Diese Arbeit befasst sich mit den Vor- und Nachteilen einer Make-or-Buy Entscheidung. Also der Entscheidung für oder gegen die Eigenfertigung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Notwendige Begriffsrläuterungen zum Thema (Maximilian Lerch)
2.1 Begriffsrläuterung: Wirtschaftskrise
2.2 Begriffsrläuterung: Make-Or-Buy-Entscheidung
3. Die Vor- und Nachteile der Eigenfertigung (Make) (Lukas Scharnberg)
3.1 Vorteile einer Make-Entscheidung
3.2 Nachteile einer Make-Entscheidung
3.3 Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse
4. Die Vor- und Nachteile des Fremdbezuges (Buy) (Markus Zabel)
4.1 Vorteile einer Buy-Entscheidung
4.2 Nachteile einer Buy-Entscheidung
4.3 Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse
5. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht im Kontext wirtschaftlicher Krisenzeiten die Make-or-Buy-Entscheidung bei der Einführung von Baugruppenkomponenten und analysiert vergleichend die strategischen Vor- und Nachteile von Eigenfertigung und Fremdbezug für Unternehmen.
- Grundlagen der Make-or-Buy-Entscheidung
- Analyse der Vorteile und Risiken der Eigenfertigung
- Bewertung des Fremdbezugs und seiner strategischen Implikationen
- Einfluss der Wirtschaftskrise auf die Beschaffungsstrategie
- Anwendung des Break-Even-Point-Modells zur Entscheidungsfindung
Auszug aus dem Buch
3.1 Vorteile einer Make-Entscheidung
Dieser Abschnitt geht genauer auf die wichtigsten Vorteile der Eigenfertigung ein.
Einer der größten Vorzüge der Make-Entscheidung ist die Imagepflege. Produkte, die ausschließlich von einem Unternehmen ohne Fremdbauteile hergestellt wurden, erfahren größere Beliebtheit bei den Kunden. Dies liegt vor allem daran, dass durch laufende Qualitätskontrollen eine hohe Qualität der Bauteile und der Montage gewährleistet ist. Dies hat zur Folge, dass die Abnehmer bereit sind höhere Preise für die Produkte zu zahlen bzw. auch in Zukunft als Kunden erhalten bleiben.
Da durch die Eigenfertigung Transportzeiten entfallen, ist es einem Unternehmen möglich auf einen eventuellen Mehrbedarf der Kunden schnell und ohne lange Lieferzeiten zu reagieren. Als Folge dessen steigt die Kundenzufriedenheit. Demzufolge herrscht keine Abhängigkeit von Zulieferern und ein Unternehmen ist flexibler in der eigenen Produktion und Nutzung von vorhandenen Kapazitäten. Diese umfassen im Allgemeinen die personellen und technischen Gegebenheiten. Um Kurzarbeit und somit eine nicht optimale Ausnutzung der Kapazität während einer Wirtschaftskrise vorzubeugen ist eine Eigenfertigung daher sinnvoll. Sowohl die eigenen Arbeitskräfte als auch internes Fachwissen kann so effizienter eingesetzt werden. Um dieses Fachwissen zu erhalten, zu fördern und zu erweitern, ist das Entwickeln eigener Produkte bzw. Baugruppen notwendig.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Make-or-Buy-Entscheidungen für Unternehmen in Zeiten der Wirtschaftskrise und definiert das Ziel der vergleichenden Untersuchung.
2. Notwendige Begriffsrläuterungen zum Thema (Maximilian Lerch): Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe "Wirtschaftskrise" und "Make-Or-Buy-Entscheidung", um ein fundiertes Verständnis für die weitere Analyse zu schaffen.
3. Die Vor- und Nachteile der Eigenfertigung (Make) (Lukas Scharnberg): Das Kapitel behandelt die spezifischen Vorteile, wie Image und Flexibilität, sowie die Nachteile der Eigenfertigung und fasst die Ergebnisse zusammen.
4. Die Vor- und Nachteile des Fremdbezuges (Buy) (Markus Zabel): Hier werden die Vorteile des Fremdbezugs (z.B. Kosteneffizienz bei Spezialisierung) sowie die damit verbundenen Risiken analysiert und zusammengefasst.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit wertet die Analyse aus und kommt zu dem Schluss, dass in Krisenzeiten der Fremdbezug kurzfristig vorteilhaft sein kann, während die Eigenfertigung langfristig strategische Vorteile bietet.
Schlüsselwörter
Make-or-Buy, Eigenfertigung, Fremdbezug, Wirtschaftskrise, Beschaffung, Baugruppen, Break-Even-Point, Kostenoptimierung, Kapazitätsauslastung, Know-how, Lieferanten, Qualitätssicherung, Flexibilität, Produktionsmenge, Strategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Make-or-Buy-Entscheidung bei der Produktion von Baugruppenkomponenten, insbesondere im Hinblick auf das Überleben von Unternehmen während einer Wirtschaftskrise.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themenfelder sind die Vor- und Nachteile der Eigenfertigung (Make) sowie des Fremdbezuges (Buy) und die Einflüsse externer wirtschaftlicher Faktoren darauf.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die entscheidenden Vor- und Nachteile beider Strategien zu vergleichen, um zu beantworten, ob Make-Entscheidungen in Rezessionszeiten das Überleben eines Unternehmens eher sichern als Buy-Entscheidungen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autoren nutzen eine Literaturanalyse sowie eine systematische Gegenüberstellung von Kriterien, ergänzt durch das grafische Instrument der Nutzenschwellenanalyse (Break-Even-Point-Modell).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung der Eigenfertigung (Kapitel 3) und des Fremdbezugs (Kapitel 4), jeweils unterteilt in Vorteile, Nachteile und Ergebniszusammenfassungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Make-or-Buy, Wirtschaftskrise, Eigenfertigung, Fremdbezug, Kapazitätsauslastung, Kostenstruktur und Break-Even-Point.
Welche Rolle spielt die "Nutzenschwellenanalyse" in der Untersuchung?
Sie dient dazu, grafisch zu veranschaulichen, ab welcher Produktionsmenge eine Eigenfertigung gegenüber dem Fremdbezug kostengünstiger und somit profitabler wird.
Warum wird die Wirtschaftskrise als Kontext für die Entscheidung gewählt?
Die Krise zwingt Unternehmen dazu, Kosten zu minimieren und Produktivität zu steigern; die Make-or-Buy-Entscheidung ist dabei ein maßgebliches Instrument zur Anpassung an diese veränderten Rahmenbedingungen.
- Arbeit zitieren
- Markus Zabel (Autor:in), Maximilian Lerch (Autor:in), Lukas Scharnberg (Autor:in), 2010, Make or Buy: Vor- und Nachteile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166310