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Unterrichtseinheit Philosophie Klasse 10 "Umgang mit dem Tod" - Förderung der Selbstkompetenz

2. Staatsexamensarbeit

Title: Unterrichtseinheit Philosophie Klasse 10 "Umgang mit dem Tod" - Förderung der Selbstkompetenz

Examination Thesis , 2010 , 47 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Dana Rothe (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
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Summary Excerpt Details

In dieser 2. Staatsexamensarbeit wird eine Unterrichtseinheit für eine gymnasiale Klasse 10 vorgestellt. Darin wird der "Umgang mit dem Tod" thematisiert. Neben der Planung, der Zielvorstellung und Durchführung dieser Unterrichtseinheit wird eine ausführliche Reflexion der Einheit durchgeführt. Die Unterrichtseinheit soll die Selbstkompetenz der Schüler fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Problemstellung und Ziele

1.1 Kompetenzförderung und –entwicklung, Kompetenzbegriff

1.2 Selbstkompetenz

1.3 Überlegungen zum Selbst-Begriff, zur Selbsttätigkeit, Selbständigkeit und Reflexion als Aspekte der Selbstkompetenz

2. Planung der Unterrichtseinheit

2.1 Unterrichtsbedingungen

2.1.1 Schulische Rahmenbedingungen

2.1.2 Die Lerngruppe

2.1.3 Der Lehrer

2.2 Sachanalyse – Umgang mit dem Tod

2.3 Didaktisch - methodische Analyse

3. Darstellung des Unterrichtsverlaufes

3.1 Überblick über die Unterrichtsstunden

3.2 Darstellung von drei charakteristischen Unterrichtsstunden

3.2.1 Darstellung der Vorbereitungsstunden der Unterrichtseinheit

3.2.2 Durchführung der Vorbereitungsstunden

3.2.3 Reflexion der Unterrichtsstunde

3.2.4 Darstellung der 6. und 7. Erarbeitungsstunde

3.2.5 Durchführung der Unterrichtsstunde

3.2.6 Reflexion der Unterrichtsstunde

3.2.7 Darstellung der Reflexionsstunde

3.2.8 Durchführung der Unterrichtsstunde

3.2.9 Reflexion der Unterrichtsstunde

4. Auswertung der Unterrichtseinheit

4.1 Ergebnisse und kritische Reflexion bezüglich der Umsetzung der Lernziele der Unterrichtseinheit

4.2 Ergebnisse und kritische Reflexion bezüglich der übergeordneten Kernhypothesen und der Problemstellung

4.3 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung, ob eine Unterrichtseinheit zum Thema „Umgang mit dem Tod“ in einer 10. Klasse einer Gesamtschule die Selbstkompetenz der Schüler fördert, indem sie durch selbständiges Lernen und Selbstreflexion ihr eigenes Verhältnis zu diesem existenziellen Thema artikulieren und kritisch hinterfragen.

  • Förderung von Selbstkompetenz durch philosophische Auseinandersetzung mit dem Tod.
  • Entwicklung eigener Standpunkte zu existenziellen Fragen wie Suizid und Unsterblichkeit.
  • Analyse und kritische Reflexion fremder kultureller und philosophischer Umgangsweisen mit dem Sterben.
  • Stärkung der Selbständigkeit durch zielgerichtete Internetrecherche und Gruppenarbeit.
  • Reflexion der persönlichen Haltung zur Endlichkeit und zum Leben.

Auszug aus dem Buch

2.2 Sachanalyse – Umgang mit dem Tod

Der Tod – was ist darunter zu verstehen? Die Deutung dieses Begriffes ist kompliziert und gelegentlich nicht klar abgrenzbar. Jeder Mensch hat eine andere Auffassung vom Tod. Das Verständnis vom Tod wird stark durch individuelle Erfahrungen und durch weltanschauliche Aspekte beeinflusst (vgl. Reuter. 1997. S. 75).

Für die Einen ist der Tod faktisch ganz klar und deutlich das Ende jeglichen Lebens, für die Anderen stellt der Tod eine tägliche Gefahr und Bedrohung dar und wieder andere glauben an ein Leben nach dem Tod.

Der Tod betrifft nicht nur den Menschen, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. Der Unterschied zwischen diesen drei Lebensformen ist, dass ausschließlich der Mensch sich seiner eigenen Endlichkeit bewusst ist (vgl. Henke/Sewing. 2009. S. 40). Deshalb ist die Auseinandersetzung mit dem Tod in den philosophischen Bereich der Anthropologie einzuordnen. Aus diesem Bewusstsein heraus ergeben sich für den Menschen eine ethische und eine metaphysische Grundfrage, mit denen er sich schon seit Jahrhunderten beschäftigt:

1. Welchen Sinn hat das menschliche Leben und welche Konsequenzen hat das Vergänglichkeitsbewusstsein auf die Lebensführung? 2. Gibt es eine Weiterexistenz nach dem Tod? (vgl. Henke/Sewing. 2009. S. 40). Diese Fragen spielen nicht nur in vergangenen Auseinandersetzungen eine Rolle, sondern auch in Diskussionen der aktuellen Zeit. Beide Fragen können bis heute nicht eindeutig beantwortet werden.

Für einige Menschen stellt es sich als negativ heraus, über ihren eigenen Tod Bescheid zu wissen, für andere ist dieses Wissen positiv, da sie erst dann das Leben bewusst wahrnehmen und als Privileg ansehen. Die unterschiedlichen Umgangsweisen mit diesem Bewusstsein beeinflussen dann natürlich auch die Lebensgestaltung und Lebenshaltung. Das metaphysische Problem der Weiterexistenz hängt stark vom kulturellen Umfeld ab. Ein rein wissenschaftlich orientierter Mensch, der sich nur auf eindeutige Fakten bezieht, schließt ein Weiterleben der menschlichen Seele aus. Für ihn ist der Mensch körperlich wie auch geistig tot. Menschen die einer Religionsgemeinschaft angehören und von Geburt an stark durch das familiäre Umfeld geprägt wurden, glauben an eine Weiterexistenz der menschlichen Seele.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ambivalente Einstellung der Schüler zum Tod und begründet das Ziel, durch eine Unterrichtseinheit die Selbstkompetenz und Reflexionsfähigkeit zu stärken.

1. Problemstellung und Ziele: Dieses Kapitel definiert den Kompetenzbegriff sowie die Aspekte Selbstkompetenz, Selbsttätigkeit und Reflexion als fundamentale Ziele des Philosophieunterrichts.

2. Planung der Unterrichtseinheit: Hier werden die schulischen Rahmenbedingungen, die Lerngruppe und die Rolle des Lehrers erläutert sowie eine Sach- und fachdidaktische Analyse des Themas durchgeführt.

3. Darstellung des Unterrichtsverlaufes: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Abfolge der Unterrichtsstunden, die Methoden und die praktischen Erfahrungen aus der Durchführung inklusive der Reflexionsphasen.

4. Auswertung der Unterrichtseinheit: Die Ergebnisse der Unterrichtseinheit werden hinsichtlich der Lernziele und der Kernhypothesen kritisch bewertet und ein Fazit zur Förderung der Selbstkompetenz gezogen.

Schlüsselwörter

Selbstkompetenz, Philosophieunterricht, Umgang mit dem Tod, Adoleszenz, Selbstreflexion, Selbständigkeit, Lebensgestaltung, Suizid, Unsterblichkeit, Anthropologie, Kompetenzförderung, Reflexionskompetenz, ethische Urteilsbildung, Endlichkeitsbewusstsein, Schüler-Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie eine Unterrichtseinheit zum Thema „Umgang mit dem Tod“ in einer 10. Klasse einer Gesamtschule zur Förderung der Selbstkompetenz beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition des Todes, den Tod als Teil des Lebens, den Umgang mit dem Tod in anderen Kulturen, philosophische Positionen (Epikur, Montaigne, Spaemann) sowie ethische Fragen zu Suizid und Unsterblichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu prüfen, ob die Auseinandersetzung mit existentiellen Todesfragen die Selbständigkeit, das Selbstvertrauen und die Fähigkeit zur persönlichen Meinungsbildung der Jugendlichen fördert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Unterrichtseinheit basiert auf einer didaktischen Planung mit verschiedenen Methoden wie der Befragung der Schüler, Gruppenarbeit mit Internetrecherche, der Arbeit mit philosophischen Texten sowie der Reflexion mittels schriftlicher Stellungnahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Planung der Unterrichtseinheit sowie die konkrete Darstellung und Reflexion des Unterrichtsverlaufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Selbstkompetenz, Philosophieunterricht, Adoleszenz, Selbstreflexion, ethische Urteilsbildung und die pädagogische Förderung der Selbsttätigkeit.

Wie reagierten die Schüler auf das schwierige Thema „Tod“?

Die Reaktionen waren zwiespältig: Während einige Schüler sich konstruktiv und emotional öffneten, zeigten andere aufgrund ihrer Adoleszenzphase Desinteresse oder eine ablehnende Haltung, da sie sich zu jung für diese Thematik fühlten.

Welche Rolle spielte der Einsatz des Laptops im Unterricht?

Der Laptop diente als Werkzeug zur selbständigen Internetrecherche, was die Motivation der Schüler steigerte und sie bei der eigenständigen Informationsbeschaffung und Problembearbeitung unterstützte.

Was lässt sich aus der Auswertung zur Selbstkompetenz schließen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Selbstkompetenz innerhalb einer solchen Unterrichtseinheit gezielt unterstützt werden kann, jedoch die individuelle Motivation und Reife der Schüler maßgeblich über den Erfolg der Förderung entscheidet.

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Details

Title
Unterrichtseinheit Philosophie Klasse 10 "Umgang mit dem Tod" - Förderung der Selbstkompetenz
Subtitle
2. Staatsexamensarbeit
College
Staatliches Studienseminar für Lehrerausbildung Gera
Grade
2,7
Author
Dana Rothe (Author)
Publication Year
2010
Pages
47
Catalog Number
V166331
ISBN (eBook)
9783640820122
Language
German
Tags
unterrichtseinheit philosophie klasse umgang förderung selbstkompetenz staatsexamensarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dana Rothe (Author), 2010, Unterrichtseinheit Philosophie Klasse 10 "Umgang mit dem Tod" - Förderung der Selbstkompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166331
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