Die Subprime-Krise 2007 und der neoliberale Wachstumszwang am Beispiel der USA


Seminararbeit, 2011

27 Seiten, Note: sehr gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wirtschaftsethnologische Diskurse und Wachstumszwang
2.1 Das wirtschaftsethnologische Paradigma
2.2 Wachstumszwang aus formalistischer Perspektive
2.3 Wachstumszwang aus substantivistischer Perspektive

3 Produktivität und Konsum in der politischen Ökonomie
3.1 Das Paradigma der politischen Ökonomie
3.2 Der Zwang zur Produktivität
3.3 Die Produktion von Bedürfnissen

4 Fallbeispiel Subprime-Krise der USA
4.1 Der Zwang zur Wertschöpfung und die Wall Street
4.2 Der Glaube in Modelle
4.3 Die Produktion von Bedürfnissen und die Verteilung von Risiken

5 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Als im Frühling 2007 die Welt in eine globale Finanz- und in Folge Wirtschaftskrise rutschte, platzte nicht nur die amerikanische Immobilienblase als Resultat nicht gedeckter Subprime-Kredite[1] und mit ihr scheinbar die Kreditwürdigkeit zahlreicher Finanzinstitute, sondern auch der neoliberale[2] Mythos eines natürlichen, stetigen Wirtschaftswachstums. Die Angewiesenheit auf Wachstum, so meine Ausgangsthese, ist ein Zwang, dem das Funktionieren des neoliberalen Finanzsystems unterliegt. Dieser Zwang wälzt sich in kulturellen Determinanten auf das Handeln des Einzelnen ab, der durch gesellschaftliche Strukturen, Ethiken und Anreize dazu angehalten wird, durch Produktivität, Konsumwille und Konformität seinen Beitrag zur Wachstumsdynamik zu leisten. Im Verlaufe dieser Arbeit möchte ich den verschiedenen Facetten dieser These genauer nachgehen.

Mit Wachstumszwang meine ich genauer den Druck von Finanzinstituten wie der Wall Street, stetig Aktienwert von Unternehmen durch Restrukturierungen, Firmenfusionen etc. zu erhöhen, die Ausweitung des Kundensegments von Hypotheken auf eigentlich nicht kreditwürdige Kunden, den Zwang zur Effizienzsteigerung der Arbeitnehmer, die sukzessive Deregulierung der Weltmärkte, sowie das Ignorieren resp. Verteilen von Risiken beim Vermehren von Vermögenswerten. Eigennütziges Verhalten im Sinne des homo oeconomicus der formalistischen Theorie, verstehe ich in Bezug auf das Konzept des Wachstumszwangs als Teil dieser Dynamik. Der habitus des homo oeconomicus wird durch die Beschaffenheiten der finanzkulturellen Strukturen scheinbar herausgebildet oder ist Resultat von moralischen Vakuumszuständen.

Um die These auszuarbeiten, werde ich zuerst auf die grundlegenden ethnologischen Theorien zur menschlichen Wirtschaftsweise eingehen, um in einem nächsten Schritt den Wachstumszwang aus formalistischer und substantivistischer Sichtweise zu untersuchen. Dies werde ich durch eine Aufarbeitung des Paradigmas der politischen Ökonomie sowie sozialphilosophischen Werken zu Arbeit und Konsum tun. Darauf aufbauend werde ich die theoretischen Erkenntnisse anhand des Beispiels der Subprime-Krise der USA untersuchen und erläutern.

2 Wirtschaftsethnologische Diskurse und Wachstumszwang

2.1 Das wirtschaftsethnologische Paradigma

Das wirtschaftsethnologische Paradigma lässt sich in zwei grundlegende Schulen gliedern: Die formalistische und die substantivistische Theorie. Die formalistische Theorie geht von einer universellen Logik menschlichen Wirtschaftens und daraus folgend von identischen formalen Regeln aller Wirtschaftssysteme aus. Die Grundannahmen dabei sind, dass es eine stetige Knappheit verfügbarer Ressourcen gibt, und dass die menschlichen Bedürfnisse unbegrenzt sind. Der einzelne Akteur muss daher rationale, egoistische Entscheidungen treffen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Die Handlungsweisen sind, so die Annahme, immer auf die Verbesserung der eigenen materiellen und sozialen Situation eines Akteurs ausgerichtet und nicht altruistisch. Er versucht zudem Risiken zu minimieren und den Aufwand möglichst kein zu halten. Dieser Modellmensch bezeichnet die neoklassische Ökonomie als homo oeconomicus. – Aufgrund dieses universellen Bildes menschlichen Wirtschaftens, geht die formalistische Theorie davon aus, dass sich die Axiome der neoklassischen Wirtschaftstheorie (Ertragsmaximierung, Aufwand- und Risikominimierung von Subjekten) auf die Wirtschaftsysteme aller Gesellschaften anwenden lassen. So ist z.B. die Optimierung einer sozialen Beziehung in Form eines Tauschhandels ein Bestreben zur Maximierung (Rössler 1999: 119, Wicker 2005).

Die substantivistische Theorie geht von einer strukturellen, partikulareren Sichtweise aus: Wirtschaftssysteme sind sozial eingebettet (‘embeddedness’) und kulturell determiniert. Einzelne Akteure sind Teil von Reziprozitäts- und Tauschsystemen, denen sie verpflichtet sind. Sie handeln aufgrund von moralischen, religiösen und politischen Überlegungen. Ökonomische Aktivitäten werden als soziale Phänomene gesehen. Die Bedürfnisse der Akteure sind im Gegensatz zum Formalismus endlich, auf das Fortbestehen und die Lebensweise ausgerichtet. Die Axiome der neoklassischen Theorie treffen in ihrer ursprünglichen Form nur auf kapitalistische Gesellschaften zu, wo die Sphäre der Wirtschaft die Sphären der Religion, Politik etc. dominiert. Auch nicht kapitalistische Gesellschaften funktionieren nach Raymond Firth nach dem Maximierungsprinzip, nur dass bei ihnen nicht Kapital sondern soziale Beziehungen und andere qualitative Grössen im Fordergrund stehen. In der substantivistischen Theorie spielen soziale Verteilungs- und Tauschmechanismen wie Reziprozität und Redistribution eine wichtige Rolle (Rössler 1999, Wicker 2005).

Aufbauend auf die formalistische und substantivistische Theorie möchte ich im folgenden erörtern, in wie fern Wachstum als marktwirtschaftliche Grösse Teil von wirtschaftlichen und sozialen Institutionen ist und wie es von diesen konstituiert wird.

2.2 Wachstumszwang aus formalistischer Perspektive

Der Volkswirtschaftler Biswanger (2009) stellt fest, dass das die moderne Volkswirtschaft einem Wachstumszwang auferlegt ist. Er konstatiert:

Die moderne Wirtschaft ist auf Wachstum angelegt. Sie unterliegt einem Wachstumszwang und einem Wachstumsdrang. Wachstumszwang heisst, dass die Alternative zum Wachstum Schrumpfung ist. Wachstumsdrang heisst, dass in der modernen Wirtschaft Kräfte tätig sind, die das Wachstum über das zur Vermeidung der Schrumpfung notwendige Ausmass hinaus treiben (Biswanger 2009: 11).

Was für Kräfte meint Biswanger (2009) damit? Wie werden sie ausgeübt und in wie fern sind sie kulturell determiniert? Aus volkswirtschaftlicher, formalistischer Perspektive erklärt Biswanger (2009: 11-25) das Phänomen mit dem Modell der Wachstumsspirale. Die Wachstumsspirale stellt sich aus drei Sorten Akteuren zusammen: Haushalten, Unternehmen und Banken. Es besteht nun einerseits eine Wechselwirkung zwischen den Haushalten, die Arbeits- und Produktionsleistungen erbringen, die von den Unternehmen beansprucht werden. Die Haushalte wiederum konsumieren die Dienstleistungen und Produkte der Unternehmen. Würde dieses duale System für sich alleine funktionieren, könnten die Unternehmen im Idealfall ihre Kosten decken, nicht aber den Gewinn kontinuierlich steigern, weil die Haushalte nur maximal die Geldmenge zurück in Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen investieren können, die sie durch Arbeitsleistungen an sie erhalten haben (Biswanger 2009: 11-25). An dieser Stelle kommt der dritte Akteur ins Spiel: Die Banken. Sie versorgen Unternehmen mit Krediten (so genanntes verzinstes Fremdkapital, das nur bei Unternehmensgewinn rentabel aufgenommen werden kann), damit diese ihre Produktionsinvestitionen decken können. Das Geld, das den Unternehmen in Form von Krediten geliehen wird, beziehen die Banken bei der Zentralbank. Diese müssen das Geld das sie verleihen aber nicht in Gold gehortet haben, man nennt diese Art von Geld darum auch Fiatgeld (Mankiw 2008: 644). Es existiert durch ein gesetzliches Abkommen mit der Regierung eines Landes. Aus dieser Erkenntnis folgert Biswanger:

Da die einzige Schranke für die Ausgabe von Buchgeld der Banken ihre Einlösbarkeit in Zentralbankgeld bzw. Banknoten ist, diese aber nicht mehr in Gold eingelöst werden müssen [...] beruht unser ganzes Geldsystem auf der Vermehrung »ewiger« Schulden. »Ewige« Schulden die man nie bezahlen muss, kann man unendlich vermehren! So werden Schulden zu Geld [...] (Biswanger 2009: 16).

Es gibt also, vereinfacht ausgedrückt, einen gesellschaftlichen Anreiz für Akteure Schulden zu machen, da das Funktionieren des neoliberalen Wirtschaftssystems auf sie aufbaut. Denn ohne die Erhöhung der Geldmenge im Geldkreislauf gibt es kein Wachstum, und somit kein Zuwachs an Wohlstand, keine Vermehrung von Arbeitsplätzen et cetera (Cezanne 1999: 516-517). Eine Geldentwertung durch zuviel Geld im Zirkulationssystem – im Sinne des Monetarismus – sei dabei ausgenommen. Die Problematik dieses Befundes liegt darin, dass zwar die Geldmenge im System beliebig erhöht werden kann, nicht aber die vorhandenen Ressourcen der Umwelt. Der Wachstumszwang und der Anreiz, Ressourcen in Geld und Prestigegüter einzutauschen, führen zu einem Raubbau an der Natur (Biswanger 2010).

Seidl/Zahrnt (2010: 18-22) unterscheiden diverse soziale Institutionen (Altersversicherungen, das Gesundheitswesen etc.), die auf die Wachstumsdynamik der Wirtschaft angewiesen sind. Sie sehen dabei Konsum als den Hauptantrieb des Wirtschaftswachstums. Als grundlegende Voraussetzungen für ein hohes Konsumniveau nennen sie den Zugang zu billigen Arbeitskräften, günstigen Rohstoffen und steigende Arbeitsproduktivität, wodurch neue Produkte und Dienstleistungen angeboten werden können. Krugmann/Wells (2010: 809) nennen die Interdependenz einer hohen Konsumrate kombiniert mit einer möglichst hohen Arbeitseffizienz pro Arbeiter als grundlegend für den Wachstumsdrang der Wirtschaft.

Gibt es neben den Anreizen der Bedürfnisbefriedigung und theoretisch unendlichem Verlangen nach Prestigegütern im Sinne der formalistischen Theorie, einen kulturellen Zwang oder Anreiz zum Wachstum, den die verschiedenen Akteure verinnerlicht haben? Dieser Frage möchte ich im Folgenden nachgehen.

2.3 Wachstumszwang aus substantivistischer Perspektive

Wie erklärt man einen kulturellen Zwang zum Wachstum, wenn die substantivistische Perspektive davon ausgeht, dass die menschlichen Bedürfnisse auf die Lebensweise ausgerichtet und am wichtigsten, endlich sind? (Rössler 1999, Wicker 2005)

Wirtschaftswachstum baut im formalistischen Modell primär auf der Effizienz des einzelnen Arbeiters auf. Dieser agiert aus substantivistischer Sicht aber nicht eigennützig, sondern versucht sein Ansehen zu vergrössern, sein soziales Umfeld zufrieden zu stellen und kulturellen Normen zu entsprechen, handelt zu einem gewissen Grad also altruistisch.

Ich argumentiere nun, dass bewusst kulturelle Mechanismen ausgebildet wurden, um dem Modellcharakter grösst möglichster Effizienz pro Arbeiter, auf die Wirtschaftswachstum nach dem formalistischen Modell aufbaut, zu entsprechen. Es sind dies, meiner Meinung nach, vor allem der Zwang zur Produktivität in einem ethischen sowie eigennützigen Sinne sowie die Produktion von Bedürfnissen. Um diese Konzepte zu erläutern, muss im Folgenden zuerst auf das Paradigma der politischen Ökonomie eingegangen werden.

3 Produktivität und Konsum in der politischen Ökonomie

3.1 Das Paradigma der politischen Ökonomie

Das zentrale Paradigma der politischen Ökonomie ist die Frage nach der Regulierung des Marktes durch die Politik oder, aus wirtschaftlicher Sicht, das Bedürfnis nach der Entkoppelung der Wirtschaft von sozialen Verpflichtungen und Eingriffen (resp. Regulierungen). Das Paradigma ist hier von zentraler Bedeutung, weil das nachfolgende Fallbeispiel der Subprime-Krise[3] die Idee eines sich selbst regulierenden Marktes stark in Frage stellt. Der Diskurs findet seinen Ursprung in der Opposition vom Liberalismus im Sinne Adam Smiths und dem Marxismus von Karl Marx (Rehbein/Schwengel 2008: 72-105).

Smith argumentierte, dass durch die Arbeitsteilung der Markt effizienter werde. Konkurrenz ist dabei ein notwendiges und gewünschtes Charakteristika, das durch seinen Wettbewerb zu Innovation, Wachstum und dadurch zu mehr Wohlstand aller führe. Marx kritisierte, dass Smith nicht zwischen Tausch- und Gebrauchswert unterscheide, und damit auch nicht zwischen Produktion und Zirkulation. Die marxistische Haltung kritisiert die Ungleichheit zwischen den Marktteilnehmer und ihren Möglichkeiten, die durch einen sich selbst regulierenden Markt noch verstärkt würden. Gewinn und Wachstum beruht im marxistischen Modell auf der Ausbeutung von Mehrarbeit. Da sich aber auch der Kapitalismus nicht ewig ausdehnen könne, erreiche er zwangsläufig bei einer gewissen Grösse seine Schranken und falle in einer ‘Krise der Überproduktion’, in der die Finanzmärkte nicht mehr in den Produktionsprozess verankert seien, und darum kollabierten. – Das liberale Modell hält dem entgegen, dass das Erreichen von Gewinn nicht primär auf eine Senkung der Herstellungskosten eines Produktes und einer stetigen Expansion der Gewinne beruhe, sondern auf einer Etablierung einer Monopolstellung, in der ein konkurrenzloses Produkt angeboten werden kann (Rehbein/Schwengel 2008: 72-105).

[...]


[1] Als Subprime-Kredite bezeichnet man Kredite, bei denen die Kreditnehmer kaum Sicherheiten oder eigenes Kapital bei der Kreditvergabe vorweisen konnten. Der Subprime-Markt entstand erst in den 90er Jahren und hat entscheidend zur Entstehung der aktuellen Bankenkrise bzw. Subprime-Krise beigetragen. Die risikoreichen Subprime-Kredit wurden auch in den USA bis in die 90er Jahre nicht vergeben. Bewohner mit geringer Bonität konnten bis dahin keine Hypotheken auf ihre Häuser aufnehmen (http://finrex.de/lexikon/subprime-kredit/ am 14.1.2010).

[2] Neoliberalismus: Sozialphilosophisches und wirtschaftspolitisches Konzept, das auf dem klassischen Liberalismus und der neoklassischen Theorie basiert und den Einfluss des Staates auf das Wirtschaftsgeschehen minimieren will, im Unterschied zum ‘Laissez-faire’ des klassischen Liberalismus allerdings ein regulierendes Eingreifen des Staates zur Sicherstellung funktionierender Märkte als notwendig ansieht (http://de.wiktionary.org/wiki/Neoliberalismus am 14.1.2011).

[3] Die sogenannte Subprime-Krise (im deutschsprachigen Raum auch als US-Immobilienkrise bezeichnet) war eine Bankenkrise, die im Sommer 2007 stattfand, nachdem die bis dahin steigenden Immobilienpreise in den USA stagnierten oder sogar fielen, während gleichzeitig immer mehr Kreditnehmer ihre Kreditraten nicht mehr bedienen konnten. Zunächst waren davon in erster Linie Subprime-Kredite betroffen, also Kredite, die überwiegend an Kreditnehmer mit geringer Bonität vergeben wurden (http://subprimekrise.de/ am 14.1.2010).

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Die Subprime-Krise 2007 und der neoliberale Wachstumszwang am Beispiel der USA
Hochschule
Universität Zürich  (Ethnologisches Seminar)
Veranstaltung
Seminar "Anthropology of Finance"
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2011
Seiten
27
Katalognummer
V165688
ISBN (eBook)
9783640816309
ISBN (Buch)
9783640815807
Dateigröße
703 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Auszeichnung: "Ethnologie-Student Simon Meier wurde von der Universität Zürich für seine Seminararbeit "Die Subprime-Krise 2007 und der neoliberale Wachstumszwang am Beispiel der USA" mit dem Semesterpreis HS 2010 ausgezeichnet. Laut Antragsteller Stefan Leins zeigte Simon Meier in seiner Arbeit eindrucksvoll auf, wie ökonomische Prozesse sozialwissenschaftlich erfasst und interpretiert werden können."
Schlagworte
Wirtschaftsethnologie, Neoliberalismus, Politische Ökonomie, Subprime-Krise
Arbeit zitieren
Simon Meier (Autor), 2011, Die Subprime-Krise 2007 und der neoliberale Wachstumszwang am Beispiel der USA, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165688

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