Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Economics - International Economic Relations

Paul Krugman: Leben, Theorien und Einfluss

Title: Paul Krugman: Leben, Theorien und Einfluss

Scientific Essay , 2010 , 25 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: B.Sc. Eugen Dimant (Author), Nico Kirwald (Author), Petya Knäble (Author)

Economics - International Economic Relations
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Unter den Nobel Laureaten des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften finden sich Ökonomen wie John R. Hicks, Kennet J. Arrow, Wassilie Leontief , Milton Friedman, Bertil Ohlin, James Tobin, Gerard Debreu, John F. Nash, Robert Mundell, Robert Merton, George A. Akerloff und viele andere Wirtschaftswissenschaftler, deren Beitrag für die Ökonomie von großem Nutzen ist (Nobelprize.org 2010).
Diese höchste wirtschaftswissenschaftliche Auszeichnung wurde im Jahre 2008 auch an den Ökonomen Paul Krugman für seinen Beitrag im Rahmen der von ihm mitbegründeten „New Trade Theory“ und der „Neuen Ökonomischen Geographie“ verliehen. Krugman ist Professor für Economics and International Affairs an der Princeton University, er hat zuvor auch an renommierten Universitäten wie der University of Yale gelehrt. Als einer der schillerndsten Ökonomen der modernen Zeit ist er durch seine Kolumne in der New York Times auch außerhalb der Akademia einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Diese Arbeit soll sein Leben, seine Arbeit und seine Ansichten aufzeigen und auch seine wichtigsten Theorien, die „New Trade Theory“ und die „Neuen Ökonomischen Geographie“ eingehend untersuchen, um dabei einen Überblick über die Person Paul Krugman zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Der Nobelpreisträger Paul Krugman

1.1 Einleitung

1.2 Biographie

1.3 Veröffentlichungen und wirtschaftspolitische Ansichten

1.4 Auszeichnungen

2 Die „New Trade Theory“

2.1 Modelltheoretische Ansätze und Abgrenzung

2.2 Marktstrukturen und Wettbewerb

2.3 Monopolistic Competition

2.4 Modellerweiterung zur Oligopolistic Competition

2.5 Implikationen für globalen Handel und Wettbewerb

3 Die „New Economic Geography“

3.1 Grundlegende Annahmen

3.2 Nachfragevorteil

3.3 Kostenvorteil

3.4 Wettbewerbseffekt

3.5 Konsequenz

4 Weiteres Wirken

4.1 Makroökonomie

4.2 Weltwirtschaftskrise

4.3 International Finance

4.4 Kritik an etablierten Theorien

4.5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Analyse des Wirkens von Paul Krugman. Ziel ist es, sein Leben sowie die von ihm maßgeblich geprägten ökonomischen Theorien – insbesondere die „New Trade Theory“ und die „New Economic Geography“ – fundiert aufzuarbeiten und kritisch zu beleuchten.

  • Biografischer Werdegang und akademische Prägung von Paul Krugman
  • Systematische Darstellung der „New Trade Theory“ und der Rolle monopolistischen Wettbewerbs
  • Analyse der „New Economic Geography“ und der Entstehung räumlicher Ballungszentren
  • Diskussion der makroökonomischen Beiträge, unter anderem zur Liquiditätsfalle
  • Kritische Auseinandersetzung mit etablierten ökonomischen Lehrmeinungen und dem aktuellen Forschungsumfeld

Auszug aus dem Buch

2.3 Monopolistic Competition

Nachdem die wissenschaftlichen Grundlagen des monopolistischen Marktumfeldes charakterisiert wurden, ist es nun möglich das Kernstück der New Trade Theory - die sogenannte Monopolistic Competition - in den Vordergrund zu rücken. Paul Krugman exponierte in zahlreichen Veröffentlichungen zu diesem Thema die Tatsache, dass obwohl reine Monopole in der Realität relativ selten sind, die neoklassische Sichtweise der älteren Modelle von Ricardo und Heckscher-Ohlin im Hinblick auf konstante Skalenerträge und vollkommene Konkurrenz keine adäquate Reflektion immanent wirtschaftlicher Zusammenhänge ermöglicht und dementsprechend erweitert werden sollten (vgl. Krugman 1987, 1993, 1994).

Die in einem monopolistischen Umfeld der Definition nach gegebene Möglichkeit, größere Profite zu erzielen, führt konsequenterweise zu einem Marktumfeld, welches neue potentielle Wettbewerber anlockt. Dabei wird deutlich, warum reine Monopole in der Realität selten sind und vielmehr Oligopole im Kontext nicht-perfekten Wettbewerbes vorgefunden werden können (zur Problematik von Oligopolen wird im nächsten Kapitel Stellung bezogen). Dabei bedient sich das Modell der Monopolistic Competition den folgenden zwei Annahmen, wie sie Krugman und Obstfeld in ihrem Buch präzise definierten:

1. „Each firm is assumed to be able to differentiate its product from that of its rivals. [...] Product differentiation assures that each firm has a monopoly in its particular product within an industry and is therefore somewhat insulated from competition.

2. Each firm is assumed to take the prices charged by its rivals as given - that is, it ignores the impact of its own price on the prices of other firms.

As a result, the monopolistic competition model assumes that even though each firm is in reality facing competition from other firms, it behaves as if it were a monopolist.” (Krugman/Obstfeld 2008: 120).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Nobelpreisträger Paul Krugman: Dieses Kapitel zeichnet den biografischen Weg Krugmans nach, von seiner Ausbildung bis hin zu seinen Tätigkeiten als Professor und öffentlicher Kommentator.

2 Die „New Trade Theory“: Hier werden die theoretischen Grundlagen des internationalen Handels unter Bedingungen unvollkommener Konkurrenz und interner Skalenerträge dargelegt.

3 Die „New Economic Geography“: Dieses Kapitel erläutert die räumliche Dimension wirtschaftlicher Aktivitäten durch das Zusammenspiel von Nachfragevorteilen, Kostenvorteilen und Wettbewerbseffekten.

4 Weiteres Wirken: Der abschließende Teil behandelt Krugmans Beiträge zur Makroökonomie, zur globalen Finanzkrise sowie seine kritische Haltung gegenüber traditionellen ökonomischen Lehrmeinungen.

Schlüsselwörter

Paul Krugman, New Trade Theory, New Economic Geography, Monopolistic Competition, Internationale Handelstheorie, Skalenerträge, Makroökonomie, Liquiditätsfalle, Marktstruktur, Globalisierung, Wirtschaftsgeographie, Außenhandel, Wirtschaftskrise, Politische Ökonomie, Modellierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das akademische und wirtschaftspolitische Wirken des Nobelpreisträgers Paul Krugman mit Fokus auf seine wegweisenden Theorien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Außenhandelstheorie, die räumliche Ökonomik (New Economic Geography) sowie die makroökonomische Analyse aktueller Krisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Krugmans wichtigste theoretische Beiträge darzustellen und in den Kontext der modernen Wirtschaftswissenschaft einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung ökonomischer Modelle, die durch grafische Darstellungen illustriert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die „New Trade Theory“ und die „New Economic Geography“ detailliert erläutert sowie Krugmans Kritik an etablierten ökonomischen Dogmen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Skalenerträge, Monopolistic Competition, globale Handelsstrukturen, Liquiditätsfalle und wirtschaftliche Agglomeration.

Warum ist das Modell der „Monopolistic Competition“ so bedeutend für Krugman?

Es ermöglicht eine realistischere Abbildung des internationalen Handels, indem es die Differenzierung von Produkten und interne Skalenerträge integriert.

Welche Rolle spielt die Zirkuläre Kausalität in Krugmans Geographie-Modell?

Sie erklärt die Selbstverstärkung von Agglomerationseffekten durch das Zusammenspiel von Nachfrage- und Kostenvorteilen, die Ballungsgebiete entstehen lassen.

Wie bewertet Krugman die Rolle der Politik bei der Krisenbewältigung?

Er plädiert kritisch für eine aktive Wirtschaftspolitik und warnt vor einem blinden Vertrauen in die Selbstheilungskräfte der Finanzmärkte.

Welchen Ausblick gibt die Arbeit für die zukünftige Ökonomie?

Krugman fordert eine stärkere Integration von Verhaltensweisen, wie sie in der „Behavioral Finance“ untersucht werden, in klassische makroökonomische Modelle.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Paul Krugman: Leben, Theorien und Einfluss
College
University of Paderborn
Grade
1.3
Authors
B.Sc. Eugen Dimant (Author), Nico Kirwald (Author), Petya Knäble (Author)
Publication Year
2010
Pages
25
Catalog Number
V165895
ISBN (eBook)
9783640816552
ISBN (Book)
9783640816132
Language
German
Tags
Paul Krugman Krugman New Trade Theory New Economic Geography Makroökonomie Wirtschaftskrise Finanzkrise Monopol Monopolistic Competition Oligopolistic Competition Oligopol Wettbewerb Handel Global Neue Ökonomische Geographie Wirtschaft Economy Ökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.Sc. Eugen Dimant (Author), Nico Kirwald (Author), Petya Knäble (Author), 2010, Paul Krugman: Leben, Theorien und Einfluss, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165895
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint