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Die Leistungsfähigkeit der deutschen Entwicklungspolitik und ihr Ansehen im Spiegel der (medialen) Öffentlichkeit

Ein Überblick

Title: Die Leistungsfähigkeit der deutschen Entwicklungspolitik und ihr Ansehen im Spiegel der (medialen) Öffentlichkeit

Seminar Paper , 2010 , 40 Pages

Autor:in: Tobias Fülbeck (Author)

Politics - Topic: German Foreign Policy
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„Die Hilfe hilft nicht“, „Tödliche Hilfe“, „Fehlentwicklungshilfe“ – der Markt der kritischen Stimmen zur Entwicklungspolitik ist heiß umkämpft. Und auch der Nimbus der deutschen Entwicklungspolitik ist in der deutschen Öffentlichkeit nicht besonders gut. Die vorliegende Arbeit spannt einen Bogen von einer Bestandsaufnahme zur Haltung der Bevölkerung bis hin zu einer exemplarischen Anschauung von Medienberichterstattung zur institutionellen Ver¬fasstheit der deutschen Entwicklungspolitik und zur Performance deutscher Entwicklungsminister.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die deutsche Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit und die Kritikpunkte – eine kurze Einführung

3. Bewertung der Entwicklungszusammenarbeit in der deutschen Öffentlichkeit

3.1 Bewertung und Kenntnisstand seitens der deutschen Bevölkerung

3.2 „Mainstream“ der Fachöffentlichkeit zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit

3.3 Bonner Aufruf

3.3.1 Forderungen der Initiative

3.3.1 Kritik am Bonner Aufruf

4. Bewertung der Entwicklungszusammenarbeit in den deutschen Medien

4.1 taz

4.2 Die Zeit

4.3 Charakterbild der Minister

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit analysiert das Ansehen der deutschen Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit in der medialen Öffentlichkeit und setzt sich kritisch mit deren Leistungsfähigkeit sowie dem Bild der zuständigen Minister auseinander.

  • Bestandsaufnahme des Kenntnisstands der deutschen Bevölkerung zur Entwicklungspolitik
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Reformdebatten und dem "Bonner Aufruf"
  • Vergleichende Analyse der Medienberichterstattung (u.a. taz und Die Zeit)
  • Untersuchung der Personalisierung und Darstellung der Entwicklungsminister
  • Reflexion über institutionelle Defizite und die Rolle der Medien als "Watchdog"

Auszug aus dem Buch

4. Bewertung der Entwicklungszusammenarbeit in den deutschen Medien

Bevor die aktuellere Analyse beginnt, soll ein sehr kurzer Überblick über die Berichterstattung über Entwicklungspolitik in den Medien vorangestellt werden. Eine Analyse der Berichterstattung vom Handelsblatt, Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeinen Zeitung Ende der 1980er-Jahre kam zu dem Ergebnis, dass Entwicklungspolitik als eigenständiger Politikbereich nicht wahrgenommen werden könne - wohl aber parteipolische Auseinandersetzungen und die Interessen der Industrieländer im Verhältnis zur Dritten Welt.

Müke kommt 2009 zu dem Ergebnis, dass in der Berichterstattung über Entwicklungspolitik (in Bezug auf Afrika) Nachrichtenwert nur diejenigen Ereignisse haben, die a) eine hohe Relevanz aufweisen, b) konfliktreich verlaufen, c) bei denen hohe Schäden auftreten und d) mächtige Staaten, Organisationen oder prominente Akteure beinhalten. Positive Beiträge und Entwicklungen, Erfolge und Forstschritte haben einen geringen Nachrichtenwert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass es der deutschen Entwicklungspolitik an einer wirksamen Kommunikationsstrategie mangele und die öffentliche Wahrnehmung stark von Fachjargon und Abkürzungen erschwert werde.

2. Die deutsche Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit und die Kritikpunkte – eine kurze Einführung: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss der deutschen Entwicklungspolitik von Adenauer bis hin zur Ära Wieczorek-Zeul und thematisiert die zunehmende sicherheitspolitische Ausrichtung sowie die Kritik an der fragmentierten Struktur des BMZ.

3. Bewertung der Entwicklungszusammenarbeit in der deutschen Öffentlichkeit: Hier wird der Kenntnisstand der Bevölkerung beleuchtet, der als gering eingeschätzt wird, und die Debatte um den "Bonner Aufruf" sowie die Forderungen nach einer radikalen Änderung der Entwicklungshilfe detailliert dargestellt.

4. Bewertung der Entwicklungszusammenarbeit in den deutschen Medien: Das Kapitel untersucht, wie verschiedene Medien (taz, Die Zeit, SZ) über die deutsche Entwicklungszusammenarbeit berichten und wie insbesondere die Arbeit der Entwicklungsminister Wieczorek-Zeul und Niebel mediale Aufmerksamkeit erfährt.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Berichterstattung stark von Personalisierung geprägt ist und die Medien aufgrund ökonomischer Zwänge und der Komplexität des Themas Schwierigkeiten haben, eine tiefgreifende wissenschaftliche Debatte in die Öffentlichkeit zu tragen.

Schlüsselwörter

Entwicklungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, BMZ, Medienberichterstattung, Bonner Aufruf, Dirk Niebel, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Millenniumsziele, Reformdebatte, Öffentlichkeitsarbeit, Budgethilfe, Kohärenz, Politikanalyse, Entwicklungsgeschichte, Institutionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Leistungsfähigkeit der deutschen Entwicklungspolitik und der Frage, wie diese in der deutschen (medialen) Öffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Wissensstand der Bevölkerung, die institutionelle Struktur des BMZ, die Reformdebatten (insb. der Bonner Aufruf) und die mediale Darstellung der Entwicklungsminister.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Medien über deutsche Entwicklungshilfe berichten und welche Einflüsse diese Berichterstattung auf das öffentliche Image sowie die politische Ebene hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung empirischer Studien zum Kenntnisstand der Bevölkerung sowie einer inhaltlichen Analyse der Berichterstattung ausgewählter Printmedien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Wissensstands, eine Analyse des "Bonner Aufrufs", die Auswertung der Medienberichterstattung über die Zeitungen taz und Die Zeit sowie ein Charakterbild der zuständigen Minister.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Entwicklungspolitik, BMZ, Medienberichterstattung, Reformdebatte und die Analyse von Institutionen wie der GTZ oder dem BMZ.

Wie unterscheidet sich die Berichterstattung der taz von der der Zeit?

Die taz personalisiert ihre Berichterstattung über Minister Niebel stark und kritisiert ihn scharf, während Die Zeit die Thematik in einen breiteren globalen Kontext einbettet und eine ausgewogenere Debatte zwischen Befürwortern und Kritikern zulässt.

Welches Problem identifiziert der Autor bezüglich der institutionellen Strukturen?

Der Autor verweist auf ein ineffizientes System mit überlappenden Doppelstrukturen (z.B. GTZ und KfW) und eine mangelnde Abstimmung zwischen den beteiligten Organisationen und dem BMZ.

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Details

Title
Die Leistungsfähigkeit der deutschen Entwicklungspolitik und ihr Ansehen im Spiegel der (medialen) Öffentlichkeit
Subtitle
Ein Überblick
College
Ruhr-University of Bochum
Author
Tobias Fülbeck (Author)
Publication Year
2010
Pages
40
Catalog Number
V166148
ISBN (eBook)
9783640823543
ISBN (Book)
9783640824168
Language
German
Tags
Entwicklungspolitik Medien Nimbus der Entwicklungspolitik Entwicklungshilfe Öffentlichkeit Kritik an der Entwicklungshilfe Dirk Niebel Heidemarie Wieczorek-Zeul Entwicklungshilfeminister BMZ GTZ Entwicklungshilfeorganisationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Fülbeck (Author), 2010, Die Leistungsfähigkeit der deutschen Entwicklungspolitik und ihr Ansehen im Spiegel der (medialen) Öffentlichkeit , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166148
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