Diese Hausarbeit beleuchtet geographische Aspekte der Stadtentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR. Über die Klärung von wichtige Begrifflichkeiten werden alle Entwicklungsstufen der Stadtentwicklung - von Gründung der DDR, bis zu ihrem Untergang - thematisiert. Exemplarisch dazu werden drei Beispiele von Großwohnsiedlungen in Städten der ehemaligen DDR (Berlin und Leipzig) vorgestellt, um daran das zuvor theoretisch erläuterte Prinzip der Stadtentwicklung zu verdeutlichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsklärung
- Stadtentwicklung
- Großwohnsiedlungen
- Stadtentwicklung nach dem zweiten Weltkrieg in der DDR
- Ausgangssituation nach dem zweiten Weltkrieg
- Die 50er Jahre
- Die schöne deutsche Stadt\" in der ersten Hälfte der 50er Jahre
- Extensive Stadtentwicklung ab Mitte der 50er Jahre
- Die 60er Jahre
- Die 70er Jahre
- Die 80er Jahre bis zur Wende
- Beispiele für Großwohnsiedlungen in der DDR
- Berlin- Marzahn
- Berlin-Hellersdorf
- Leipzig- Grünau
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Stadtentwicklung in der DDR nach dem zweiten Weltkrieg. Der Fokus liegt dabei auf dem Bau von Großwohnsiedlungen und deren Bedeutung als Reaktion auf die Wohnungsnot und die sozialistische Planwirtschaft. Die Arbeit analysiert die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die den Städtebau prägten, und zeigt die Entwicklung verschiedener Großwohnsiedlungen anhand von Beispielen auf.
- Stadtentwicklung in der DDR nach dem zweiten Weltkrieg
- Großwohnsiedlungen als Lösungsansatz für die Wohnungsnot
- Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Städtebaus in der DDR
- Industrialisiertes Bauen und die Anwendung von Typisierung
- Beispiele von Großwohnsiedlungen in Berlin und Leipzig
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Stadtentwicklung in der DDR nach dem zweiten Weltkrieg ein und beleuchtet die unterschiedlichen Stadtentwicklungsprozesse in Ost und West aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Systeme. Es wird betont, dass die Stadt in der DDR eine wichtige Rolle als wirtschaftliches und politisches Gesicht des Staates spielte. Die Wohnungsnot wird als eine der zentralen Herausforderungen identifiziert, die zur Entwicklung von Großwohnsiedlungen führten.
Die Begriffsklärung definiert die Begriffe Stadtentwicklung und Großwohnsiedlungen. Es wird erläutert, wie die Entwicklung einer Stadt durch Planung und Bauleitplanung beeinflusst wird und die Bedeutung von Großwohnsiedlungen für die städtebauliche Entwicklung hervorgehoben.
Das Kapitel über die Stadtentwicklung in der DDR nach dem zweiten Weltkrieg beschreibt die Ausgangssituation nach den Zerstörungen des Krieges und die Herausforderungen des Wiederaufbaus. Das Wohnungsprogramm der KPD, das die Linderung der Wohnungsbaunot im Visier hatte, und die besonderen Anforderungen an den Wiederaufbau aufgrund des sowjetischen Einflusses werden erläutert.
Die Kapitel über die Beispiele von Großwohnsiedlungen in Berlin und Leipzig werden nicht zusammengefasst, um Spoiler zu vermeiden.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit umfassen Stadtentwicklung, Großwohnsiedlungen, DDR, zweite Weltkrieg, Wohnungsnot, sozialistische Planwirtschaft, industrialisiertes Bauen, Typisierung, Stadtplanung, Berlin, Leipzig, Marzahn, Hellersdorf, Grünau.
Häufig gestellte Fragen
Was prägte die Stadtentwicklung in der DDR nach 1945?
Die Stadtentwicklung war durch die sozialistische Planwirtschaft, den Wiederaufbau nach Kriegszerstörungen und den massiven Bau von Großwohnsiedlungen zur Bekämpfung der Wohnungsnot geprägt.
Warum wurden so viele Großwohnsiedlungen gebaut?
Sie waren die Antwort auf die akute Wohnungsnot und ermöglichten durch industrialisiertes Bauen und Typisierung die schnelle Schaffung von modernem Wohnraum für viele Menschen.
Welche Beispiele für DDR-Großwohnsiedlungen werden genannt?
Die Arbeit nennt Berlin-Marzahn, Berlin-Hellersdorf und Leipzig-Grünau als exemplarische Beispiele für diesen Städtebau.
Was war das Ziel der „schönen deutschen Stadt“ in den 50er Jahren?
In der ersten Hälfte der 50er Jahre orientierte man sich oft noch an traditionellen Stadtbildern (Nationale Tradition), bevor ab Mitte der 50er Jahre die industrielle Plattenbauweise dominierte.
Wie unterschied sich die Stadtplanung in Ost und West?
Die DDR-Stadtplanung war zentralistisch und politisch gesteuert, wobei die Stadt als „Gesicht des Staates“ fungierte, während im Westen marktwirtschaftliche Faktoren eine größere Rolle spielten.
- Quote paper
- Theresa Hiepe (Author), 2006, Stadtentwicklung nach dem zweiten Weltkrieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166153