Hoffnung Konjunkturpaket 2. Sinnvolle Hilfe in Zeiten der Weltwirtschaftskrise für Kommunen und Mittelschicht oder Ressourcen- und Geldverschwendung?

Am Beispiel der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin


Forschungsarbeit, 2009

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Hypothese Fehler! Textmarke nicht definiert

Forschungsziel

Feldarbeit

Datenanalyse
Befragung zur weltweiten Wirtschaftskrise und Befinden der Einwohner
Befragung zu den Eingriffsmöglichkeiten des Staates
Befragung zu politischen Rettungsmaßnahmen und Sozialabgaben
Befragung zur Wirtschaftskrise in Neuenhagen
Befragung zur Gemeindepolitik
Befragung zu den Gemeindevertretern
Befragung zu den Vorschlägen der CDU
Befragung zur Mitbestimmung der Einwohner
Befragung zum Vertrauen in die Partein
Befragung zu Informationsbeziehung der Einwohner

Konklusion

Forschungsziel

Literaturverzeichnis

Hoffnung-Konjunkturpaket 2. Eine sinnvolle Hilfe in Zeiten der Weltwirtschaftskrise für Kommunen und Mittelschicht. Oder doch nur Ressourcen- und Geldverschwendung? Am Beispiel der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin

Einführung

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen werden von der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland hart getroffen. Besonders vor Ort, in den Kommunen ist die Krise besonders stark zu spüren. Der Anfang der Krise, lag aber in dem Wertverlust des Dollars in den USA als Folge des Irak Krieges und die damit verbundene Investitionen der Anleger in inflationsresistente Immobilien. Durch die starke Nachfrage nach Immobilien stieg der Preis stark an, was folglich dazu führte das vermehrt Gebrauch von verbrieften Hypothekenkrediten gemacht wurde.

Durch die später aber wiederum stark fallenden Immobilienpreise in den USA entstand eine sogenannte Immobilienblase. Die Kreditnehmer konnten ihre Kreditraten nicht mehr bedienen, weil ihre Einkommen stark sanken und die Zinsen aber gleichzeitig stark anstiegen. Weilüber den Weiterverkauf der Kredite diese in der ganzen Welt verstreut waren, weitete sich die Krise global aus. Folglich blieben auch in den deutschen Kommunen die Aufträge aus oder wurden verschoben.

Die Kommunen können aber mit Investitionen diesem Auftragsloch entgegenwirken. Mit 10 Milliarden Euro, unterstützt der Bundesregierung zusätzliche Investitionen der Kommunen in Bildung und in eine leistungsfähige Infrastruktur in Form des Konjunkturpaketes II.

Hypothese

Werden die Ressourcen und Gelder aus dem Konjunkturpaket II sinnlos verschwendet? Schon nach dem unmittelbaren Beschluss der Bundesregierung, ein zweites Konjunkturpaket auf dem Weg zugeben, kamen bereits die ersten Zweifel auf. So wurde die energetische Sanierung der Schulinfrastruktur besonders kritisiert.

In der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin gibt es zum Beispiel eine Diskussionüber dasörtliche Freibad, dass vom Schulsport und häufig vom Tourismus genutzt wird. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II, dass vor allem Investition in die Bildungsinfrastruktur insbesondere die energetische Sanierung vorsieht, könnte die Wassertemperatur durch Einsatz von Solar angehoben werden. Damit könnte zwar der Schulsport und die Öffnungszeiten auch bis in die Herbstmonate ausgeweitet werden, problematisch ist weiter, dass aber benötigte beheizte Umkleideräume und Aufenthaltsräume für die Besucher fehlen. So müssten diese ohne zusätzliche Erweiterungen, wie im Sommer zum Aufenthalt auf die Grünflächen ausweichen. Dieses Bedenken lässt sich in folgende Hypothese fassen: Die Investitionsmittel werden für nicht sinnvolle Projekte eingesetzt.

Weiter wird das Konjunkturpaket II aufgrund der in ihr enthaltenen Steuersenkungen gleichzeitig zu einer erheblichen Schwächung der kommunalen Einnahmen führen, und damit kommt es in den Kommunen zu erheblichen Steuerausfällen.

Äußerst fraglich ist auch ob die ehrenamtlichen Gemeindevertreter das fachliche Wissen mitbringen um die Investitionsmittel sinnvoll einzusetzen. Hypothese: Die ehrenamtlichen Gemeindevertreter sind nicht geeignet um angemessen Vorschläge zur Investitionsmittelverwendung zu entwickeln.

Forschungsziel

In dieser Empirischen Projektarbeit möchte der Autor erforschen, ob das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket II, eine sinnvolle Hilfe für die Kommunen und die Mittelschicht ist und ob die Investitionsmittel folglich sinnvoll eingesetzt werden. In einer Befragung will der Interviewer die Meinungen und Ansichten der Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin dokumentieren und analysieren. Feldarbeit

Die schriftliche Befragung wurde im Bundesland Brandenburg, in der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin im Zeitraum vom 15. Mai 2009 bis zum 24.Mai 2009 durchgeführt.

Die Befragung erfolgte in einem Einzelinterview und war vollstandardisiert. Voraussetzung war das die Befragten auch Einwohner der Gemeinde sind. Nichteinwohner konnten folglich nicht an der Befragung teilnehmen. Es wurden Personen gezielt, aber auch ungezielt aufgefordert den Fragebogen auf der Straße auszufüllen.

An der Befragung haben 30 Personen teilgenommen. Das Alter der Befragten lag zwischen 16 bis 60 Jahren undälter. Der Interviewer hat 15 männliche und 15 weibliche Personen befragt, dabei wurden grundsätzlich alle Fragen beantwortet. Vorrangig wurde mit geschlossenen Fragen gearbeitet, aber auch halboffene Fragen wurden verwendet. Eigene Vorschläge in Form einer offenen Frage, wurden von den Befragten nur selten abgegeben. Die Fragen mussten in der Reihenfolge beantworten werden, um Abhängigkeiten zu verhindern. Mehrfachnennungen waren in einigen Fällen möglich und ausdrücklich erwünscht. Die Befragung wurde persönlich durch den Interviewer und Autor durchgeführt.

Datenanalyse

Fragebogenteil I Grafik zur Frage 7

Die Auswertung dieser Grafik zeigt, dass zusammengenommen circa 66% der Befragten im alltäglichen Leben bereits die Wirtschafts- und Finanzkrise aktiv wahrnehmen.

Nur circa 10% haben noch nicht das Empfinden der Krise. Die Vermutung des Autors die Finanzkrise habe sich bereits in den Köpfen der Menschen festgesetzt wurde hiermit bestätigt. Grafik zur Frage 8

Die anschließende Frage beantworteten die Befragten deckungsgleich. 70% stimmen voll zu, dass sich die Situation der Mittelschicht in Zukunft erheblich verschlechtern wird. Zusammengenommen, mit denen die dem fast voll zustimmen, sind das somit circa 93 %. Folglich haben die Befragten die zu Grafik 1 bereits die Zeiten der Finanzkrise erkannt haben, auch bei der Betrachtung der Zukunft pessimistisch geantwortet. Von den Befragten stimmte kein einziger für eine positive Entwicklung der Mittelschicht. Circa 7% sind der Meinung die Situation bleibt stabil.

Frage 9

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die These der Staat greift seit der Wiedervereinigung erfolgreich in das Wirtschaftssystem ein, beantworteten der Befragten mit Zwiespalt. Grafik zur Frage 10

Diese Frage analysierte, ob die unter der Krise zu leidende Mittelschicht, durch

staatliche Hilfen genügend unterstützt wird. Die Befragten, stimmten zusammengenommen zu circa 73% zustimmend. Circa 10% sind der Meinung die Unterstützung ist tendenziell zu hoch. Nur circa 17% waren der Meinung dass die Unterstützung angemessen ist. Grafik zur Frage 11 18 von 30 Befragten halten eine Senkung der Sozialabgaben für sinnvoll.

Zusammengenommen mit den 5 Befragten, die dies für eher sinnvoll halten sind das circa 77%.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Hoffnung Konjunkturpaket 2. Sinnvolle Hilfe in Zeiten der Weltwirtschaftskrise für Kommunen und Mittelschicht oder Ressourcen- und Geldverschwendung?
Untertitel
Am Beispiel der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin
Hochschule
Technische Hochschule Wildau, ehem. Technische Fachhochschule Wildau
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V165767
ISBN (eBook)
9783640814015
ISBN (Buch)
9783640813698
Dateigröße
559 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftskrise, Konjunkturpaket, Geldverschwendung, Neuenhagen, Weltwirtschaftskrise
Arbeit zitieren
Robert Czaplinski (Autor), 2009, Hoffnung Konjunkturpaket 2. Sinnvolle Hilfe in Zeiten der Weltwirtschaftskrise für Kommunen und Mittelschicht oder Ressourcen- und Geldverschwendung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165767

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