretische Einbettung der Employability sowie die Vorstellung von Strategien der Personalentwicklung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch die Begriffe Schlüsselqualifikationen, Employability, Personalentwicklung und Strukturwandel definieren.

Wie unterscheidet sich die fachliche von der methodischen Kompetenz nach Mertens?

Fachkompetenz bezieht sich auf konkretes, schnell veraltendes Spezialwissen, während Methodenkompetenz die Fähigkeit beschreibt, Wissen flexibel und situativ zur Problemlösung einzusetzen.

Warum ist das "DB-Beschäftigungsmosaik" ein bemerkenswertes Instrument?

Es ist ein innovatives Instrument der Deutschen Bank, das verschiedene Facetten beruflicher Neuorientierung unter einem Dach vereint, um Mitarbeitern Perspektiven innerhalb oder außerhalb des Konzerns zu bieten.

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Details

Title
Employability und Schlüsselqualifikationen - Eine Untersuchung innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft
College
University of Lüneburg  (Bank- und Finanzwirtschaft, Bankseminar Lüneburg)
Grade
2,3
Author
Mirja Klotz (Author)
Publication Year
2004
Pages
145
Catalog Number
V165356
ISBN (eBook)
9783640813384
ISBN (Book)
9783640813261
Language
German
Tags
Schlüsselqualifikationen Employability Beschäftigungsfähigkeit Wertewandel Kompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirja Klotz (Author), 2004, Employability und Schlüsselqualifikationen - Eine Untersuchung innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165356
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