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Das Agenturbriefing – Inhalte und Aufbau

Titel: Das Agenturbriefing –  Inhalte und Aufbau

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Marcus Meixner (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Bereich der Werbung hat sich bereits früh das Outsourcing eingebürgert, was zu einer Übernahme von fast allen Marketingaufgaben durch externe Berater und Agenturen führte. Der heutige starke Wettbewerb sowie die Globalisierung in vielen Branchen sowie sich schnell ändernde Rahmenbedingungen führen dazu, dass Märkte ständig in Bewegung sind. Wettbewerbsvorteile lassen sich nicht mehr über längere Zeiträume aufrechterhalten. Durch diese stetige Wandlung der Verhaltensweisen und Einstellungen der Kunden wird es für die Verantwortlichen in den Unternehmen immer schwieriger, die komplexe Herausforderung im Marketing und der Unternehmenskommunikation zu bewältigen. Den Unternehmen stehen dafür spezialisierte Dienstleister und Agenturen zur Verfügung, die konkrete Umsetzungen und operative Aufgaben übernehmen oder auch strategisch beraten können. Das Briefing ist der Anfang jeder Zusammenarbeit und seine Beschaffenheit entscheidet maßgeblich über die Qualität der späteren Problemlösung. Eine kreative oder strategische Konzeption kann immer nur so gut sein wie das vorausgegangene Briefing. Die Erkenntnis zunächst zu analysieren und systematisch nachzudenken, bevor man operative Aufgaben angeht oder diese an externe Agenturen vergibt, wird von immer mehr Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen geteilt. Durchdachte und an der Strategie des Unternehmens ausgerichtete Lösungen sind gefragt und dafür liefert ein professionelles Briefing das richtige Fundament. Bestehen im Briefing bereits deutliche Mängel oder es fehlen entscheidende Bestandteile, kann es zu keinem guten Ergebnis führen.

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Briefing für Kommunikationsagenturen. Dabei soll das Briefing als Instrument mit seinem Aufbau und Inhalten so betrachtet werden wie auch der Kommunikationsprozess des Briefings. Ziel ist es herauszuarbeiten, was das gute Briefing ausmacht und wie es ein optimales Ergebnis im Interesse der beteiligten Unternehmen liefern kann, besonders für den Auftraggeber. Ein besonderer Fokus soll auf den Briefings von Unternehmen an Agenturen liegen. In Anlehnung an das Thema dieser Hausarbeit sollen vorwiegend die Aufgaben bei dem Erstellungsprozess des Briefing sowie deren Inhalte im Mittelpunkt stehen. Nach genauer Untersuchung der einzelnen Prozessschritte folgt ein abschließendes Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen und Rahmenbedingungen des Briefings

1.1. Definition Briefing

1.2. Definition Agentur und Dienstleister

2. Arten von Briefings

2.1. Strategiebriefing

2.2. Kreativ- und Gestaltungsbriefing

2.3. Operative- oder Ausführungsbriefings

3. Formen des Briefings

3.1. Das schriftliche Briefing

3.2. Das mündliche Briefing oder Briefinggespräch

3.3. Rebriefing und Schulterblick

3.4. Debriefing

4. Anforderungen und Aufgaben beim Briefen – 5 Thesen

4.1. Das Briefing muss vom Auftraggeber erstellt werden

4.2. Das Briefing muss alle relevanten Informationen enthalten

4.3. Das Briefing sollte so kurz wie möglich geschrieben sein

4.4. Das Briefing darf nicht zu viel einschränken

4.5. Das Briefing muss der Aufgabenstellung entsprechen

5. Inhalte des Briefings

5.1. Die Projektbeschreibung

5.2. Der Ist-Zustand

5.3. Vorgaben

5.4. Anhang zum Briefing

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Rolle des Briefings als Kommunikationsinstrument zwischen Unternehmen und Werbeagenturen. Das primäre Ziel ist es, die Erfolgskriterien für ein professionelles Briefing zu definieren, um eine effiziente Zusammenarbeit zu gewährleisten und die Qualität der späteren Problemlösungen sicherzustellen.

  • Grundlagen des Briefing-Prozesses
  • Differenzierung verschiedener Briefing-Arten
  • Formale und inhaltliche Qualitätskriterien für Briefings
  • Die Bedeutung von Rebriefing und Debriefing
  • Anforderungen an den Auftraggeber

Auszug aus dem Buch

3.2. Das mündliche Briefing oder Briefinggespräch

Ein schriftlich festgelegtes Briefing ist die Basis zielorientierter Projektarbeit. Ein rein mündliches Briefing ist unter Kollegen die sich gut kennen durchaus üblich, hinegen sollte es aber nicht in einer Auftraggeber- und Auftragnehmer-Situation eingesetzt werden. In Zeiten von modernen Telekommunikationsmitteln wie Telefon- oder Videokonferenzen kann die räumliche Distanz trotzdem dazu führen, dass Barrieren entstehen und andere Beteiligte schwerer einzuschätzen sind. In der Regel wird ein mündliches Briefing dazu genutzt, um dem Auftragnehmer die Chance zu geben, im persönlichen Gespräch das schriftliche Briefing zu hinterfragen und sich mögliche Wissenslücken im Bezug auf die Inhalte zu erschließen. Über die Korrektheit und Lückenlosigkeit sowie Details der Briefingvereinbarung sollten beide Partner sprechen. Im Unterschied zum detailliert ausgearbeiteten schriftlichen Briefing kommen oft im kritischen Diskurs neue Aspekte und Zwischentöne zu Tage, häufig werden auch neue Fragen gestellt, die beide Seiten weiterbringen können. Somit ist das mündliche Form ein wichtiges Element eines erfolgreichen Briefings. Die Begrifflichkeit des Briefinggesprächs wird gern in der praxisnahen Literatur gewählt, um den kommunikativen Aspekt zu unterstreichen, der sich darin äußert, dass beide Parteien bei dieser Art des Briefings sich aktiv beteiligen und Feedback zu den Inhalten geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen und Rahmenbedingungen des Briefings: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Briefings aus historischer Sicht und legt den Rahmen für die professionelle Kommunikation zwischen Auftraggeber und Dienstleister fest.

2. Arten von Briefings: Hier erfolgt eine Klassifizierung in strategische, kreative und operative Briefings, je nach Zielsetzung und Inhalt der Aufgabenstellung.

3. Formen des Briefings: Das Kapitel beleuchtet verschiedene Kommunikationsformate, von schriftlichen Dokumenten über das Briefinggespräch bis hin zu Rebriefing und Debriefing als Kontrollinstrumente.

4. Anforderungen und Aufgaben beim Briefen – 5 Thesen: Hier werden fünf zentrale Thesen aufgestellt, die als Qualitätsmaßstab für die Erstellung von Briefings durch den Auftraggeber dienen.

5. Inhalte des Briefings: Dieses Kapitel gibt Empfehlungen für den strukturellen Aufbau und notwendige inhaltliche Komponenten eines professionellen Briefing-Papiers.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz einer konsequenten Planung und der sozialen sowie fachlichen Kompetenz bei der Erstellung von Briefings zusammen.

Schlüsselwörter

Briefing, Werbeagentur, Marketing, Kommunikation, Auftraggeber, Dienstleister, Strategiebriefing, Kreativbriefing, Rebriefing, Debriefing, Projektbeschreibung, Marketingstrategie, Qualitätsmanagement, Werbekonzept, Prozesssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur, dem Aufbau und den Inhalten eines professionellen Briefings als Ausgangspunkt der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Werbeagenturen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die verschiedenen Arten des Briefings, die notwendigen Kommunikationsprozesse und die Anforderungen, die ein Auftraggeber erfüllen muss.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, was ein qualitativ hochwertiges Briefing ausmacht, um die Erfolgswahrscheinlichkeit bei Werbeprojekten zu maximieren.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Materie auf Basis von Fachliteratur, welche in fünf zentralen Thesen und eine strukturierte Inhaltsanalyse mündet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Briefing-Arten, die Analyse von Briefing-Formen sowie die Formulierung von Qualitätsanforderungen und inhaltlichen Standards.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Begriffe wie Briefing, Werbeagentur, Kommunikation, Marketing, Strategiebriefing, Rebriefing und Debriefing bilden den inhaltlichen Kern der Arbeit.

Warum wird betont, dass ein Briefing nicht zu stark einschränken darf?

Weil die Zusammenarbeit mit Agenturen darauf abzielt, von deren speziellem Know-how und deren Kreativität zu profitieren; zu detaillierte Vorgaben würden diese Potenziale hemmen.

Welche Rolle spielt das Rebriefing im Prozess?

Das Rebriefing dient als Kontrollschleife, bei der der Auftragnehmer die Aufgabenstellung wiedergibt, um Missverständnisse frühzeitig auszuschließen.

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Details

Titel
Das Agenturbriefing – Inhalte und Aufbau
Hochschule
Fachhochschule Erfurt  (Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr)
Veranstaltung
Strategische Aufgabenfelder im Produktmanagement
Note
1,5
Autor
Marcus Meixner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V165762
ISBN (eBook)
9783640815616
ISBN (Buch)
9783640815272
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Briefing Agentur Inhalte Aufbau briefen Agenturbriefing Dienstleister Kommunikationsprozess
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Meixner (Autor:in), 2011, Das Agenturbriefing – Inhalte und Aufbau , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165762
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